DE413498C - Acetylenbrenner fuer Schweiss- und Schneidbrenner - Google Patents

Acetylenbrenner fuer Schweiss- und Schneidbrenner

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DE413498C
DE413498C DEM81121D DEM0081121D DE413498C DE 413498 C DE413498 C DE 413498C DE M81121 D DEM81121 D DE M81121D DE M0081121 D DEM0081121 D DE M0081121D DE 413498 C DE413498 C DE 413498C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/38Torches, e.g. for brazing or heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Acetylenbrenner für Schweiß- und Schneidbrenner. Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Acetylenbrenner für Schweiß- und Schneidzwecke, bei welchen der Sauerstoff vor Durchtritt durch das Blasrohr an das Brennermundstück herangeführt wird zu dem Zweck, eine Vorwärmung des Sauerstoffes herbeizuführen. Durch diese Vorwärmung des Sauerstoffes findet zwar eine Kühlung des Mischrohres im gewissen Ausmaße statt, nicht jedoch eine wirksame Kühlung des Mundstückes selbst. Das Mundstück (die Druckdüse) wird bei den bekannten Brennern, auch solchen, die mit Sauerstoffvorwärmüng arbeiten, von der Flamme und der von- dem Werkstück ausgestrahlten Hitze hoch erwärmt, so daß in ihm .eine Drucksteigerung des austretenden Brennstoffgemisches auftreten müß, die für den Brenrierbetrieb sowohl in bezug auf das Mischungsverhältnis zwischen Acetylen und Sauerstöff, als auch in bezug auf Rückschlagzündung von sehr nachteiligem Einfluß ist.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß das Mundstück selbst bis zur Mundstückspitze vor Durchtritt desselben durch das Blasrohr gekühlt wird, und zwar indem bei Brennern, bei welchen Mischrohr und Mundstück einen einheitlichen Körper bilden, der Sauerstoff bis nahe an die Spitze des BrennermuncLstückes herangeführt wird, während bei Brennern mit besonders aufgesetztem Mundstück die Kühlkanüle für den Sauerstoff in das Mundstück selbst hineingeführt wird. Durch die wirksame Kühlung des Brennermundstückes selbst durch den Sauerstoff wird die Erhaltung des vorteilhaften Mischverhältnisses zwischen Acetylen und Sauerstoff auch bei wechselnder Brenneranstrengung sichergestellt, ferner die Mög= lichkeit von Rücksclilagzündungen-verhindert, weil Drucksteigerungen im Mundstück infolge der Kühlung desselben vermieden bleiben.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i ein Schweißbrenner nach der Erfindung im Schnitt, in Abb. ia ein Schnitt nach a-a in Abb. i, in Abb. a das Sauerstoffreglerventil, in Abb. 3 ein Schneidbrenner schematisch beispielsweis dargestellt.
  • Gemäß Abb. t ist im Brennergriff i die mit Absperrhahn z ausgerüstete Acetylenleitung 3, wie üblich, angeordnet und zur Injektorkammer 4 geführt, in der zentral die Sauerstoffdüse 5 mündet. Die Mischung zwischen Sauerstoff und durch ihn angesaugtes Acetylen erfolgt im Mischrohr 6, welches in das BrennermundstÜck 7 übergeht. Der Sauerstoff tritt nun durch das Reglerventil8 nicht unmittelbar wie sonst zur Düse 5, sondern wird zunächst durch gleichfalls im Brennergriff angeordnete Leitung 9 zunächst zu einem das Mischrohr und die Brennermiindung umschließenden Mantel geleitet. Dieser Mantel wird durch doppelwandige Ausbildung von Mischrohr 6 und Brennermündung 7 etwa in der Weise gebildet, daß über diese Rohrstutzen ro und i i gestippt werden. Der Ringmantel wird dabei durch zwei Längsrippen 12, i ; (Abb. ia) und zwei Kammern r 4, r 5 unterteilt, deren einer (z. B. 14) der Sauerstoff durch Rohr 9 zuströmt, worauf er an der Brennerspitze in die Kammer 15 