DE408809C - Staubsauger - Google Patents

Staubsauger

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DE408809C
DE408809C DEK73739D DEK0073739D DE408809C DE 408809 C DE408809 C DE 408809C DE K73739 D DEK73739 D DE K73739D DE K0073739 D DEK0073739 D DE K0073739D DE 408809 C DE408809 C DE 408809C
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DE
Germany
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vacuum cleaner
fan
shaft
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blower chamber
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DEK73739D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/02Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
    • A47L5/06Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with rotary fans
    • A47L5/08Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with rotary fans driven by cleaner-supporting wheels
    • A47L5/10Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with rotary fans driven by cleaner-supporting wheels with driven dust-loosening tools

Landscapes

  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. JANUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8e GRUPPE 3 (K73739VIIlSe)
James Blaine Kirby in Cleveland, Ohio, V. St. A.
Staubsauger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 2. Oktober 1916 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist ein. Staubsauger, der zum Reinigen von Fußböden und Teppichen dient und eine Staubgebläsekammer, eine sich vorn an diese anschließende Saugdüse und eine beliebige Antriebsvorrichtung für das Gebläse aufweist. Die Erfindung will die. Aufgabe lösen, den Staubsauger derart auszubilden, daß er möglichst weit unter Möbel heruntergeschoben werden kann, ohne die Möbel oder die Antriebsvorrichtung bzw. den Staubsauger selbst zu beschädigen. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die Gebläsekammer in schräg geneigter Lage angeordnet, derart,
daß die Saugdüse sich an ihr abwärts geneigtes Ende anschließt und von oben in die Gebläsekammer einmündet;, während die Antriebsvorrichtung für das Gebläse unter der unteren, nach oben geneigten Wand der Gebläsekammer untergebracht ist. Diese Unterwand der Gebläsekammer trägt dann auch zweckmäßig Lager für das Getriebe der Antriebsvorrichtung. Letztere kann z. B. aus einem kleinen, am Staubsauger eingebauten Elektromotor bestehen; es können aber auch die Laufräder des Staubsaugers zum Antriebe des Gebläses benutzt werden.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, und zwar ist
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung.
Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt hierzu.
Abb. 3 ist eine Aufsicht des Staubsaugers von unten gesehen.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 in den Abb. 2 und 3, in der Richtung der Pfeile gesehen, und
Abb. 5 zeigt eine Einzeldarstellung der Kupplung.
Mit ι ist. die zweckmäßig zylindrische Kammer des Sauggebläses bezeichnet und mit 2 die Saugdüse des neuen Staubsaugers. Die ' eine Wand dieser Kammer ist bei 3 abnahm- ; bar, und die entgegengesetzt liegende obere Wand ist mit einer Einlaßöffnung 4 ausgestattet. Die Gebläsekammer steht mit ihren geräden Wänden in einem schrägen spitzen Winkel zu der Wagerechten und die Öffnung 4 liegt oben, während die Saugdüse 2 zum Teil über dem unteren Teil dieser Kammer angeordnet ist. Diese Saugdüse erweitert sich zweckmäßigerweise fächerartig; ihr engster Teil umgibt