DE415708C - Dynamomaschine oder aus Generator und Motor bestehende Kupplung unipolarer Bauart mit Fluessigkeitskontakt - Google Patents

Dynamomaschine oder aus Generator und Motor bestehende Kupplung unipolarer Bauart mit Fluessigkeitskontakt

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DE415708C
DE415708C DEG60247D DEG0060247D DE415708C DE 415708 C DE415708 C DE 415708C DE G60247 D DEG60247 D DE G60247D DE G0060247 D DEG0060247 D DE G0060247D DE 415708 C DE415708 C DE 415708C
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mercury
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fluid contact
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K31/00Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors
    • H02K31/04Acyclic motors or generators, i.e. DC machines having drum or disc armatures with continuous current collectors with at least one liquid-contact collector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Dynamomaschine oder aus Generator und Motor bestehende Kupplung unipolarer Bauart mit Flüssigkeitskontakt. Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Rlasehinen und Kupplungen unipolarer Bauart. Insbesondere betriiit die Erfindung Maschinen, bei denen ein unipolarer Stromerzvu-er mit einem unipolaren Motor vereinigt ist und deren magnetische Systeme durch einen metallischen Stromweg von geringem Widerstand verkettet sind. Es ist bereits vor-c#schla-en worden, die Stromleiter des Läufers mit den Stromleitern des Ständers durch einen dünnen Ring ndur vin t@rincl von (,)urcksillle-r zu verbinden. Bei ()uccksilher tritt jedoch dir Schwierigkeit aut. dal.l es infol#gr der h:in@virkung (c#, durch drei Strom c#rzeu;;trn magnetischen Feldes und de, durch das @urck@illirr ilirl.tcndrn Stroine-h seitwärt, verdrängt wird, wa, zur Folge hat, da15 dir Menge des Quecksilbers ini Stromwe;.beträchtlic-li verringert und zeitweise der (@iuecksillic#rrinvollständig- untc-rIiroc-licn wird. In Jedem Fall wird der von der Maschine lieferbare Strom durch das Besterben des Quecksilbers. sich #scitwärts aus der Nutzstellun zu bewegen, beschränkt.
  • Der Zweck der Erfindung ist dir Ausbildung einer verbesserten Maschine, bei der die erwähnte Schwierigkeit vermieden ist.
  • Die Erfindung besteht in der Anordnung von Durchbrüchen oder Kanälen ini Läufer oder Stiinder. durc l1 die dir seitwärts verschobt nen Qurc ksilliermen"--c#n wieder in ihre ei-entlic he Lage zurückgeführt werden, wodurch eine "eei@@nete @fengc# <<uecksilber im Stromkreis unser allen Be#din;;ungc#n aufrechterhalten wird.
  • Die lirfindutig besteht auch in einer derartigen Anordnung der Stromleiter, zwischen denen sich da: Quecksilber befindet, daß der Läuferleiter aufierlialb des Ständerleiters liegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer .Ia@chnir entsprechend der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt: Abb. i zeigt zum Teil einen Längsschnitt, zum Teil eine Seitenansicht eines kombinierten L-nipolarstromerzeugers und -motors, der entsprechend der Erfindung ausgebildet ist.
  • Abb. :! ist eine Stirnansicht und zeigt gleich-zeitig Querschnitte nach A-B, C-D und E-F der Abb. i.
  • Abb. ; ist ein Ouerschnitt, der im ;rößeren Maßstabe als die Abb. i und 2 die benachbarten Teile der Stromleiter im Läufer und Ständer zeit, zwischen denen das Quecksilber angeordnet ist. Die Abb.4 und 5 sind ähnliche Querschnitte von abgeänderten Ausführungsformen und zeigen die benachbarten Teile der Läufer und Ständerleiter.
  • Abb. 6 veranschaulicht schematisch den Verlauf der Ströme, die die Flüssigkeitsverdrängung bewirken.