übertritt, um von ihr durch Leitung 16 zum Reglerventil 8 zurückzukehren, welches ihn durch Leitung i j zur Düse (Blasrohr) 5 führt. Der durch den Mantel i o, i r hindurchgeleitete Sauerstoff nimmt die durch Rückstrahlung in der Mantelwandung aufgespeicherte Wärm auf, so daß er im Verhältnis zur Flammenhitze vorgewärmt durch die Düse 5 hindurchtritt, während Mischrohr und Brennermündung gleichzeitig wirksam gekühlt werden, so daß diese aus :Material von geringem Temperaturkoeffizienten und geringer Wärmeleitfähigkeit hergestellt werden können, im Gegen-,atz zur bisher erforderlichen Herstellung aus gut leitendem, teurem, aber auch unter dem Einfluß der Wärrre sich stark ausdehnendem Material mit der schädlichen Folge der Änderung des freien Durchtrittquerschnittes der Brennermündung. Das Schneidbrennerschema nach Abb. 3 zeigt- wieder die Führung des Sauerstoffes durch Reglerventil 8 und Leitung 9 zum Mantel der Brennermündung 7, von da durch Leitung 16 zurück zum Reglerventil8, um zur Sauerstoffdüse geführt zu werden, solange die Heizflamme im Gange ist. Durch das Wechselventil kann aber der vorgewärmte Sauerstoff auch unmittelbar der Leitung i g und dem Sauerstoffaustrittsstutzen 2o (Schneidmündung) zugeführt werden. Ein geeignetes Sauerstoffreglerventil ist in Abb. 2 beispielsweise dargestellt. Dem Gehäuse 8 wird der Sauerstoff (gasförmig oder flüssig) aus der Flasche durch Rohr z i zugeführt und tritt durch Ventilsitz 2a mit achsial beweglichem Drosselkegel 2,1 zur Mundstückleitung 9. Drosselkegel 2- , steht unter der Schließwirkung der Membran 24, die einerseits vom -zuströmenden Sauerstoff, anderseits vom rückströmenden Sauerstoff belastet ist. Ein Distanzbolzen zwischen Membran a4 und Hilfsmembran z6 und ein voreinstellbarer Schraubanschlag a7 bilden die Hubbegrenzung für den maximalen Hub der Membran 4 und damit für die maximale öffnung des Ventils ..=. 23, Das Ventil 8 kann auch als Wechselventil ausgebildet werden, so daß bald die Leitung 9, bald die Leitung 16 Sauerstoffzuleitung bildet, wodurch ein Wechsel des Sauerstoffweges durch den Brennermantel und damit eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Mantelquerschnitt sichergestellt wird.
  • Es mag ferner bemerkt werden, daß auch. die Sauerstoffdüse 5 (Blasrohr) aus Material von geringem Temperaturkoeffizienten herstellbar ist, so daß eine auf den Sauerstoffaustritt wirkende erhebliche Querschnittsveränderung der Düsenmündung ,auch bei Durchtritt des erwärmten Sauerstoffes nicht erfolgt.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUCH: -Acetylenbrenner für Schweiß- und Schneidbrenner, bei welchem der Sauerstoff vor Durchtritt durch das Blasrohr an das Brennermundstück herangeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Brennern, bei denen Mischrohr und Mundstück einen einheitlichen Körper bilden, der Sauerstoff (gasförmig oder flüssig ) bis nahe an die Spitze des Brennennundstückes herangeführt wird, während bei Brennern mit besonders aufgesetztem Mundstück die Kühlkanäle für den Sauerstoit bis in das Mundstück selbst hineingeführt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932421C (de) * 1953-03-21 1955-09-01 Beratungsstelle Fuer Autogen T Verfahren zum Kuehlen von Brennermundstuecken und Brenner zu dessen Durchfuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE932421C (de) * 1953-03-21 1955-09-01 Beratungsstelle Fuer Autogen T Verfahren zum Kuehlen von Brennermundstuecken und Brenner zu dessen Durchfuehrung

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