die Öffnung 4 und schließt : diese ein. Von hier aus verbreitert sich1 ' allmählich die Düse bis zu ihrem Ende, wo sie einen Längsschlitz oder eine Saugöffnung 5 aufweist, deren Ebene am besten par- | allel mit der Wagerechten liegt. Die untere ' Wand der Saugdüse wird dort, wo die Düse über die Gebläsekammer reicht, von der oberen Wand der Gebläsekammer gebildet. Daran anschließend wird die Saugdüse unten durch eine besondere Bodenwand 6 abgeschlossen, welche zweckmäßigerweise mit der oberen Wand der Gebläsekammer in einer Ebene liegt. j
Auf der der Saugdüse abgewendeten Seite ist die Gebläsekammer mit einer zweckmäßi- ' gerweise tangential angeordneten Auslaßöff- | nung oder einem Stutzen 7 ausgestattet, an . welchem der durchlässige Staubsack 8 ange- i bracht werden kann. Oben an der Gebläse- | kammer ist noch eine Tülle 9 befestigt, in \ j welcher der Handgriff 10 angebracht werden [ kann, mit dessen Hilfe die Vorrichtung bewegt wird; die Tülle 9 ist bei 11 gelenkig, und zwar in dem Winkel zwischen der Düse ! und der Gebläsekammer. Die untere Platte 3 der Gebläsekammer ist mit Ansätzen 12 ausgestattet, in welchen die Welle 13 gelagert ist, die an ihren Enden die Lauf räder 14 trägt, welche die ganze Vorrichtung tragen. Die Bodenplatte 3 trägt ferner, mit ihr aus einem , Stück, einen Rahmen 15, in welchem eine Welle 16 gelagert ist, an der das Flügelrad 17 des Gebläses befestigt ist. Diese Welle , trägt ein Zahnrad 17« außerhalb der Gebläsekammer; mit diesem Zahnrad ist ein weiteres Zahnrad 18 in Eingriff, das auf einem ebenfalls von der Platte 3 getragenen Zapfen 19 drehbar sitzt. Mit diesem Zahnrad 18 ist ! ein Kegelzahnrad 20 verbunden, das seinerseits mit einem Kegelzahnrad 21 in Eingriff steht, das auf der Welle 13 festgekeilt ist; die Nabe 22 des Kegelzahnrades 21 ist mit dem inneren Teil 23 einer Kugelkupplung nach Abb. 5 verbunden, deren äußerer Teil 24 fest an der Welle 13 sitzt.
Das vordere Ende der Düse endet in zwei voneinander getrennten parallelen Lippen 30 und 31, die die Einlaßöffnung umgrenzen; über dieser Einlaßöffnung ist die Saugdüse ' bei 32 etwas ausgewölbt, um hier eine Bürste 33 aufzunehmen, deren Welle in den Enden dieser Kammer bei 34 gelagert ist. Zum Antrieb der Bürste wird eine Rolle oder ein kleines Rad 35 benutzt, das auf dem Boden läuft und sich in einem engen Gehäuse 36 befindet, welches in den Boden 6 der Düse eingesetzt ist. Die Bewegung dieser kleinen Rolle oder dieses kleinen Rades wird auf die Bürste mit Hilfe eines Zwischenrades 37 übertragen, das innerhalb des Gehäuses 36 gelagert ist und sowohl mit der Rolle 35 wie auch mit einem Reibring 38 auf der Bürstenwelle in Wirkungsverbindung steht. Das kleine Gehäuse 36 ist bei 39 etwas ausgeschnitten, um das Rad oder die Rolle 35 frei heraustreten zu lassen, umfaßt aber das Zwischenrad 37 an allen Seiten, um so zu verhindern, daß Luft hier in die Düse gelangt und die Wirkung des Staubsaugers beeinträchtigt. Die hintere Lippe 31 ist zweckmäßigerweise mit einer annähernd wagerechten Leiste 40 ausgestattet," die sich dicht an die Borsten der Bürste 33 legt oder sie berührt und dadurch das Aufnehmen von schweren Kehrichtstückchen, Faserstückchen usw. erleichtert. Der obere Teil der Düse ist zweckmäßigerweise mit einer Schauöffnung versehen, die durch ein Fenster 42 abgeschlossen ist, und zwar an der Stelle, wo der Staubstrom seine Richtung ändert.
Die Welle 16 ist auf Kugeln 43 gelagert,