  • Bei der in Abb. i, a und ; dargestellten .Maschine besitzt der Ständer ein aus Stahl bestehendes zylindrisches Gehäuse a, a', Endringe h. b' und mittlere Scheiben c, c'. Die Teile a, b, c bilden den magnetischen Teil des Stromerzeugerstators, während die Teile a', h', c' den magnetischen Teil des .Motorständers bilden. Der Stromerzeuger ist mit einer ringförmigen Erregerwicklung d und der Motor finit einer entsprechenden @\'icklun b d' ausgerüstet. Die Teile c, c' sind finit radialen Schlitzen c° versehen, und in dic-se Schlitze sind Kupter-stähe f einge= os@en, die an ihrem einen Ende in einen Ririg ;; und an. ihrem anderen Ende in eitirii IZinri @;' endigen. Die Teile f, g und g' bilden die St:inderstromleiter, die für den Generator und Motor -cmrinsam sind.
  • .11t! der (;c#tic#rrttorwellr h ist (-in Läufer i au, Stahl rtii"eorcliiet, der mit einer Anzahl von radialen Schlitzen f versehen ist. Durch diese Schlitze gehen Kupferstücke k, die in Ringt- 1, in endit"rn. In gleicher .'eise ist die Motorwelle 1t' mit einem Läufer 1' aus Stahl versehen, der mit einer Anzahl von Schlitzen f' aus,erüstet ist. Durch diese Schlitze gehen Kupferstücke k', die in Ringe 1'. in' endigen. Die Stahlteile i, i' vervollständigen die von den Teilen a, b, c und a', h', c' gebildeten magnetischen Systemc. und die Teile k. 1, m und !', l', in' aus Kupfer bilden die stromleitenden Teile in den beiden Läufern.
  • Die Stromwege «=erden zwischen den Teilen 1 und g oder in, in' und l'. g' durch (,)u@-c-ksilber vervollständigt.
  • Wenn beide 'Wicklungen d, d' erregt werden, sei erzeugt die Drehung der Welle lt einen Strom in den Kupferteilen f, g, 1, h, m, m', k', 1', g' und dein dazwischenliegenden (,)uccksilbcr, und die Bewegung wird durch den Motorrotor auf die Welle A ' weitergeleitct. Irgendeine geeignete Einrichtung kann zur Regelung der Erregung des Generators oder des Motors oder beider vorgesehen sein.
  • Wie bereits ausgeführt, besteht eine ernstliclic Scliwicri;glceit bei dem Arbeiten von Maschinen der oben beschriebenen Art darin, das (; ueck-,illx#r in seiner richtigen Lage zu erhalten. Eine seitliche Bewegung des Quecksilbers von der einen Seite der Schlitze zwischen den Teilen g, L oder m. in' oder ä', Z' zur anderen Seite ist unvermeidbar, und das Problem, eine genübende Menge Quecksilber in den Schlitzen zu erhalten, besteht darin, daß der seitlichen Verschiebung des Quecksilbers entgegengewirkt wird, die infolge der Einwirkung des Stromes und seines resultierenden magnetischen Feldes auftritt.
  • Eine Methode zur Lösung dieser Erfindungsaufgabe in übereinstinunung mit der Erfindung ist in der ##bb. ; deutlich dar-estellt. Auf den gegenüberliegenden Seiten des das Quecksilber enthaltenden Schlitzes ist der Läufer an einer Anzahl von verschiedenen Stellen mit je einem Paar von kurzen radialen Löchern n versehen und jedes Lochpaar rt ist durch eine Bohrung o verbunden. Die Teile. z. 13. g, 1, sind ferner derart gestaltet, da13 der Teil 1 den Teil (r so nahe wie möglich umschließt und jegliche Quecksilbermenge. dic# siele in der "I'a#clir c/ inlolgc# der seitlichen Versclcieüun@ anzusainnw(n Sucht. durch dir Kan:du n, o zur "I'a@chr /i zurückgeführt wird. Infolgedessen wird das ()uecksilbcr vrranlaf.@t, von der einen Seite des Schlitz(; zur anderen Seite zu zirkulieren und infolgedessen eine ausreichende Zufuhr von (@)uecksilbcr zu dem Schlitz selbstt:itiaufrechterhalten. .11s Ergebnis der Ertindunl; kann eine sehr hohe Stromdichte im (Juecksilber zugelassen werden, ohne das gute Arl)eitcn der Maschine zu beeinträchtigen.
