DE40976C - Kohlenbrecher mit Differenzialschraubenantrieb - Google Patents

Kohlenbrecher mit Differenzialschraubenantrieb

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DE40976C
DE40976C DENDAT40976D DE40976DA DE40976C DE 40976 C DE40976 C DE 40976C DE NDAT40976 D DENDAT40976 D DE NDAT40976D DE 40976D A DE40976D A DE 40976DA DE 40976 C DE40976 C DE 40976C
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DENDAT40976D
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R. KOLBE in Miröschau, Böhmen
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C37/00Other methods or devices for dislodging with or without loading
    • E21C37/04Other methods or devices for dislodging with or without loading by devices with parts pressed mechanically against the wall of a borehole or a slit

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  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kohlenbrecher, bei welchem zur entsprechenden Kraftübertragung eine Differentialschraube in Anwendung kommt. Derselbe besteht, wie in beiliegender Zeichnung dargestellt, aus einer Schraubenspindel abc, Fig. 1, deren Theil α b eine kleinere Gewindesteigung hat als der Theil b c.
Die Schraubenmutter d des Spindeltheiles b c ist mit dem Umhüllungsrohr e der Schraubenspindel verschraubt, während die Schraubenmutter / des Spindeltheiles ab in diesem Rohr e verschiebbar ist, und bildet gleichzeitig die Verlängerung der Mutter/ ein Gleitstück J1 , das an dem zweiten Ende des Rohres e eine Führung g gegen die drehende Bewegung besitzt.
Dieser Construction zufolge mufs das Gleitstück/, bei einer jedesmaligen Umdrehung der Spindel abc einen Weg zurücklegen, der gleich ist der aus der Gewindesteigung des Spindeltheiles b c weniger der des Theiles α b resultirenden Differenz.
Beträgt z. B. die Gewindesteigung eines Gewindeganges der Spindel ab 10 mm, die des Spindeltheiles bc \\ mm, so verschiebt sich die Gleitmutter / bezw. das Gleitstück / um 11 — 10 = ι mm pro Umdrehung der Spindel abc.
Der Kohlenbrecher arbeitet dann so, als wenn dessen Schraube eine Gewindesteigung von blos ι mm hätte.
Der wesentlichste Vortheil dieser Construction liegt in der Anordnung der Differentialschraube, mit welcher man trotz ganz geringen Vorgehens pro Umdrehung eine der nöthigen Kraftäufserung entsprechend starke Schraubenspindel abc anwenden kann.
Die Construction der übrigen Details des Kohlenbrechers weicht von den bis jetzt in Verwendung stehenden Kohlenbrechern, welche bekanntlich dort angewendet werden, wo Sprengungen unzulässig sind, nicht wesentlich ab und kann als jedem Fachmann bekannt vorausgesetzt werden.
Da die Anwendung dieses Brechers in der üblichen Weise erfolgt, dafs man denselben in einem in der Kohlenbank eingerichteten Bohrloch £, Fig. 4, wirken läfst, mufs die Bewegung des Gleitstückes / auf die Backen h, den direct wirksamen Theil des Kohlenbrechers, in der Pfeilrichtung 1 übertragen werden.
Dieses kann mannigfach bewerkstelligt werden, hier z. B. durch Rollen i, die schiefen Flächen an dem Gleitstück/ und den Backen h. Wenn das Gleitstück/ durch Herausschrauben der Spindel ab c in der Pfeilrichtung 2 verschoben wird, so gehen die Backen h aus einander und wirken dann gegen die Bohrlochwandung \, die Kohlenbank auf den Schramj^, Fig. 4, herunterbrechend.
Um die Backen h nach erfolgter Wirkung während des Zurückschraubens der Spindel abc in ihre frühere Lage zu bringen, sind dieselben mittelst Federn k mit einander verbunden (s. Ansicht Fig. 2). Das Aus- und Zurückschrauben der Spindel abc erfolgt mittelst einer aufgesetzten Ratsche r, Fig. 3, in bekannter Art.
Der Brechapparat wird während der Anwendung von einer Stütze s gehalten, wie aus der Skizze Fig. 4 ersichtlich ist.
Wird die Ratsche r z. B. 800 mm lang gewählt und beträgt die Gewindesteigungsdifferenz, wie angenommen wurde, 1 mm, so ist auch der Vorgang der Backen h für eine Umdrehung der Spindel 1 mm.
Der Weg, den man aber mit dem Ratscbenhebelende beschreibt, beträgt 800 X 2 X π = 5030 mm, was daher einer 5000fachen Kraftübersetzung gleichkommt. Diese Ziffer kann je nach Bedarf regulirt werden, indem man Apparate mit verschieden starken Spindeln abc anfertigen kann, wobei die Gewindesteigungsdifferenz noch geringer oder gröfser als 1 mm, wie es im obigen Beispiel angeführt wurde, gewählt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein nach dem Differentialschraubensystem construirter Kohlenbrecher, wesentlich 'bestehend aus der mit zwei gleichlaufenden Gewinden verschiedener Steigung versehenen Schraubenspindel abc, deren Mutter d (des mit der gröfseren Gewindesteigung versehenen Theiles b c) mit dem Umhüllungsrohr e fest verbunden ist, während die (zum Theil α b gehörige) bewegliche Schraubenmutter f in ihrer Verlängerung ein Gleitstück fx bildet, welches in dem sich an die Schraubenmutter d anschliefsenden UmhUllungsrohr e seine Führung hat, woraus bei geringem Vorschub der Spindel abc in der Pfeilrichtung 2 ein bedeutender Druck der wirksamen Theile des Kohlenbrechers am Gleitstück ^ in der Richtung der Pfeile 1 resultirt.
    An dem unter 1. charakterisirten Kohlenbrecher die Anordnung der durch Federn k mit einander verbundenen Brechbacken h oberhalb und unterhalb des Gleitstückes/t, welche Backen vermittelst Rollen i, die längs schleifer Ebenen zwisdhen diesen Backen h und dem Gleitstück/j bei der Drehung der Schraubenspindel gleiten, in der Pfeilrichtung 2 aus einander getrieben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40976D Kohlenbrecher mit Differenzialschraubenantrieb Expired - Lifetime DE40976C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5065883A (en) * 1990-09-17 1991-11-19 Container Corporation Of America Tamper evident closure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5065883A (en) * 1990-09-17 1991-11-19 Container Corporation Of America Tamper evident closure

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