DE415917C - Ampulle - Google Patents

Ampulle

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DE415917C
DE415917C DEB115158D DEB0115158D DE415917C DE 415917 C DE415917 C DE 415917C DE B115158 D DEB115158 D DE B115158D DE B0115158 D DEB0115158 D DE B0115158D DE 415917 C DE415917 C DE 415917C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/32Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
    • B65D81/3277Ampoules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Ampulle. Es gibt Ampullen, bei denen noch ein besonderer Arzneistoffträger in der Ampulle eingeschlossen ist.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird bewirkt, daß der Arzneistoffträger, obgleich er von der Ampulle unabhängig ist, doch fest in der Ampulle liegt, und daß außerdem nach Aufbrechen der Ampulle ein Anfassen des Arzneistoffträgers an einem Griff so möglich ist, daß die Sterilität nicht leidet. Es ist zu diesem Zwecke ein Halter in die Ampulle eingebracht, der aus einem stielartigen oder flachen Griffe besteht und oben in einer Hülse endet, deren Innenraum der Größe des Arzneistoffträgers angepaßt ist. Die obere Öffnung dieser Hülse legt sich gegen die Wandung der Ampulle, so daß der in der Hülse liegende Arzneistioffträger in dieser Hülse eingeschlossen ist, und da die Länge des Halters der Innenlänge der Ampulle entspricht, ist auch ein Bewegen des Halters in dieser Ampulle nicht möglich. Zum Gebrauche wird die Ampulle an der Seite aufgebrochen, an welcher der Stiel des Halters liegt. Dieses Ende des Stieles wird dadurch frei und kann mit den Fingern erfaßt werden, worauf die Hülse nach oben gehalten wird und der Rest der Ampulle von dieser Hülse abzuheben ist. Die obere Öffnung der Hülse wird dadurch frei, und man kann nunmehr den Inhalt dieser Hülse, also den. Arzneistoff träger, bequem und sicher in die Flüssigkeitsampulle bringen. Die Ausbildung der Hülse und die Ausbildung des daran befindlichen Stieles oder Griffes ist gleichgültig und wird sich stets den jeweiligen Formen des Arzneisüoffträgers und der Ampulle anpassen.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens dient die Zeichnung, und zwar ist darauf eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes gezeigt. Es veranschaulichen Abb. i eine geschlossene Ampulle mit einem Halter und einem Arzneistoffträger in Schiffchenform, Abb. z die Ampulle mit dem Halter nach Abschlagen des Endteiles, nachdem der mit der Hand angefaßte Halter in die Stellung nach oben gebracht ist, Abb. 3 den Halter, nachdem der Rest der Ampulle entfernt ist, Abb. q. die Stellung des Halters bei Einbringen des Arzneistoffträgers in die Flüssigkeitsampulle.
  • Die Ampulle a besteht aus dem eigentlichen oberen Teile und dem abzubrechenden Ansatzteile b. Im Innern der Ampulle ist der Träger untergebracht, welcher aus dem Stiel c und dem oberen hülsenförmigen Teil d besteht, dessen Innenraum Platz für den Arzneistoffträger e bietet und diesen nur reit geringem Spielraum umgibt. Die obere .Öffnung der Hülse d wird von der Stirnwand f der Ampulle a abgedeckt, während sich das Ende des Stieles c unten auf der Stirnwand des Ansatzteiles b aufsetzt. Da die innere Lichtenweite der Ampulle der Außenweite der Hülse d entspricht, ist also ein Bewegen dieses Halters in der Ampulle und auch ein Bewegen des Arzneistoffträgers in der Hülse nicht möglich.
  • Die Handhabung der Ampulle geschieht in der Weise, daß bei der Stellung, die die Ampulle in der Abb. i hat, der Ansatz b abgeschlagen wird, worauf man mit den Fingern den aus dem Hauptteil der Ampulle a herausragenden Stiel c anfaßt und die Ampulle herumdreht, so daß sie die Stellung wie in Abb. z einnimmt. Es wird dann die Ampulle a abgezogen, so daß man nur noch den Teil c mit der Hülse d und den Arzneistoffträger e in der Hand hat, und es wird nun dieser, wie in Abb. q. gezeigt, in eine andere mit Flüssigkeit gefüllte Ampulle g geschüttet, die vorher geöffnet wurde. In dieser Ampulle taucht der Arzneistoffträger e, wie in Abb. q. gestrichelt gezeigt, in der Flüssigkeit lr unter, so daß sich der Arzneistoff ablösen kann.
  • Es ist gleichgültig, ob dabei der Arzneistoffträger in der Form eines Schiffchens, wie bei dem Beispiel, oder als Näpfchenform ausgebildet ist, auch kann der Arzneistoffträger als Kugel oder Stab ausgebildet sein. Es ist nur nötig, daß dementsprechend auch die Hülse des Halters ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE; i. Ampulle mit in dieser eingeschlossenem von der Ampulle unabhängigen Arzneistoffträger, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Arzneistoffträger in einem Halter gehalten wird, der aus einer Hülse (d) besteht, welche sich den Formen des Arzneistoffträgers (e) anpaßt, diesen mit geringem Spielraum umschließt und mit einem Stiel oder Griff (c) versehen ist. a. Ampulle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausmaße des Halters (c, d) und der Ampulle so gewählt sind, daß, die eine Stirnwand der Ampulle die Öffnung der Hülse (d) abdeckt, während sich das Ende des Stieles auf die andere Stirnwand der Ampulle oder einen sonstigen Halter aufsetzt.
DEB115158D 1924-08-09 1924-08-09 Ampulle Expired DE415917C (de)

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