DE413857C - Steuerung fuer Winden mittels einer durch Federn in ihrer Nullage gehaltenen Steuerscheibe - Google Patents

Steuerung fuer Winden mittels einer durch Federn in ihrer Nullage gehaltenen Steuerscheibe

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DE413857C
DE413857C DEK82032D DEK0082032D DE413857C DE 413857 C DE413857 C DE 413857C DE K82032 D DEK82032 D DE K82032D DE K0082032 D DEK0082032 D DE K0082032D DE 413857 C DE413857 C DE 413857C
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DEK82032D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/48Adaptations of mechanically-operated limit switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Steuerung für Winden mittels einer durch Federn in ihrer Nullage gehaltenen Steuerscheibe. Es ist bekannt, die Steuerung für Winden mittels einer durch Federn in ihrer Nullage gehaltenen Steuerscheibe zu bewirken, welche durch federnd vorgedrückte Klinken in der von Hand eingestellten Betriebslage bis zur Auslösung durch einen einstellbaren, von der Winde bewegten Anschlag festgehalten wird.
  • Gemäß der Erfindung ist die Festhaltevorrichtung als ein in der Achsrichtung verschiebbarer Stellbolzen ausgebildet, welcher unter der Einwirkung seiner Feder in Ausnehmungen der Steuerscheibe einschnappt, und ferner darin, daß mit diesem Stellbolzen gleichachsig eine Einstellscheibe gelagert ist, die zum Zweck der Hubbegrenzung einen schwingbaren Hebel trägt, dessen eines Ende mit dem Stellbolzen, dessen anderes Ende mit dem von der ZVinde bewegten Anschlag zusammenwirkt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung dieser neuen Steuerung mit selbsttätigem Aus-@chalter dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht des Ausschalters, Abb.3 eine Einzelheit desselben.
  • Der selbsttätige Ausschalter wird durch das Gehäuse i mittels der beiden Füße 2 in geeigneter Weise an einem `Vindenschild 3 befestigt, und zwar so, dar das Antriebsrad .1 in den Trommelzahnkranz 5 eingreift. Das Antriebsrad q. sitzt fest auf einer Büchse 6, auf welcher die Schnecke 7 ausgefräst ist, die das Schneckenrad 8 mit der Zeigertrommel 9 treibt. Die Büchse 6 sitzt lose auf dem langen Nabenstück io, auf dem der Hebel iol befestigt ist.
  • Auf dem hinteren Ende dieses Nab.enstückes sitzt das festgekeilte Stockzahnrad i i, das in das Schneckenrad 8 eingreift. Die Lagerung des Naben.stückes io findet in den Naben 12 und 13 des Gehäuses i statt.
  • In der Bohrung dieses Nabenstückes io lagert der Stellbolzen 14, der auf seinem abgesetzten Teil 15 eine Druckfeder 16 trägt, die den Stellbolzen egen die Steuerscheibe 17 drückt. Auf der' Nabe 12 des Gehäuses lagert die Einstellscheibe 18, die den gabelförmigen Ausrückhebel i9 in einem Scharnierteil2o mittels Bolzens 21 hält. Auf den Außenkranz der Einstellscheibe wirkt die einfache Klemm- oder Bremsvorrichtung 181 ein, die indessen das Verstellen der Einstellscheibe i 8 gestattet.
  • Auf dem Ende 15 des Stellbolzens i ¢ gabelt ein dreiarmiger Hebel 22, der scharnierartig an der Öse 23 pendeln kann und dessen Arm 21 auf der Stirnseite eine schiefe Bahn besitzi, auf der das auf der Stockradscheibe i i einstellbare Anschlagstück 25 gleiten kann.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung mit selbsttätigem Aw;schalter ist folgende: Nachdem die Einstellscheibe 1$ auf eine bestimmte Hubbewegung eingestellt ist, wird das Windwerk durch eine Drehung der Steuerscheibe 17 in Bewegung gesetzt. Die Steuerscheibe 17 wird in der eingestellten Lage durch den Stellbolzen 1.1 festgehalten, der unter dem Druck der Feder 16 mit der an seinem Ende befestigten Kugel 28 in kreisförmige Ausnehmungen am Umfange der Steuerscheibe eingreift. Infolge der Drehung der Windentrommel wird nun durch den Zahnkranz 5 das Zahnrad 4. angetrieben und die Bewegung durch die Schnecke 7 auf das Schneckenrad 8 übertragen, an dessen Wellenende sich die Trommel 9 für das Anzeigen der Hubhöhe befindet. In das Schneckenrad 8 greift das Stockrad i i ein, das auf dem Nabenstück io festgekeilt ist und den Hebel iol mit in Drehung versetzt. Sobald nun der Hebel iol den gabelartigen Ausrückllebel i9 erreicht, drückt seine Kugel 25 auf die Kugel 26 des Ausrückhebels, so daß der Aus-Z, i 9 ausweicht, indem er um den Drehpunkt 21 etwas schwingt. Durch diese Bewegung drückt der Gabelkopf 27 des Hebels i9 auf den Stellbolzenansatz, schiebt den Stellbolzen in die in Abb. i gezeichnete Lage, wodurch die bisher gesperrte Steuerscheibe 17 freigegeben wird, so daß sie unter Federwirkung in ihre Anfangsstellung zurückkehren und so das Windwerk abstellen kann.
