DE418259C - Foerdergestell - Google Patents

Foerdergestell

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DE418259C
DE418259C DER59245D DER0059245D DE418259C DE 418259 C DE418259 C DE 418259C DE R59245 D DER59245 D DE R59245D DE R0059245 D DER0059245 D DE R0059245D DE 418259 C DE418259 C DE 418259C
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conveyor frame
conveyor
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intermediate floors
conveyed
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Expired
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DER59245D
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GEORG REIDELBACH
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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GEORG REIDELBACH
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/08Mining skips
    • B66B17/10Mining skips adapted for passenger transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Fördergestell. Bei Schachtförderungen in Bergwerken ist es üblich, das Fördergut in der Weise zutage zu fördern, daß in die Fördergestelle die am Füllort gefüllten Förderwagen eingebracht, dann im Schacht gehoben und einzeln über Tage nach Hinausschieben aus dem Fördergestell entleert werden, um später wieder im entleerten Zustande durch den Schacht an den Füllort heruntergelassen zu werden. Diese Art Förderung wird aus in Fachkreisen durchaus bekannten Gründen neuerdings immer mehr durch die Gefäßförderung (Skipförderung) verdrängt, bei deren Anwendung die mit Fördergut gefüllten Förderwagen nur noch unter Tage verkehren, um das Fördergut von den Strecken an den Schacht heranzubringen. Ihr Inhalt wird dort in geeigneter Weise in die als Gefäß ausgebildeten Fördergestelle entleert, indem das Fördergut zunächst in Füllrumpfe oder Speicher geschüttet wird, von denen aus es auch noch durch Meßgefäße gehen kann, um schließlich in die Fördergefäße selbst überzutreten, denen ein großer Fassungsraum gegeben wird, so daß der Inhalt einer ganzen Anzahl von Förderwagen aufgenommen und auf einmal zutage gefördert werden kann.
  • Die Förderung in dieser Weise wird je nach den Verhältnissen und Anforderungen in Förderschächten vorgenommen, die lediglich für die Beförderung von Fördergut bestimmt sind, während die Mannschaftsbeförderung in besonderen Fahrschächten vor sich geht, manchmal auch in Wetterschächten; häufig aber verlangen es die Verhältnisse oder die besonderen Wünsche, daß im gleichen Förderschacht, wo das Fördergut gefördert wird, auch die Möglichkeit gegeben wird, Mannschaften und sonstige Güter; die im Bergbau gebraucht und in den Schacht befördert werden müssen, von oben nach unten und umgekehrt zu befördern. Zu dem Zwecke sind Fördereinrichtungen im Gebrauch, bei welchen z. B. das Hauptfördergefäß nach oben hin durch einen Rost abgedeckt ist und Mannschaften auf diesen Rost treten und auf diesem stehend befördert werden können. Es wird auch der Raum des Fördergefäßes selbst benutzt, doch ist dieses mit.Rücksicht auf die Größe des Fördergefäßes und der daraus herrührenden toten Last unwirtschaftlich, wenn, nur auf seinem Boden stehend, eine beschränkte Anzahl Mannschaften aus- oder eingefahren werden können. Man hat auch eine sogenannte Kastenförderung eingerichtet, die darin besteht, daß in einen gitterartig ausgebildeten Förderrahmen ein großer Kasten, dessen senkrechte Ausdehnung die zeagerechte übersteigt, eingeschoben wird, nachdem er vorher, in um 9o° gedrehter Lage auf Fahrgestellen ruhend, vor Ort gefüllt, an den Schacht herangefahren und dann aufgerichtet worden war. Diese Kasten werden nach oben befördert und dort wieder aus dem Rahmengitter herausgedrückt und außerhalb des Schachtesentleert. Für diese Art von Kastenförderung war vorgesehen, das Gitterwerk des Fördergestells zum Zwecke der Mannschaftsbeförderung mit Blechwänden und -türen auszukleiden und Böden einzubauen, also auf diese Weise im Falle des Bedarfs jedesmal ein vollständiges Mannschaftsfördergestell herzustellen, das nachher, wenn die Kastenförderung wieder eintreten soll, ebenso wieder jedesmal vollständig abzubauen war. Dabei wurden die für die Mannschaftsbeförderung nötigen Teile seitlich in besondere Räume des Schachtes abgelegt. Diese Art von Fördergutförderung und Mannschaftsbeförderung in ein und demselben Gestell ist, wie ersichtlich, sehr umständlich, zeitraubend und erfordert hohe Kosten für die jedesmalige Umstellung für den einen oder für den anderen Zweck.
