DE414902C - Atmungsvorrichtung - Google Patents

Atmungsvorrichtung

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DE414902C
DE414902C DER56237D DER0056237D DE414902C DE 414902 C DE414902 C DE 414902C DE R56237 D DER56237 D DE R56237D DE R0056237 D DER0056237 D DE R0056237D DE 414902 C DE414902 C DE 414902C
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DE
Germany
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overpressure
tongues
breathing device
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air
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DER56237D
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E RUMPLER DR ING
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/021Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes operated by electrical means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
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Description

  • Atmungsvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Atmungsvorrichtung, bei der die Einatmungsluft aus Überdruckräumen entnommen wird, wihrend die Ausatmungsluft durch Unterdruckräume abgesaugt, wird, und bei der eine Regelvorrichtung vorgesehen ist, welche das Atmungsorgan abwechselnd mit der Ein-und Ausatmungsluft verbindet.
  • Die Erfindung besteht darin, daß diese Regelvorrichtung durch einen umlaufenden Regelschieber gebildet ist, dessen Drehzahl entsprechend der Zahl der Atemimpulse eingestellt werden kann und der Zungen besitzt, deren Lage vor der Saug- bz«-. Druckleitung derart einstellbar ist, daß das Verhältnis zwischen Ein- und Ausatmungsdauer verändert werden kann.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. r ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und Abb. a eine Drauf#icht auf eine Einzelheit. Auf einer Platte a ist ein mehrstufiges Turbogebläse b', b2 befestigt, welches durch eine kleine Kraftmaschine o. dgl., z. B. einen Elektromotor, angetrieben wird. An dem Turbogehäuse b2 ist ein Übersetzungsgetriebegehäuse c angebracht. Auf der verlängerten Turbowelle sitzt eine Schnecke d, «-elche in das Schneckenrad e eingreift. Die Welle des Schneckenrades e trägt eine Schnecke f, welche mit einem Zahnrad g in Eingriff steht. Die verlängerte Welle des Zahnrades g ist als Schiebewelle h ausgebildet, auf der sich eine Friktionsrolle i mittels Gabel "k durch Gewindespindel 1, welche bei in und n gelagert ist, verschieben läßt. Die Firiktionsscheibe o, welche bei p gelagert ist, wird durch den bei q schwingbar gelagerten Hebel r mittels der Feder s gegen die Friktionsrolle i gepreßt. Die Feder s ist durch Schraube @ auf geeigneten Druck einsteilbar. In einen Ansatz an der Friktionsscheibe o greift ein in dem Gehäuse u verschiebbarer Verteiler oder Regelschieber v ein. Gehäuse u ist auf den Konsolen w- und ze12 befestigt. Der Regelschieber v wird durch die Gabel x vermittels Gewindespindel y und Schneckenrad-- achsial verschoben. Unter der Platte a befindet sich der überdruckbehälter i und der Unterdruckbehälter 2. Der Überdruckbehälter i steht durch Rohr 3 mit der Druckturbine, durch Rohr ¢ mit dem Regelschieber und durch Rohr 5 mit dem Überdruckventil -i4 und dem Überdruckmanometer 15 in Verbindung. Der Unterdruckbehälter 2 ist durch Rohr 6 mit der Saugturbine, durch Rohr 7 mit dem Regelschieber und durch Rohr 8 mit dem Unterdruckventil 16 und Unterdruckmanometer 17 verbunden. Von dem Regelschieber aus geht Rohr 9 zuerst zu einem Luftfilter io und von hier zu dem Mundstück. Das Rohr i i stellt eine unmittelbare Verbindung zwischen Regelschieber und Mundstück her. Die mit 12 und 13 bezeichneten Teile sind Steuerungszungen, welche derart angeordnet sind, daß abwechselnd Verbindungen des Mundstücks mit dem Über- oder Unterdruckbehälter hergestellt werden.