DE41840C - Neuerung an zweirädrigen Wagen (Cabs) - Google Patents
Neuerung an zweirädrigen Wagen (Cabs)Info
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- DE41840C DE41840C DENDAT41840D DE41840DA DE41840C DE 41840 C DE41840 C DE 41840C DE NDAT41840 D DENDAT41840 D DE NDAT41840D DE 41840D A DE41840D A DE 41840DA DE 41840 C DE41840 C DE 41840C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C1/00—Types of vehicles
- B62C1/02—Passenger vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Window Of Vehicle (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Durch die Erfindung wird bezweckt, die unter dem Namen Cab bekannten Fuhrwerke
so einzurichten,, dafs das Verdeck derselben leicht aufgeschlagen und niedergelegt werden
kann, wobei die hierfür erforderlichen Handhabungen von dem Kutscher vorgenommen
werden, ohne dafs er seinen Sitz verläfst.
Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen eine Ansicht des Wagens mit hochgerichtetem bezw.
niedergelegtem Verdeck. Die Fig. 5 bis 9 stellen Einzelheiten der Einrichtungen dar. Nach
Fig. ι und 5 ist das Verdeck des Wagens so in Theile zerlegt, dafs dasselbe sich zusammensetzt
aus einem Körper D, welcher die vorderen Seitenwände und einen Theil des Verdeckdaches
enthält, aus einem Körper C, welcher in Verbindung mit D das Dach vervollständigt,
aus einem Körper A, welcher als Rückwand des Verdeckes dient, und aus zwei Körpern B,
welche die oberen Theile der hinteren Seitenwände des Wagens darstellen.
Die nach dem Wageninnern gerichteten Kanten von DCB bilden im Verein mit dem
Wagenkasten die Umrahmungen der Wagenfenster.
Die Rückwand A ist einerseits mit C und andererseits mit dem Rückwandtheil B1, welcher
mit dem Wagenkasten ein Stück bildet, gelenkartig verbunden (s. Fig. 5). Mit J31 sind
ferner die vorhin erwähnten Seitentheile B gelenkartig verbunden. Die Drehachsen α und b
an S1, auf welchen die Körper A bezw. B
befestigt sind, sind mittelst eines Räderwerkes i, 2, 3, 4 so mit einander verbunden, dafs eine
Drehung von α sich in entgegengesetztem Sinne auf b überträgt. Der vordere Körper D
des Verdeckes ist mittelst Stützen E1 um seitliche Zapfen E am Wagenkasten E drehbar.
Unterhalb dieser Stützen setzt sich der Vorderkörper D in gekrümmte Arme F fort, welche
sich gegen die entsprechend gestalteten Vorderkanten des Wagenkastens legen (s. Fig. 1 und 5).
Der Boden des Kutschersitzes hat die Form eines Kastens. In demselben ist ein doppelarmiger
Hebel L (Fig. 7) um eine Stütze Z1
drehbar gelagert. Der eine Arm dieses Hebels trägt eine in einen Fufstritt oberhalb des
Bodenkastens endende Stange K und der andere Arm ist mittelst eines Gelenkstückes M
mit den Enden zweier Hebel N und N1 verbunden,
welche an der Rückwand des Wagenkastens um Zapfen η bezw. nl drehbar angebracht
sind. Hebel JV und 2V\ liegen quer
zur Längsrichtung des Wagens (s. Fig. 8); ihre zapfenartig gestalteten Enden m greifen in
lange Löcher von Hebeln O ein, welche zwischen die Doppelwände der Seitentheile des
Wagenkastens um O1 drehbar eingefügt sind (Fig. 5). Die anderen Enden dieser Hebel
tragen Riegel P, welche in daumenartige Köpfe ρ enden, die mit keilförmigen Nasen jü1 versehen
sind. Eine kräftige Spiralfeder I verbindet den Hebel L mit der Decke des Bodenkastens.
