DE411675C - Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundaerstrahlen bei der Herstellung von Roentgenbildern - Google Patents
Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundaerstrahlen bei der Herstellung von RoentgenbildernInfo
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- DE411675C DE411675C DEB106749D DEB0106749D DE411675C DE 411675 C DE411675 C DE 411675C DE B106749 D DEB106749 D DE B106749D DE B0106749 D DEB0106749 D DE B0106749D DE 411675 C DE411675 C DE 411675C
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21K—HANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
- G21K1/00—Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
- G21K1/02—Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators
- G21K1/025—Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators using multiple collimators, e.g. Bucky screens; other devices for eliminating undesired or dispersed radiation
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Description
- Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundärstrahlen bei der Herstellung von Röntgenbildern. Die in einem Körper beim Durchgang von iZöntgenstrahlen entstehenden sekundären Röntgenstrahlen rufen eine Verschleierung des von den primären Röntgenstrahlen entworfenen Bildes hervor. Diese Schleieri-,-ir -kung hat man bekanntlich dadurch vermieden, (laß man die Sekundärstrahlen durch einen zwischen Körper und Bildträger angeordneten Gitterschirm aus für Röntgenstrahlen wenig durchlässigem Stoff mit in Richtung der Pri-1 närstrahlen * angeordneten Schächten abfing.
- Um den Gitterschatten zum @Terschwinden zu bringen, hat man dem Gitterschirm während der Durchleuchtung eine hin und her gehende Bewegung erteilt. Dabei verlieren aber die Gitterstäbe die radiale Stellung und geben " erschieden breite Schatten, die auf der Platte sich durch ungleiche Belichtung bemerkbar machen. Um diese Erscheinung zu beseitigen, sind ebene, drehbare Gitter mit kreis- oder spiralförmigen Wänden und radialen Ouerwänden vorgeschlagen worden. Auch ist eine Ausführung bekannt, bei der die bewegliche Gitterblende in Form einer Zylinderschale z -tus - e bildet und um die Zylinderachse, in der der Brennfleck liegt, gedreht wird. Die Gitterstäbe bleiben hierbei dauernd in Richtung der primären Röntgenstrahlen. Bei dieser Vorrichtung muß der Patient in einer zylindrischen Mulde gelagert werden, was in manchen Fällen schwer angängig ist. Um dies zu vermeiden, sind nach der Erfindung parallel zueinander angebrachte flache Stäbe eines ebenen Gitters um ihre Längsachse drehbar gelagert und derart mit einem ruhenden Teil ,gekuppelt, daß sie bei der in der Schirmebene erfolgenden Bewegung des Schirmes einzeln uin einen solchen Winkel gedreht werden, daß die flachen Gitterstäbe dauernd auf den Brennpunkt der Röntgenröhre gerichtet sind. Die einzelnenSt-eifen müssen je nach ihrer augenblicklichen Stellung um verschiedene Winkel gedreht werden, und zwar um einen um so kleineren, je weiter sie von dem mittleren Teil des Gesichtsfeldes entfernt sind.
- In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung gestalteter Gitterschirme dargestellt. Abb. i veranschaulicht schematisch die an sich bekannte Art des Antriebes eines Gitterschirmes a. Dieser setzt sich aus einem äußeren Rahmen und in diesem parallel zueinander angeordneten Streifen b aus für Röntgenstrahlen undurchlässigem Material zusammen. Diese Gitterstreifen sind sämtlich auf den Brennpunkt f der Röntgenröhre gerichtet. Der Gitterschirm steht einerseits unter dem Einfluß einer Feder c, andererseits kann er mittels eines Gestänges d mit Handgriff e in der Pfeilrichtung bewegt werden. Die Stange d ist mit einem Kolben g versehen, der sich in eirein ölgefüllten Zylinder la bewegt. Vor der Herstellung einer Röntgenaufnahme wird mittels des Handgriffes der Gitterschirm a in die punktiert dargestellte rechte Stellung gebracht und damit die Feder c gespannt. Nach Freigabe des Handgriffes bewegt die Feder den Gitterschirm zurück, und die ölbremse verlangsamt diese Bewegung derart, daß sie ungefähr für die "Leitdauer der Aufnahme anhält und sämtliche Teile der Platte gleichmäßig von dem Schatten der einzelnen Gitterstäbe überfahren werden.
