DE415578C - Herstellung von Federbunden - Google Patents
Herstellung von FederbundenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K7/00—Making railway appurtenances; Making vehicle parts
- B21K7/12—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for locomotives or vehicles, e.g. frames, underframes
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Description
- Herstellung von Federbunden. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen eines Zwischenwerkstückes und Schweißen. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß zunächst ein Zwischenwerkstück hergestellt wird, dessen Form dem in der Mitte der oberen wagerechten Wand aufgeschnittenen und lediglich durch Verbiegen der senkrechten Wände teilweise ausgebreiteten fertigen Werkstück entspricht, dieses Zwischenwerkstück rahmenförmig zusammengebogen und dann an der verbleibenden Naht verschweißt wird. Das Zwischenwerkstück wird vorteilhaft aus einem in der Hauptsache ausgereckten Vierkantstab durch Schlagen im Gesenk hergestellt.
- Das neue Verfahren zeichnet sich einerseits durch große Einfachheit und geringen Zeitaufwand sowie dadurch aus, daß ein nur zweimaliges Erwärmen des Werkstoffes, nämlich einmal für das Recken des Vierkantstabes, das andere Mal für das Schlagen desselben im Gesenk, und das nachfolgende Biegen erforderlich ist, während die Naht in an sich bekannter Weise durch elektrische oder autogene Stumpfschweißung geschlossen werden kann. Andererseits besitzt das neue Verfahren den ganz besonderen Vorteil, daß die Ecken des Federbundes bereits am Zwischenwerkstück vollkommen ausgebildet sind, so daß durch das Zusammenbiegen des letzteren unmittelbar ein Rahmen erhalten wird, dessen vier Ecken genau rechtwinklig sind, so daß eine Nacharbeit durch Richten der Ecken nicht erforderlich ist.
- Das Verfahren kann noch dadurch vereinfacht werden, daß das Zwischenwerkstück statt durch Schmieden durch Zerschneiden eines Walzeisens gewonnen wird, dessen Profil mit dem Längsschnitt des Zwischenwerkstückes übereinstimmt. Die Herstellung aus einem Vierkanteisen durch Recken und Schmieden im Gesenk hat jedoch den Vorteil, daß die Werkstoffaser in der Längsrichtung des Zwischenwerkstückes verläuft.
- In den Abb. i bis 5 der Zeichnung ist das neue Verfahren in seinen verschiedenen Arbeitsstufen dargestellt.
- Die Abb.6 und 7 zeigen das zum Schlagen des Zwischenwerkstückes dienende Gesenk in schapbildlicher Ansicht.
- In den Abb. 8 und 9 ist eine Abänderung des neuen Verfahrens veranschaulicht.
- Ein auf Schmiedehitze erwärmtes Vierkant-oder Quadrateisen wird zunächst in an sich bekannter Weise zu beiden Seiten des den Zapfen erhaltenden Mittelteils a (bei b, b) unter dem Hammer ausgereckt, und zwar so weit, daß seine Länge ungefähr der Abwicklung des fertigen Federbundes entspricht. Das so erhaltene, in den Abb. i und a in Vorderansicht und Draufsicht in stark verkleinertem Maßstabe gezeichnete Vorwerkstück wird nach neuerlicher Erwärmung in dem in - den -Abb. 6 und 7 ebenfalls stark verkleinert dargestellten Gesenk geschmiedet. Dabei erhält es die in Abb.3 wiedergegebene Form, welche dem in der Mitte seiner oberen wagerechten Wand f mit dem Zapfen g versehenen Federbund entspricht. Dieses Zwischenwerkstück wird abgegratet und in derselben Hitze zum fertigen Federbund (Abb. q. und 5) zusammengebogen, worauf die verbleibende Naht !t in der oberen wagerechten Wand c durch elektrische Stumpfschweißung geschlossen wird.
- Wie ohne weiteres ersichtlich, ist das neue Verfahren von großer Einfachheit, es nimmt wenig Zeit in Anspruch, da nur eine zweimalige Erwärmung des Werkstoffes erforderlich ist. Vor allen Dingen besteht aber der Vorteil, daß die Ecken des Federbundes bereits am Zwischenwerkstück (Abb.3) vollkommen ausgebildet sind, so daß das bisher stets erforderliche Nachrichten der Ecken wegfällt. Endlich läuft die Werkstoffaser in der Längsrichtung der Federbundwände ununterbrochen durch.
- Das Zwischenwerkstück nach Abb. 3 könnte statt durch Schmieden auch durch Zerschneiden eines profilierten Walzeisens gewonnen werden. Z. B. wird nach Abb. 8 ein Walzeisen i hergestellt, dessen Profil dem Längsschnitt des Zwischenwerkstückes entspricht, wobei nur an Stelle der Zapfen eine durchlaufende Leiste oder Rippe k vorhanden ist. Von diesem Walzeisen werden, wie die Unteransicht (Abb.9) zeigt, mittels einer Säge der Breite des Zwischenwerkstückes (Abb.3) entsprechende Stücke m, m abgetrennt, worauf die seitlich des Zapfens g überschüssigen Teile n, n der Leiste oder Rippe k durch Stoßen entfernt werden. Das so erhaltene Werkstück wird dann wieder in die Rahmenform gebogen (Abb. ¢ und 5) und dann an der Naht h verschweißt. Gegebenenfalls könnten am Profileisen nach Abb. 8 statt der Rippe oder Leiste k auch unmittelbar die Zapfen g bildende Nocken angewalzt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Federbunden durch Biegen eines Zwischenwerkstückes und Schweißen, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter dem Hammer in der Hauptsache ausgereckter Vierkantstab durch Schlagen in einer einzigen Gesenkform zu einem Zwischenwerkstück umgeformt wird, dessen Gestalt dem in der Mitte der oberen wagerechten Wand aufgeschnittenen und dann lediglich durch Verbiegen der senkrechten Wände teilweise ausgebreiteten Federbund entspricht, dieses Werkstück dann nach dem Abgraten rahmenförmig zusammengebogen -und schließlich an der verbleibenden Naht verschweißt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswerkstück ein Walzeisen benutzt wird, dessen Querschnitt dem in der Mitte der oberen wagerechten Wand aufgeschnittenen und dann lediglich durch Verbiegen der senkrechten Wände teilweise ausgebreiteten Federbund entspricht, und daß von diesem Walzeisen der Breite des Federbundes entsprechende Stücke abgeschnitten, rahmenförmig zusammengebogen und schließlich an der verbleibenden Naht verschweißt werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB106732D DE415578C (de) | 1922-10-04 | 1922-10-04 | Herstellung von Federbunden |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB106732D DE415578C (de) | 1922-10-04 | 1922-10-04 | Herstellung von Federbunden |
Publications (1)
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| DE415578C true DE415578C (de) | 1925-06-22 |
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ID=6991703
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB106732D Expired DE415578C (de) | 1922-10-04 | 1922-10-04 | Herstellung von Federbunden |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE415578C (de) |
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1922
- 1922-10-04 DE DEB106732D patent/DE415578C/de not_active Expired
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