DE409331C - Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren

Info

Publication number
DE409331C
DE409331C DEC29078D DEC0029078D DE409331C DE 409331 C DE409331 C DE 409331C DE C29078 D DEC29078 D DE C29078D DE C0029078 D DEC0029078 D DE C0029078D DE 409331 C DE409331 C DE 409331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stibic
acids
aromatic
preparation
alkali
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC29078D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chemische Fabrik Von Heyden AG
Original Assignee
Chemische Fabrik Von Heyden AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Fabrik Von Heyden AG filed Critical Chemische Fabrik Von Heyden AG
Priority to DEC29078D priority Critical patent/DE409331C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE409331C publication Critical patent/DE409331C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/90Antimony compounds
    • C07F9/92Aromatic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsäuren.
    In der Patentschrift 267083 ist beschrie-
    ben, daß die aromatischen Stibinsäuren sich
    in weniger als i Mol. Alkali zu lösen vermö-
    gen. Es ist danach anzunehmen, daß die aro-
    matischen Stibinsäuren so, wie sie durch
    Säuren ausgefällt werden, polymere Gebilde
    sind.
    Die weitere Untersuchung hat nun erge-
    ben, daß es unter bestimmten Bedingungen
    gelingt, die polymeren Stibinsäuren zur mo-
    nomolekularen Form zu hydratisieren. Läßt
    man eine frisch neutralisierte, evtl. schwach
    alkalisch gemachte Lösung von Phenyistibin-
    säure stehen, so wird sie langsam sauer, gibt
    man wieder etwas überschüssiges Alkali hin-
    zu, so wiederholt sich das gleiche Spiel, wie
    durch Zugabe von Phenolphtalein leicht sicht-
    bar gemacht werden kann. Schließlich wird
    ein Endwert erreicht, der nicht ganz das
    Dreifache des anfänglichen Alkaliverbraucbs
    beträgt. Es sei bemerkt, daß dieses Zahlen-
    verhältnis bei den verschiedenen Stibinsäu-
    ren etwas schwankt, auch von der Art der
    Vorbehandlung abhängig ist. Klan kann auch
    von vornherein einen größeren CTberschuß
    Alkali zusetzen und bis zur Beendigung der
    Hydratation stehenlassen. Erwärmen be-
    schleunigt die Entpolymerisation.
    Es zeite sich nun, daß die Stibinsäuren
    in Form' der Alkalisalze, wie sie durch
    längere Behandlung mit Alkalien erhalten
    «-erden, in manchen Fällen zur therapeu-
    tischen Anwendung geeigneter sind als die
    nach den bisher bekannten Verfahren erhal-
    tenen Alkalisalze von Stibinsäuren.
    Man kann für die Injektionsbehandlung
    unmittelbar die Lösungen verwenden, in
    denen die Hydratation vorgenommen wurde,
    oder auch die Salze vorher isolieren.
    Beispiel:
    1. 5 g Phenylstibinsäure werden in 50o ccm
    Wasser und 2o ccm n-\Tatronlauge gelöst.
    Titriert man nach 3 Tagen das überschüssige
    Alkali zurück (Phenolphtalein), so findet
    man, daß etwa 17,2 ccm verbraucht sind.
    Dieser »Endwert« ist mehr als doppelt so
    hoch, als wenn man 5 g Phenylstibinsäure in
    50o ccm Wasser + 8 ccm Natronlauge löst
    und sofort zurücktitriert; man findet dann
    6,3 bis 7 ccm als »Anfangswert«.
    2. 7,5 g p-Acetylaminophenylstibinsäure
    werden in i 8o ccm Wasser und 12 ccm n-ha-
    lilauge gelöst und die mit Phenolphtalein ver-
    setzte Lesung stehengelassen. Man gibt in
    dem Maße, wie die Rötung verschwindet, all-
    mählich n-Kalilauge nach bis zum Endpunkt.
    Die so erhaltene Lösung ist einige Zeit halt-
    bar. Man kann z. B. durch Aussalzen das
    stibinsaure Salz gewinnen.
    3. Aus p-Acetylaminophenylstibinsäure läßt
    sich in analoger Weise durch längeres Behan-
    deln mit Natronlauge ein nahezu ganz ent-
    polvmerisiertes N atr onsalz gewinnen.
    Man kann diese Behandlung mit \Tatronlauge in wäßriger oder z. B. auch in wasserhaltiger tnethylalkoholischer Lösung vornehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze Ton aromatischen Stibinsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man zwecks Entpolymerisation der aromatischen Stihinsäuren diese mit ausreichend mehr als zur anfänglichen Lösung notwendigem wäßrigen Alkali so lange behandelt, als noch im Maße der Entpolymerisation Alkali durch Stibinsäure zu Neutralsalz gebunden wird.
DEC29078D 1920-05-18 1920-05-18 Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren Expired DE409331C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC29078D DE409331C (de) 1920-05-18 1920-05-18 Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC29078D DE409331C (de) 1920-05-18 1920-05-18 Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE409331C true DE409331C (de) 1925-02-03

Family

ID=7018847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC29078D Expired DE409331C (de) 1920-05-18 1920-05-18 Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE409331C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE409331C (de) Verfahren zur Darstellung der Alkalisalze von aromatischen Stibinsaeuren
DE701563C (de) Verfahren zur Herstellung synthetischer Gerbstoffe
DE542816C (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseloesungen mittels Kupferhydroxyds und waesserigen AEthylendiamins
DE469516C (de) Verfahren zur Herstellung stabiler waessriger Wismutlactatloesungen
DE405017C (de) Verfahren zur Darstellung komplexer Silberverbindungen schwefelhaltiger Carbonsaeuren
DE881858C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen des Sulfathioharnstoffs
DE758673C (de) Verfahren zum Entkaelken von geaescherten Bloessen
DE346832C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstfaeden, Films, plastischen Massen usw
DE321700C (de) Verfahren zur Herstellung von in Wasser kolloidal loeslichen Quecksilberverbindungen der Oxybenzolsulfocarbonsaeuren und deren Homologen
DE372246C (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer basischer Tonerdesalzloesungen
DE810136C (de) Verfahren zur Erzeugung von Chloramin aus Chlor und Ammoniak zur Entkeimung von karbonathaltigem Wasser
DE586974C (de) Verfahren zur Darstellung von gerbend wirkenden Stoffen
DE303754C (de)
DE861906C (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer Loesungen von o-Dioxyphenyl-aethanolamin
DE25151C (de) Verfahren zur Gewinnung von Bi- und Tricalciumphosphat aus Phosphatlösungen durch Fällen mit Calciumsulfhydrat
DE431369C (de) Herstellung von Farbstofftinten
DE636308C (de) Verfahren zur Herstellung von Praseodymsalzen oder ihren waessrigen Loesungen
DE423133C (de) Verfahren zur Darstellung von loeslichen organischen Antimonverbindungen
CH105813A (de) Verfahren zur Darstellung einer komplexen Silberverbindung der Thiodiglykolsäure.
DE476678C (de) Neutralisierungs- und Entkaelkungsbad fuer enthaarte Haeute
DE844799C (de) Verfahren zur Herstellung eines Wundheilmittels
DE409136C (de) Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Loesungen von Quecksilber-derivaten der Oxybenzoeesulfosaeuren und ihrer Homologen
DE685730C (de) Verfahren zur Darstellung von unsubstituierten 2-Mercaptobenzimidazolarsinoxyden
DE532401C (de) Verfahren zur Darstellung von Diazoaminoverbindungen
DE667844C (de) Verfahren zur Herstellung von aminosubstituierten Arsenobenzolformaldehydbisulfit-verbindungen