DE41659C - Gewichtsmotor - Google Patents

Gewichtsmotor

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Publication number
DE41659C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
pawl
drums
rope
brake lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41659D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. LlEBSCHRR und Frau A. KRÜGER in Dahlen
Publication of DE41659C publication Critical patent/DE41659C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G3/00Other motors, e.g. gravity or inertia motors
    • F03G3/087Gravity or weight motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
Gewichtsmotor.
Patentirt im Deutschen leiche vom 13. Mai 1887 ab.
Der Motor ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι in der Vorderansicht, Fig. 2 im Schnitt nach A-B dargestellt, wobei die Räder r5r4, da sie wesentliche Theile verdecken würden, abgezogen gedacht und nur punktirt angedeutet sind. Aus demselben Grunde fehlen in dieser Ansicht auch die ,Zwischenwände ba i>4 b5. Fig. 3 zeigt im Grundrifs die Vorrichtung zur Regulirung der Geschwindigkeit. Fig. 4 veranschaulicht die Bremsvorrichtung, die in Fig. 1 weggelassen ist, von vorn gesehen. .
Auf der Hauptwelle gl sind die beiden Seiltrommeln e1 e2 befestigt, von denen e1 einen kleineren Durchmesser hat als e2. Ein Drahtseil oder eine Kette c ist über die Rollen d1d2d!idi geleitet und mit seinen Enden so an den Trommeln e1 e2 befestigt, dafs bei einem Zug am Seil c sich dieses von der Trommel e2 ab- und auf die Rolle e1 aufwickelt, wodurch die Welle gl so oft umgedreht wird, als die Differenz der Umfange beider Trommeln in dem vom Gewicht a oder von einer anderen Zugkraft zurückgelegten Weg enthalten ist. Diese Umdrehungen werden durch die Räderwerke T1T2T3 r4 r5 r6 auf die Wellen g2 g3 gi derart übertragen, dafs der Kegel k bedeutend mehr Umdrehungen macht als die Welle g·1.
Unter dem Kegel k1 liegt der Kegel k2, welcher mit dem Schnurrad ^1, von welchem die Triebschnur \2 nach der zu bewegenden Maschine geht, gemeinsam auf der Welle g6 steckt. Von dem Konus kl wird die Bewegung k"1 durch die von der Bufferfeder fl angedrückte Frictionsrolle i übertragen.
Um die Geschwindigkeit der Maschine während des Betriebes verändern zu können, ist folgende Einrichtung getroffen: Die Schraubenspindel s, welche vermittelst der Kurbel η und der Winkelräder ινλ w2 gedreht werden kann, gestattet das mit der Mutter m verbundene, um den Zapfen i1 drehbare Lager m1 der Frictionsrolle i und somit diese selbst zu verstellen, wodurch man das Uebersetzungsverhältnifs zwischen kl und k2 ändert.
Soll die Maschine in Stillstand versetzt werden, so drückt man mit dem Fufs den Hebel t nieder, wodurch die auf der Stange q steckende Feder f2 zusammengedrückt wird und den Hebel ρ gegen die mit ^1 verbundene Bremsscheibe ο prefst. In der tiefsten Lage legt sich die Klinke u über den Lappen pl des Hebels ρ und. hält ihn fest, so dafs die Maschine auch nach Entfernung des Fufses vom Tritt stehen bleibt.
Sobald man auf den mit dem Hebel χ verbundenen Knopfy drückt, wird unter Vermittelung des Drahtzuges ν die Klinke u zurückgezogen, so dafs sie den Hebel ρ ρ1 freigiebt, der dann von dem Gewicht g in die in Fig. 2 punktirt angegebene Lage gebracht wird, in welcher er auf die Bremsscheibe 0 nicht mehr wirken kann.
Damit während des Aufziehens, was vermittelst der auf die vierkantigen Ansätze der Welle gl aufsteckbaren Kurbel geschieht, das Räderwerk stillsteht, steckt das Rad r1 lose auf der Welle gl und wird durch die an ihm befestigte, in das Sperrrad Z eingreifende Sperrklinke h nur nach einer Richtung mit gl verkuppelt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ein Motor zum Treiben von Näh-, Spul- und anderen leichtgehenden Maschinen, charakterisirt durch:
    a) die Einrichtung, dafs ein Gewicht α auf ein Seil oder eine Kette wirkt, deren beide Enden an zwei mit der Hauptwelle g·1 verbundenen Trommeln e1 e2 mit ungleichen Durchmessern so befestigt sind, dafs während des Betriebes das Seil von der grofsen Trommel ab- und auf die kleinere aufgewickelt wird;
    b) die Einrichtung, dafs das Gabellager m1
    der Rolle i in der Mutter m der Spindel s drehbar verzapft ist und von der Bufferfeder/ gegen die konischen Trommeln Ar1A:2 gedrängt wird;
    die Bremsvorrichtung, bei welcher der Bremshebel ρ in seiner tiefsten, den Stillstand des Motors bewirkenden Lage von einer Klinke u arretirt wird, so dafs auch nach Entfernen des Fufses von dem mit dem Bremshebel durch Stange q verbundenen Fufstritt der Motor gebremst bleibt, bis man durch Druck auf einen Knopf y die Klinke u wieder auslöst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41659D Gewichtsmotor Expired - Lifetime DE41659C (de)

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