DE413028C - Motorantrieb fuer elektrische Signal- und Weichenstellwerke - Google Patents

Motorantrieb fuer elektrische Signal- und Weichenstellwerke

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DE413028C
DE413028C DEO14372D DEO0014372D DE413028C DE 413028 C DE413028 C DE 413028C DE O14372 D DEO14372 D DE O14372D DE O0014372 D DEO0014372 D DE O0014372D DE 413028 C DE413028 C DE 413028C
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DE
Germany
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movement
motor
worm
switch
spindle nut
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Expired
Application number
DEO14372D
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English (en)
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • B61L7/063Construction of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Um bei den vielfach angewendeten Schnecken- oder Spindelgetrieben die Reibungs- oder Rutschkupplungen zur Schonung des Motors beim Auslauf in den Endlagen zu sparen und dadurch die Unterhaltung der Stellwerksanlagen zu vereinfachen, kann man mit der zweiten Bewegung der Schnecke oder Spindelmutter außer der Stellbewegung einen Leergang im Antrieb
ίο zum Auslaufen des Motors erreichen. Wenn die Stellbewegung eines Schneckenrades durch feste Anschläge begrenzt ist, so kann der treibende Motor bei frei werdender achsialer Verschiebung der Schnecke weiterlaufen. Ebenso ist im Spindelgetriebe ein Leergang zum Auslauf des Motors möglich, wenn die in achsialer Richtung stellende Spindelmutter für die mit der Spindel gleichgerichtete Drehbewegung frei wird. Schließlieh kann auch in ein Zahnradgetriebe ein Stellglied mit zwei Bewegungsmöglichkeiten eingeschaltet sein, indem ein Planetenrad bei festgehaltener Achse stellt und bei kreisender Achse leer läuft. Zur Vereinfachung der Be-Schreibung ist im nachstehenden nur das Spindelgetriebe behandelt.
LTm die Spindelmutter beim Drehen der Spindel zum Umstellen zwangläufig achsial zu verschieben, kann sie mittels federnder Hebel abgestützt werden, die in der Endlage der Antriebsteile die Mutter jeweils für die der Spindel gleichgerichtete Drehbewegung freigeben. Zweckmäßig können diese Federhebel gleichzeitig die Antriebskontakte zum jeweiligen Abschalten des Motorstroms steuern.
Statt der Federhebel kann aber auch eine federnde Kupplung zum Festhalten der Mutter gegen Drehen dienen. Diese Kupplung muß den zu überwindenden Umstellwiderständen entsprechend stark sein und darf sich erst bei übermäßiger Beanspruchung oder in den Endlagen des Antriebes zum Leerlauf des Motors lösen.
In den Abb. ia und ib, 2a und 2b, sowie 3a und 3b ist ein Spindelgetriebe mit Abstützung der Mutter durch die Schalterhebel in verschiedenen Stellungen schematisch dargestellt. Die Abbildungen gleicher Grundzahl gehören als Seitenansicht und Quer- schnitt zusammen.
Die Spindel 4 trägt das Zahnrad 5 fest auf einem Vierkant. An dem Zahnrad 5 greift der Motor 6 an, der in bekannter Weise mit seinen beiden Feldwicklungen an den Schalter α im Stellwerk mit den beiden Stelleitungen ι und 2 angeschlossen ist. Die Leitung 3 bildet mit der in der Endlage jeweils abgeschalteten Stelleitung den Überwachungsstromkreis für den Magneten 7. Die stark gezeichneten Linien sind vom Strom durchflossen, der in der Richtung der in die Leitungen eingezeichneten Pfeile von der Batterie nach Erde fließt.
Die Spindelmutter 8 ist in einem Gehäuse 9 drehbar gelagert, an das oben ein Schieber 10 zur Steuerung der Schalterhebel 11 und 12 angeschlossen ist, während die federnde Keilkupplung 13 die Verbindung mit dem Schieber 14 herstellt. An den Schieber 14 ist das zu stellende Signal oder die Weiche angeschlossen zu denken. Die Spindelmutter 8
hat eine röhrenförmige Verlängerung 15 mit einer Rippe 16, an der die federnden Klinken 21 und 22 die Schalter hebel 11 und 12 die Mutter 8 gegen Verdrehen abstützen. Während der Stellbewegung gleiten die am Gestell bei 17 mit den Schalterhebeln 11 und'i.2 drehbar gelagerten Klinken 21 und 22 an" der Rippe 16 der Mutter und dem Schieber 10 des Gehäuses. In der Endlage schnappt '. entweder Hebel ii, Abb. ib oder Hebel 12, j Abb. 3b in einen Einschnitt des Schiebers 10 i und gibt dabei mit der entsprechenden Klinke j
