DE417053C - Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern, beispielsweise Kassetten, Kassenschraenken o. dgl., aus Beton - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern, beispielsweise Kassetten, Kassenschraenken o. dgl., aus BetonInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern, beispielsweise Kassetten, Kassenschränken o. dgl., aus Beton. Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren, durch welches die Herstellung von feuer-, bruch- und .diebessicheren Kassetten, Kassenschränken o.-dgl. aus Beton erzielt wird, ohne daß die Verwendung von Stahlplatten oder einer Panzerung erforderlich ist. Die Herstellung erfolgt ausschließlich aus Beton und anderen Steinschichten unter Zwischenschaltung von im Geldschrankbau bekannten Asbestfüllungen und Hohlräumen, so daß kräftige, bruchsichere Wandungen erzielt werden, die außerdem feuersicher sind.
- Die neue Erfindung besteht darin, daß in eitler Form nebeneinander eine mit einer äußeren Vorsatzbetonschicht versehene Kiesstampfbetonschicht mit Eisenarmierung und eine den inneren 'Hohlraum: des Schrankes oder der Kassette umschließende Kunstmarmor- oder Terrazzoschicht unter Zwischenschaltung von Isolierschichten, beispielsweise Asbestplatten und Hohlräumen, eingestampft werden.
- Eine weitere Erfindung besteht darin, daß die zwischengelegten Isolierschichten, beispielsweise Asbestplatten, in zweckmäßig heißem Wasser unter Zusatz von Alkalien, Natron o. dgl. aufgequollen werden, um nach dem Einstampfen und Eintrocknen zwischen den Steinschichten Hohlräume zu bilden.
- Eine weitere Erfindung besteht in der Anordnung von die Asbestplatten tragenden Blechen, welche zwischen der inneren Stein-und der äußeren Betonschicht beim Stampfen eingesetzt sind und nach kurzem Setzen der Massen herausgezogen werden., zum Zwecke der Bildung eines Lufthohlraumes, der durch weiteres Austrocknen und Zusammenschrumpfen der Asbestschicht vergrößert wird.
- bleu ist des ferneren, daß als Eiseneinlage für die Stampfbetonschicht Rohre dienen, die längsgeschlitzt und an ihren Schlitzkanten umgelappt sind, wobei die Rohre in bekannter Weise kreuzweise verlegt werden, zum Zwecke, den im Innenraum der Rohre befindlichen Beton mit dem um das Rohr herumlagernden Beton zu verbinden, wodurch nicht nur eine günstige Austrocknung erzielt, sondern durch die an, den Schlitzkanten befindlichen Lappen auch eine Versteifung gegen Drehung und Biegung ,erzielt wird.
- Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele zur Ausführung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i - einen Kassenschrank, der nach dem Verfahren hergestellt ist, im Schnitt.
- Abb. a zeigt in größerem Maßstabe einen Schnitt durch die Wandung bei einer anderen Ausführung des Verfahrens.
- Abb.3 zeigt eine dritte Ausführung durch Darstellung eines W andungsschnittes.
- Bei dem in, Abb. i dargestellten. Kassenschrank a ist ersichtlich, daß er aus in einer Form nebeneinander eingestampften Schichten besteht, und zwar der äußeren, hauptsächlich gegen Bruch sichernden Kiessta.mpfbetonschicht b mit den Eisenarmierungen c und einer den inneren Hohlraumd des Schrankes umschließenden Kunstmarmor- oder Terrazzoschicht e. Die Kiesstampfbetonschicht, welche den Hauptteil der Wandungen bildet, ist zweckmäßig mit einer Vorsatzbetonschicht b1 versehen. Zwischen der Stampfbetonschicht b und der Terrazzoschiclit e ist ein Hohlraum t vorgesehen, in welchem sich, ohne den Hohlraum ganz auszufüllen, die an der Betonschicht b anliegenden Isolier-, beispielsweise Asbestplatten g befinden.
- Diese Isolier-, beispielsweise Asbestplatten werden nach dem Verfahren in zweckmäßig heißem Wasser unter Zusatz von Alkalien, oder Natron aufgequollen. Der Hohlraum wird dabei durch Anordnung von die Asbestplatten tragenden. Blechen h gebildet, welche zwischen der inneren Terrazzoschicht e und der Betonschicht b, wie in Abb. z dargestellt, beim Stampfen eingesetzt sind, nach kurzem Setzen der Massen jedoch herausgezogen werden. Dadurch wird zwischen den Steinschichten ein Lufthohlraum f gebildet, der durch Austrocknen und Zusammenschxumpfeti der Asbestschicht allmählich vergrößert wird. , Bei der -in Abb.3 dargestellten Ausführungsform ist gezeigt, daß man gegebenenfalls trockene Asbestplatten g einsetzen kann und daß der Hohlraum durch nach dem Setzen der Masse wieder herausgezogene Platten 1 von entsprechender Stärke gebildet werdvn kann.