Soll das Verdeck niedergeschlagen werden, d. h. die einzelnen Theile desselben aus ihrer
Lage nach Fig. 1 in die nach Fig. 2 gebracht werden, so drückt der Kutscher auf den Fufstritt
K und bewirkt einen Ausschlag des Hebels L, welcher sich durch die beschriebene
Gelenk- und Hebelverbindung in eine Aufwärtsbewegung des Riegels P überträgt. Bei
derselben wird dieser durch die Nase p\ welche
gegen die obere Leiste der Seitenwand des Wagenkastens stöl'st, gezwungen, sich nach
innen zu neigen. Infolge dessen drückt der Kopf ρ des Riegels gegen den unteren Rand
des Fensters T (s. Fig. 9) und drückt dieses von seinem Auflager ab, worauf das Fenster
infolge seines Eigengewichtes in den Raum zwischen den Wänden des Seitentheiles des
Kastens hinabsinkt. Der Niedergang des Fensters wird durch die bekannten, bei Eisenbahnfenstern
üblichen Vorrichtungen geregelt.
Alsdann zieht der Kutscher den Körper C nieder, unter Benutzung der Handhabe c
(Fig. 1) an demselben, wobei sich zugleich die Rückwand A abwärts bewegt. Fig. 5 zeigt
diese Theile in mittlerer Lage.
Die Drehung von A um die Achse α erzeugt die Drehung der Seitentheile B um die Achse b.
Letztere verlassen mithin die Wagenkastentheile B1-, bewegen sich in die Richtung nach
dem Innern des Wagens zu (s. Fig. 5) und legen sich schliefslich an die innere Kante von
jB1 an, nachdem A in die Flucht der Aufsenkanten
von -B1 gelangt ist (s. Fig. 2).
Der Kutscher erfafst endlich den ihm zugekehrten Rand des Körpers D, zieht denselben
nach sich, wobei dieser eine Drehung um die Zapfen E vollführt und schliefslich auf
der Kante von C zum Auflager kommt. Das Verdeck ist nunmehr vollends niedergeschlagen
und die einzelnen Theile desselben haben die durch Fig. 2 veranschaulichte Lage erhalten.
Gleichfalls kann der Kutscher, ohne seinen Sitz zu verlassen, das Verdeck wieder aufschlagen,
indem er den einzelnen Theilen desselben die entgegengesetzte Bewegung ertheilt wie vorhin.
Das Hochziehen der Fenster erfolgt mittelst Schnüre f1, die von Rollen u geführt werden
und sich zu einer gemeinschaftlichen, mit Handhabe U versehenen Schnur vereinigen
(s. Fig. ι und 4).
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
An zweirädrigen Wagen (Cabs):ι. die Anordnung eines aus den Theilen DCBA zusammengesetzten Verdeckes, bei welchem die Rückwand bezw. die Seitentheile A B an der Wagenkastenrückwand J31 drehbar befestigt und die Drehachsen a b mittelst Räderwerkes in Verbindung gesetzt und ferner der Vordertheil D um seitliche Zapfen E am Wagenkasten drehbar ist, zu dem Zwecke, um dem Kutscher das Niederlegen des Verdeckes von seinem Sitze aus zu ermöglichen; - 2. die Anordnung eines Fufstritthebels K L im Bodenkasten des Kutschersitzes durch einen Hebelmechanismus, in Verbindung mit einem den unteren Wagenfensterrand bethätigenden Schieber Pρ ρ1 , um dem Kutscher das Herablassen der Wagenfenster des Verdeckes von seinem Sitze aus zu ermöglichen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41840C true DE41840C (de) |
Family
ID=317286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41840D Expired - Lifetime DE41840C (de) | Neuerung an zweirädrigen Wagen (Cabs) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41840C (de) |
-
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- DE DENDAT41840D patent/DE41840C/de not_active Expired - Lifetime
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