DE409092C - Selbstladepistole - Google Patents

Selbstladepistole

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DE409092C
DE409092C DEST37587D DEST037587D DE409092C DE 409092 C DE409092 C DE 409092C DE ST37587 D DEST37587 D DE ST37587D DE ST037587 D DEST037587 D DE ST037587D DE 409092 C DE409092 C DE 409092C
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DE
Germany
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spring
piston
self
carriage
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Application number
DEST37587D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/78Bolt buffer or recuperator means
    • F41A3/82Coil spring buffers
    • F41A3/88Coil spring buffers mounted around the barrel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A7/00Auxiliary mechanisms for bringing the breech-block or bolt or the barrel to the starting position before automatic firing; Drives for externally-powered guns; Remote-controlled gun chargers
    • F41A7/02Machine gun rechargers, e.g. manually operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Selbstladepistole. Bei Selbstladepistolen ist es erforderlich, zum Einführen der ersten obersten Patrone in den Lauf den den Lauf umgebenden Schlitten zuerst in seine rückwärtige Lage zu bringen, damit die Patrone aus dem Magazin in den Lauf eintreten kann. Dieses erste Laden der Pistole ist umständlich, insbesondere wenn man an einer Hand behindert ist, anderseits ist aber das Tragen einer Selbstladepistole,, bei der eine Patrone schon im Lauf sitzt, sehr gefährlich. Es ist aus diesem Grunde bereits vorgeschlagen worden, das Zurückziehen des Schlittens beim Gebrauch der Waffe mit einer Hand mittels eines besonderen, an dem Schlitten vorgesehenen Hebels vorzunehmen, der nach Art eines Abzuges angeordnet ist, indessen ist die Bedienung dieser Waffe deswegen schwierig, weil die Schließfeder verhältnismäßig stark sein muß und deswegen ein ziemlicher Kraftaufwand erforderlich ist, um mit einer Hand diese Feder zusammenzudrücken.
  • Die Erfindung hilft diesem Übelstand dadurch ab, daß eine Einrichtung getroffen ist, durch - welche es ermöglicht wird, vor Ingebrauchnahme der Waffe die Schließfeder und eine besondere Ladefeder so zu spannen, daß durch das Abziehen der Waffe in der üblichen Weise bei dem ersten Abzug zunächst ein Laden stattfindet, worauf alsdann in der üblichen Weise geschossen werden kann.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist Abb. i ein Schnitt durch den vorderen Teil der Selbstladepistole, während Abb. 2 eine Ansicht von links auf Abb. i ist. In der Zeichnung ist a der Lauf der Pistole. Um diese faßt der Schtten b. c ist die Schließfeder. Diese Feder' wirkt nun gemäß der Erfindung nicht unmittelbar auf den Schlitten ,b, vielmehr ist hier innerhalb des Schlittens .noch eine Hülse d angeordnet, gegen welche sich die Feder c legt, während die Hülse,d selbst in der in Abb. i ausgezogen gezeichneten Lage vorn an dem Schlitten b zur Anlage kommt. Die Hülse d kann in die in Abb. i strichpunktiert gezeichnete Lage gebracht werden und wird in dieser durch einen Sperrhaken e gehalten, der hinter eine Nase an dieser Hülse faßt. Eine Feder f dient dazu, den Sperrhaken in die Eingriffstellung zu bringen. In dem Schlitten b ist ferner um den Zapfen g schwenkbar eine Sperrklinke h gelagert. Diese legt sich mit einer Nase hl gegen einen Bolzen i, der quer zu der Laufrichtung, und zwar 5.n Richtung seiner Achse verschiebbar in dem Schlitten b gelagert ist. Dieser 'Bolzen i besitzt eine Abflachung il. Gewöhnlich wird er durch eine Feder k (Abt. 2) in eine solche Lage geschoben, daß der runde Teil des Bolzens der Nase' hl gegenübersitzt. Durch Druck auf den Kopf des Bolzens i entgegen der Wirkung der Feder k gelangt jedoch der abgeflachte Teilil seines Schaftes mit :der* Nasehl in Eingriff, so daß dann die Klinke k unter der Wirkung, ihrer Feder m in die in Abb. i dargestellte Lage schwenken kann. Die Klinke lt trägt noch eine zweite Nase h2, mit dieser faßt sie in der gezeichneten Lage in eine Aussparung eines Hohlkolbens ,n ein, welcher in einem mit dem Schaft der Pistole verbundenen Hohlzylinder o beweglich angeordnet ist. Eine Feder p ist bemüht, diesen Kolben in Abb. i nach rechts zu bewegen, er kann aber durch eine Klinke g, welche um einen Zapfen g1 schwenkbar ist, in der vorderen Lage gesperrt werden. Die Klinke g wird durch,eine Feder g2 in der Sperrlage gehalten. Der Kolben n besitzt ferner eine Anschlagnaser, welche bei der rückwärtigen Lage des Kolbens mit einem Ansatz s1 der Klinke e in Eingriff kommt und diese entgegen der Wirkung einer Feder f entgegen der Uhrzeigerrichtung schwenkt.
