DE409136C - Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Loesungen von Quecksilber-derivaten der Oxybenzoeesulfosaeuren und ihrer Homologen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Loesungen von Quecksilber-derivaten der Oxybenzoeesulfosaeuren und ihrer Homologen

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DE409136C
DE409136C DEC33517D DEC0033517D DE409136C DE 409136 C DE409136 C DE 409136C DE C33517 D DEC33517 D DE C33517D DE C0033517 D DEC0033517 D DE C0033517D DE 409136 C DE409136 C DE 409136C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL, OR TOILET PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
    • A61K9/0019Injectable compositions; Intramuscular, intravenous, arterial, subcutaneous administration; Compositions to be administered through the skin in an invasive manner

Description

  • Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Lösungen von Quecksilberderivaten der Oxybenzoesulfosäuren und ihrer Homologen. Den Gegenstand des Hauptpatentes 399394 bildet ein Verfahren zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Lösungen von in bekannter Weise in Gegenwart eines Oberschusses der betreffenden Säure merkurierten Oxybenzoesulfosäuren (oder ihrer Homologen). Dieses Verfahren besteht darin, daß das Gel der vollkommen neutralen Salze der merkurierten Oxybenzoesulfosäuren durch Zusatz von Neutralsalzen dissolviert_, d. h. in molekulardisperse Lösung gebracht wird. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Dissolvierbarkeit solcher Gele' in Neutralsalzen nicht auf die Gele von Quecksilberoxybenzoesulfosäuren (oder deren Homologen i beschränkt ist, die in Gegenwart einer überschüssigen Menge der betreffenden Säure selbst merkuriert wurden, sondern daß auch die gegen Methylorange (oder andere Indika-Oxybenzoesulfosäuren (,oder ihrer Homololichkeit i neutralen Salze solcher Oxybenzoesulfosäuren, die in ebenfalls bekannter Weise in Gegenwart anderer Säuren merkuriert oder nach der Merkurierung mit solchen Säuren behandelt wurden, im Gelzustand in Neutralsalzen dissolvierbar sind. Jedoch führen nur Säuren, deren Dissoziationskonstante in der Größenordnung io--i oder darüber ist, die Merkurierung der Oxybenzoesulfosäuren (und ihrer Homologen) in eine solche Richtung, daß die Gele der durch genaue Neutralisierung der entstehenden merkurierten Säuren gewonnenen Salze nach dem Verfahren des Hauptpatentes durch Dissolution in klare, dauernd haltbare wässerige Lösungen übergeführt werden können.
  • Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen" physiologische Kochsalzlösung oder physiologische Salzgemische (wie z. B. die Ringer-Lösung oder das nach dem Verfahren der Patentschrift 329309 gewonnenen Elektrolytgemisch) als Dissolvatoren zu benutzen, weil dies für die therapeutische Verwendung der Präparate von Wert ist. Wählt man z. B. eine Kochsalzlösung der physiologischen Konzentration von 0,7 Prozent, so werden 2 ccm eines neutralisierten Merkurisulfosalizylsäuregels von r, i ccm dieser Lösung dissolviert.
  • Ausführungsbeispiele i. Es werden i Mol. Sulfosalizylsäure mit i Mol. frisch gefälltem Quecksilberoxyd und etwa i Mol. Benzolsulfosäure in ungefähr 1/2 1 Wasser eingetragen, eingedampft, von neuem in Wasser aufgenommen und eingedampft, worauf diese Maßnahme nochmals wiederholt wird. Das so erhaltene gelbe Pulver wird nun in geeigneter Weise, z. B. durch Behandlung mit Wasser oder Alkohol, von der überschüssigen Benzolsulfosäure befreit. Das rückständige Salz wird in Wasser eingetragen und in der Wärme gegen Methylorange neutralisiert. Die bei der Abkühlung erhaltene Gallerte wird sodann durch geringe Mengen von Neutralsalzen, z. B. durch Zusatz von .-#mmoniumchlorid, in eine klare Lösung übergeführt, die auch bei einem etwaigen Einengen noch klar bleibt.
  • Man erhält das gleiche Ergebnis, wenn der Zusatz des Neutralsalzes vor der Neutralisation des Gels während des Eindampfens erfolgt.
  • Statt der N eutralsalze können auch physiologische Salzgemische zur Dissolvierung verwendet werden.
  • 2. Es werden i Mol. Sulfosalizylsäure mit i Mol. frisch gefälltem Quecksilberoxyd in ungefähr 1/21 Wasser eingetragen und auf dem Wasserbad eingedampft. Der Rückstand wird sodann mit verdünnter Schwefelsäure gekocht. Man erhält so ein gallertartiges Produkt, das nach dem Auswaschen und gesauer Neutralisierung in derselben Weise mit Neutralsalzen dissolviert werden kann, wie die in Gegenwart von überschüssiger Säure merkurierten Produkte.

Claims (2)

  1. PATENT -ANSPRÜCHr: i. Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Lösungen von Quecksilberderivaten der Oxybenzoesulfosäuren und ihrer Homologen gemäß Patent 399394, dadurch gekennzeichnet, daß hier statt der in Gegenwart eines i'Tberschusses der betreffenden Oxybenzoesulfosäure merkurierten Säuren als Ausgangsprodukte Quecksilberoxybenzoesulfosäuren verwendet werden, die in an sich bekannter Weise in Gegenwart von anderen Säuren, deren Dissoziationskonstante von der Größenordnung zo-i und darüber ist, meikuriert werden oder nachträglich mit solchen Säuren behandelt worden sind.
  2. 2. Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Lösungen von. Quecksilberderivaten der Oxybenzoesulfo-Säuren und ihrer Homologen gemäß Patent 399394, dadurch gekennzeichnet, daß physiologische Kochsalzlösung oder physiologische Salzgemische als Dissolvatoren benutzt werden.
DEC33517D 1923-04-30 1923-05-04 Verfahren zur Darstellung von therapeutisch verwendbaren Loesungen von Quecksilber-derivaten der Oxybenzoeesulfosaeuren und ihrer Homologen Expired DE409136C (de)

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