DE418160C - Nutenziehmaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb - Google Patents

Nutenziehmaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb

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Publication number
DE418160C
DE418160C DED45939D DED0045939D DE418160C DE 418160 C DE418160 C DE 418160C DE D45939 D DED45939 D DE D45939D DE D0045939 D DED0045939 D DE D0045939D DE 418160 C DE418160 C DE 418160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threaded spindle
machine
keyseating
spindle drive
threaded
Prior art date
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Expired
Application number
DED45939D
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English (en)
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Dolze & Slotta GmbH
Original Assignee
Dolze & Slotta GmbH
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Publication of DE418160C publication Critical patent/DE418160C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D37/00Broaching machines or broaching devices
    • B23D37/02Broaching machines with horizontally-arranged working tools
    • B23D37/04Broaching machines with horizontally-arranged working tools for broaching inner surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Bibiiotheek
Bur. Ind. Eigendom
5- OGT-1925
AUSGEGEBEN AM
29.AUGUST1925.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 b GRUPPE 5
(D 45939 Il49b1)'
Dolze & Slotta, G. m. b. H. in Coswig i. Sa.
Nutenziehmaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1924 ab.
Die Erfindung betrifft ' eine Nutenziehmaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb und nur innerhalb der Maschine sich bewegenden Ziehmesserhalteschlitten.
■ 5 Die bisher bekannten Nutenziehmaschinen mit doppeltem Gewindespindelantrieb weisen den. großen Nachteil auf, daß bei auch nur ganz geringen Montageungenaüigkeiten sowie bei dem sich nach einer gewissen Laufzeit ίο einstellenden natürlichen Verschleiß in den Lagern und in den Zähnen der die Gewindespindeln antreibenden Zahnräder eine ungleichmäßge Belastung der beiden Gewindcspindeln einstellt. Da in diesem Falle kein
' is zentraler Zug· auf das Ziehmesser erfolgt, so findet ein Ecken sowohl in der Schlittenführung als auch in den Gewindespindelmuttern statt, was bei der hohen zu übertragenden Kraft zu einem übermäßig hohen Kraftvcrbrauch und vor allen Dingen zu einer ruckweisen Vorbewegung des Ziehmesscrschlittcns führt, welcher seinerseits diese nachteilige Wirkung ;auf das Zichmesser überträgt. Außer- - dem werden die Führungsflächen des Wcrkzeughalteschliltons übermäßig und ungleich· mäl.iig beansprucht, so daß sic einem hohen Verschleiß unterliegen und keinen geradlinigen Zug mehr gewährleisten.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die vorgenannten Übelstände dadurch, daß für die Zugübertragung der von den Gewindespindeln vorbewegten Gewindespindelmuttern auf den Ziehmesserhalteschlitten ein Balken angeordnet ist, welcher an seinen beiden Angriffspunkten an den Gewindespindelmuttern und in der Mitte des Ziehmesserhalters (Ziehmessermittcllinie oder annähernd) schwenkbar gelagert ist. Hierdurch erfolgt bei jeder Beschaffenheit der Maschine immer ein zentraler Zug auf den Ziehmesserhalteschlitten und ^0 damit auf das Ziehmesser sowie eine gleichmäßige und zentrale Belastung beider Gewindespindeln, auch wenn dife eine Gewindespindel ,sich aus irgendwelchen Gründen erheblich früher in Bewegung setzt als die andere. Es ist naturgemäß durch diese Vorrichtung auch ein Ecken des Ziehmesserhalteschlittens in seiner Führung vermieden, so daß die Zugbewegung bei jeder Bcanspruchungshöhe eine völlig gleichmäßige und erschüt- g0 terungsfreic ist.
Auf dor Zeichnung ist eine Ausführungs-
form der neuen Zugvorrichtung beispielsweise dargestellt. Abb. ι zeigt einen Senkrechtschnitt' der neuen Antriebsvorrichtung, Abb. 2 einen Wagerechtschnitt. Abb. 3 zeigt einen Quer- »schnitt durch die Balkenanordnung, während Abb. 4 die Anordnung des Ritzels, zum gemeinsamen Antrieb beider Gewindespindcln zeigt.
