DE41226C - Neuerung an Geschwindigkeitsregulatoren - Google Patents
Neuerung an GeschwindigkeitsregulatorenInfo
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- DE41226C DE41226C DENDAT41226D DE41226DA DE41226C DE 41226 C DE41226 C DE 41226C DE NDAT41226 D DENDAT41226 D DE NDAT41226D DE 41226D A DE41226D A DE 41226DA DE 41226 C DE41226 C DE 41226C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Geschwindigkeitsmesser und Geschwindigkeitsregulatoren hatten den Nachtheil,
dafs die Antriebsorgane durch schwingende und ausweichende feste Körper, Schwungkugeln
oder dergleichen, gebildet waren, welche infolge der Trägheit, des Beharrungsvermögens
und auch der Reibung in den Gelenken mangelhaft wirken.
Die vorliegende Antriebsvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser und Geschwindigkeitsregulatoren soll diese Mängel vermeiden.
Dieselbe besteht im wesentlichen aus einer Pumpe a, deren Antrieb (in der Richtung des
Pfeiles) von der Welle ausgeht, deren Geschwindigkeit zu messen oder zu reguliren ist,
und welche eine beliebige Flüssigkeit entweder in einen Behälter f, aus welchem die Pumpe
dieselbe wieder entnimmt, Fig. 1 bis 9, oder mittelst eines geschlossenen erweiterten Rohres
unmittelbar wieder zur Pumpe zurück, Fig. 1 o, desto reichlicher fördert, je schneller jene
Welle läuft. Es ist nun einerseits die Weite der Durchflufsöffnung e mittelst eines Regulirorganes,
einer Klappe oder eines Ventils d, regulirbar, andererseits befindet sich an einer
Durchflufsstelle b ein belastetes Widerstandsorgan, ein Kolben oder Ventil c, welches mittelst
einer Stange h mit dem Geschwindigkeitsmesser oder Regulator verbunden ist. Durch
das Regulirorgan d wird die Durchflufsöffnung derart bemessen, dafs für den Durchlauf der
von der Pumpe geförderten Flüssigkeit bei einer bestimmten Geschwindigkeit jener Welle
ein gewisser Widerstand sich geltend macht, welcher gleich dem dem Organ c gegebenen
Widerstand ist. Bei Vermehrung der Geschwindigkeit bezw. der durchlaufenden Flüssigkeitsmenge
wächst der Widerstand, welcher an dem Organ c zur Aeufserung gelangt und
dieses so weit zum Ausweichen bringt, bis entweder bei dem Geschwindigkeitsmesser,
Fig. 2, die mit dem Ausweichen anwachsende Belastung dasselbe zum Stillstande bringt, oder
bis bei dem Geschwindigkeitsregulator, Fig. 1 und 3 bis 13, das Motionsmittel so weit abgestellt
bezw. der Zutritt desselben, vermindert ist, dafs die Geschwindigkeit jener Welle bezw.
die Menge der von der Pampe geförderten Flüssigkeit wieder nachgelassen hat. Es ist
leicht verständlich, dafs auf diese Weise, jeder gewissen Einstellung des Regulirorgans d entsprechend,
für jeden Geschwindigkeitsgrad jener Welle ein genau begrenztes Ausweichen des Organes c stattfindet, wodurch das richtige
Anzeigen der Geschwindigkeit bei dem Geschwindigkeitsmesser sowohl, als auch die jeweilige
richtige Einstellung des Einlafsorganes des Motionsmittels für eine mittlere bezw. beabsichtigte
Geschwindigkeit jener Welle erreicht ist.
Fig. ι läfst die Verbindung der Antriebsvorrichtung
mit einem Geschwindigkeitsregulator, Fig. 2 diejenige mit einem Geschwindigkeitsmesser
erkennen. Es kann das Regulirund das Widerstandsorgan zu einem Constructionstheil
vereinigt sein, wie Fig. 3 bis 6 und 11 bis 13 zeigen. Im übrigen stellen in leicht
verständlicher Weise die Fig. 1 und 2, 3 bis 5,
6, 7 bis 9, ίο, ii, 12 und 13 verschiedene
Ausführungsarten der vorerwähnten Organe dar. Theils sind dieselben in der Ruhe befindlich
dargestellt, theils in der Beeinflussung durch die bewegte Flüssigkeit, Fig. 6, 9 und 12.
Die Ausführungsart Fig. 12 ist aus derjenigen der Fig. 11 gebildet, und dadurch, dafs, wie
in Fig. 6 ein undichter konischer Kolben, hier eine ebenso gestaltete Klappe die Oeffnung
mittelst einer sphärisch gebildeten Verstärkung theilweise verschliefst, der Klappe eine gröfsere
Bewegung für die Geschwindigkeitsunterschiede gegeben. Die in Fig. 13 dargestellte Klappe
vereinigt an sich die Regulirung durch die mit einer konischen Spitze versehene Stellschraube
und den Widerstandsgrad durch das auf einer Schraube verstellbare Gegengewicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Antriebsvorrichtung für Geschwindigkeitsregulatoren oder Geschwindigkeitsmesser, bestehend aus einer von der zu regulirenden oder zu messenden Welle angetriebenen Pumpe a, in Verbindung mit: einerseits dem Regulirorgan der Durchflufsöffnung e, der Klappe oder dem Ventil d, und andererseits dem Widerstandsorgan, dem Kolben oder Ventil c, welches zufolge des Anwachsens der Geschwindigkeit bezw. der geförderten Flüssigkeitsmenge j eine Durchflufsstelle mehr oder weniger erweiternd, beschränkt ausweicht und diese Bewegung mittelst der Verbindungsstange h auf den Geschwindigkeitsregulator oder Geschwindigkeitsmesser überträgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin gedruckt in der Reichsdruckerei,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41226C true DE41226C (de) |
Family
ID=316722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41226D Expired - Lifetime DE41226C (de) | Neuerung an Geschwindigkeitsregulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41226C (de) |
-
0
- DE DENDAT41226D patent/DE41226C/de not_active Expired - Lifetime
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