  • Schließlich ist noch an der Klinke h ein Stifts vorgesehen, welcher gegen eine schräge Fläche t, die mit dem Griffstück der Pistole verbunden ist, aufläuft, wenn sich der ScMitten b mit der Klinke fi nach rückwärts bewegt. Hierbei wird die Klinkt h entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht. Bei der Bewegung des Schlittens b nach vorn kann der Stift s an einer Aussparung des Anschlagest vorbei.
  • Der Abzug der Pistole ist mit v bezeichnet, er ist um den Zapfen tv schwenkbar.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: In der Ruhelage befindet sich die Hülse d in der in Abb. i dargestellten Lage in dem Schlitten b, während der Kolben n in seiner anderen (rechten) Endlage steht, in welcher die Federp entspannt ist. Sobald das Magazin in die Pistole eingeschoben ist, wird nun zunächst der Schlitten b entgegen der Wirkung der Schließfeder c nach hinten gezogen. Wenn er in seine hintere Endstellung gelangt ist, wird ein Druck auf den Kopf des Bolzens i ausgeübt, so daß dessen Abflachung il der Nasch' der Klinke h gegenüberkommt. Infolgedessen kann diese Klinke unter der Wirkung der Feder m so schwingen, daß ihre Nase h= mit der Aussparung des Kolbens n in Eingriff gelangt.
  • Nunmehr wird der Schlitten b wiederum von Hand nach vorn gezogen. Die Feder c entspannt sich hierbei wieder, es wird aber jetzt der Kolben n mitgenommen und die Feder p gespannt, bis der Kolben in seine vorderste, Lage gelangt ist, in welcher er durch den Hebel g gesperrt wixtl.
  • Jetzt wird der Schlitten b ein zweites Mal nach rückwärts bewegt. Der Kolben it behält seine vordere Lage, da er gesperrt ist und die Nase h= der Sperrklinke h infolge der Abschrägung an ihrer Rückseite aus der Aussparung des Kolbens herausgleitet. Hierbei macht die Klinke h eine Schwenkbewegung entgegen der Uhrzeigerrichtung. Infolgedessen gibt sie auch den Stift i frei, :und dieser kann unter der Wirkung der Feder k wieder in die Anfangslage zurückkehren. Bei dieser zweiten Rückwärtsbewegung des Schlittens b wird nunmehr die Schließfeder c erneut gespannt, und am Ende dieser Bewegung greift die Klinke e hinter die Nase an der Hülse d und hält diese in der strichpunktiert gezeichneten Lage. Die Schließfeder bleibt gespannt, und der Schlitten b wird jetzt von Hand wieder in seine Anfangslage vorgeführt, worauf man erneut auf den Kopf des Bolzens i drückt, damit die Nase h° wieder mit dem Kolben n in Eingriff gelangen kann.
