DE415578C - Herstellung von Federbunden - Google Patents

Herstellung von Federbunden

Info

Publication number
DE415578C
DE415578C DEB106732D DEB0106732D DE415578C DE 415578 C DE415578 C DE 415578C DE B106732 D DEB106732 D DE B106732D DE B0106732 D DEB0106732 D DE B0106732D DE 415578 C DE415578 C DE 415578C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
corresponds
bending
spring collar
intermediate workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB106732D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schuerhoff Geb GmbH
Original Assignee
Schuerhoff Geb GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuerhoff Geb GmbH filed Critical Schuerhoff Geb GmbH
Priority to DEB106732D priority Critical patent/DE415578C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE415578C publication Critical patent/DE415578C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K7/00Making railway appurtenances; Making vehicle parts
    • B21K7/12Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for locomotives or vehicles, e.g. frames, underframes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Herstellung von Federbunden. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen eines Zwischenwerkstückes und Schweißen. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß zunächst ein Zwischenwerkstück hergestellt wird, dessen Form dem in der Mitte der oberen wagerechten Wand aufgeschnittenen und lediglich durch Verbiegen der senkrechten Wände teilweise ausgebreiteten fertigen Werkstück entspricht, dieses Zwischenwerkstück rahmenförmig zusammengebogen und dann an der verbleibenden Naht verschweißt wird. Das Zwischenwerkstück wird vorteilhaft aus einem in der Hauptsache ausgereckten Vierkantstab durch Schlagen im Gesenk hergestellt.
  • Das neue Verfahren zeichnet sich einerseits durch große Einfachheit und geringen Zeitaufwand sowie dadurch aus, daß ein nur zweimaliges Erwärmen des Werkstoffes, nämlich einmal für das Recken des Vierkantstabes, das andere Mal für das Schlagen desselben im Gesenk, und das nachfolgende Biegen erforderlich ist, während die Naht in an sich bekannter Weise durch elektrische oder autogene Stumpfschweißung geschlossen werden kann. Andererseits besitzt das neue Verfahren den ganz besonderen Vorteil, daß die Ecken des Federbundes bereits am Zwischenwerkstück vollkommen ausgebildet sind, so daß durch das Zusammenbiegen des letzteren unmittelbar ein Rahmen erhalten wird, dessen vier Ecken genau rechtwinklig sind, so daß eine Nacharbeit durch Richten der Ecken nicht erforderlich ist.
  • Das Verfahren kann noch dadurch vereinfacht werden, daß das Zwischenwerkstück statt durch Schmieden durch Zerschneiden eines Walzeisens gewonnen wird, dessen Profil mit dem Längsschnitt des Zwischenwerkstückes übereinstimmt. Die Herstellung aus einem Vierkanteisen durch Recken und Schmieden im Gesenk hat jedoch den Vorteil, daß die Werkstoffaser in der Längsrichtung des Zwischenwerkstückes verläuft.
  • In den Abb. i bis 5 der Zeichnung ist das neue Verfahren in seinen verschiedenen Arbeitsstufen dargestellt.
  • Die Abb.6 und 7 zeigen das zum Schlagen des Zwischenwerkstückes dienende Gesenk in schapbildlicher Ansicht.
  • In den Abb. 8 und 9 ist eine Abänderung des neuen Verfahrens veranschaulicht.
  • Ein auf Schmiedehitze erwärmtes Vierkant-oder Quadrateisen wird zunächst in an sich bekannter Weise zu beiden Seiten des den Zapfen erhaltenden Mittelteils a (bei b, b) unter dem Hammer ausgereckt, und zwar so weit, daß seine Länge ungefähr der Abwicklung des fertigen Federbundes entspricht. Das so erhaltene, in den Abb. i und a in Vorderansicht und Draufsicht in stark verkleinertem Maßstabe gezeichnete Vorwerkstück wird nach neuerlicher Erwärmung in dem in - den -Abb. 6 und 7 ebenfalls stark verkleinert dargestellten Gesenk geschmiedet. Dabei erhält es die in Abb.3 wiedergegebene Form, welche dem in der Mitte seiner oberen wagerechten Wand f mit dem Zapfen g versehenen Federbund entspricht. Dieses Zwischenwerkstück wird abgegratet und in derselben Hitze zum fertigen Federbund (Abb. q. und 5) zusammengebogen, worauf die verbleibende Naht !t in der oberen wagerechten Wand c durch elektrische Stumpfschweißung geschlossen wird.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich, ist das neue Verfahren von großer Einfachheit, es nimmt wenig Zeit in Anspruch, da nur eine zweimalige Erwärmung des Werkstoffes erforderlich ist. Vor allen Dingen besteht aber der Vorteil, daß die Ecken des Federbundes bereits am Zwischenwerkstück (Abb.3) vollkommen ausgebildet sind, so daß das bisher stets erforderliche Nachrichten der Ecken wegfällt. Endlich läuft die Werkstoffaser in der Längsrichtung der Federbundwände ununterbrochen durch.
  • Das Zwischenwerkstück nach Abb. 3 könnte statt durch Schmieden auch durch Zerschneiden eines profilierten Walzeisens gewonnen werden. Z. B. wird nach Abb. 8 ein Walzeisen i hergestellt, dessen Profil dem Längsschnitt des Zwischenwerkstückes entspricht, wobei nur an Stelle der Zapfen eine durchlaufende Leiste oder Rippe k vorhanden ist. Von diesem Walzeisen werden, wie die Unteransicht (Abb.9) zeigt, mittels einer Säge der Breite des Zwischenwerkstückes (Abb.3) entsprechende Stücke m, m abgetrennt, worauf die seitlich des Zapfens g überschüssigen Teile n, n der Leiste oder Rippe k durch Stoßen entfernt werden. Das so erhaltene Werkstück wird dann wieder in die Rahmenform gebogen (Abb. ¢ und 5) und dann an der Naht h verschweißt. Gegebenenfalls könnten am Profileisen nach Abb. 8 statt der Rippe oder Leiste k auch unmittelbar die Zapfen g bildende Nocken angewalzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen eines Zwischenwerkstückes und Schweißen, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter dem Hammer in der Hauptsache ausgereckter Vierkantstab durch Schlagen in einer einzigen Gesenkform zu einem Zwischenwerkstück umgeformt wird, dessen Gestalt dem in der Mitte der oberen wagerechten Wand aufgeschnittenen und dann lediglich durch Verbiegen der senkrechten Wände teilweise ausgebreiteten Federbund entspricht, dieses Werkstück dann nach dem Abgraten rahmenförmig zusammengebogen -und schließlich an der verbleibenden Naht verschweißt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswerkstück ein Walzeisen benutzt wird, dessen Querschnitt dem in der Mitte der oberen wagerechten Wand aufgeschnittenen und dann lediglich durch Verbiegen der senkrechten Wände teilweise ausgebreiteten Federbund entspricht, und daß von diesem Walzeisen der Breite des Federbundes entsprechende Stücke abgeschnitten, rahmenförmig zusammengebogen und schließlich an der verbleibenden Naht verschweißt werden.
DEB106732D 1922-10-04 1922-10-04 Herstellung von Federbunden Expired DE415578C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB106732D DE415578C (de) 1922-10-04 1922-10-04 Herstellung von Federbunden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB106732D DE415578C (de) 1922-10-04 1922-10-04 Herstellung von Federbunden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE415578C true DE415578C (de) 1925-06-22

