DE415581C - Schraemmaschine mit Werkzeugtraeger, welcher durch Ketten oder Seile geschwenkt wird - Google Patents

Schraemmaschine mit Werkzeugtraeger, welcher durch Ketten oder Seile geschwenkt wird

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DE415581C
DE415581C DES64514D DES0064514D DE415581C DE 415581 C DE415581 C DE 415581C DE S64514 D DES64514 D DE S64514D DE S0064514 D DES0064514 D DE S0064514D DE 415581 C DE415581 C DE 415581C
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Sullivan Machinery Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C31/00Driving means incorporated in machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam

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  • Geology (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

Es sind bereits Schrämmaschinen bekannt, deren Werkzeugträger durch Ketten oder Seile geschwenkt wird.
Von den bekannten Ausführungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß durch das Schwenkorgan in der einen oder anderen Richtung die Arretierung des Werkzeugträgers zugleich aus- und eingelöst wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Verriegelungsorgan drehbar ausgebildet.
Mit besonderem Vorteil besteht die Verriegelung aus einem in dem Werkzeugträger drehbar gelagerten Bolzen, der vorzugsweise einen gekerbten Teil hat, der mit dem Maschinenrahmen in und außer Eingriff tritt. Bei der neuen Anordnung ist keinerlei Herausziehen von Riegeln o. dgl. mit der Hand nötig, vielmehr ist der Betrieb ein selbsttätiger. Da ferner kein Heben oder Senken irgendwelcher Teile für die Wirkung erforderlich ist, so findet auch keinerlei Einwühlen in den Boden oder der Decke des Stollens statt.
Dabei ist die neue Ausführung außerordentlich einfach und kräftig sowie unempfindlich im Betrieb.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt:
Abb. ι ist ein Grundriß der Maschine,
Abb. 2 ein Grundriß des vorderen Maschinenendes in größerem Maßstab; Schiene in Längs- bzw. Transportlage,
Abb. 3 eine Seitenansicht des Maschinenvorderendes, zum Teil im Schnitt,
Abb. 4 ein Teilquerschnitt durch die Verriegelung in und außer Sperrlage in größerem Maßstab.
Die Maschine 1 läuft auf dem Stollenboden und hat eine angelenkte Schrämschiene 2, die eine übliche umlaufende Schrämkette 3 trägt und um einen Zapfen 4 am Hinterende der Maschine aus der ausgezogenen Längslage der Abb. 1 in Querlagen frei schwingbar ist, z. B. in die punktierte Lage nach Abb. 1, wobei eine neuartige Verriegelung die Schiene in der gewünschten Lage festhält.
Der Kopf 5 der Maschine hat Kerben 6, 7 in gleichem Abstand vom Zapfen 4 vorn und an einer Seite. Die Schiene 2 trägt einen aufragenden Teil 8 mit senkrechter Pfanne 9 für die Aufnahme eines drehbaren Riegelbolzens 10, der an einem Zwischenpunkt in der Ebene der Kerben 6 und 7 einen Querschlitz 11 hat, so daß er um seine Achse derart gedreht werden kann, daß sein Körperteil 12 in eine der Nuten 6,7 eingreifen und dadurch die Schiene an Querbewegung relativ zum Kopf hindern kann, während, wenn der Stift umgekehrt herumgedreht wird, sein Körperteil 12 ganz außerhalb der Nut liegt, so daß eine gekrümmte Fläche 13 des Teiles 12 längs des

Claims (5)