  • Die Erfindung hat gleichfalls das Ziel und den Zweck, in ein und demselben Förderschacht das Fördergut mittels der Gefäßförderung zu fördern, gleichzeitig aber auch die Marmschaftsbeförderung (oder auch die Beförderung von Förderwagen selbst und anderer Lasten) zuzulassen und das in zweckmäßiger, einfacher Weise zu ermöglichen. Dabei soll und kann die Umstellung für die eine oder die andere Förderung in kürzester Zeit erfolgen und verursacht fast gar keine besonderen Kosten. Das wird erreicht, indem ein langgestrecktes Fördergestell vorgesehen wird, das allseitig geschlossen ist und für alle Förderungsarten auch allseitig geschlossen bleibt. Dieses für sich ein Großraumfördergefäß bildende Gestell ist durch Zwischenböden in mehrere Einzelräume geteilt. Für jeden Raum sind die Seitenwände nach zwei Richtungen hin feste Bleche, nach den beiden anderen Richtungen hin werden sie durch aufklappbare Türen gebildet, die im geschlossenen Zustand, durch sichere Verschlüsse behalten, feste M'ände darstellen. Durch öffnen aller oder einzelner der für Mannschaftsbeförderung, Wagenförderung u. dgl. vorgesehenen Zwischenböden wird ein zur Förderung losen Stückguts geeignetes Großraumfördergefäß geschaffen. An Stelle der Trennungsböden im einen Falle treten also öffnungen im anderen, und umgekehrt. Die Bildung der Öffnungen zwischen den in dem lang gestreckten, allseitig geschlossenen Fördergestell übereinanderliegenden Räumen oder Etagen kann beliebig, z. B. durch Herausnehmen der Böden geschehen, oder auch die Zwischenböden können klappbar angeordnet und herauf- oder heruntergeklappt werden. Die so herzustellende öffnung und die Möglichkeit, die Böden als solche verschwinden zu lassen, kann sich über den ganzen Querschnitt des Färdergefäßes oder nur auf einen Teil davon erstrecken; es können z. B. nur diejenigen Teile des Bodens aufklappbar gemacht werden, die zwischen den zum Einführen von Förderwagen vorgesehenen Schienen liegen.
  • Die Zeichnung gibt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel wieder. In Abb. r ist eine Ansicht des aus drei übereinanderliegenden Einzelräumen bestehenden Fördergefäßes gegeben. a sind die Breitseiten des Förderkarbes verschließende Blechwände, b sind die Wände an den Schmalseiten, die als aufklappbare Türen ausgebildet sind und durch sichere Verschlüsse festgehalten werden können. Die übereinanderliegenden Räume oder Etagen sind durch Zwischenböden c voneinander getrennt. In dem Beispiel sind, wie aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich, in das Fördergefäß einlaufende Schienen angenommen, und zwischen diesen liegen um Scharniere aufklappbare Deckplatten cl, c@ als Teile des Bodens wagerecht, auf die bei Mannschaftsbeförderung die Bergarbeiter treten, wie in Abb. 3 angedeutet ist. Diese Bodenklappen sind auch dann geschlossen, wenn Förderwagen in das Fördergefäß eingeführt oder Baustoffe, Werkzeuge oder ähnliches befördert werden, wie aus den beiden unteren Räumen in Abb. 3 zu ersehen ist. An seinem unteren Ende enthält der Förderkorb nach dem Ausführungsbeispiel eine Entleerungsrutsche d, die mit einem geeigneten Verschluß e verschlossen ist. Durch dessen öffnen über Tage wird das Fördergut seitlich zum Abrutschen gebracht, wenn das Fördergefäß zur Fördergutförderung hergerichtet ist und benutzt wird. Zu diesem Zwecke werden die übereinanderliegenden Einzelräume, die durch die Böden c für Mannschaftsbeförderung usw. voneinander getrennt sind, miteinander verbunden durch Aufklappen der Klappböden, die hier nur zwischen den Schienen klappbar gemacht sind und die dann die Stellung cl, c-' der Abb. 2 einnehmen. Das Fördergut wird am oberen Ende des Förderkorbes am Füllort eingeführt und verteilt sich auf den Gesamtraum des Fördergefäßes, das jetzt einen großen Aufnahmebehälter für den vielfachen Inhalt eines Förderwagens bildet. Die Abb. 1 gibt die Anordnung der Klappteile der Böden in größerem Maßstabe wieder.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: r. Fördergestell, dadurch gekennzeichnet, daß es allseitig geschlossen und durch Zwischenböden in Einzelräume für Mannschafts-, Förderwagen-Förderung o. dgl. geteilt ist und durch öffnen aller oder einzelner Zwischenböden ganz oder teilweise in ein zur Förderung losen Stückgutes geeignetes Großraumfördergefäß umgewandelt werden kann.
  2. 2. Fördergestell nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenböden nach oben oder unten in mehreren Teilen klappbar angeordnet sind.
  3. 3. Fördergestell nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur der zwischen den Auflaufschienen gelegene Teil der Zwischenböden klappbar ist.
DER59245D Foerdergestell Expired DE418259C (de)

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