DE415777C - Kratzer zum Verschieben und Verladen von Koks - Google Patents

Kratzer zum Verschieben und Verladen von Koks

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DE415777C
DE415777C DEF56411D DEF0056411D DE415777C DE 415777 C DE415777 C DE 415777C DE F56411 D DEF56411 D DE F56411D DE F0056411 D DEF0056411 D DE F0056411D DE 415777 C DE415777 C DE 415777C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Kratzer zum Verschieben und Verladen von Koks. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschieben und Verladen von Schüttgut. Sie ist in erster Linie zum Verladen von Koks auf den Löschplätzen der Kokereien` bestimmt und stellt eine neue Art von Kratzerbalken dar, wie sie beispielsweise bei den in der Zeitschrift Glückauf i g r g Heft 4.o und 41 beschriebenen Verladeeinrichtungen verwendet werden.
  • Die dort bisher benutzten Kratzerbalken haben den Mangel, daß sie den meist in ovaler Grundrißform daliegenden Brand, ehe sie ihn in Bewegung setzen, an der Angriffsstelle platt drücken und ihn auch bei der eigentlichen Fortbewegung sehr stark deformieren,.
  • Die Folge hiervon ist, daß der Koks durch die gewaltsame Umlagerung und gegenseitige Reibung der Stücke untereinander außerordentlich zerkleinert, also entwertet wird, und daß infolge der mit der Bewegung des Brandes fortschreitenden Verbreiterung desselben für seinen Durchtritt zum Eisenbahnwagen eine sehr weitgebaute Maschine erforderlich ist. Kurze Eisenbahnwagen können kaum noch beladen werden, ohne daß der Koks danebenfällt. Hierzu kommt, daß ein solcher starrer Kratzerbalken, sobald nur ein einziges Stück Koks darunterliegt, oder wenn die seitlichen Zugseile nicht dicht über der Bühne liegen, beim Anziehen derselben »ausspringt« und den Brand nicht mitnimmt.
  • Seile, wie sie beispielsweise zum Verladen aufrechtstehender Garben vorgeschlagen wurden, können für die Koksverladung nicht verwendet werden, weil sie wegen ihrer geringen Anlagefläche den Koks nicht mitnehmen, sondern darüber oder darunter hinweggezogen würden.
  • Der neue Kratzer ist nach Art einer schweren Kette in einzelne Glieder zerlegt, welche nach jeder Richtung beweglich und zugfest aneinandergefügt sind. Dadurch wird erreicht, daß der in gerader Linie hinter den Brand gelegte Kratzer beim Anziehen der beiden Zugseile sich in gebogener Form dem Kokshaufen anschmiegt und ihn ohne jede tiefergreifende Deformation oder Zerkleinerung mitnimmt. Liegt wirklich das eine oder andere der Glieder auf einem einzelnen Koksstück nicht auf der Bühne auf, so schmiegen sich noch die anderen ihr an, so daß der Kratzer nicht abspringt und der Brand trotzdem mitgenommen wird.
  • Durch passende Ausbildung der Glieder kann überdies erreicht werden, daß sich diese zum Teil unter den Koks schieben und ihn so anhebend leichter verschieben als die bekannten starren Balken mit lotrechten Wänden.
  • Auf der Zeichnung ist die Anwendung des neuen Gliederkratzers an einer Verladevorrichtung der bekannten Bauart verdeutlicht. Es stellt dar Abb. i einen Längsschnitt durch die Öfen und die Verladevorrichtung, Abb. ? einen Grundriß des Gliederkratzers in hingelegtem und angezogenem Zustand hinter dem Koksbrand, Abb.3 den Kratzer an der Laufkatze der Verladevorrichtung und Abb. 4. ein Glied des Kratzers in vergrößertem Maßstabe.
  • Wie man aus Abb. ¢ erkennt, besteht der Kratzer im vorliegenden Fall aus kreisförmig gebogenen Rundeisengl'.edern a von regelmäßiger Teilung t, die mit aus Stahlguß hergestellten besonders geformten Gliedern b abwechseln. Die Glieder b haben ein gerades rundes Mittelstück, an welches sich dreimal drei seitliche Dorne in solcher gegenseitigen Entfernung anschließen, daß sie wie ein Rechen wirken und der Koks sich etwa wie in Abb. 4. dargestellt davorlegen kann.
  • Neun solcher Glieder bilden im vorliegenden Falle den Kratzer c, der in hochgehobenem Zustand, wie in Abb.3 dargestellt, an einer Laufkatze w hängt.
  • Durch das Windwerk d und die Zugseile s (Abb. i ) kann die Laufkatze bis vor die Öfen f gefahren und dort durch Nachassen der Seile r mittels des Windwerks g sowie durch gleichzeitiges Öffnen eines an der um eine horizontale Achse drehbaren Leitrolle lz vorgesehenen Gesperres der Kratzer c in gestrecktcr Lage i hinter den Brand gelegt werden. Zieht nun das Windwerk g unter Nachlassen von r die Seile y an, so schmiegt sich der Kratzer dem Kokshaufen zunächst an und schiebt ihn bis auf die Rampe L.
  • Diese Rampe C hat eine aufklappbare Zunge m, so daß sie mit dem ganzen Gerüst bis zu dem beladenen Eisenbahnwagen verfahren werden kann, wo der Kratzer, aufs neue durch das Windwerk g in Tätigkeit gesetzt, den Koks über einen Rost n unter Ausscheidung des .feinen Gruses o an den Eisenbahnwagen p abgibt.
  • Ist dieses geschehen, wird durch Anziehen der Seile oder Ketten r der Kratzer c aufgehoben, bis seine Endglieder sich wieder in dem bereits genannten Gesperre an der Leitrolle h fangen. Das Gerüst n fährt zum nächsten Brand, während gleichzeitig die Laufkatze mit dem Kratzer c an dem Ausleger bis an die Öfen f fährt. Durch Anstoßen gegen einen Anschlag löst sich das Gesperre der Leitrollen h selbsttätig aus, und der Kratzer legt sich wieder in gestreckter Lage hinter den neuen Brand usw.
  • Wie zu übersehen, sind durch die gegliederte Ausführung des Kratzers c tatsächlich die oben hervorgehobenen Vorteile gegenüber den bis dahin benutzten starren Mitnehmerbalken voll und ganz erreicht.
  • Wie das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, kann überdies der neue Kratzer bei den verschiedensten Verladevorrichtungen zur Anwendung kommen, da er den Koks sowohl in warmem wie in abgelöschtem Zus:and und sowohl parallel wie senkrecht zur Ofenachse zu verschieben vermag.
  • Ähnlich wie Koks kann mit seiner Hilfe auch anderes sperriges Schüt;gut auf entsprechend ausgebildeten Gleitflächen verschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kratzer zum Verschieben und Verladen von Koks auf Löschplätzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kratzer aus Kettengliedern mit nach drei oder mehr Seiten stehenden Zinken o. dgl. besteht.
DEF56411D 1924-07-01 1924-07-01 Kratzer zum Verschieben und Verladen von Koks Expired DE415777C (de)

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DEF56411D DE415777C (de) 1924-07-01 1924-07-01 Kratzer zum Verschieben und Verladen von Koks

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DE415777C true DE415777C (de) 1925-06-30

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