DE40913C - Reibungsregulator für astronomische und andere physikalische Instrumente - Google Patents
Reibungsregulator für astronomische und andere physikalische InstrumenteInfo
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
KLASSE 42: Instrumente.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Regulator, bei welchem durch Centrifugalkraft ein
veränderlicher Reibungswiderstand hervorgerufen wird, derart, dafs bei Zunahme der Geschwindigkeit
auch der Widerstand wächst, und umgekehrt.
Ein Regulator dieser Art ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt. Derselbe besteht aus
der von einem Uhrwerk angetriebenen Spindel α mit Querstück /7, an welchem die beiden
Windflügel b drehbar befestigt sind. Letztere sind an ihrem unteren Ende mit Gewichten c
belastet und verlängern sich nach oben in Arme b\ welche die Federn d tragen. Ueber
die Spindel ist lose ein Ring e aus Pockholz oder Papiermasse geschoben, der mittelst eines
Winkels an einem stationären Theil des Werkes festgeschraubt ist. Dieser Ring und die
Federn d sind so zu einander angeordnet, dafs, wenn der Regulator sich dreht und mithin
die Flügel vermöge der Wirkung der Gewichte c sich von der Spindel entfernen, die
Federn d gegen den Ring e geprefst werden und auf diesem schleifen. Durch die in solcher Weise erzeugte Reibung wird gegen die
Drehung der Spindel α und mithin gegen das treibende Uhrwerk ein Widerstand hervorgerufen,
welcher von dem Ausschlage der Flügel bezw. der Gewichte c abhängt. Tritt eine
Verringerung in dem Widerstände des getriebenen Mechanismus ein und findet demzufolge
eine Vergröfserung der Geschwindigkeit statt, so wird der Ausschlag der Flügel mit den
Gewichten c gröfser und die Federn d werden stärker gegen den Ring e geprefst. Vermöge
der hierdurch veranlagten Erhöhung des Reibungswiderstandes wird die Verminderung
des Widerstandes in dem getriebenen Mechanismus ausgeglichen und der Gang des Werkes
regulirt.
Um den Regulator für verschiedene Normalgeschwindigkeiten einstellen zu können, ist eine
Feder f vorgesehen, welche, an zwei von den Flügeln ausgehenden Stiften i angreifend, die
Flügel zusammenzuziehen sucht und dadurch dem Einflufs der Centrifugalkraft auf die
Flügel entgegenwirkt. Je nachdem nun diese Feder mehr oder weniger gespannt wird, bedarf
es einer gröfseren bezw. geringeren Geschwindigkeit, um die Flügel f mit den Gewichten
c zu einem bestimmten Ausschlag zu bringen. Nach der in der Zeichnung dargestellten
Anordnung läfst sich die Spannung der Feder in der Weise verändern, dafs man die
Stifte i (welche durch Muttern festgehalten sein können) in den schrägen Schlitzen g verstellt.
Anstatt dafs die die Reibung hervorrufenden Federn d auf dem Umfange des Ringes e
schleifen, · könnte man sie auch (unter geeigneter Aenderung der Stellung der Arme b1 )
gegen eine anderweitige Umdrehungsfläche oder eine ebene Scheibe wirken lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein durch Veränderung eines Reibungswiderstandeswirkender' Geschwindigkeitsregulator, bestehend aus den an einer Drehungsachse α gelenkig angeschlossenen und mit Gewichten c versehenen Windflügeln b, welche mittelst der an Armen bl der Flügel befestigten Federn d auf dem Umfange eines Ringes e oder einer anderweitigen Rotationsfläche oder einer Scheibe schleifen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40913C true DE40913C (de) |
Family
ID=316431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40913D Active DE40913C (de) | Reibungsregulator für astronomische und andere physikalische Instrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40913C (de) |
-
0
- DE DENDAT40913D patent/DE40913C/de active Active
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