21 oder 22 die Mutter zur Umdrehung frei, j Sie kann sich dann im Stellsinne der Spindel :
in der Richtung des punktierten Pfeiles weiterdrehen, bis der bei 19, Abb. ib oder 2O, Abb. 3b, jeweils abgeschaltete Motor ausgelaufen ist. Die dabei an dem noch ein- ! gerückten Schalterhebel von oben vorbei- 1 gleitende Rippe 16 kann die federnde Klinke
22 am Schalterhebel 12 wegen der ent- l sprechenden Ausklinkung 24 am Schieber 10 ' anheben, ohne den Schalterhebel 12 in j Abb: ib mitzubewegen. In den Zwischen- j lagen des Antriebes ist die Klinke 22 wie ' auch 21 für die andere Drehrichtung am : Schieber 10 festgelegt, Abb. 2b.
Bei übereinstimmender Lage des Stell- ■ hebelkontaktes α und des Antriebes fließt j Überwachungsstrom, Abb. ia und ib, wie ; durch starke Linien angegeben. Der Motor 6 j ist bei 19 abgeschaltet. Wird mit dem Hebel im Stellwerke die Batterie von Leitung 1 an j Leitung 2 bei α angeschaltet, Abb. 2b, so fließt Stellstrom, das Zahnrad 5 dreht sich in der Richtung des Pfeiles und die Spindel 4 ; samt Mutter 8 mit, bis sich die Rippe 16 gegen die Klinke 22 legt. Nunmehr verschiebt sich die Mutter 8 achsial zum Stellen.
Am Schieber 10 wird der Schalterhebel 11 j aus dem Einschnitt herausgedrückt, schaltet die Leitung 1 bei 19 an den Motor für den Rücklauf an und rückt die Klinke 21 ein, dann ist die zwangläufige Umstellung für
beide Richtungen da. \
Wenn ' während der Umstellbewegung der · ' Schieber 14 durch einen übermäßigen Widerstand am Signal oder an der Weiche ge- : hemmt wird und die federnde Keilkupplung !
13 sich löst, so verschiebt sich das Gehäuse 9 ! mit der Spindelmutter 8 allein in dieEndlage, ■ wo dann der Schalterhebel 12 am Schieber 10 einfällt. Der Motorstrom wird bei 20 abgeschaltet, und die Klinke 22 gibt die Mutter 8 an der Rippe 16 zum Leerlauf frei, Abb. 3a lind b, wie beim gewöhnlichen Umstellen ein-.schließlich Schieber 14. Nur ist dann der Überwachungsstromkreis bei 26 geschlossen, der jetzt unterbrochen bleibt.
Statt der Festhaltung der Spindelmutter 8 mittels der Klinken 21 und 22 kann man auch die Federkupplung 13 dazu benutzen nach Abb. 4a und b. Wie Schieber 14 ist dann auch die" Sp'indelmutter 8 mit der Federkupplung 13 im Gehäuse 9 verbunden, das bei übermäßigem Widerstände am Schieber 14 auf der Stelle stehenbleibt, bei sich drehender Mutter 8 und schnappender Kupplung 13. Der Stellstrom bleibt dann für diese Drehrichtung eingeschaltet, bis der Wärter im Stellwerk durch die ausbleibende Überwachung im Stellwerk zum Zurücklegen des Hebels und Umkehren derStellbewegung veranlaßt wird.
Durch, die vqrbeschriebene Ausnutzung der zweiten Bewegungsmöglichkeit eines Stellgliedes wird der Leerlauf für den auslaufenden Motor unbegrenzt und eine mechanische oder elektrische Bremse für denselben erspart.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Motorantrieb für elektrische Signal- und Weichenstellwerke mit einem Stellglied für zwei Bewegungsrichtungen, von welchen eine zum Hin- und Herstellen des Getriebes abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der zweiten Bewegung der Schnecke oder Spindelmutter in den Endlagen des Antriebes jeweils für die Bewegung in der Richtung des auslaufenden Motors frei wird.
  2. 2. Motorantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke oder Spindelmutter beim Umstellen durch die Schalterhebel im Antrieb abgestützt wird, die beim Abschalten des Motors in den Endlagen nach vollendeter Umstellbewegung oder nach dem Lösen der Federkupplung bei zu großer Belastung die zweite Bewegung der Schnecke oder Spindelmutter zum Auslaufen des Motors freigeben.
  3. 3. Motorantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Bewegung der Schnecke oder Spindelmutter durch eine Federkupplung verhindert wird, die durch den Motor beim Auslaufen in den Endlagen oder bei zu großer Belastung in den Zwischenlagen überwunden werden muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEO14372D 1924-07-20 1924-07-20 Motorantrieb fuer elektrische Signal- und Weichenstellwerke Expired DE413028C (de)

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