DE4131885C2 - Hammer mit winkelverstellbarem Kopf - Google Patents
Hammer mit winkelverstellbarem KopfInfo
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D1/00—Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hammer mit den Merkmalen des
Oberbegriffes des Patentanspruches 1, dessen Kopf gegenüber dem Stiel
winkelverstellbar ist und in der eingestellten Winkellage
festgestellt werden kann.
Bei einem bekannten Hammer dieser Gattung (US-PS-4 399 978) ist der
Hammerkopf um eine quer zur Längsrichtung des Stieles verlaufende
Achse drehbar und mittels einer Einstelleinrichtung winkelmäßig
gegenüber dem Stiel festzulegen. Bei diesem bekannten Hammer liegt
die Drehachse des Hammerkopfes verhältnismäßig weit vom Mittelstück
des Hammerkopfes entfernt und befindet sich an einer wenig stabilen
Stelle des Hammerkopfes. Hinzu kommt, daß die Einstelleinrichtung für
den Hammerkopf aufwendig ist und daher das Gewicht des Hammers
ungünstig beeinflußt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen stabilen und
bezüglich der Winkelstellung des Hammerkopfes leicht einstellbaren
Hammer anzugeben, mit welchem schnell und sicher Nägel auch an schwer
zugänglichen Stellen eingeschlagen und entfernt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Hammer der eingangs
genannten Gattung gelöst, welcher die Merkmale des kennzeichnenden
Teiles des Patentanspruches 1 aufweist. Eine vorteilhafte
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Hammers ist Gegenstand des
Anspruches 2.
Der erfindungsgemäße Hammer läßt sich bequem handhaben und
insbesondere in einfacher Weise mit seinem Kopf in die jeweils
gewünschte Winkellage einstellen, weil die Einstell- und
Rasteinrichtung durch Druck beispielsweise mit dem Daumen des
Benutzers gelöst werden kann und von selbst einrastet, wenn man den
für die Betätigung vorgesehenen Hebel los läßt. Der Kopf des Hammers
kann daher am Einsatzort einfach bis in eine Lage verdreht werden, um
ein Hindernis im Betätigungsweg des Hammers zu umgehen. Sodann wird
der Hammerkopf in der eingestellten Winkellage arretiert, wenn man
den als Rastelement ausgebildeten Hebel losläßt.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
anhand einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungsfiguren erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hammers,
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Hammers aus Fig. 1 in
zusammengebauter Form,
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Hammers aus Fig. 2,
Fig. 4A zeigt eine Seitenansicht des Hammers aus Fig. 2, bei welcher
der Kopf in eine erste Lage in Bezug auf den Stiel gedreht ist,
Fig. 4B zeigt eine Seitenansicht des Hammers aus Fig. 2, bei welcher
der Kopf in eine zweite Lage in Bezug auf den Stiel gedreht ist,
Fig. 5A bis 5D zeigen schematische Ansichten des erfindungsgemäßen
Hammers in verschiedenen Handhabungslagen und
Fig. 6 zeigt eine teilweise geschnittene Unteransicht des Hammers.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, weist ein erfindungsgemäßer Hammer
einen Stiel 10 mit einem Griff 11 und einen an dem Stiel 10 drehbar
befestigten Kopf 50 auf.
Das dem Griff 11 gegenüberliegende Ende des Stieles 10 ist mit zwei
sich in Längsrichtung erstreckenden Vorsprüngen 12 versehen. Zwischen
diesen Vorsprüngen 12 befindet sich ein Aufnahmeabschnitt 13. Jeder
der Vorsprünge 12 enthält ein Zapfenloch 121. Der Stiel 10 enthält
eine längliche Vertiefung 14, die an einen der Vorsprünge 12
angrenzt. Die Vertiefung 14 umfaßt einen mit dem Aufnahmeabschnitt 13
des Stieles 10 in Verbindung stehenden Verbindungsabschnitt 141. Ein
Hebel 40 ist durch einen Bolzen 60 drehbar in der länglichen
Vertiefung 14 gelagert. Der Hebel 40 umfaßt ein erstes Ende 41 und
ein zweites Ende 42. An dem zweiten Ende 42 des Hebels 40 ist eine
rauhe Oberfläche 43 vorgesehen. Das erste Ende 41 des Hebels 40
erstreckt sich nahe dem Verbindungsabschnitt 141 in den
Aufnahmeabschnitt 13 des Stieles 10, wenn das zweite Ende 42 des
Hebels 40 nach außen aus der länglichen Vertiefung 14
herausgeschwenkt wird. In der Nähe des zweiten Endes 42 des Hebels 40
erstreckt sich eine Gewindebohrung 15 quer von der äußeren Oberfläche
des Stieles 10 zu der länglichen Vertiefung 14. Ein hohler
Gewindebolzen 21 hat ein geschlossenes Ende 24, in welchem ein
sechseckiges Loch 23 zum Einstellen vorgesehen ist, und ein offenes
Ende 22, in welches eine Wendelfeder 30 eingesetzt ist. Die
Wendelfeder 30 drückt das zweite Ende 42 des Hebels 40 aus der
länglichen Vertiefung 14 heraus. Es ist auch möglich, das zweite Ende
42 des Hebels 40 mit dem offenen Ende 22 des hohlen Gewindebolzens 21
aus der länglichen Vertiefung 14 herauszudrücken.