  • Beim Drehen der Steuerscheibe 17 zur Einleitung der Windenbew.egung wurde nämlich eine Feder gespannt, die jetzt nach Freigabe der Steuerscheibe 17 ihre Wirkung zur Zurückführung der Steuerscheibe in die Mittellage für die Ruhestellung der Winde ausübt.
  • Beim Zurückgehen des Stellbolzens 14. wird die Verriegelung 3o, die durch eine Feder i mit dem Stellbolzen verbunden ist, um den Bolzen 32 etwas gedreht, so daß der Riegel 30 in eine Ausnehmung 3.1 (Abb. 3) am Umfange der Steuerscheibe 17 einfällt, wodurch diese in ihrer Nullstellung gesperrt wird.
  • Infolge dieser Sperrung kann ein Anlassen des Windwerkes erst wieder erfolgen, wenn die Einstellscheibe i 8 für die nächste Bewegung eingestellt ist. Dann legt sich der Stellbolzen 1.1 unter dem Druck der Feder 16 gegen die Steuerscheibe i7, und die Verriegelung 3o wird durch die Zugfeder 35 aus dem Schlitz 34 der Steuerscheibe 17 herausgehoben. Um ein überschreiten der Endpunkte des Lastwagens zu vermeiden, ist an der Stockradscheibe i i ein an seiner Stirnfläche abgeschrägtes einstellbares Anschlagstück 25 angeordnet, in dessen Bahn der Arm 24 des dreiarmigen Hebels 22 liegt. Sobald nun das Anschlagstück 25 gegen die schräge Fläche des Hebelarmes 2¢ drückt, weicht dieser dem Drucke aus und zieht .dabei den. Stellbolzen 14 zurück, so daß die Steuerscheibe 17 frei wird, die durch die Feder 29 in die. Nullage zurückgeführt wird und das Windwerk ausschaltet.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRLCHE: i. Steuerung für Winden mittels einer durch Federn in ihrer Nullage gehaltenen Steuerscheibe, die durch federnd vorgedrückte Klinken in der von Hand eingestellten Betriebslage festgehalten wird, bis die Klinken durch einen -von der Winde bewegten einstellbaren Anschlag ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhaltevorrichtung als :ein. in der Achsenrichtung verschiebbarer Stellbolzen (14, 15) ausgebildet ist, der unter der Einwirkung seiner Feder in Ausnehmungen am Umfang der Steuerscheibe (17) eingreift und daß die Einstellscheib-, (18) für die Beendigung des Hubes gleichachsig mit dem Stellbolzen angeordnet ist und einen schwingbaren '`Vinkelheb-el (i 9) trägt, dessen eines Ende (27 auf den Kopf (1.i) des Stellbolzens einwirkt, während . sein anderes Ende mit dem von der Winde bewegten Anschlag zusammenwirkt. z. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehbolzen durch eine Feder (31) mit einer Sperrfalle (3o) verbunden ist, die er bei seiner Zurückdrängung durch den an der Einstellscheibe befestigten Winkelhebel in eine Ausnehmung (34.) am Rande der Steuerscheibe bewegt, so daß diese in der Mittelstellung so lange verriegelt wird, bis der Stellbolzen durch Neueinstellung der Einstellscheibe freigegeben wird. 3. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückdrängen des Stellbolzens außer durch den in der Einstellscheibe gelagerten Winkelhebel an den äußersten Hubgrenzen durch eine unabhängig von der Einstellscheibe wirkende Endabstellvorrichtung erfolgt.
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