- Gemäß Abb. a sind die einzelnen Gitterstäbe b an ihren Enden drehbar in dein Gitterrahmen a gelagert. Dieser selbst ist in einem äußeren Rahmen i verschiebbar angeordnet. Die Antriebsvorrichtung ist in der gleichen Weise zu denken, wie sie in Abb. i dargestellt ist. Auf der einen Seite der Gitterstäbe sind ihre Drehachsen k mit konischen Rollen -in versehen. Diese stehen in Berührung mit in dein Rahmen i. fest angeordneten Führungsschienen it, die von der Mitte des Rahmens aus beiderseits sowohl im Grund- als auch im Aufriß schräg verlaufen. Diese eigentümliche Anordnung bedingt, daß die konischen Rollen in, je weiter sie sich von der Mitte des Gesichtsfeldes entfernen, mit einem Teil immer größeren Durchmessers mit der entsprechenden Führungschiene n in Berührung treten und deshalb eine immer langsamer werdende Drehung erfahren. Bei passender Wahl der l-egelrollen und entsprechender Ausbildung der berührenden Kanten der Führungsschie-Den n wird erreicht, daß die Drehung der Kegelrollen und damit auch diejenige der Gitterstäbe so erfolgt, daß die Stabebenen dauernd auf den Fokus der Röntgenröhre gerichtet sind. Die Kegelrollen nt und die Führungsschienen können zur Herstellung eines sicheren Eingriffes mit entsprechend feinen Verzahnungen oder Aufrauhungen versehen sein.
- Abb. 3 veranschaulicht in einer Teilansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel. An den 1%%chsen k der Gitterstäbe b sind außerhalb des Rahmens a Hebel o befestigt, die an ihrem freien Ende mit schweren Rollen r auf einer festen Kurve s aufruhen. Die Rollen werden durch ihr Gewicht in Berührung mit der Kurve gehalten, und diese ist derart gestaltet, daß bei der Verschiebung des Gitterrahmens ra die Gitterstäbe b dauernd eine Einstellung erfahren, gemäß deren sie gegen den Fokus der :Röhre gerichtet sind. Die Hebel o können anstatt allein unter dem Gewicht rler Rollen r auch unter dem Einfluß von Federn stehen. die die Führungsrollen in dauerndem Eingriff mit der Kurve s halten.
- In Abb@-4 ist ein Ausführungsbeispiel eines Gitterstabes dargestellt. Dieser besteht aus einem dünnen Metallstreifen, beispielsweise einer Bleifolie t, die zwischen zwei Holzstäben q gefaßt ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundärstrahlen bei der Herstellung von Röntgenbildern mit parallelen, in Richtung der primären Röntgenstrahlen in einem Rahinen angeordneten flachen Gitterstäben, wobei der so gebildete Gitterschirm zur Vermeidung der Schattenwirkung während der -Aufnahme verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Gitterstäbe um ihre Längsachse drehbar und derart mit einem ruhenden Teil gekuppelt sind, daß sie bei der Bewegung des Schirmes einzeln um einen solchen Winkel gedreht werden, daß die Gitterstäbe dauernd auf den Brennpunkt der Röntgenröhre gerichtet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der einzelnen Streifen durch Reibungskegel angetrieben werden, die mit zwei derart schräg angeordneten Führungsschienen zusammenwirken, daß die erforderliche Einstellung der Streifen auf den Fokus selbsttätig erfolgt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit den einzelnen Gitterstäben starr verbundene Führungsglieder auf einer festen Kurve derart geführt werden, daß die erforderliche Drehung der Stäbe bei der Bewegung des Gitterschirmes bewirkt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen 2, 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe aus zwischen flachen Holzstäben eingeklemmten Streifen aus Metallfolie bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB106749D DE411675C (de) | 1922-10-11 | 1922-10-11 | Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundaerstrahlen bei der Herstellung von Roentgenbildern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB106749D DE411675C (de) | 1922-10-11 | 1922-10-11 | Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundaerstrahlen bei der Herstellung von Roentgenbildern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411675C true DE411675C (de) | 1925-04-03 |
Family
ID=6991710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB106749D Expired DE411675C (de) | 1922-10-11 | 1922-10-11 | Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundaerstrahlen bei der Herstellung von Roentgenbildern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411675C (de) |
-
1922
- 1922-10-11 DE DEB106749D patent/DE411675C/de not_active Expired
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