DE412355C - Einrichtung an Treppenrostfeuerungen zur Verminderung der schaedlichen Wirkung von Gasexplosionen - Google Patents

Einrichtung an Treppenrostfeuerungen zur Verminderung der schaedlichen Wirkung von Gasexplosionen

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DE412355C
DE412355C DED43689D DED0043689D DE412355C DE 412355 C DE412355 C DE 412355C DE D43689 D DED43689 D DE D43689D DE D0043689 D DED0043689 D DE D0043689D DE 412355 C DE412355 C DE 412355C
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DE
Germany
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grate firing
installation
reduce
harmful effects
gas explosions
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Expired
Application number
DED43689D
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English (en)
Inventor
Emannel Bittmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M11/00Safety arrangements
    • F23M11/02Preventing emission of flames or hot gases, or admission of air, through working or charging apertures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Einrichtung an Treppenrostfeuerungen zur Verminderung der schädlichen Wirkung von Gasexplosionen. Bei Trepp.enrostfeuerungen kommt es oft vor, daß die Flaxnmen nach dem Heizerstande zu herausschlagen, was auf Explosionen infolge wechselnder Beschaffenheit des Brennstofes, Brückenbildungen in den Bunkerausläufen und übers-türmen- des Brennstoffes in der Feuerung und dadurch erfolgende plötzliehe Erhöhung der Gasmenge zurückzuführen ist, die nicht ohne weiteres nach dem Fuchs entweichen kann. Gemäß der Erfindung soll dieser übels-tand dadurch beseitigt werden, daß zwischen Feuerraum und Fuchs Verbindungswege angeordnet sind, deren auslösbare Verschlüsse bei ihrer Öffnung Brausen zum Niederschlagen der Flammen anstellen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. r einen Ungsschnitt @dumh einen Kessel mit Halbgasfeuerung, Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Einrichtung, Abb. 3 eine besondere Ausbildung einer Einzelheit.
  • Die im Feuerraum i entstehenden verbrannten Gase nehmen den durch Pfeil angegebenen Lauf durch die Kesselrohrsysteme und den Ekonomiser, um schließlich in den Fuchs 2 zu. gelangen. Der Feuerraum i ist mit dem Fuchs 2 unmittelbar durch einen Kanal 3 verbanden. Diese Verbindung wird aber in der Regel durch eine im Kanal 3 eingehängte Klappe 4. unterbrochen. Die Klappe ist derart ausgewuchtet, daß ,eine geringe Steigerung des Druckes ,im Feuerraum, i dazu genügt, sie in Richtung des Pfeiles I zu öffnen, so daß eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Feuerraum i und dem Fuchs 2 hergestellt; wird. Damit im Falle einer Explosion im Feuerraum i die Gasse unmittelbar in den Fuchs 2 gefangen können, ist es zweckmäßig, eine größere Anzahl solcher Klappen vorzusehen, sie jedoch kleiner zu gestalten.
  • Mit der Drehachs ie der Klappe ist durch einen Hebel eine Gelenkstange 5 verbunden, die ein Ventil 6 steuert. Dieses ist in eine Leitung 7 geschaltet, welche vor der Feuerung zu einer Brause 8 führt. Die Leitung 7 kann mit einem Druckluft- oder Wasserbehälter o. dgl. verbunden sein. Wenn daher die Klappe 4 infolge einer Explosion geöffnet wird, wird sie durch das Verbindungsgestänge 5 gleichzeitig das Absperrorgan 6 öffnen, so d:a.ß durch die Leitung 7- und die Brause 8 Wasser, Luft ofdier ein sonstiges Mittel auf die etwa heraustretende Flamme drückt und diese niederschlägt, so daß sie keinen weiteren Schafiden anrichten kann.
  • Da die Kräfte zur Bewegung der Klappe nur sehr gering sind, so empfiehlst es sich, diese Kräfte nur zur Auslösung einer aufgespeicherten Kraft zu benutzen, die dann ihrerseits das Öffnen der Klappe bzw. das öffnen des Ventils 6 bewirken. Zu diesem Zweck wird die in Abb.2 dargestellte Ausführungsform benutzt. Hier ist der Übersicht 'halber die Klappe 4. nicht um eine wagerechte, sondern um eine senkrechte Achse 9 drehbar. Sie trägt nach außen hin :eine Verlängerung i o, die unter dem Einfluß einer Feder , i i steht. Diese hat das Bestreben, die Klappe in die geöffnete Stellung zu bringen. Damit dies jedoch :nicht geschieht, legt sich vor dem Hebel i o ein Riegel 12, der, mit einer Platte 13 verbunden ist. Diese Platte ist frei beweglich in einer Dose 14. Die Unterseite der Platte 13 steht durch eitle Leitung 15 mit dem Feuerraum, die Oberseite durch eine Leitung 16 mit dem Fuchs in. Verbindung. Die Platte 13 steht also dauernd unter dem Einfluß des zwischen, ,dein Feuerraum und dem Fuchs herrschenden Druickunberschiedes, so daß die infolge Veränderung des Feuerungsbetriebes bedingten Schwankungen der- Drücke die Platte 13 nicht beeinflussen können. Entsteht aber im Feuerraum i durch Explosion ein Überdruck, so wird sich der Druck durch die Leitung 15 schneller fortpflanzen, als clies durch die ganzen Kesselzüge, den Ekonomiser und die Leitung 16 möglich ist. Infolgedessen wird der Druckunterschied vergrößert und bewirkt ein Anheben des Riegels 12. Dieser gibt dann den Hebtel 1o frei, so daß die Feder i i die Klappe 4 und dann auch das Ventil 6 öffnet.
  • Da auch hier die Reibung zwischen Riegel 12 und Hebel io verhältnismäßig groß ist, so empfiehlt @es sich, .die Auslösung auf elektrischem Wege zu :bewirken (Abb. 3). Zu diesem Zweck wind -der Hebel io durch einen Anker 17 festgehalten, und seine Lösung erfolgt durch einen Elektromagnet 18, der in dein Stromkreis einer Batterie i9 liegt. Der Stromkreis wird dadurch geschlossen, daß die Platte13 der Druckdose an den einen Pol der Batterie i9 angeschlossen ist und bei Erhöhung des Druckunterschiedes gegen einen Kontakt 2o gedrückt wund, der am anderen Pol der Batterie liegt. Dadurch wird der Anker 17 angezogen und gibt den Hebel io frei, so daß die Klappe durch die Feder i i geöffnet werden kann.

Claims (2)

  1. PATEN"r-ANSPRÜCHF: i. Einrichtung an Treppenrostfeuerungen zur Verminderung der schädlichen Wirkung von Gasexplosionen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Feuerraum (i) und Fuchs (2) Verbindungswege (3) angeordnet sind, deren auslösbare Verschlüsse (4) bei ihrer öffnung Brausen (8) zum Niederschlagen der Flammen anstellen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die Verschlüsse, Klappen (4), unter dem Einfluß von Federn. (i i) #o.4-1. stehen, welche die Klappen zu öffnen trachten und in ihrer Verschlußstellung durch eine Sperrung (12) festgehalten werden, die bei drohender Drucksteigerung durch eine vom Unterschied des Druckes im Feuerraum und Fuchs beeä@uflußbe Druckdose (13, 14) o. dgl. unmittelbar oder mittelbar (z. B. elektrisch) ausgelöst wird.
DED43689D 1923-05-23 1923-05-23 Einrichtung an Treppenrostfeuerungen zur Verminderung der schaedlichen Wirkung von Gasexplosionen Expired DE412355C (de)

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