DE41785C - Neuerung an Verschlüssen für photographische Objective - Google Patents

Neuerung an Verschlüssen für photographische Objective

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Publication number
DE41785C
DE41785C DENDAT41785D DE41785DA DE41785C DE 41785 C DE41785 C DE 41785C DE NDAT41785 D DENDAT41785 D DE NDAT41785D DE 41785D A DE41785D A DE 41785DA DE 41785 C DE41785 C DE 41785C
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DE
Germany
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cylinder
shutters
wing
innovation
attached
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Active
Application number
DENDAT41785D
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English (en)
Original Assignee
E. LIESEGANG in Düsseldorf
Publication of DE41785C publication Critical patent/DE41785C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08—Shutters
    • G03B9/36—Sliding rigid plate

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographs.
Der neue Verschlufs (Fig. 1 bis 8)/besteht aus einer Blechscheibe a, welche, an Stelle der Centralblende in das photographische Objectiv eingeschoben, dieses verschliefst und durch die zu beschreibende Vorrichtung in beliebiger Geschwindigkeit auf- und abwärts bewegt wird, um die Belichtung der photographischen Platte vom Bruchtheil einer Secunde bis zu einigen Secunden oder auch länger dauern zu lassen.
Die Verschluisscheibe hängt an e;nem Stempel, der sich in einem Metallcylinder auf-_u.nd abbewegt, in welchen Luft eintritt. Die Schnelligkeit der Bewegung wird geregelt durch die Schnelligkeit, mit. der ..die Luft aus dem Cylinder getrieben und wieder eingelassen wird.
Dies wird bewirkt durch. Öeffnungen von abgestufter Gröfse in dem oberen Theil des Cylinders, über dem sich ein Deckel so drehen läfst, dafs er die Luft ganz abschliefst oder ganz oder theilweise freiläfst. Je gröfser die Oeffnung ist, um so rascher wirkt der Verschlufs, und um so langsamer, je kleiner sie ist.
Anstatt mehrerer Oeffnungen kann ein allmälig sich verengendes Loch in den Kopf des Cylinders geschnitten werden.
Getrieben wird der Verschlufs durch eine Spiralfeder, die durch eine im Gehäuse befestigte Achse aufgewunden wird.
Ein Ende der Feder ist an der Achse, das andere am Gehäuse befestigt. Am Ende der Achse befindet sich ein Flügel, welcher durch einen beweglichen Arm mit dem Stempel in Verbindung steht; er bewegt diesen, wenn die Achse gedreht wird, im Cylinder auf und ab.
Wenn die Achse halb umgedreht ist, fällt ein an dem Flügel befindlicher Vorsprung in einen Hebel, welcher zum Abdrücken des Verschlusses dient. ,
;, Die Verschlufsscheibe befindet sich alsdann oben in dem Gehäuse und läfst das Objectiv zum Einstellen offen.
Wenn die Platte belichtet werden soll, wird durch Umdrehung des- oberen Kopfes nach Belieben mehr oder weniger Luft abgesperrt.
.... Bei gleicher Stellung des Kopfes ist die Belichtungszeit stets von gleicher Dauer.
Erklärung der Zeichnungen.
Fig. .1 ist die Vorderansicht,
Fig. 2 die Hinteransicht,
Fig. 3 die Seitenansicht und
Fig. 4 der Seitendurchschnitt des Verschlusses.
a, Fig. 2, ist die Verschlufsscheibe, verbunden durch den Arm α1 mit dem Stempel α2, der sich in dem Cylinder b auf- und abbewegt; aus dem Cylinder wird die Luft durch das Loch cl in den Deckel c beim Aufsteigen des Stempels verdrängt, dessen obere und untere Ansicht durch die Fig. 5 und 6 dargestellt wird.
Die Schnelligkeit, mit welcher die Luft aus dem Cylinder b verdrängt und beim Absteigen des Stempels wieder zugelassen wird, richtet sich danach, wie weit das dreieckige oder anders geformte Loch d1 in der Kopfplatte d des Cylinders b, Fig.. 7, durch die schneckenförmige Oeffnung in der Platte c2 in dem Deckel c zugedeckt ist.