Claims (5)

  1. und das Flügelrad des Gebläses ist zweckmäßigerweise aus schwerem Metall, wie z. B. Gußeisen, hergestellt und mit dicken Flügeln ausgestattet, um so gleichzeitig auch als Schwungrad zu wirken. Bei der hier beschriebenen Bauart wird bei dem Vorwärtsschieben der Maschine die Kupplung in Wirkung treten, so daß sie das Flügelrad mit hoher Geschwindigkeit dreht, während beim
    ίο Rückwärtsziehen oder Rückwärtsbewegen des Staubsaugers die Kupplung sich löst, dagegen aber das Schaufelrad sich mit großer Geschwindigkeit weiter dreht.
    Da hier alle beweglichen und mitwirkenden Teile an der einzigen Platte 3 befestigt sind, so kann der Staubsauger leicht auseinandergenommen werden, um nachgesehen und ausgebessert zu werden, ohne daß es notwendig ist, die Zahnräder erst auseinanderzunehmen o. dgl. Aus Abb. 2 ist ersichtlich, daß die vordere untere Kante der Gebläsekammer beinahe den Boden berührt, so daß also die ganzen Antriebsteile unterhalb des hinteren oder höheren Teiles der Gebläsekammer sich befinden, wodurch die Maschine außerordentlich gedrungen und niedrig gehalten ist, so daß sie unter die gewöhnlichen Möbel heruntergeschoben werden kann. Die Ebene, welche die Einlaßöffnung bildet, ist zweckmäßiger- jedoch nicht notwendigerweise tangential zu den Rädern 14. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die vordere Lippe 30 etwas angehoben, um so nach j Möglichkeit zu verhindern, daß die Vorrich- I tung mit ihrer vorderen Kante in die Teppiche hineinschneidet oder gegen die Kanten von Decken und Teppichen stößt. Ferner soll auch hierdurch gleichzeitig ein Luftzug erzeugt werden, welcher über den Flor des Teppichs hinwegbläst, und zwar gegen die Leiste 40.
    Die Bürste wie auch das Flügelrad können auch in anderer Weise angetrieben werden, z. B. durch einen kleinen, in den Staubsauger eingebauten Elektromotor o. dgl.
    Paten τ-Ansprüche:
    i. Staubsauger mit Gebläsekammer, einer sich daran anschließenden vorderen Saugdüse und einer Antriebsvorrichtung für das Gebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläsekammer (11 schräg nach hinten und oben geneigt ist, während die Welle (16) des Ventilatorrades schräg nach hinten abwärts geneigt ist, wobei eine Antriebsvorrichtung mit dieser Welle verbunden und vollkommen unter der unteren, nach oben geneigten Wand des Gehäuses untergebracht ist, während die vordere Saugdüse (2) die obere geneigte Wand der Gebläsekammei überlappt und mit dieser in Verbindung steht.
  2. 2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilatorrad (i 71 und ein Antriebsteil (12Ί eines Getriebes (18 bis 24) auf einer gemeinsamen Welle (16) sitzen, wobei die übrige Antriebsvorrichtung in dem durch die Neigung des Gehäuses entstandenen freien hinteren Winkelraum untergebracht ist.
  3. 3. Staubsauger nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) der Gebläsekammer (i) an seinem hinteren erhöhten Ende die Lager (12) trägt, welche die Welle (13) der Lauf- und Tragräder aufnimmt, wobei die Welle in bekannter Weise durch eine nur in einer Richtung wirkende Kupplung (24) das Getriebe (21,18) antreibt, welche das auf der Ventilatorwelle (16) sitzende Zahnrad (17") in Umdrehung versetzt.
  4. 4. Staubsauger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus von dem abnehmbaren Bodenteil (3) der Getriebekammer (i) getragen wird.
  5. 5. Staubsauger nach Anspruch 1, der eine drehbare Bürste o. dgl. (33) in der Saugdüse (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste von einer auf dem Boden laufenden Rolle (35) angetrieben wird, die in dem Raum zwischen der unteren, aufwärts geneigten Wand (6) der Saugdüse (2) und der Vorderwand der Gebläsekammer (1) angeordnet ist, wobei diese Rolle (35) durch einen Schlitz /'39) in der'unteren Wand der Düse durchtritt, um mit der drehbaren Bürste in Verbindung zu treten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK73739D 1916-10-02 1920-07-10 Staubsauger Expired DE408809C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US145747XA 1916-10-02 1916-10-02

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Publication Number Publication Date
DE408809C true DE408809C (de) 1925-01-26

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ID=21766300

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DEK73739D Expired DE408809C (de) 1916-10-02 1920-07-10 Staubsauger

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DE (1) DE408809C (de)
FR (1) FR521163A (de)
GB (1) GB145747A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139249B (de) * 1955-12-15 1962-11-08 Burrage & Boyde Ltd Staubsauger mit einem von Hand fahrbaren Gehaeuse

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FR521163A (fr) 1921-07-07
GB145747A (en) 1921-10-03

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