DE412101C - Bandfoerderanlage - Google Patents

Bandfoerderanlage

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Publication number
DE412101C
DE412101C DET28653D DET0028653D DE412101C DE 412101 C DE412101 C DE 412101C DE T28653 D DET28653 D DE T28653D DE T0028653 D DET0028653 D DE T0028653D DE 412101 C DE412101 C DE 412101C
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DE
Germany
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conveyor system
belt conveyor
gripper
guides
guide
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Expired
Application number
DET28653D
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English (en)
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Publication date
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Publication of DE412101C publication Critical patent/DE412101C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

  • Bandförderanlage. Es sind Seilpostanlagen bekannt, bei denen die mittels Seil auf einem endlosen Gleis fortbewegten Wagen oder Schlitten mit Greifern ausgerüstet sind, die in den Sendestellen durch Ausschwingen in die Entnahmestellung verlegt werden. Ferner sind Förderanlagen ohne Gleisführung bekannt, bei denen die zur Beförderung von Gegenständen dienenden Greifer unmittelbar mit dem endlosen Zugorgan als Träger verbunden und in diese. ein- oder zwischengeschaltet sind. Um bei diesen Anlagen einen Mehrfachbetrieb zu ermöglichen, werden die Sendetaschen in die Fahrbahn der jeweils zugehörigen Greifer bewegt.
  • Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich die Bandförderanlage nach der vorliegenden Erfindung erfindungsgemäß dadurch, daß, anstatt die Sendetaschen in die Bahn der Greifer zu bewegen, das Zugmittel und die starr an ihm befestigten Greifer an bestimmten Stellen derart gedreht werden, daß sie in die zugeordneten Abgabe- oder Aufnahmestellungen gebracht werden. Dabei weisen sowohl die Greifer als auch die vereinigten Empfangs- und Sendestellen keinerlei um Achsen o. dgl. bewegliche Teile auf. Für die Bewegungen zum Erfassen oder Loslassen der zu befördernden Gegenstände sowie für das Einschwenken des am Zugmittel starr befestigten Greifers in die Sendestellen wird lediglich die Elastizität des Materials beansprucht. Die Teile der Anlage selbst setzen sich fast ausschließlich aus Stanzteilen zusammen, weshalb ihre Herstellung äußerst einfach und billig ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke beispielsweise zur Darstellung gebracht, es zeigt Abb. i einen in die Einlaufebene der Führungsschienen eingeschwenkten Greifer, vor einer Einzelaufgabetasche stehend, Abb. ra den Grundriß eines Greifers, Abb. 2 eine Anordnung der Rollenführung, Abb. 3 eine hlehrfachsendestelle in der Ansicht, Abb. 4. eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt nach Abb. 3, Abb. 5 eine Umführungsschiene für 211ehrfachsendestellen mit einem auf diese auflaufenden Greifer, Abb. 6 eine Abänderung des Greifers der Bandförderanlage und Abb. 7 schematisch eine Gesamtansicht der Bandförderanlage mit einer Mehrfach- und einer Einzelsende- und Empfangsstelle.
  • Das mit besonderen Greifern A ausgerüstete Band r läuft vor den vereinigten Empfangs- und Sendestellen (A11. r, 3, 4 und 7) zwischen federnd angeordneten Führungsrollen 2, 3 o. dgl. hindurch. Diese Rollen bewegen das Band und die an ihm befestigten Greifer kurz vor bestimmten Stellen in die Einlaufstellung der Führungsschienen. Ist beispielsweise der Greifer A dieser Einzelempfangs- und Sendestelle B zugeordnet, so greift eine Klaue .1 am Lenkgliede 5 des Greifers über einen Führungsdraht 6, welcher von der Klaue .1 erst dann verlassen wird, wenn der Greifer die Stelle bedient hat und mit dem Bande in seine Normallage zurückgekehrt ist. Alle anderen der Stelle nicht zugeordneten Greifer durchlaufen gleichfalls die Führungsrollen 2, 3, streichen aber mit ihrer am Lenkgliede befindlichen Klaue an dem Führungsdraht vorbei und gehen daher infolge ihres Eigengewichtes sofort in die Normallage zurück, ohne die Stelle bedient zu haben. Da an den Befestigungsstellen 1q. des Greifers am Zugmittel r eine erhebliche Querschnittsverstärkung vorhanden ist und hierdurch beim Durchlaufen der Führungsrollen 2, 3 nicht zu vernachlässigende Stöße auftreten, ist es vorteilhaft, wenigstens eine der Führungsrollen 2 -federnd ausschwenkbar (Abb. 2) anzuordnen.
  • :Eine Mehrfachsendestelle, wie eine solche in Abb. 3 und q. dargestellt ist, setzt sich aus mehreren Einzelstellen nach oben beschriebener Art zusammen. Die Mehrfachsendestellen C sind in an sich bekannter Weise fächerartig zusammengesetzt. Dabei laufen die Mittelebenen derselben z. B. durch die Bandmitte. Entsprechend der Anzahl der Sendetaschen 7 sind gemäß der Erfindung besondere Führungsschienen 6 (z. B. I bis VI) vorhanden, deren Einläufe in einer Ebene (Einlauf ebene a, b Abb. q.) liegen und derart geführt sind, daß die zugehörigen Greifer der Kurve der Schiene 6 folgend in die auftreffende Sendetasche eingeschwenkt werden. Falls die Einläufe der Führungsschienen vor einer Mehrfachsendestelle nicht in einer geraden, sondern in einer Bogenlinie (Abb.6) untergebracht sind, erhalten die Greifer Lenkglieder gleicher Länge, die aber entsprechend der .zu bedienenden Taschen unter einem bestimmten Winkel gebogen sind.