  • Durch die beschriebene zweimalige Hin-und Herbewegung des Schlittens b von Hand ist die Waffe in einen solchen Zustand versetzt worden, daß beim Drücken auf den Ab-zug v ein Laden erfolgt. Der Abzug v drückt nämlich mittels seiner Nase y auf den rückwärtigen Arm des Hebels g und schwenkt diesen dadurch um seinen Zapfen q1, so daß er den Kolben n freigibt. Die Feder p kann nunmehr den Kolbenft und den mit ihm durch die Klinke h gekuppelten Schlitten b zurückschleudern, genau so, wie dies beim ordnungsmäßigen Schuß durch die expandierenden Pulvergase geschieht. Gleichzeitig stößt aber die Nase r gegen den Ansatz e1 der Sperrklinke e und schwenkt die letztere so, daß sie die Hülse d freigibt, vorher war der Stift s auf die Schlagfläche t aufgelaufen, so da.ß Kolben n und Lauf b wieder voneinander entkuppelt sind. Die Schließfeder c kann demnach jetzt zur Wirkung kommen und die Hülse d nebst Schlitten b wieder nach vorn in die Anfangslage zurückbewegen, wie sie es auch bei dem gewöhnlichen Schuß tut, während der Kolben n in seiner rückwärtigen Lage verbleibt. Die Waffe ist nunmehr geladen, und bei dem zweiten Abdrücken auf den Abzug v erfolgt der erste Schuß.
  • Bei der in Abb. 3 und q. dargestellten Ausführungsform ist die Handhabung insofern vereinfacht, als hier nur eine einmalige Hin-und Herbewegung des Schlittens b erforderlich ist, um die Waffe in den Zustand zu versetzen, daß sie beim Abdrücken sich selbst ladet. Die Anordnung des Schlittens b, der in ihm gleitenden Hülse d, der Feder c, der Sperrklinke e und der Klinke h sowie die Anordnung des Kolbens n nebst Feder p und des Hebels g ist die gleiche wie bei dem. ersten Ausführungsbeispiel, hier wirkt jedoch eine an der Hülse d angeordnete Schulter x mit dem Arm ftl des Hebels h zusammen. Die Schrägfläche t ist in Wegfall gekommen, ebenso auch der Bolzen i, dagegen ist in dem Griffstück ein Bolzen z gelagert, welcher ähnlich wie bei dem Bolzen i, in Abb. i beschrieben, eine Abflachung hat, und zwar ist er zur Hälfte abgesetzt. Er ist mit einem Handgriff z1 versehen. In der in Abb. 3 gezeigten Lage ist die volle Hälfte des Bolzens rechts, während die linke Hälfte fortgeschnitten ist. Bei dieser Lage des Bolzens kann der Kolben n ordnungsmäßig in seine Endlage gelangen; dreht man jedoch den Bolzen z um etwa 9o°, so legt sich die volle Seite gegen den Kolben n, so daß dieser nicht mehr in seine Endstellung gelangen kann, sondern um den Halbmesser des Bolzens z von seiner rechten Endstellung entfernt bleibt. Man kann auch, wenn sich der Kolben in seiner rechten Endlage befindet, durch Drehen des Bolzens z aus der in Abb. ; gezeichneten Lage um 9o-' den Kolben n um das angegebene Stück nach rechts schieben.
  • Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist folgende: Im Ruhezustand befindet sich wiederum der Kolben n in seiner rechten Endlage, also umgekehrt, wie in Abb.3 gezeigt, und die Hülse cl befindet sich in ihrer linken Endlage. Es wird nunmehr zunächst der Handgriff z1 und dadurch auch der Bolzen z um 9o° gedreht. Dadurch wird der Kolben n ein Stück nach links geschoben, so daß der Ansatz r des Kolbens die Nase e1 der Sperrklinke e freigibt und diese unter der Wirkung ihrer Feder/ in die Arbeitslage schwingen katte. Nunri bewegt man von Hand den Schlitten b in die rückwärtige Lage, spannt dadurch die Feder c und bringt die Hülse d in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung, in welcher sie von der Klinke e festgehalten wird. Bei dieser Lage des Schlittens b faßt die Klinke lt, welche sich mit dem Schlitten b nach hinten bewegt hat, in die Aussparung des Kolbens n ein. Nunmehr erfolgt die Vorwärtsbewegung des Schlittens b von Hand in die Anfangslage zurück. Hierbei wird der Kolben n mitgenommen, die Feder p gespannt, bis in der vorderen Endlage der Hebel q die Sperrung des Kolbens n vornimmt. Der Bolzen z wird nunmehr wiederum mittels des Handgriffes z1 in seine Anfangslage, die in Abb.3 dargestellt ist, zurückgelegt, so daß sich die Waffe in der in Abb.3 gezeichneten Lage befindet. Erfolgt jetzt ein Abdrücken durch Druck auf den Abzug v, so wird wie bei dem ersten; Ausführungsbeispiel zunächst der Hebel g geschwenkt, bis er den Kolben, n freigibt. Dieser bewegt sich unter der Wirkung der Feder p nach hinten, wobei er den Schlitten b, der durch die Klinke h n* ihm gekuppelt ist, mitnimmt. Kurz vor Erreichung der Endlage schlägt der Arm k1 der Klinke /t gegen die Schulterx, so daß der Schlitten b von dem Kolben n entkuppelt wird, und gleichzeitig schlägt der Ansatz r gegen den Ansatz ei der Klinke e, so daß diese entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Infolgedessen wird die Hülsed freigegeben, und sie kann, zusammen mit dem Schlitten b unter der Wirkung der Feder c wieder in ihre vordere Lage gelangen, der vorgleitende Schlitten führt eine Patrone in den Lauf, und die Waffe ist geladen.
  • Natürlich kann die Einrichtung im einzelnen, insbesondere die Anordnung - der Klinke und die Art ihrer Auslösung, baulich auch anders durchgeführt werden. 'Wesentlich für die Erfindung ist, daß eine besondere, die Rückschlagwirkung der Pulvergase beim Öffnen ersetzende Feder eingeschaltet ist, «-elche beim gewöhnlichen Abdrücken das Laden der Pistole vornimmt. Um diese Feder nicht allzu stark machen zu müssen, ist die Einrichtung in der beschriebenen fVeise so getroffen worden, daß die Schließfeder vorher gespannt wird. Die Ladefeder braucht also die Schließfeder beim Laden nicht zu überwinden, man kann natürlich die Einrichtung auch anders treffen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstladepistole, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Einführung der ersten Patrone in den Lauf eine besondere Ladefeder (p) vorgesehen ist, die beim ersten Abziehen des Abzugs die sonst durch die Pulvergase bewirkte Rückwärtsbewegung des Ladeschlittens (b) vornimmt.
  2. 2. Selbstladepistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließfeder (c) in ihrer gespannten Lage unabhängig von dem Ladeschlitten (b) gesperrt werden kann und diese Sperrung bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens durch die Ladefeder (p) in der Endlage des ersteren freigegeben wird.
  3. 3. Selbstladepistole nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladefeder (p) gegen einen Kolben (n) wirkt, der mit dem Ladeschlitten (b) von Hand kuppelbar ist, während die Entkupplung in der rückwärtigen Endlage des Kolbens (n) selbsttätig erfolgt.
  4. 4.. Selbstladepisto113 nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließfeder (c) gegen eine besondere, in dem Ladeschlitten beweglich angeordnete Hülse o. dgl. (d) wirkt, welche sich. gegen den Schlitten legt und diesen in seine vordere RuheJage bewegt, aber in ihrer, hinteren Lage durch -eine Klinke o. dgl. (e) gehalten werden kann, die durch den Kolben (n) beim Laden der Waffe ausgelöst wird, um die Rückschlagfeder (c) zur Wirkung kommen. zu lassen.
  5. 5. Selbstladepistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des die Ladefeder zusammendrückenden Kolbens durch einen von dem Abzug (v) aus steuerbaren Sperrhebel (g) erfolgt.
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