DE413624C - Elektrolytische Zelle fuer die Zersetzung geschmolzener Salze - Google Patents

Elektrolytische Zelle fuer die Zersetzung geschmolzener Salze

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DE413624C
DE413624C DER58494D DER0058494D DE413624C DE 413624 C DE413624 C DE 413624C DE R58494 D DER58494 D DE R58494D DE R0058494 D DER0058494 D DE R0058494D DE 413624 C DE413624 C DE 413624C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C7/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells
    • C25C7/04Diaphragms; Spacing elements

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jlft 413624 KLASSE 40 c GRUPPE 2
(R 58494 VII40 cJ
Brodde Erik Fjalar Rhodin in Caldwell, New Jersey, V. StA. Elektrolytische Zelle für die Zersetzung geschmolzener Salze, fj Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1923 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni rgii die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 26. Mai 1922 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine elektrolytische , Die Verwendung leitender Scheidewände Zelle für Zersetzung geschmolzener Salze, in mit V-förmigen Durchgangskanälen sowie die welcher sich eine Scheidewand mit V-förmigen Verwendung von Scheidewänden aus Isolier-
Durchgangskanälen befindet, die zwischen der ( material mit geraden Durchgangskanälen ist Anode und der Kathode angeordnet ist. bekannt. Beide Zellen besitzen den Nachteil,
daß eine Mischung der Endprodukte stattfindet, im ersten Fall durch elektrische Wirbelströme und im zweiten Fall infolge Durch- , gangs der aufsteigenden Endprodukte durch j die geraden Durchgangskanäle.
Gemäß der Erfindung sind die mit V-förmigen Durchgangskanälen versehenen Scheidewände aus einem nicht leitenden Isoliermaterial hergestellt, um mit einem Male und gleich-ίο zeitig eine Mischung der Endprodukte und die Bildung elektrischer Wirbelströme zwi sehen der Scheidewand und den Elektroden zu verhindern. Dadurch werden die Nachteile der bekannten Zellen beseitigt, d. h. eine Mischung der Endprodukte wird unmöglich gemacht und damit eine billige Herstellung des Kaliums, Natriums u. dgl. erhalten. Als Material für die Scheidewand wird Alundum benutzt, das eine größere chemische Wider-Standsfähigkeit hat als Silikate, z. B. Aluminiumsilikat (Ton) oder Porzellan. . Es springt nicht wie Ton und Porzellan und kommt in seinen Eigenschaften dem Aluminiumoxyd und Aluminiumkarbonat sehr nahe, welch letztere Materialien für denselben ' Zweck Verwendung finden, wobei sie sich | vorteilhaft vor Silikaten ausgezeichnet haben, i
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der elektrolytischen Zelle dargestellt. ' Abb. ι ist eine Draufsicht auf die elek- ι trolytische Zelle. I
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach 3-3 der Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Draufsicht auf eine andere
Ausführungsform der elektrolytischen Zelle, i
Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch die j
Zelle der Abb. 4.
In der in den Abb. 1 bis 3 gezeigten Zelle ist die in der Mitte gelegene Anode 7 von einer Anzahl Kathodenelemente 8 umgeben, i Letztere sind an einer Isolierplatte 9 befestigt, welche zu gleicher Zeit den Deckel für den Behälter 10 bildet, der den geschmolzenen Elektrolyt enthält. Das Ergänzungsmaterial, um die Zusammensetzung des elektrolytischen Bades aufrechtzuerhalten, wird durch einen Kanal 11 in der Anode zugeführt. Dieser Kanal mündet mit seinem unteren Ende in Schlitze, die zur Verteilung des Materials dienen. Zwischen den Elektroden entgegen- !
gesetzter Polarität ist eine Scheidewand 23 von nicht leitendem Material, z. B. Alundum, eingeschoben. Diese Trennungswand besitzt in der Ausführungsform die Gestalt eines Zylinders, welcher die Anode umgibt, wodurch die Zelle in eine innere und eine äußere konzentrische Kammer unterteilt wird. Die Scheidewand besitzt die an sich bekannten V-förmigen Durchgangskanäle 13, welche von der Mitte der Scheidewand schräg nach oben und außen verlaufen und den Durchgang der nach oben steigenden Endprodukte von einer Kammer in die andere verhindern. Eine Vertiefung 20 ist in dem Behälter 10 für die Ansammlung von Unreinigkeiten vorgesehen.
Bei der Herstellung von z. B. Magnesium wird das Magnesium in der äußeren Kammer befreit und das Chlor in der inneren Kammer. Beide Elemente steigen nach oben, da das Bad ein größeres spezifisches Gewicht besitzt. Das Magnesium wird von Zeit zu Zeit abgenommen, und das Gas kann in passender Weise, z. B. durch einen Kanal in der Anode, abgeleitet werden.
In der in den Abb. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform besteht der Behälter 10 aus Metall und bildet die Kathode. Ein Ohr 21 des Behälters dient zum Anschluß der elektrischen Leitung. Eine' Vertiefung 20 ist im Boden des Behälters für die Aufnahme von Unreinigkeiten vorgesehen. Der Isolierzylinder ruht auf einer Isolierplatte 22, die den Boden des Behälters 10 abdeckt.

Claims (2)

P ATEN T-A N SPRÜCHE:
1. Elektrolytische Zelle für die Zersetzung geschmolzener Salze, in welcher go sich eine Scheidewand mit V-förmigen Durchgangskanälen befindet, die zwischen der Anode und der Kathode angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewand (23) aus einem nicht leitenden Isoliermaterial besteht, um mit einem Male und gleichzeitig eine Mischung der Endprodukte und die Bildung elektrischer Wirbelströme zwischen der Scheidewand und den Elektroden zu ver-"hindern.
2. Elektrolytische Zelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewand aus Alundum besteht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DER58494D 1922-05-26 1923-05-19 Elektrolytische Zelle fuer die Zersetzung geschmolzener Salze Expired DE413624C (de)

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