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Nachdem der behandelnde Arzt beim Patienten festgestellt hat, w iev iel Atemimpulse prö Minute stattfinden sollen und welche Variation bezüglich des Ein- bzw. Ausatmens in Betracht kommt, wird durch eine Gewindespindel l die pro Minute erforderliche Tourenzahl entsprechend der Atemimpulse eingestellt sowie durch Gewindespindel y der Regelschieber in die Stellung gebracht, welche dem Verhältnis der Einzur Ausatmungsdauer entspricht. Sobald nun die Maschine in Betrieb gesetzt wird, wird von dem Turbogehäuse hl reine atmosphärische Luft angesaugt und verdichtet, wobei ein überdruck von etwa 4oobis45omm Wassersäule erzeugt wird. Von hier aus fließt die Luft durch Rohr 3 nach dem Überdruckbehälter i, sodann durch Rohr 4 zum Regelschieber sowie durch Rohr 5 zum Überdruckventil und Manometer. Die vom Patienten erforderte Luftmenge nötiger Spannung wird durch die überdruckventileinstellung geregelt. Nachdem durch die Steuerzunge 13 des Regelschiebers die öffnung des Rohres 9 freigelegt ist, strömt die Luft zum Luftfilter io, wird hier von etwaigen Unreinigkeiten befreit und kann nach Belieben mit Heilessenzen geschwängert werden. Von hieraus nimmt sie ihren weiteren Weg durch das Mundstück in die Lunge des Patienten.
  • Nachdem die Einströmung bzw. das Einatmen beendigt ist und Steuerzunge 13 die Öffnung des Rohres 9 verdeckt hat, legt die Steuerzunge 12 die Öffnung des Rohres i i frei. In diesem Zeitpunkt entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen der Lunge des Patienten und der Saugturbine, und zwar derart, daß die v erl;rauchte Luft aus der Lunge des Patienten durch das Mundstück, Rohr i i, Regelschieber, Rohr 7 zum Unterdruckbehälter 2 fließt und von hier durch Rohr 6 durch die Saugturbine ins Freie gefördert wird. Der richtige bzw. erforderliche Unterdruck wird durch die Unterdruckventileinstellung geregelt, so daß reine Luft durch Rohr 8 zur Saugturbine nachfließen kann. Nach Beendigung der Absaugperiode wiederholt sich dasselbe Spiel.
  • An Stelle einer ein- oder mehrstufigen Saug- und Druckturbine kann auch jede andere Vorrichtung zur Schaffung eines Über-oder Unterdruckes verwendet werden, beispielsweise Strahlgebläse, Kolbenpumpen usw.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Atmungsvorrichtung, bei der die Einatmungsluft aus Überdruckräumen entnommen wird, während die Ausatmungsluft durch Unterdruckräume abgesaugt wird mit einer das Atmungsorgan abwechselnd mit der Ein- und Ausatmungsluft verbindenden Regelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung durch einen umlaufenden Regelschieber gebildet wird, dessen Drehzahl entsprechend der Zahl der Atemimpulse eingestellt werden kann und der Zungen besitzt, deren Lage vor der Saug- bzw. Druckleitung derart einstellbar ist, daß das Verhältnis zwischen Ein-und Ausatmungsdauer verändert werden kann.
  2. 2. Atmungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelschieber einen gemeinsamen Antrieb mit den den Überdruck und Unterdruck erzeugenden Vorrichtungen erhält, beispielsweise durch ein Reibscheibengetriebe.
  3. 3. Atmungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Lage der Zungen vor der Leitung durch Verschiebung der Zungen in ihrer Längsrichtung erfolgt.
DER56237D 1922-06-30 1922-06-30 Atmungsvorrichtung Expired DE414902C (de)

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DER56237D DE414902C (de) 1922-06-30 1922-06-30 Atmungsvorrichtung

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DER56237D DE414902C (de) 1922-06-30 1922-06-30 Atmungsvorrichtung

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DE414902C true DE414902C (de) 1925-06-11

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