DE40931C - Brief- und Packetverschlufs - Google Patents
Brief- und PacketverschlufsInfo
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- DE40931C DE40931C DENDAT40931D DE40931DA DE40931C DE 40931 C DE40931 C DE 40931C DE NDAT40931 D DENDAT40931 D DE NDAT40931D DE 40931D A DE40931D A DE 40931DA DE 40931 C DE40931 C DE 40931C
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- DE
- Germany
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- flap
- parcel
- locks
- metal
- letter
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D27/00—Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
- B65D27/12—Closures
- B65D27/30—Closures with special means for indicating unauthorised opening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
FRITZ ENGEL in WIESBADEN. Brief- und Packetverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1886 ab..
Zweck des vorliegenden Postverschlusses ist, ein unbefugtes Oeffnen von Geld- bezw. anderen
Werthbriefen, sowie von Werthsendungen überhaupt unmöglich zu machen, ohne dafs dieses äufserlich bemerkbare Spuren hinterläfst.
Die betreifenden Briefumschläge, sowie Cartons
und ähnliche Versandtstücke werden aus starkem Papier oder einem anderen geeigneten
Material angefertigt. Bei sehr starkem Papier, wo sich die einzelnen Theile nicht mit Klebstoff
genügend fest vereinigen lassen, wendet man hierzu, wie in Fig. 1 angegeben, Drahtklammern
α an. Der Verschlufs geschieht durch Durchstecken einer beliebigen Anzahl ungefähr
5 mm langer Metallspitzen oder Stacheln oder Drähte von der Innenseite der Briefumschlagrückseite bis zur Aufsenseite der Klappe,
darauf folgendes Umbiegen des Metalles und Sicherung seiner Enden. Die Metallspitzen
bezw. Stacheln, welche auf einer Metallscheibe, Fig. 3 und 3 a, fest angebracht oder aus derselben
herausgestanzt sind, sind in der Weise mit dem Briefumschlage in feste Verbindung
gebracht, dafs dieselben von innen nach aufsen durch die Rückseite des Umschlages
bei c hindurchgesteckt werden, worauf die Scheibe selbst dann mittelst Drahtklammern oder
Ringösen mit dem Umschlag fest verbunden oder auch durch Ueberkleben mit starkem
Papier oder Stoff an der Innenseite befestigt werden kann. Zweckdienlich ist es, zwei dieser
Stacheln behufs bequemeren Umlegens länger zu machen; dieselben genügen schon allein zu
einem sicheren Verschlüsse.
Statt dieser mit Metallspitzen versehenen Metallplatten kann man auch mit Draht ausgerüstete
Blechstreifen in gleicher Weise zur Herstellung des Verschlusses verwenden.
Um ein besseres Haften des umgebogenen Metallverschlusses herbeizuführen und das Aus-•reifsen
des Papieres durch denselben zu verhindern, sind an der Umschlag- bezw. an der Cartonklappe an entsprechender Stelle kleine
oder gröfsere Löcher b ausgeschnitten, welche mit Drahtgewebe unterlegt sind, das mittelst
Drahtklammern oder Ringösen oder auf eine andere Weise an der Innenseite der Deckelklappe
befestigt ist. Ein gleiches Drahtgewebe zum Durchtritt des Metalldrahtes findet sich
an der entsprechenden Stelle der Umschlagrückseite. Ein auf das Loch b gedrücktes
Lacksiegel vervollständigt den Verschlufs, welcher nun nicht mehr gelöst werden kann, da
die im Siegel befindlichen Metallspitzen ein Unterfahren desselben mit einem angewärmten
Blechstreifen oder Messer hindern. Das Anbringen des Drahtgewebes verleiht dem Siegel
auch dadurch besondere Festigkeit, dafs der Lack zwischen den Maschen des Gewebes hindurchsickert
und so besser haftet. Zu diesem Zwecke genügt übrigens schon die Anwendung von Stramin, Tüll oder einem ähnlichen durchlöcherten
Gewebe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Sicherheitsverschlufs für Werthsendun-' gen, bestehend aus einem mit Stacheln oder Spitzen versehenen Blech, welches derart unter den Obertheil des Umschlages gelegt oder geheftet wird, dafs die Stacheln die betreffende Stelle durchdringen und auch beim Verschlufs der Klappe, welche an der betreffenden Stelle vortheilhaft mit Drahtgewebe unterlegt ist, durch die Klappe dringen, um über derselben umgebogen zu werden, worauf mit einem auf dieselben gebrachten Siegel der Verschlufs vollendet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEBEI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40931C true DE40931C (de) |
Family
ID=316449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40931D Expired - Lifetime DE40931C (de) | Brief- und Packetverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40931C (de) |
-
0
- DE DENDAT40931D patent/DE40931C/de not_active Expired - Lifetime
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