  • Uni die vorteilhafteste Ausführunsforin der I:rtindung zu erhalten, wird der das Quecksilber umgebende leitende hing zum urnIaufunden Eing gemacht. In anderen Worten heilst dies, daß der Läuferleiter den benachbarten Ständerleiter umgibt. Infolge der Fliehkraft wird das Quecksilber in den Taschen /i und g auswärts getrieben, und die Kanäle oder Durchlässe n, o werden infolgedessen dauernd gefüllt erhalten, wenn die :Maschine in Betrieb ist. Querbohrungen sind auch in dem unteren Rande des Ständers vorgesehen, so daß, wenn die Maschine stillsteht, ein I: berschuß an Quecksilber von der einen Tasche in die andere abfließen kann.
  • Es ist augenscheinlich, daß die Gestalt der benachbarten Teile g, l oder m, in' oder g, ä . die das Quecksilber enthalten, verschieden ausgebildet werden kann, je nach dem Maschinenmodell. Die Abb. 4. und j zeigen schematisch zwei abgeänderte Ausführungsformen, doch sind auch bei diesen beiden Ausführungsformen Ausgleichdurchlässe tt, o vorgesehen, um zu ermöglichen, daß das von der einen Seite des Schlitzes seitlich verschobene Quecksilber zur anderen Seite des Schlitzes zurückkehrt.
  • Das Magnetfeld, das die erwähnte hewegung des Quecksilbers hervorruft, ist natürlich nicht das Feld der das Quecksilber durchfließenden Ströme, sondern rührt von den Strömen in den festen Leitern zu beiden Seiteil des Quecksilbers her; es ist nicht das Hauptfeld, von dem die Leistung der Maschine abhängt, sondern es ist ein die Leiter umschließendes. von den starken Strömen in diesen Leitern herrührendes Feld. Dabei ist zu licdenkrn. daß in derartigen Maschinen un-5clic#urr starke Ströme auftreten können.
  • Die in :11i11.6 schematisch dargestellte Anordnun,g kann das Verständnis der Qureksilberb(#lvegun erleichtern.
  • 1#:1n Paar parallele Leiter a, b werden durch ein (,)ticcksill)erlcügc#lclien c- verbunden; (las von ducn Strom in den Leitern hervor-(erutenc \IaSnetfeld wird dann durch die nesclilosse#nric Schleifen dargestellt. Bei geniigend starkem Strom in den Leitern bewegt sich (las Kügelchen zwischen den Leitern nach der Seite in solchem Sinne, daß das magnetische Feld sich vergrößert. Diese Bewegung entspricht der Flemingschen Regel und entstellt durch die Einwirkung des mit den festen Leitern verbundenen Feldes auf den das Quecksilber quer zu den festen Leitern durchflieVienden Strom.
  • In der Maschine sind benachbarte Leiter vorhanden, die starken Strom führen. Zwischen ihnen liegt ein dünner Quecksilberring. Das Quecksilber fließt nach der Seite, wenn der Strom genügend stark ist, und die vorliegende Erfindung bestellt in der Anordnung von Kanälen, durch die das verdrängte Quecksilber wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgehen kann. Wenn die Maschine arbeitet, läuft das Quecksilber in dem Pfad, der voll dem Spalt zwischen den Leitern-und den I#,'ücklaufkanälen gebildet wird, urn.

Claims (1)

  1. i. Dvnamomaschine oder aus Generator und Motor bestellende Kupplung unipolarer Bauart mit Flüssigkeitskontakt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfl.üssigkeit, die im Betriebe durch das Feld benachbarter, paralleler Stromleiterteile seitlich verschoben wird, mittels Durchlässe oder Kanäle, welche die Kontaktstellen im Ständer oder Läufer achsial durchsetzen, im Kreise wieder in ihre richtige Lage zurückgeführt wird. a. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Läuferstromleiter an den Kontaktstellen den Ständerstromleiter in an sich bekannter Weise außen umfaßt.
DEG60247D 1922-12-09 1923-12-01 Dynamomaschine oder aus Generator und Motor bestehende Kupplung unipolarer Bauart mit Fluessigkeitskontakt Expired DE415708C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB415708X 1922-12-09

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ID=10420311

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DEG60247D Expired DE415708C (de) 1922-12-09 1923-12-01 Dynamomaschine oder aus Generator und Motor bestehende Kupplung unipolarer Bauart mit Fluessigkeitskontakt

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