DE418099C - Kalanderwalze - Google Patents

Kalanderwalze

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DE418099C
DE418099C DEK86726D DEK0086726D DE418099C DE 418099 C DE418099 C DE 418099C DE K86726 D DEK86726 D DE K86726D DE K0086726 D DEK0086726 D DE K0086726D DE 418099 C DE418099 C DE 418099C
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JOSEF KUBITSCHEK
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/08Rollers therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Kalanderwalze. Elastische Kalanderwalzen werden aus Holz, Papier, Faserstoffen u. dgl. hergestellt, und zwar sowohl als einstoffige wie auch a15 mehrstoffige Körper. Im letzteren Falle bestehen sie aus einem um die Walzenachse gelegten Kern aus minderwertigem und einem diesen Kern umschließenden Mantel aus besserem Stoff. Die Herstellung aus zweierlei Stoff bezweckt eine Verbilligung der Rohstoff- und dadurch der Herstellungskosten bei sonst gleicher Güte und Brauchbarkeit des Enderzeugnisses.
  • Die verwendeten Rohstoffe werden sowohl bei der Erzeugung einstoffiger als auch zwei-Z' Walzen auf einer Welle durch starken hvdraulischen Druck zu einer festen Masse gepreßt. Bei der Herstellung zweistoffiger Walzen wird der Kernstoff mit dem Mantelstoff vor dem hydraulischen Pressen entweder in einer Scheibe vereinigt, in ' welchem Falle das Pressen in einem Arbeits-Bange erfolgt, oder -es wird zuerst derWalzenkern und darüber in einem zweiten Arbeitsgange der Mantel gepreßt.
  • Die Erwägung, daß die seitliche Ausdehnung des Rohstoffes, welche durch den in der ' Richtung der Wellenachse ausgeübten Druck bewirkt wird, keine sichere Verbindung von Mantel und Kern gewährleistet, hat dazu geführt, die Berührungsflächen von Mantel und Kern miteinander zu verzahnen. Die verwendeten Stoffe müssen in dieseln Falle vor dem liv(lraulischen Pressen zu einer Scheibe vereinigt werden.
  • In dieser Weise werden besonders Walzen hergestellt, deren Mantel aus Baumwolle und deren Kern aus inin(lerwertigem Faserstoff besteht; die angestrebte Verbilligung wird aber hierbei dadurch beeinträchtigt, (laß auch der Kernstoff vor dein liv(Iraulischen Pressen einer Bearbeitung unterzogen werden muß. Eine wichtige Beeinträchtigung erfährt bei diesem Herstellungsverfahren die Verbilligung ferner dadurch, daß eine Reihe billiger, zur Herstellung des Walzenkerns aber sehr gut geeigneter Stoffe, z. B. minderwertige Raubwollen und Scherhaare, ebensolche Baumwollabfälle, billige Linters und Rückfasern, überhaupt nicht oder nicht finit Vorteil verwendet, d. h. in die Scheibenform gebracht werden kann. Endlich bedingt die Vereinilning verschiedener Stoffe in einer Scheibe das gleichzeitige hydraulische Pressen dieser Stoffe, was in vielen Fällen zu verschiedenen Härtegraden des Mantels und Kerns der fertigen Walze führt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine in der Abbildung in einem Ausführungsbeispiel dargestellte Kalanderwalze, bei der die angeführten Nachteile dadurch vermieden sind, daß der Kernstoff h abschnittweise bis zur Walzenachse von eingepreßten Stoffschichten c unterteilt ist, die zu einem beliebig großen Teil zwischen den Schichten des Mantelstoffes a festgehalten werden. Der Durchmesser dieser Scheiben ist demnach gleich dem Walzendurchmesser d oder kleiner, jedenfalls aber größer als der Kerndurchniesser dl; «-enn er kleiner ist als der Walzendurchmesser, so sind die Verbindungsschichten natürlich derart eingepreßt, daß sich die aufeinanderfolgenden Seitenflächen zweier Mantelschichten über einer Verbindungsschicht schließen. Die Verbindungsschichten (-ccheihen ) bestehen vorteilhaft aus demselben Stoff wie der Mantel, sie kiinnen aber auch aus anderem -("eigneten Stoff, z. B. aus einem Faserstoff, Papier ti. dgl., bestehen.
  • Durch diese Stoffschichten wird eine von der dein Rohstoffe erteilten Form und der Herstellungsweise der Walze viillig unabhängige Art der Verbindung des Mantels mit dein Kern erzielt; außerdem wird der 'minderwertige Stoff in eine Anzahl von Kainniern, deren Wandungen durch den Mantel a einerseits und die Schichten c andererseits gebildet werden, fest eingepreßt. Das Herstellungsverfahren für eine solche Walze kann verschieden sein, z. B.: Eine der Schichten c wird auf einer Unterlage ausgebreitet, und in die für die Welle e gestanzte Öffnung wird senkrecht eine genau passende Welle aus Holz o. dgl. gestellt. Auf der Scheibe c werden nun aus Lagen gekrempelten, besseren Faserstoffs gestanzte ringförmige Scheiben aufeinandergeschichtet, und der hierdurch um die Welle gebildete, oben offene, zvlindrische Hohlraum wird mit einem minderwertigen Stoff, z. B. Faserstoff, ausgefüllt. Diese Packung wird von der bisher als Ersatz benutzten Welle auf die eigentliche Welle e der Kalanderwalze geschoben und hydraulisch gepreßt. In dieser Weise wird fortgefahren, his die Walze fertig gepreßt ist, worauf noch Scheiben zum Festhalten des Belages auf die Welle aufgekeilt werden. Zum Schluß wird die Walze abgedreht.
  • Sinngemäß können statt der Fäden- oder Faserringscheiben für den Mantel aus anderem Stoff, z. B. aus Papier oder Gewebe, bestehende und auf andere Art als durch Stanzen hergestellte Scheiben verwendet werden.
  • Wenn die Walze aus Stoffen hergestellt werden soll die heim gleichzeitigen Pressen verschiedene Härtegrade des Mantels -und Kerns in der fertigen Walze ergeben würden, so wird abschnittweise ein Kernteil und darüber der zugehörige Mantelteil gepreßt, worauf inan den Kern mit dein Mantel durch Rufpressen einer Stoffschicht c verbindet. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die Walze fertig ist.
  • Der Erfindungsgedanke schließt auch noch andere Ausführungsformen in sich, so z. B. können ringförmige und andere Scheiben, welche die Berührungslinien von Mantel und Kern überdecken, verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kalanderwalze mit Kern aus minderwertigem und «Mantel aus besserem Stoff, dadurch gekennzeichnet, (laß der Kernstoff (b) an mehreren Stellen mittels bis zur Walzenachse durchgehender, z. B. aus dein Stoffe des Mantels, einem Faser-Stoffe, Papier usw. bestehender Stoffschichten (c), welche mit ihrem über den Durchmesser des Kernstoffes hinausgehenden Teil zwischen den Schichten des Mantelstoffes 4 (a) festgehalten werden, mit dein Mantelstoffe verbunden ist.
DEK86726D 1923-07-28 1923-07-28 Kalanderwalze Expired DE418099C (de)

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