DE417310C - Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE417310C
DE417310C DEP49272D DEP0049272D DE417310C DE 417310 C DE417310 C DE 417310C DE P49272 D DEP49272 D DE P49272D DE P0049272 D DEP0049272 D DE P0049272D DE 417310 C DE417310 C DE 417310C
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DE
Germany
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arm
motor vehicles
shock absorbers
disks
funnel
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Expired
Application number
DEP49272D
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FRANZ PEYER
Original Assignee
FRANZ PEYER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/02Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
    • F16F7/04Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in the direction of the axis of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge: Die Erfindung betrifft einen Reibüngsschwingungsdämpfer federnd gestützter Fahrzeuggestelle, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei mit zusammenarbeitenden Keüflächen versehenen Scheiben, die sich in der einen Richtung ungebremst drehen können und in der anderen gebremst werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Keilflächen in den Scheiben flache, trichterförmige @'ertic@fun:gen bilden, in denen Kugeln gelagert sind, die bei wirksamer Drehung an den Trichterwandungen auflaufen und den erforderlichen Reibungsdruck erzeugen. Durch die neue Ausbildung der Vorrichtung wird bewirkt, daß bei wirksamer Bewegung der Radachse relativ zum Wagengestell der Reibungsdruck entsprechend der Amplitüde der Bewegung gesteigert wird, bis er einen durch die innere Kompressionsfähigkeit des Schwingungsdämpfers und durch einen Anschlag begrenzten Wert erreicht. Leichte Schwingungen der Radachse haben also nur ein Rollen der Kugeln .auf den Anlaufflächen zur Folge, ohne daß die Schwingungen auf das Wagengestell übertragen werden. Dagegen werden größere Schwingungen eine energische Bremsung erfahren.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in -einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i zeigt die Gesamtanordnung des Schwingungsdämpfers am Wagengestell, Abb. 2 die Ansicht des Hauptteils dieses Ausführungsbeispiels in größerem Maßstabe und Abb.3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2.
  • Das in den Abb. i bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Dämpferarme a und d mit ihren scheibenförmigen Enden auf einer gemeinsamen Achse m drehbar gelagert, wobei sich der Arm ,a an einen Bund m' der Achse m anlehnt. Die Wirkung des Schwingungsdämpfers ist dadurch erreicht, daß zwischen den Armen a und d auf der Achse m eine mit .einer Zunge o versehene Bremsscheibe n drehbar und verschiebbar angeordnet ist. Die Zunge o greift in den Zwischenraum zweier auf dem Arm a angebrachter Anschläge p und g außerhalb des Bereiches der Bremsfläche. In der in Abb. 2 gezeigten Lage liegt ,die Zunge o an dem Anschlag p an, wenn sich die Vorrichtung in der Ruhelage befindet. Die Bremsscheibe h besitzt auf der Vorderseite flache, trichterförmige Vertiefungenr, welchen in der Ruhelage der Vorrichtung entsprechende Vertiefungen i des Armes a gegenüberstehen. Das Ausführungsbeispiiel weist zwischen den Vertiefungen i und t- angeordnete Kugeln k auf, welche die Bremsscheibe lt gegen das Stellglied ,a abstützen. Die Bremsscheibe h berührt mit ihrer Rückseite die Reibungsflüche des Dämpferarmes d. Der Arm d ist mit der Zunge o durch eine Feder s verbunden und stützt sich gegen einen federnden Körper t, der auf der 1 chse m durch eine Mutter u unverschiebbar befestigt ist. Das Ganze wird durch die Achse m zusammengehalten.
  • In der Ruhelage nimmt der Arm d die Stellung i ein. Wird der Arm a als unbeweglich angenommen und bewegt sich der Arm d beispielsweise in die Lage 2, so dreht sich die Bremsscheibe h vermöge der Feder s, unterstützt durch die Adhäsion, mit, und die Zunge o stößt an .den Anschlag g, wie in Abb. 2 in punktierten Linien angedeutet ist. Gleichzeitig laufen die Kugeln k wegen ihres geringen Reibungswiderstandes auf den schrägen Wänden der Anlauftrichter i nach dem Rande der letzteren und drücken die Bremsscheibe h gegen den Arm d. Bewegt sich der Arm in die Lage 3 weiter, so ist dies nur unter Überwindung der erheblichen Reibung möglich, die zwischen der Bremsscheibe n und dem Arm d unter dem Druck der Kugeln k entsteht. Bewegt sich jedoch der Arm d zurück oder beispielsweise über die Lage i hinaus bis in die Lage q., so rollen die Kugeln sofort in die tiefste Stellung und Anfangslage zurück, wodurch die Vorrichtung entspannt wird. Bei dieser Bewegung kehrt die Zunge o in die Anfangslage zurück, in der sie an den Anschlag p anstößt. Bewegt sich der Arm d in dem gleichen Sinne weiter, so geschieht dies ohne wesentliche Bremsung, da kein nennenswerter Reibungsdruck vorhanden ist. Die Feder s kann in anderer Weise auf dem Arm a angebracht werden, z. B. als .gleichmäßig wirkende Druckfeder, oder auch ganz weggelassen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei mit zusammenarbeitenden Keilflächen versehenen Scheiben, die sich in der einen Richtung ungebremst drehen können und in der anderen gebremst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen in den Scheiben (a, h) flache, trichterförmige Vertiefungen (i, r) bilden, in denen Kugeln (k) gelagert sind, die bei gegenseitiger wirksamer Drehung der Scheiben an den Trichterwandungen auflaufen und den erforderlichen Reibungsidruck erzeugen.
  2. 2. Stoßdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (s) das Drehen der Scheibe (h) aus der Normallage heraus unterstützt.
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