In den Abb. 1 und 2 ist die Mittellinie der Zugmesserbewegung durch die Hilfslinie a bis b angedeutet. Der Ziehmesserhalter c. welcher an seinem vorderen Ende mit einer der bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Messerhaltevorrichtungen versehen ist, ist an seinem entgegengesetzten Ende mit dem Balken d durch den senkrechten Bolzen e und Buchse / drehbar so verbunden, daß der Baikenn? in seiner Wagerechtebene schwenkbar ist. In den beiden Enden des Balkens d sind die Gewindespindelmuttern g und h gelagert, und zwar so, daß der Balken d auch um diese Gewindespindelmuttern schwenkbar ist. Die Gewindcspindelmutter,n g und h wiederum sitzen auf den Gewindespindeln / und k, welche drehbar, aber nicht achsial verschiebbar in dem gemeinsamen Gehäuse / gelagert und so angeordnet sind, daß die gemeinsame Mittelebene genau oder annähernd durch die Mitte des Ziehmesscrhalters c geht, wie dieses aus Abb. 3 näher ersichtlich ist. Die Gewinde- i spindclmuttcrng und.Λ sind gegen Drehung | gesperrt, beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt, durch die im Balken d sitzenden Keile/« und n, so daß sie, wenn die. Gewindespindcln i und k gedreht werden, eine achsialc Vorbewegung machen müssen, welche sie auf den Balken d übertragen.
An ihrem rechten Ende tragen die Gewindcspindeln / und k ein Zahnrad 0 bzw. p, deren Zähne jedoch nicht ineinanderzugreifen brauchen, sondern auch, wie Abb. 4 zeigt, durch ein gemeinsames Ritzel q angetrieben werden können.
Wenn nun das Ritzel q in bekannter Weise von einem ein- oder mehrstufigen Getriebe, das auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, angetrieben wird, überträgt dasselbe mittels der Räder 0 und ρ die Drehbewegung auf die beiden achsial unverschiebbaren Gcwindcspindeln / und li, welche ihre nicht drehbaren Muttern g und h vorbewegen, wodurch letztere den Balken d nebst Ziehmesscrhalter c mitnehmen. Dadurch, daß die Mitten der Gewindespindeln / und k mit der Mitte des Ziehmesserhalters c parallel sind und in der Wagereclumittelebcne des Balkens d liegen, wirkt die zu bewältigende. Kraft sowohl auf die Gewindespindcln i und Ii in genau achsialcr Richtung als auch auf den Ziehmcsserhalter c in der Richtung seiner Mittellinie (λ und /;, Abb. ι und 2). Es können somit keine Kippmomente verursacht werden, so daß weder die Gewindespindeln / und Ii noch die. Achse a bis b des Ziehmesserhaltcrs c durch den auftretenden Arbeitsdruck aus ihrer normalen Lage verdrängt werden.
Gemäß der Erfindung ist der Balken d sowohl in seiner Verbindung mit dem Zieh-" messerhalter c als auch an seinen Angriffspunkten an den Gewindespindclmuttcrn g und // in seiner Wagerechtmittclebene schwenkbar. Wenn nun eine von den Gewindespindeln / und k durch Montageungenauigkeiten oder Ungcnauigkciten in den Lagerungen oder in den Zähnen der Räder ο, ρ und q sich etwas früher in Drehung setzt als die andere, so schwenkt diese Gewindespindel den Balken d so lange einseitig vorwärts, bis die andere Gewindespindel sich in Drehung ge-;. setzt hat. Dadurch, daß der Balken d am Ziehmesscrhalter c auch drehbar gelagert ist, erfolgt auch bei dieser einseitigen Vorbewegiing des Balkens d ein zentraler Zug auf den Ziehmcsserhalter c. Nachdem die zweite Spindel sich auch in Drehung setzt, über· nimmt sie durch den selbsttätigen Ausgleich des Balkensd in jedem Falle die halbe Zug'., last bei zentraler Belastung beider Gewindespindeln und des Zichmesscrhaltcschlittens. Wie in der Zeichnung ersichtlich, ist der Ziehmesserhaitcr c mit einem Führungsschiit-, ten r verbunden, · welcher auf dem Gehäuse / in der Zugrichtung gleitet. Es ist ersichtlich, daß dieser Schlitten, da er jetzt nur das Gewicht des Messerhalters c und des Balkens d zu tragen hat, sehr leicht beansprucht ist, dementsprechend leicht sein kann und, da der Arbeitsdruck nicht auf ihn wirkt, keine nutzlose Kraft verbraucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nutcnziehmaschine mit doppeltem Gcwindespindclantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichmäßiger und zentraler Zugbelastung der beiden Gewinde- ·. spindeln (J und Ii) für die Zugübertragung · ein Balken (d) angeordnet ist, welcher an seinen beiden Augriifspunkten an den Gewindespindeln (i und k) und in der Mitte am Ziehmesserhalter (c) schwenkbar gc- ' lagert ist.
    f lierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED45939D 1924-08-03 1924-08-03 Nutenziehmaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb Expired DE418160C (de)

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DED45939D DE418160C (de) 1924-08-03 1924-08-03 Nutenziehmaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb

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DE418160C true DE418160C (de) 1925-08-29

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ID=7049366

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DE (1) DE418160C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927483C (de) * 1951-12-13 1955-05-09 Herbert Rausch Senkrechtraeummaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927483C (de) * 1951-12-13 1955-05-09 Herbert Rausch Senkrechtraeummaschine mit doppeltem Gewindespindelantrieb

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