<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
EMI3.2
Reduktionsmarken auf dem Läufer.
Angegeben sind : Die Bezeichnungen der beiden das Reduktionsverhältnis bestimmenden Läuferstriche (M = Mittelstrich), die Skala, in deren Höhe die Striche angebracht und auf der sie abzulesen sind, die zugrundeliegende Proportion und deren Zahlenwert :
EMI3.3
EMI3.4
gung der beiden neuen Festwertmarken W und Wz bringen viele Vereinfachungen des Rechnens gegenüber den bekanntenRechenschiebem mit sich, d. h. Pes sind bei vielen Rechenoperationen weniger Zungen- bzw. Läufer- einstellungen notwendig. Das bedeutet Zeitersparnis, aber auch höhere Genauigkeit, da jede Neueinstellung der Zunge oder des Läufers die Möglichkeit einer kleinen Ungenauigkeit beinhaltet.
Die Begrenzung der in-versetzten Quadratskala mit etwas über einer Dekade ermöglicht, wie bereits erwähnt, die raumsparende Unterbringung einer zusätzlichen, ebenfalls kurzen Skala, nämlich der trigonometrischen Skala IC (die in Neugrad geeicht ist und nicht die Funktionswerte selbst, sondern die Quotienten a/tanct bzw. a/sinct bedeutet, so dass z. B. eine auf der Grundskala durchgeführte Division ex : o/sina den gesuchten sinus-Wert ergibt). Die Wahl der Zahl 36 als Skalen-Endpunkt bringt den weiteren Vorteil, dass das Skalenende als zusätzliche Festwertmarke für einen häufigen Umrechnungsfaktor verwendbar ist.
Als Beispiele für deren vielfache Anwendungsmöglichkeit seien genannt : Umrechnung von Stunden in Sekunden, von Graden in Winkelsekunden, von Jahren in Tage als Jahresbruchteile für Zinsrechnung, von Kilowattstunden in Joule, von Geschwindigkeitsangaben in km/h auf solche in m/sec.
An einigen Beispielen soll der Vorteil des erfindungsgemässen Rechenschiebers aufgezeigt werden. Bei jedem der gegebenen Beispiele ist selbstverständlich die inverse Berechnung ebenso einfach, diese ist jedoch nicht angeführt.
Der häufige Wert 7T. dZ ist auf der BF-Skala direkt über dem Wert d der C-Skala abzulesen, ohne Zungenbewegung. Lediglich, wenn 7T d2 > 36, d. h. d > 3, 38, muss man die Zunge um eine halbe Skalenlänge nach rechts verschieben, so dass ihr Skalenanfang bei Teilstrich-10-der Quadratskala A steht. Die Ablesung erfolgt dann in derselben Weise wie vor.
Selbstverständlich ist ebenso einfach ! r. d in Abhängigkeit von d zu finden, durch Übergang von der B- auf
<Desc/Clms Page number 4>
die BF-Skala, auch hier, wenn ! d > 36, nach Verschieben der Zunge wie oben.
Um aus der Kapazität C eines im Stromkreis liegenden Kondensators den kapazitiven BlindwiderstandXbei gegebener Frequenz f nach der Beziehung X= 1/2 n-fC zu errechnen, geht man in einfacher Weise so vor : Ermitteln des Kehrwertes von C durch Übergang von der Grundskala C auf die reziproke Grundskala CI. Ablesen des Zwischenwertes, Neueinstellung desselben auf der BF-Skala mittels des Läufers, Ablesen des Endwertes unmittelbar darüber auf der B-Skala. Das Gesagte gilt, wenn, wie üblich, 2f = 100 Hz. Bei anormalen Frequenzen ist noch eine Zwischenmultiplikation einzuschalten.
Ein anderes Beispiel, Berechnung der Resonanzfrequenz eines Schwingkreises, sei mit Zahlen veranschau-
EMI4.1
bestimmen, braucht man nichts, als denjenigen Teilstrich der Grundskala C auf der Zunge, der den Durch- messer angibt, über die Marke Wp (= 3 #16/#) auf der Grundskala D einzustellen, und man kann bereits mittels des Läuferfadens auf der Kubenskala K über dem Ursprung der Zungenskalen das gesuchte Ergebnis Wp = -dd/16 ablesen.
In ganz analoger Weise findet man das äquatoriale Widerstandsmoment = 7r d S/32 mit Hilfe der Marke Wz. Beide Festwertmarken vereinfachen auf geradezu überraschende Art die Berechnung der zugrundelie- genden, nicht seltenen Aufgabe (und der inversen Aufgabe), deren Lösung auf den herkömmlichen Rechenschiebern nicht ohne mehrere Zungenbewegungen und vor allem, da auf der Kubenskala nicht weitergerechnet werden kann, nicht ohne Unterbrechung und Neueröffnung des Rechenvorganges möglich ist.
Die ausgeführten Berechnungswege stehen nur als Beispiele für zahllose Möglichkeiten. Es sind nicht nur, wie schon kurz erwähnt, die inversen Rechnungen ebenso vereinfacht durchführbar, sondern auch eine unbegrenzte Zahl zusammengesetzter Rechnungen, in denen Beispiele der erwähnten Art nur einen Teil bilden. Dies ergibt sich aus der oben gegebenen Beschreibung des Rechenschiebers, aus der zu ersehen ist, dass alle Skalen und Festwertmarken, die auf Rechenschiebern für allgemeines Ingenieurwesen üblich sind, auf dem erfindungsgemässen Rechenschieber ebenfalls Platz finden.
PATENTANSPRÜCHE : I. Rechenschieber mit logarithmischen Skalen und auf diesen eingetragenen Festwert-Marken, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einer gegenüber der Grundskala (C) um jr versetzten Quadratskala (BF) versehen ist.