Der Kopf 50 des Hammers hat eine Schlagseite 51, eine Klaue 52 und
einen Zwischenabschnitt 54. In dem Zwischenabschnitt 54 ist eine
durchgehende Bohrung 541 vorgesehen. Der Zwischenabschnitt 54 ist so
ausgelegt, daß er von dem Aufnahmeabschnitt 13 des Stieles 10
aufgenommen werden kann. Ein Zapfen 70 ragt durch die Zapfenlöcher
121 der zwei Vorsprünge 12 und durch die Bohrung 541 des Kopfes 50,
so daß der Kopf 50 in Bezug zu dem Stiel 10 verschwenkt werden kann.
Der Zwischenabschnitt 54 des Kopfes 50 weist am Rand drei
Rastausnehmungen 551, 552, 553 auf. Das erste Ende 41 des Hebels 40
greift in eine dieser Rastausnehmungen 551, 552, 553 ein, um den Kopf 50 des
Hammers winkelmäßig zum Stiel 10 festzulegen.
Fig. 3, 4A und 4B zeigen, wie das erste Ende 41 des Hebels 40 in eine
der Rastausnehmungen 551, 552, 553 des Kopfes 50 eingreift. Das erste
Ende 41 des Hebels 40 kann dadurch aus einer Position in die andere
gebracht werden, daß das zweite Ende 42 des Hebels 40 gedrückt wird
und das erste Ende 41 somit aus den Rastausnehmungen 551, 552, 553
ausrastet. Nun kann der Kopf 50 so lange verschwenkt werden, bis der
Hebel 40 losgelassen wird und das erste Ende 41 wegen der auf das
zweite Ende 42 des Hebels 40 einwirkenden Vorspannkraft der
Wendelfeder 30 in eine andere Rastausnehmung 551, 552, 553 einrastet,
wie in Fig. 6 gezeigt. Auf diese Art und Weise kann der Kopf 50 zum
Gebrauch in verschiedenen Winkeln in Bezug auf den Stiel 10 des
erfindungsgemäßen Hammers wie gewünscht eingestellt werden.
Fig. 5A bis 5D zeigen den erfindungsgemäßen Hammer beim Einschlagen
oder Herausziehen eines Nagels 80, wobei die Bestätigung des Hammers
durch ein Hindernis in der Nähe des Nagels 80 nicht behindert wird.
Claims (2)
1. Hammer mit einem Stiel, mit einem an einem Ende des Stieles
verschwenkbar befestigten, eine Schlagseite sowie eine Klaue
aufweisenden Kopf, mit einer Einstellvorrichtung für den Kopf,
die diesen in Bezug auf den Stiel in einem Winkel feststellt,
mit zwei sich an einem Ende des Stieles davon weg in
Längsrichtung erstreckenden Vorsprüngen, zwischen denen sich ein
Aufnahmeabschnitt befindet, und mit je einem in den Vorsprüngen
angeordneten Zapfenloch,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stiel (10) eine an einen der Vorsprünge (12) angrenzende
längliche Vertiefung (14) mit einem mit dem Aufnahmeabschnitt
(13) in Verbindung stehenden Verbindungsabschnitt (141)
aufweist, daß ein Hebel (40) mit einem ersten Ende (41) und
einem zweiten Ende (42) schwenkbar in der länglichen Vertiefung
(14) angeordnet ist, wobei das erste Ende (41) des Hebels (40)
sich nahe dem Verbindungsabschnitt (141) in den
Aufnahmeabschnitt (13) des Stiels (10) erstreckt, wenn das
zweite Ende (42) des Hebels (40) nach außen aus der länglichen
Vertiefung (14) wegschwenkt wird, daß eine Spannvorrichtung in
der länglichen Vertiefung (14) nahe dem zweiten Ende (42) des
Hebels (40) angeordnet ist, die das zweite Ende (42) des Hebels
(40) aus der länglichen Vertiefung (14) wegdrückt, und daß der
Kopf (50) des Hammers einen Zwischenabschnitt (54) mit einer
darin befindlichen durchgehenden Bohrung (541) aufweist, der zur
Aufnahme durch den Aufnahmeabschnitt (13) des Stieles (10)
ausgelegt ist, wobei ein Zapfen (70) durch die Zapfenlöcher
(121) der zwei Vorsprünge (12) und die Bohrung (541) des Kopfes
(50) so ragt, daß der Kopf (50) in Bezug auf den Stiel (10)
geschwenkt werden kann, wobei der Zwischenabschnitt (54) des
Kopfes (50) Rastausnehmungen (551, 552, 553) aufweist, in eine
von denen das erste Ende (41) des Hebels (40) einrastet und so
den Kopf (50) des Hammers in einem Winkel zum Stiel (10)
feststellt.
2. Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel
(10) eine sich quer von einer äußeren Oberfläche des Stieles
(10) zu der länglichen Vertiefung (14) nahe dem zweiten Ende
(42) des Hebels (40) erstreckende Gewindebohrung (15) und einen
hohlen Gewindebolzen (21) mit einem geschlossenen Ende (24) und
einem offenen Ende (22) aufweist und daß die Spannvorrichtung
aus einer in den hohlen Gewindebolzen (21) eingesetzten
Wendelfeder (30) besteht, die das zweite Ende (42) des Hebels
(40) aus der länglichen Vertiefung (14) herausdrückt.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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