- Beim Einsetzen der Bleche können die aufgequollenen Asbestplatten zweckmäßig durch Drähte gehalten werden, die nachher ebenfalls wieder herausgezogen werden.
- Wie in Abb. i und z veranschaulicht, dienen als Eisenarmierungen für die Stampfbetonschicht längsgeschlitzte Rohre k, die an ihren Schlitzkanten 1 mit umgebördelten Lappen m versehen sind. Durch die Verwendung solcher Rohre k wird eine Verbindung zwischen dem im Innenraum der Rohre befindlichen Beton und dem lierumlK,-ernden Beton bewirkt und dadurch eine günstige Austrocknung erzielt. Außerdem werden aber durch die an den Schlitzen längslaufenden Lappen die Wandungen des Schrankes gegen Bruch 7esichert und die Rohre gegen Verdrehung und Biegung versteift.
- In gleicher Weise wie die Wandungen werden nach dem Verfahren auch Decke, Boden und Tür hergestellt. Die Eisenarmierungen von Decke, Boden und Wandungen können dabei verbunden werden, und die Schichten «-erden durch allmähliches Auffüllen der Form und Zwischenstampfen gebildet.
- Die innere Terrazzoschicht kann gegenüber der durch einen Luftraum getrennten Betonwandung in beliebiger Weise durch Nocken. Leisten aus Beton usw. abgestützt werden.
Claims (1)
- PATEN T-ANSPRÜCI-IE: i. Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern, beispielsweise Kassetten, Kassenschränken o. dgl., aus Beton, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Form nebeneinander mit einer äußeren Vorsatzbetonschicht (b1) versehene Kiesstampfbetonschichten (b) mit Eisenarmierung (c) und eine den inneren Hohlraum des Schrankes oder Kassette umschließende Kunstmarmor-oder Terrazzoschicht (e) unter Zwischenschaltung von Isolier-, beispielsweise Asbestplatten (ä) und Hohlräumen (f) eingestampft werden. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischengelegten Isolier-, beispielsweise Asbestplatten (g) in zweckmäßig heißem Wasser unter Zusatz vorn Alkalien, Natron o. dgl. aufgequollen werden, um nach dem Einstampfen und Eintrocknen zwischen den Steinschichten Hohlräume zu bilden. 3. Verfahren nach Anspruch i und gekennzeichnet durch Anordnung von die Asbestplatten tragenden Blechen (1t), welche zwischen der inneren Stein- und der äußeren Betonschicht beim Stampfen -eingesetzt sind und nach kurzem Setzen der Massen herausgezogen werden, zum Zwecke der Bildung eines Lufthohlraumes, der durch weiteres Austrocknen und Zusammenschrumpfen der Asbestschicht vergrößert wird. Verfahren nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß als Eiseneinlage für die Stampfb-etonschicht Rohre (h) dienen, die lün,gsgeschlitzt und an ihren Schlitzkanten (1) unigelappt sind, wobei die Rohre in bekannter Weise kreuzweise verlegt werden, zum Zwecke, den im Innenraum. der Rohre befindlichen Beton mit dem um das Rohr herumlagernden Beton zu verbinden, wodurch nicht nur eine günstige Austrocknung erzielt, sondern durch die an den Schlitzkanten befindlichen Lappen auch eine Versteifung gegen Drehung und Biegung erzielt wird.
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE2603350A1 (de) * | 1975-01-30 | 1976-08-05 | Dijk Gerhardus Van | Wandkonstruktion fuer kassenschraenke o.dgl. |
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1923
- 1923-08-21 DE DEL58512D patent/DE417053C/de not_active Expired
Cited By (2)
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| DE2603350A1 (de) * | 1975-01-30 | 1976-08-05 | Dijk Gerhardus Van | Wandkonstruktion fuer kassenschraenke o.dgl. |
| FR2299488A1 (fr) * | 1975-01-30 | 1976-08-27 | Dijk Gerhardus Van | Paroi de coffre-fort ou autre chambre forte |
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