DE412992C - Einrichtung zur Bestimmung des Wassergehalts von Staerke - Google Patents

Einrichtung zur Bestimmung des Wassergehalts von Staerke

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DE412992C
DE412992C DESCH69117D DESC069117D DE412992C DE 412992 C DE412992 C DE 412992C DE SCH69117 D DESCH69117 D DE SCH69117D DE SC069117 D DESC069117 D DE SC069117D DE 412992 C DE412992 C DE 412992C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/36Analysing materials by measuring the density or specific gravity, e.g. determining quantity of moisture

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Description

  • Einrichtung zur Bestimmung des Wassergehalts von Stärke. Gegenstand der Erfindung ist eine neue Einrichtung zur Bestimmung des Wassergehalts der Stärke, das die Durchführung einer absolut genauen Messung in einem Zeitraum von ; bis .l Minuten gestattet, und das den besonderen Vorzug besitzt, daß man eine ganze Reihe von Bestimmungen darin durchführen kann, ohne das Gefäß entleeren zu müssen.
  • Die Methode, nach der die neue Einrichtung arbeitet, besteht darin, daß man in ein vorbestimmtes Volumen Flüssigkeit eine Menge Stärke von vorbestimmtem Gewicht einträgt und den Volumenzuwachs mißt. Man geht hierbei von der Tatsache aus, daß das spezifische Gewicht der absolut trockenen Kartoffelstärke 1,65 beträgt. Je mehr Wasser also die Stärke enthält, desto geringer wird ihr spezifisches Gewicht und desto größer wird das Volumen der Gewichtseinheit. Man kann also den Wassergehalt der Stärke einfach dadurch bestimmen, daß man das Volumen der Gewichtseinheit rnißt.
  • Zu diesem Zweck soll ein geschlossenes, mit zwei Rohrstutzen versehenes Gefäß verwendet werden, in deren einem ein mit Skala versehenes Steigrohr und in deren anderem ein absperrbares Saugrohr eingesetzt sind; nach der Erfindung sollen bei diesem Gefäß sowohl die als Saugrohr dienende Pipette als auch das den Wassergehalt prozentweise anzeigende Steigrohr oberhalb der zweckmäßig als hohle Stopfen ausgebildeten Enden Wasserstandsmarken aufweisen und das Steigrohr unterhalb der Wasserstandsmarke einen die Flüssigkeit aus seiner Ausbuchtung am unteren Ende nach außen abführenden verschließbaren Auslaß besitzen.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen die Gesamtanordnung in schematischer Darstellung Abb. i, Abb. 2 und 3 zwei ,,wechselweise einsetzbare Steigrohre mit verschiedenen Teilungen.
  • Das Meßgerät umfaßt bei der gezeigten Ausführungsform einen allseitig umschlossenen BehälterA von etwa 2, ,; oder mehr Liter Inhalt. Das Gefäß kann aus Glas oder aus Metall bestehen. Es trägt zwei, Rohrstutzen B und C, in deren einen eine Zoo- bis 25o-ccm-Pipette 1? eingesetzt ist, die am unteren Teil eine :Marke F und einen Absperrhahn E besitzt. Der andere Stutzen C besitzt oben eine trichterförmige Erwe-terung zum Einschütten der zu messenden Probe und nimmt auswechselbar ein Steigrohr G auf. Dieses besitzt am unteren Ende eine Wasserstandsmarke H in gleicher Höhe wie die Marke F. Über der Marke ist zur Verkürzung der Baulänge des Rohres eine Ausbauchung J angeordnet, deren Inhalt mit genau 6o,6 Ccm dem Volumen von ioog absolut trockener Stärke entspricht.
  • Die Benutzung des Geräts zur Bestimmung des Wassergehalts einer Stärkeprobe geschieht in folgender Weise: Der Behälter wird bis zu den Marken F und H mit Wasser gefüllt. Hierauf saugt man bei geöffnetem Hahn E einen Teil des Wasserinhalts in die Pipette DL Hierzu genügen etwa 25o ccm. Man schließt hierauf den Hahn E, nimmt das Steigrohr G aus dem Stutzen C heraus und füllt durch den Trichter L genau i oo g auf einer technischen Waage abgewogene Stärke ein. Um etwa in dem Trichter L hängengebliebene Stärketeilchen abzuspülen, kann man vorsichtig Wasser aus der Pipette D in das Gefäß A eindrücken und wieder zurücksaugen, um die etwa anhaftenden St.ärkekörachen in den Behälter zu, spülen. Die Bedienung der Pipette D kann mit dein Mund oder auch mit einer mechanischen Saugvorrichtung erfolgen. Auch kann man statt dessen durch einen Gummiball auf dem Steigrohr G einen Druck ausüben. Man setzt nunmehr das Steigrohr G wieder ein und drückt das Wasser aus der Pipette durch den geöffneten Hahn genau bis zur Marke H herab. Das Wasser steigt nun in dem Steigrohr G, füllt die Ausbauchung J und steigt mehr oder weniger je nach dem Wassergehalt der Stärke längs der Teilung an. Da diese nach Prozenten des Wassergehalts geteilt und beziffert ist, kann man den Wassergehalt der Probe ohne weiteres ablesen.
  • Für die Trockenstärke, deren Wassergehalt gewöhnlich zwischen 15 und 2o Prozent schwankt, genügen. 3o Teilstriche. Bei Rohstärke mit einem Wassergehalt von .15 bis 55 Prozent Wasser ist es zweckmäßig, die Steigröhre M der Abb. z zu verwenden. Hier hat die Ausbauchung N zweckmäßig einen Inhalt von 72,42 ccm, dem Volumen von ioo g 3oprozentig-er Stärke entsprechend. Die Teilung reicht hier von 3o bis zu 6o Prozent.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Bestimmung des Wassergehalts von Stärke, bestehend aus einem geschlossenen, mit zwei Rohrstutzen verversehenen Gefäß, in deren einem ein mit Skala versehenes Steigrohr und in deren anderem ein absperrbares Saugrohr eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die als Saugrohr dienende Pipette (D) als auch das den Wassergehalt prozentweise anzeigende Steigrohr (G) oberhalb der zweckmäßig als hohle Stopfen ausgebildeten Enden Wasserstandsmarken (F, H i aufweisen und das Steigrohr (G) unterhalb der Wasserstandsmarke (H) einen die Flüssigkeit aus seiner Ausbuchtung (J) am unteren Ende nach außen abführenden verschließbaren Auslaß (P, P') besitzt.
DESCH69117D 1923-12-11 1923-12-11 Einrichtung zur Bestimmung des Wassergehalts von Staerke Expired DE412992C (de)

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