DE415607C - Taschenmesser mit feststellbarer Klinge - Google Patents

Taschenmesser mit feststellbarer Klinge

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DE415607C
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DE
Germany
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blade
knife
locking lever
pocket knife
locking
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Expired
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DER53905D
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GEORGE VALENDER RASMUSSEN
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GEORGE VALENDER RASMUSSEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B1/00Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
    • B26B1/02Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade
    • B26B1/04Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Taschenmesser mit feststellbarer Klinge. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1g1 i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 23. Juli igig beansprucht. Die Erfindung bezieht sich auf Taschenmesser mit feststellbarer Klinge, die unter dem Druck einer Öffnungsfeder steht und daher nicht nur in geöffneter, sondern auch in geschlossener Lage verriegelt werden muß. In bekannter Weise geschieht das durch einen Sperrhebel, der durch Fingerdruck nach Wahl in die eine oder die andere von zwei Sperrlücken der Messerklinge gelegt werden kann und dann die Klinge in der einen oder anderen Lage sperrt. In den bekannten Ausführungen ist dieser Sperrhebel so gelagert, daß seine Umstellung durch einen Druck in der Richtung auf das Messer geschieht. Ein derartiger, auf das Messer zu wirkender und dann die Öffnung der Klinge herbeiführender Druck kann aber im Gebrauch leicht unbeabsichtigterweise erzeugt werden, etwa von Gegenständen, wie Schlüssel, die neben dem Messer. in .der Tasche getragen werden. Diesen Nachteil beseitigt die Erfindung durch eine besondere Ausführungsart der Verriegelungsvorrichtung. Danach ist der Sperrhebel neben der Messerklinge an einem winkelrecht zu ihr stehenden Zapfen gelagert und demgemäß in einer an der Klinge parallelen Ebene drehbar. Zur Umstellung ist hierbei nicht mehr ein in der Richtung auf das Messer zu wirkender Druck erforderlich, sondern ein Schub parallel der Messerklinge. Ein solcher Schub kann dem Sperrhebel durch den Finger auch dann erteilt werden, wenn der auf dem Hebel befestigte Fingerknopf ganz vertieft in einer Öffnung der Messerschale liegt, so daß ihn ein unbeabsichtigter Druck nicht treffen kann und jede unbeabsichtigte Verstellung vermieden ist. Es würde sogar ein Einschnitt auf der Seitenfläche des Hebels genügen nach Art. der Öffnungskerbe der Messerschneide, in den der Fingernagel eingesetzt wird.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i die Seitenansicht des Messers nach Entfernung der oberen Fassung (Erl) und zugehörigen Schale, mit geöffneter Klinge. Abb. ? ist eine teilweise im Schnitt gezeichnete Vorderansicht, Abb. 3 eine Seitenansicht mit weggenommener Schale, Abb. q. eine Seitenansicht des vollständigen Messers. Abb. 5 zeigt in vergrößertem Maßstabe den hinteren Teil der Klinge. Abb. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 6-6 der Abb.5. Abb.7 ist eine schaubildliche Darstellung des Verriegelungshebels und Abb.8 eine Seitenansicht mit der Klinge in Mittelstellung.
  • Die Klinge i ist in dem Schaft (Tallung) z mit einem Ausschnitt 3 versehen, der in seinem mittleren Teil eine ringförmige Aushöhlung konzentrisch zum Drehzapfen darstellt und nach beiden Seiten hin, quer zur Klinge, zu den rechteckigen Sperrlücken q. verengt ist. In diese greift der Sperrhebel ein, wenn die Klinge geöffnet oder geschlossen ist (Abb. i, z und 4). Die Klinge ist mit der Tallung z in der üblichen Weise zwischen den Fassungen 5 befestigt, und zwar mit dem abgesetzten Zapfen 6, der als Drehzapfen dient. Zwischen den Fassungen ist in üblicher Weise die Feder 7 durch Nieten 8 befestigt. Weiter liegt zwischen den Fassungen in der Nähe der Innenkante der Feder 7 eine Öffnungsfeder 9, die durch eine Niet io festgehalten wird und mit ihren freien Enden an den Vorderkanten der Schäfte der Klingen anliegt, um diese etwas zu öffnen, sobald sie entriegelt sind.
  • Die Verriegelung der Klinge in geöffneter oder geschlossener Stellung erfolgt durch den Sperrhebel ii, dessen Anordnung den Gegenstand der Erfindung bildet. Dieser Sperrhebel besteht aus einem flachen, außen an einem der Fassungen 5 anliegenden, federnden Stahlstück i i und ist drehbar um einen Zapfen 12. An dem einen Ende ist ein Sperrzahn 13 vorgesehen, der quer gegen die Seitenfläche abgebogen ist und, durch einen rechteckigen Ausschnitt 5a der Fassung hindurchgreifend, in eine oder die andere der Sperrlücken 4. der Tallung eingelegt werden kann. Das andere Ende des Sperrhebels i i ist zu einer federnden Zunge i q. ausgestaltet, die durch einen Anschlag i4a der Fassung 5 gespannt wird und dadurch den Sperrzahn 13 in die eine Endlage zu bringen sucht. An demjenigen Ende des Sperrhebels i i, an dem der Zahn 13 sitzt, ist ein Fingerknopf 15 angebracht, der durch die Fassung hindurchtritt und in einer öffnung-i6 der Schale 18 liegt.
  • Wenn die Messerklinge i aus der einen in die andere Stellung gebracht werden soll, so schiebt man mit dem Fingernagel den Knopf 15 entgegen dem Druck der Feder i¢ in einer zur Messerklinge parallelen Ebene seitwärts, bis der Sperrzahn 13 aus derjenigen Sperrlücke 4., in der er sich bis dahin befunden Jiat, in die mittlere Erweiterung 3 gelangt ist (Abb.8). In diesem Augenblick ist die Klinge entriegelt, und sie wird dann entweder, wenn sie sich nämlich in geschlossener Lage befand, durch die Feder 9 etwas geöffnet, so daß man sie vollends öffnen kann, oder sie kann aus der geöffneten Lage in die geschlossene übergeführt werden. Bei Erreichung ihrer jeweiligen Endlage aber legt sich der Sperrzahn 13 unter dem Druck der Feder 14 in eine der Sperrlücken ¢ ein und stellt die Klinge ° fest. Für die auf der Zeichnung ersichtliche zweite (kleine) Messerklinge ist ein ebensolcher Sperrhebel i i vorgesehen, von dem aber nur (Abb. a unten) der Fingerknopf 15 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Taschenmesser mit feststellbarer Klinge, die unter dem Druck einer Öffnungsfeder steht und durch einen am Klingenschaft in Sperrlücken eingreifenden Sperrhebel in geöffneter sowohl wie in geschlossener Lage festgestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (i i ) seitlich neben der Klinge (i) schwenkbar gelagert ist und in einer zur Klinge parallelen Ebene verstellt wird.
DER53905D 1919-07-23 1921-09-04 Taschenmesser mit feststellbarer Klinge Expired DE415607C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US415607XA 1919-07-23 1919-07-23

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DE415607C true DE415607C (de) 1925-06-24

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ID=21917167

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