Umfanges 14 des Kopfes laufen kann, wenn die Schiene um den Zapfen 4 geschwenkt wird. Der Kopf 15 des Stiftes 10 hat einen beidseitig offenen Kettenschlitz 16 recht winklig zur Stiftachse und einen damit verbundenen zweiten Kettenschlitz 17, der vom Schlitz 16 um einen Teil des Umfanges des Kopfes läuft. Diese Schlitze dienen zum Zusammenwirken mit dem biegsamen Vorschuborgan der Maschine, das hier in Form einer Kette 18 ist und vereint mit der Schrämkette 3 in bekannter Art durch den Motor getrieben wird. In jeder der gezeichneten Stellungen der Schiene 2 ist der Stift ι ο so drehbar, daß sein Teil 12 aus der gegenüberstehenden Nut des Kopfes herausgebracht und so die Schiene j für Schwingung freigegeben werden kann, j Wenn dies geschieht, so kann man die biegsame Vorschubkette 18 der Maschine mit ihrem Ende in den Schlitz 16 einlegen und ihren anschließenden Teil um den Schlitz 17 j in der durch Abb. 2 gezeigten Art herum- j legen, so daß,, nachdem die Schiene 2 mit der : Hand nur ganz wenig seitlich bewegt worden ist, derart, daß ein Ende des Teiles 13 sich gegen das Nachbarende der Oberfläche 14 legt, ein Zug an der Kette 18 nicht nur die Schiene 2 um den Zapfen 4 in eine der Nut 7 gegenüber befindliche Lage schwingt, sondern auch den Stift 10, sobald er gegenüber der Nut 7 angekommen ist, umgekehrt dreht, so daß sein Teil 12 in die Nut 7 eintritt und dadurch die Schiene in der eingestellten Lage sperrt, worauf die Kette mit der Hand aus dem Schlitz entfernt werden kann und das seitliche Schrämen beginnt. Soll nach Beendigung des letzteren die Schiene aus der Querlage in die Längslage geschwungen werden, so braucht man nur die obige Anwendung der Kette 18 umzukehren, indem man sie dann umgekehrt um den Kopf schlingt, um die Schiene zurückzuschwingen und sie in der Längslage zu sperren. In dieser Art kann die Schiene nach rechts oder links und zurück : in Längslage geschwenkt werden. \ Bei der neuen Anordnung ist aller Zwang ■, zum Herausziehen eines Riegelbolzens aus : der Schiene und die dadurch in vielen Fällen verursachte große Schwierigkeit vermieden, da der neue Drehriegel sehr bequem in Sperrlage und Freigabestellung drehbar ist, ohne das Heben oder Senken irgendeines Teiles und entsprechendes Schrämen oder Einwühlen ; in Boden oder Decke des Stollens zu bedingen. Auch fällt die schwierige Aufgabe Je:; Verriegeins der Schiene durch Einschieben eines Bolzens fort, da hierfür der bequem hantierbare Drehbolzen eintritt. Wird das biegsame Vorschuborgan benutzt, so ist das einzige, was nach Drehung des Bolzens in Freigabestellung nötig ist, das Kuppeln und Entkuppeln des freien Endes des Organs 18 mit dem Kopf des Stiftes und das Anziehen des Organs 18, was bequem und rasch vor sich gehen kann. Hierbei ist zu beachten, daß die Verbindung des Organs 18 mit dem Bolzen nach Sperrung der Schiene in ihrer Querlage bestehen bleibt, bis eine Lösung von Hand eintritt. Dies ist vorteilhaft, da so das freie Ende des Organs 18 nicht in die umlaufende Schrämkette fallen und Beschädigungen der Maschine verursachen kann. Oben ist zwar eine Ausführung mit drehbarem Sperrbolzen und Antrieb durch ein biegsames Vorschuborgan in Form einer Kette beschrieben, die Bolzenausführung kann aber offenbar abgeändert und in Verbindung mit anderen Organen als Ketten benutzt werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. P λ τ E N r - A N S r u ü c 11 ε :
1. Schrämmaschine mit Werkzeugträger, welcher durch Ketten oder Seile geschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Schwenkorgan in der einen oder anderen Richtung die Arretierung des Werkzeugträgers zugleich aus- und eingelöst wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan drehbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung aus einem in dem Werkzeugträger drehbar gelagerten Bolzen besteht, der vorzugsweise einen gekerbten Teil hat, der mit dem Maschinenrahmen in und außer Ein- ioo griff tritt.
4. Maschine nach Anspruch 3 mit einem ausgesparten Kopf, in dem der Werkzeugträger gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelbolzen in Eingriff mit einer oder mehreren Aussparungen des Kopfes gebracht und aus diesem Eingriff herausbewegt werden kann.
5. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh-Verriegelung einen Anschlag für den Werkzeugträger bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES64514D 1922-12-18 1923-12-13 Schraemmaschine mit Werkzeugtraeger, welcher durch Ketten oder Seile geschwenkt wird Expired DE415581C (de)

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