DE418166C - Kartensparvorrichtung fuer Webstuehle zum Weben von Schaft-Moquettes auf Hattersley-Maschinen - Google Patents

Kartensparvorrichtung fuer Webstuehle zum Weben von Schaft-Moquettes auf Hattersley-Maschinen

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DE418166C
DE418166C DEK90150D DEK0090150D DE418166C DE 418166 C DE418166 C DE 418166C DE K90150 D DEK90150 D DE K90150D DE K0090150 D DEK0090150 D DE K0090150D DE 418166 C DE418166 C DE 418166C
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Germany
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lever
card
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hattersley
moquettes
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DEK90150D
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Wilhelm Kneitz & Co Fa
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Wilhelm Kneitz & Co Fa
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kartensparvorrichtung für Webstühle zum Weben von Schaft-moquettes auf Hattersley-Maschinen. Zur Herstellung von Plüsch dienten zum Weben bisher :2 Karten, beispielsweise bei der Hattersley-Maschine. Jede Karte ist mit 2 Reihen Stifte versehen, so daß zu einer Rute .4 Schuß benötigt werden und der Zylinder jeden 2. Schuß (i., 3. usw. Schuß) vorwärts schältet. Die eine Karte dient hierbei als Figurenkarte, die andere für den Füllschuß und zum Heben der Platinenhebel bzw. der Polschäfte.
  • Die vorliegende Erfindung entnimmt nun die Karte, welche zum Heben der Platinenliebel für den 4. und i. Schuß dient, unil überläßt einer besonderen Sparvorrichtung das Anheben der Platinenhebel. Es ist also für d. Schuß nur eine Karte, und zwar diejenige für die Figur notwendig, wodurch einerseits die Hälfte der bisherigen Karten gespart wird unter gleichzeitiger Einsparung der Kartenstifte, die, j e nach Musterung, die Hälfte und darüber betragen kann. Die verwendete Figurenkarte wird also für den a. und 3. Schuß benötigt.
  • Die Erfindung ist dargestellt in beiliegender Zeichnung.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht auf die Maschine, Abb.2 eine Draufsicht, Abb.3 ein Zylinderschaltrad mit eingerückter Klinke, Abb. 4 eine Draufsicht auf Schaltrad, Abb.5 ein Zylinderschaltrad mit Abdeckung.
  • In dein Gestelle a der Maschine ist der Messerschubhebel b zur Bewegung des Oberinessers c und des Untermessers d, durch die Schubstangen e und f, drehbar gelagert. In die Zähne des Zylindersch:altrades g greift die am Hebel b drehbar gelagerte Klinke h ein. Die Lagerschiene i nimmt die Exzenterwelle k auf mit dem Exzenter 1 und dem Schaltrad rü, in letzteres greift der Klinkenhebel n ein, welcher drehbar befestigt ist an dem Schubhebel b. Das Lager o nimmt die Hebelwelle p auf, auf welcher die Hebelarmlager q und r befestigt sind. Auf dem Exzenter 1 läuft Rolle s des Hebels t, welcher drehbar um Hebelwelle p ist und mit seiner Bewegung den Hebebalken u, welcher sämtliche Polschäfte hebt, hochzieht. In dem Hebelarmlager i- sitzt der Ausschalthebel v, der durch die Verbindungsstange w die an sich bekannte Abdeckplatte x bewegt. Zur Abbremsung dient der Bremshebel y, gleitend auf 1 mit Zugfeder z.
  • Die Abb., stellt eine Draufsicht zur Abb. i dar. -Abb.3 bringt das Zylinderschaltrad g mit eingerückter Klinke h. Die bekannte Abdeckplatte x an der Verbindungsstange w läßt die Klinke /a frei. Die Abdeckplatte x ist befestigt an dem Arm i, welcher drehbar um Welle z des Zylinderschaltrades g.
  • Abb. q. zeigt eine Draufsicht auf das Schaltrad mit nebengeordneterAbdeckplatte x. In Abb.5 ist die Klinke h ausgeschaltet durch die untergeschobene Abdeckplatte x. Die Schaltung ergibt sich mit der vorbeschriebenen Spareinrichtung, also durch Hinwegfall der einen Karte, wie folgt: Entsprechend der Abb. 3 wind der Schubhebel b durch die Klinke h die Schaltung des Schaltrades g vornehmen mit der Inanspruchnahme der Figurenkarte zum Schuß 2 -und 3. Nach erfolgtem Eintragen von Schuß 3 tritt die Sparvorrichtung in Tätigkeit, schiebt die Abdeckplatte x unter die Klinke h, schaltet also das Schaltrad g für den Webvorgang aus und läßt die Sparvorrichtung mit Exzenter 1, Rolle s und Hebebalken it in Tätigkeit treten für den Schuß 4 und i, wobei also die Rolle s am Exzenter 1 geführt wird. Bei nunmehriger Bewegung des Klinkenhebels ra wird die Rolle s bis zum nächsten Eingriff der Exzenterwirkung wiederum entzogen, der Hebebalken u sinkt nach unten und die Klinke lt wird für die nächste Schaltung vorbereitet. Die Schüsse. und i» erfahren ihre Einleitung also nicht durch eine Karte, sondern durch die Sparvorrichtung. Die Arbeitsvorgänge sind: Bei dem i. Schuß mit oberem Messer ist Exzenter 1, Hebebalken u und Ausschaltvorrichtung x in Tiefstellung. Die Platinen hängen für den a. Schuß im unteren Messer unter Beeinflussung durch die Figurenkarte. Bei -dem a. Schuß mit unterem Messer ist Exzenter 1 und Hebebalken u noch in Tiefstellung. Die Platinen hängen für den 3. Schuß in dem oberen Messer ein. Die Schaltklinke la schaltet Aden Zylinder für die Figurenbildung vorwärts.
  • Bei dem- 3. Schuß mit dem oberen Messer ist Exzenter 1, Hebebalken it und Ausschaltvorrichtung x hochgezogen. Der Hebebalken it hebt sämtliche Platinenhebel für den 4. Schuß hoch, damit die Platinen in das untere Messer eingreifen und die Polschäfte hochgehen. Die Ausschaltvorrichtung x wird ebenfalls gehoben, so daß die Schaltzähne überdeckt sind.
  • Bei dem a,. Schuß mit dem unteren Messer ist Exzenter 1, Hebebalken it und Ausschaltvorrichtung x hochgezogen. Der Hebebalken u hebt sämtliche Platinenhebel, damit die Platinen für den i. Schuß in das obere Messer eingreifen und die Polschäfte hochgezogen werden. Die Ausschaltvorrichtung x ist hochgestellt, so daß .die Schaltklinke h in die Zähne des Zylinderschaltrades nicht eingreifen kann und sich .ohne Arbeit zu verrichten vorwärts bewegt. Der Klinkenhebel it schaltet jeden a. Schuß.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRÜCIID: i. KartensparvorrichtungfürWebstühle zum Weben von Schaft-Moquettes auf Hattersley-Maschinen mit Vorschaltung eines Ausschalters, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Messerschubhebel (b) angetriebenes besonderes Schaltrad (m) einem Exzenter (1) vorgelagert ist und mittels Hebels (t) den Hebebalken (tt) zum Heben der Schäfte unter gleichzeitiger Abdeckung des Schaltrades des Kartenprismas mit einer Abdeckplatte (x) bewegt. a. Kartensparvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Exzenter (1) bewegte Hebel (t) zum Heben des Hebebalkens (u) und der die Abdeckplatte (x) einstellende Hebel (o) auf einer gemeinsamen Welle (p) befestigt sind.
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