Family

ID=6991703

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB106732D Expired DE415578C (de) 1922-10-04 1922-10-04 Herstellung von Federbunden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE415578C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE415578C (de) Herstellung von Federbunden
DE2545409A1 (de) Verfahren zur herstellung von schmiedeeisengittern o.dgl.
DE608244C (de) Verfahren zur Herstellung von Ankerstegketten mittels elektrischer Abschmelzschweissung
DE448116C (de) Herstellung von breitflanschigen I-, T- und aehnlichen Profilen
DE863588C (de) Verfahren zum Stauchen und Fertigformen des elektrisch erhitzten Endes einer stangenfoermigen Werkstoffmasse und Stauchmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE464276C (de) Herstellung von Rohrflanschen, Anschweissbunden u. dgl.
DE576382C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Blechbaendern
DE143911C (de)
DE675100C (de) Verfahren zur Herstellung von solchen Widerlagerboecken fuer Tragfedern von Schienenfahrzeugen, deren Bolzenauge gegenueber den Schenkeln verbreitert ist
DE398038C (de) Herstellung von nahtlosen Federbunden durch Pressen
DE495952C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungsstuecken
DE380693C (de) Herstellung von Bremsdreieckswellen
DE259610C (de)
DE528674C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungsstuecken
DE395190C (de) Herstellung von Flanschachsen fuer Automobile o. dgl.
DE419332C (de) Verfahren zur Herstellung von ungeschweissten Ketten
AT64053B (de) Verfahren zur Herstellung von Blech- und Aluminiumlöffeln und dgl.
AT112939B (de) Verfahren zur Herstellung von Scharnierverbindungen an Rahmen für Zigarettentaschen u. dgl.
DE730000C (de) Verfahren zur Herstellung eines schmiedeeisernen Widerlagerbockes fuer Tragfedern von Schienenfahrzeugen
AT113649B (de) Verfahren zur Herstellung von ungeschweißten Ketten.
DE535307C (de) Herstellung von Zangenschenkeln fuer Nusszangen, Gefluegelscheren u. dgl.
DE473563C (de) Verfahren und Maschine zum Walzen von Rohrverbindungsstuecken
DE476335C (de) Verfahren zur Herstellung von Scharnierverbindungen an Rahmen fuer Zigarettentaschen u. dgl.
DE801494C (de) Verfahren zur Herstellung eines Tretkurbellagergehaeuses
DE495942C (de) Herstellung von Flanschen