  • Ist die Anzahl der Einzelsende- und Empfangsstellen so groß, daß die entsprechenden (korrespondierenden) Sendetaschen der Hauptstelle in einer Mehrfachsendestelle C nicht untergebracht w=erden können, so werden zwei oder mehrere .Mehrfachsendestellen hintereinander angeordnet. Da nun eine bestimmte Anzahl der am Bande befestigten-Greif er. die erste oder zweite Stelle ungehindert durchfahren müssen, werden eine Anzahl der Greifer mit j e einem Anschlag 9 (Abb. 5) ausgerüstet, welcher, nachdem der Greifer die Führungsrollen durchfahren hat, auf eine Umfuhr ungsschiene r o gleitet, wodurch die Führungsklauen 4. der Greifer aus der Einlaufebene der Führungsschienen 6 der voraufgehenden Stelle (1 bis V I) geschwenkt. und in die Einlaufebene der Führungsschiene (VII bis NII) -der nachfolgenden zugehörigen Mehrfachsendestelle eingeschwenkt werden.
  • Der Greifer A.- besitzt keinerlei Gelenke, sondern ist aus Stanzteilen, die miteinander fest verbunden sind, zusammengesetzt. Die Greiferarme i i sind mit Auslegern 12, die zur Erhöhung ihrer Federkraft mit Rippen 13 versehen sind, starr verbunden. In gewissen Abständen von den Greiferarmen i i tragen die Ausleger 12 kleine Querstücke i.1, die dazu dienen, das zwischen ihnen und den Auslegern 12 eingefügte Band i mittels Paßstifte 15, welche genannte Teile durchdringen, an einer Verschiebung oder Verdrehung in der Bandebene zu hindern. Zum Schutz gegen scharfe Biegungen an den Befestigungsstellen des Greifers am Band i werden zu beiden Seiten Blattfedern 16 zwischen die Querstücke 14 und das Band i eingelegt und mittels Schraubbolzen 17 zusammengepreßt. Je nach der von dem Greifer zu bedienenden Stelle werden die Lenkglieder 5 von der Mitte des Bandes aus länger oder kürzer gehalten, oder die Lenkglieder sind von gleicher Länge und werden unter einem Winkel zur Mittelebene des Greifers abgebogen. Das Ende des Lenkgliedes ist mit einer Klaue 4. ausgerüstet. Die Greiferarme i i besitzen Lappen 18, welche beim Auflaufen auf den Sporn ig einer Sendetasche die federnd gegeneinandergedrückten Backen 2o der Greiferarme i auseinanderbiegen. Bei der Weiterbewegung des Greifers laufen dann die zu beiden Seiten der Greiferarme angeordneten Finger 21 gleichfalls auf die Sendetasche auf und schleifen zu beiden Seiten des Greiferschlitzes 22 über dieTasche hinweg. Sobald die Finger 21 die Tasche verlassen haben, schließen sich die Arme i1 und entnehmen der Tasche die vorher eingelegten Gegenstände. Die Finger 21 haben außer vorstehendem den Zweck, etwa mitgenommene Zettel am seitlichen Ausbiegen gegenüber der Fahrtrichtung zu schützen. Die Backen 2o des Greifers können, wie bekannt, aufgerauht, mit Weichgummi o. dgl. versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE. i. Bandförderanlage, bei der die Greifer unmittelbar an einem als Träger dienenden Zugmittel (Metallband) befestigt sind und durch den Sendetaschen zugeordnete Führungschienen in die Ebene der zugehörigen Sendetasche hineinbew egt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (Band) nebst den Greifern kurz vor der Bedienungsstelle senkrecht zur Zugrichtung in die Arbeitsstellung bewegt wird. z. Bandförderanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer infolge seines Eigengewichtes das Metallband so verdreht, daß er die ihm nicht zugeordneten Bedienungsstellen ungehindert durchläuft. 3. Bandförderanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Bandes und der Greifer in die Einläufebene der Führungen (6) durch Führungsrollen (2, 3) o. dgl. bewirkt wird, von denen mindestens eine ausschwingen kann und unter Federwirkung steht. Bandförderanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet,. daß der in die Einlaufebene eingeschwenkte Greifer (A) mit einer am Lenkgliede (5) sitzenden Klaue (.4) über eine Führung (6) greift und von dieser in die Arbeitsstellung überführt -wird. 5. Bandförderanlage nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Mehrfachsendestelle die Führungen (6) verschieden zur Symmetrieachse des Bandes liegen, zu welcher die zugehörigen Sendetaschen (7) radial angeordnet sind. 6. Bandförderanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einläufe der Führungen (6) in einer Geraden oder auch in einer Kurve der Einlaufebene liegen können. 7. Bandförderanlage nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Mehrfachsendestellen kurz hintereinander die Einlaufebene der schraubengangförmigen Führungen (6) der einen Station im Winkel zu der oder den Einlaufebenen der vorhergehenden oder folgenden Mehrfachsendestelle liegt. B. Bandförderanlage nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschwenken der Führungsglieder (5) der Greifer (A) in eine nachfolgende Einlaufebene der Führungen (6) durch an den Greifern befestigte Anschläge (g) erfolgt, indem sie, auf einer Umführungsschiene (i2) entlanggleitend, an der ersten Mehrfachstelle frei vorbeigeleitet werden.
DET28653D 1924-03-22 1924-03-22 Bandfoerderanlage Expired DE412101C (de)

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