Der Deckel c ist durch die Schraube d2 an der Deckplatte d so befestigt, dafs er mit der Platte c2 sich drehen läfst, während die Schraube d2 feststeht, so dafs durch Drehung
des Deckels c die Plane c2 die Oeffnung d1 in der Plane d ganz freiläfst oder mehr oder weniger zudeckt.
Marken an der äufseren Wand des Deckels c zeigen durch den am Cylinder b befindlichen Pfeil, welcher auf sie hinweist, an, wie viele Secunden oder Bruchtheile einer Secunde die Belichtung bei einer gewissen Stellung des Deckels c dauern wird.
Das gleiche Resultat wird auch erzielt, wenn in der festen Kopfplatte des Cylinders b, über dem der Deckel sich drehen läfst, Oeffnungen von verschiedener Gröfse oder ein anders geformter Schlitz angebracht werden, über welche der Deckel sich dreht, um die Luft rascher oder langsamer aus dem Cylinder b verdrängen und eindringen zu lassen.
Die Verschlufsscheibe α wird in folgender Weise bewegt, e1 ist eine Spiralfeder, die mit einem Ende an dem Gehäuse des Apparates, mit dem anderen an der Achse e befestigt ist, durch deren Umdrehung mittelst des Kopfes e2 die Feder aufgewunden wird. Am Ende der Achse ist der Flügel e3 befestigt. Dieser dreht sich mit der Achse. Am unteren Ende ist dieser Flügel durch einen Stift mit dem Arm as verbunden, dessen oberes Ende mit dem Stempel Λ2 in Verbindung steht.
Es wird daher durch die Umdrehung der Achse e2 der Stempel a2 in den Cylinder b geschoben.
Die Verschlufsscheibe α wird bei ihrer Auf- und Niederbewegung durch die Arme a* geleitet, deren Enden die Gleitstäbe α5 umfassen.
Wenn der Flügel e3 eine halbe Umdrehung gemacht hat, greift ein an demselben befindlicher Haken in eine Vertiefung in dem Abdruckhebel f, wodurch die Verschlufsscheibe oben in dem Gehäuse festgehalten wird; dies dient zum Einstellen des Bildes. Durch die zweite halbe Umdrehung wird die Scheibe wieder nach abwärts bewegt und zugleich die Spiralfeder ganz aufgewunden. Alsdann fällt ein Haken am anderen Ende des Flügels e3 in die Vertiefung des Hebels /, wie oben.
Ein Ende des Hebels/ ist durch einen Stift an dem Gehäuse befestigt, während das andere Ende durch einen Schlitz in eine Oeffnung in dem Piston g geht, welcher sich in dem Rohr gl auf- und niederbewegen lsfst. An diesem Rohr ist ein Kautschukschlauch g2 mit Birne befestigt. Durch einen Druck auf die Birne wird der Piston g nach oben getrieben und mit ihm der Hebel f, der jetzt den Flügel e3 losläfst; die Feder reifst beim Zurückschnellen den Flügel in seine Anfangsstellung herum, wobei dieser den Stempel α2 mit der Schraube α mehr oder weniger rasch nach oben und unten treibt, h ist ein Metallstab, durch Scharnier an dem Gehäuse befestigt, der zum Festhalten des Verschlusses auf dem Objectivkörper dient, i ist ein auf dem Objectivkörper angebrachter Metallring, durch welchen der Verschlufs noch weiteren Halt bekommt.
Soll der Verschlufs so wirken, dafs er das Objectiv zuerst von oben öffnet, anstatt von unten, so wird das Rohr g1 in umgekehrter Stellung eingeschraubt und das Objectiv um eine halbe Drehung verstellt, so dafs die Blendenöffnung nach unten kommt, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Verschlüssen für photographische Objective :
    ι. die Anordnung des Flügels e3 (Fig. 2) in Verbindung mit der Spiralfeder e1 zum Heben und Senken des Pistons a2, an welchem die Verschlufsscheibe befestigt ist; 2. die Regulirung der Belichtungszeit durch die schnellere oder langsamere Austreibung und Zulassung der Luft im Cylinder b, erzielt durch die gröfsere oder kleinere Oeffnung unter dem Deckel des Cylinders.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41785D Neuerung an Verschlüssen für photographische Objective Active DE41785C (de)

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