DE415892C - Deckelkrempel - Google Patents

Deckelkrempel

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DE415892C
DE415892C DEG61473D DEG0061473D DE415892C DE 415892 C DE415892 C DE 415892C DE G61473 D DEG61473 D DE G61473D DE G0061473 D DEG0061473 D DE G0061473D DE 415892 C DE415892 C DE 415892C
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DE
Germany
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lid
cleaning roller
roller
needles
lickerin
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Expired
Application number
DEG61473D
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CARL GEGAUFF DR
JULIUS PFLIMLIN
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CARL GEGAUFF DR
JULIUS PFLIMLIN
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/76Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
    • D01G15/80Arrangements for stripping cylinders or rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Deckelkrempel. Es sind bereits Deckelkrempel bekannt, bei denen zwischen Vorreißer und Laufdeckelanfang eine Reinigungswalze angebracht ist. Diese bekannte Reinigungsvorrichtung hat jedoch den Zweck, den Deckel zu reinigen; da sie in der Hauptsache das dem Deckel abgenommene Fasergut auf die mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als die laufende große Trommel wieder aufbringt, kann sie nur teilweise zur Mitreinigung der großen Trommel beitragen. -Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die zwischen dem Vorreißer und dem Laufdeckelanfang für die große Trommel angeordnete Putzwalze eine größere Umfangsgeschwindigkeit als die Trommel besitzt und so ein ununterbrochenes Ausstoßen derselben bewirkt.
  • Die Anordnung der Putzwalze an der genannten Stelle oberhalb des Vorreißers zwischen Vorreißer und Laufdeckelanfang ergibt einen besonders guten Reinheitsgrad der großen Trommel. Diese viel bessere Wirkungsweise gegenüber den gebräuchlichen Einrichtungen ist wahrscheinlich darin begründet, daß nur an dieser Stelle Unreinigkeiten des Gutes, welche sich in der Nadelgarnitur der großen Trommel eingeklemmt hatten und soeben durch die Putzwalze au:, der großen Trommel herausgeholt, um vcn ihr auf die Garnitur der großen Trommel geschleudert zu «-erden, unmittelbar darauf vom Deckel erfaßt werden und somit nachher in die Deckelabfälle gelangen.
  • Befindet sich dagegen die übliche Reinigungswalze zwischen dem Deckelende und (Doffer), so gelangen die Unreinigkeiten in den Doffer und" somit in das Gut. Ebenfalls gelangen die Unreinigkeiten zum größten Teil in das Gut, wenn die Reinigungsvorrichtung unterhalb der großen Trommel -zwischen Kämmwalze und Vorreißer angeordnet ist.
  • Außer dem Ort für die Anbringung der Putzwalze hat auch ihre Ausführungsform einen erheblichen Einfluß auf den Reinheitsgrad der großen Trommel, und es bildet diese besondere Ausführungsfortn ein weiter; Kennzeichen der vorliegenden Erfindung.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in vier Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Deckelkrempel, aus welchem die neue Anordnung der Putzwalze zu ersehen ist.
  • Abb. 2 und 3 stellen in Querschnitt und Längsschnitt die neue Ausführungsform der Putzwalze dar, und Abb. 4. gibt in größerem Maßstabe als die Abb. 2 und 3 eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Nadel für die Putzwalze wieder.
  • In Abb. i ist A die große Trommel, B ist der Vorreißer. Oberhalb des Vorreißers B, also zwischen demselben und dem Anfang G des Deckels ist als Ausstoßvorrichtung für die große Trommel die Putzwalze D, C angeordnet, deren Umfangsgeschwindigkeit größer ist als diejenige der großen Trommel. Falls an dieser Stelle der Platz für die neue Einrichtung knapp sein sollte, so wird der Dekkelanfang G ein wenig hinaufgeschoben. H ist das Ende des Deckels und J der Doffer (Abnehmerwalze).
  • Die Putzwalze besteht aus einer Welle D, welche einen oder mehrere Nadelkämme C trägt. Die Nadelkämme können sich lückenlos über die ganze Länge erstrecken; es kann aber auch der Kamm regelmäßige, gleichlange Lücken aufweisen, wobei man dann der Welle D eine hin und her gehende Bewegung ertcilt, deren Größe der Länge der Lücke entspricht.
  • Die Nadeln haben als wesentlichste Eigenschaften hinlängliche Elastizi;ä.t und große Feinheit bei genügender Widerstandsfähigkeit zu besitzen. Wenn auch hiernach lange Nadeln aus elastischem Material (Stahl) mit beliebigem, z. B. rundem, Querschnitt verwendet werden können, so zeigt sich doch, daß flache Zungen C mit hochkant verdrehten vorderen Enden Cl, wie sie Abb. ¢ zeigt, in erstcr Linie die verlangten Eigenschaften aufweisen. Das vordere Ende Cl dieser Zungen ist gehärtet. Mit dieser Ausführungsform ist weiterhin der Vorteil verbunden, daß sie sich infolge ihres erheblich größeren Materialquerschnittes viel langsamer abnutzen als Nade_n mit rundem Querschnitt.
  • Bei der großen Umfangsgeschwindigkeit der Ausstoßwalze zeigte sich des öfteren ein Abbrechen der Nadeln an ihrer Basis, welches wahrscheinlich auf heftige elastische Schwingungen der Nadeln zurückzuführen ist. Es wi_d diesem I-belstand durch die Einrichtung einer Dämpfung der Nadelschwingung abgeholfen. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, daß man die Nadeln C gegen eine Schiene L sich anlehnen läßt, so daß dieselben nur nach rückwärts frei ausschwingen können. In diesem Falle sind die gehärteten hochkant verdrehten Enden der flachen Stahlzungen zweckmäßig gemäß Abb. 2 abgebogen.
  • Der Erfindungsgegenstand kann auch bei gemischten Karden mit Laufdeckel und Nadelwalzen angewendet werden. In diesem Falle ist die Putzwalze D, C ebenfalls zwischen dem Vorreißer B und dem Deckelanfang G anzuordnen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Deckelkrempel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vorreißer (B) und dem Laufdeckelanfang (G) für die große Trommel eine mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als diese umlaufende Putzwalze (C, D) angeordnet ist.
  2. 2. Deckelkrempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln der Putzwalze aus langen, flachen, an den vordersten Enden hochkant verdrehten Zungen bestehen.
  3. 3. Deckelkrempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (U) zur Dämpfung ihrer Schwingung gegen eine am Kamm befestigte Schiene (L) anliegen.
DEG61473D 1923-05-24 1924-05-23 Deckelkrempel Expired DE415892C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR415892X 1923-05-24

Publications (1)

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DE415892C true DE415892C (de) 1925-07-02

Family

ID=8898069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG61473D Expired DE415892C (de) 1923-05-24 1924-05-23 Deckelkrempel

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