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Schreibstift. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Verbesserung
des im Patent :4o5 io6 beschriebenen Schreibstiftes. Die Erfindung besteht darin,
daß der drehbare Anschlag zum Vorschieben des Minenhalters aus einem Ring besteht,
der Durchgangslacher für die nicht vorzuschiebenden Minenhalter besitzt und an seinem
Umfange der Zahl und Farbe der @-linen entsprechende Felder und zwischen diesen
Ausnehmungen aufweist, in welche Nasen o. dgl. einer Drehhülse eingreifen, so daß
durch Drehung der Hülse die gewünschte Mine eingestellt wird, indem das zugehörige
Farbfeld in einem Fenster des Gehäuses erscheint. Die Erfindung besteht ferner darin,
daß .die Minenhalter durch U-förmige, federnde Lager gehalten werden, .die zwischen
sich und einer sie tragenden Hülse durch Umbiegen von oberen Lappen aus der Hülse
Räume für Ersatzminen bilden.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
in vergrößertem Maßstabe dargestellt. Es zeigen: Ab@. i einen Längsschnitt, Abb.2
eine Ansicht der Vorschuborgane, Abb. 3 eine Ansicht des oberen Teiles .des Stiftes,
Abb.-f die zum Einstellen der Mine dienende Hülse in Seitenansicht und Abb. 5 dieselbe
in Unteransicht, Abb.6 eine Aufsicht auf den die Minen vorschiebenden Anschlag,
Abb. 7 eine Aufsicht auf die federnden Lager für die Minenhalter mit Minen.
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i bezeichnet den Mantel des Schreibstiftes mit der verjüngten Spitze
z und der mittleren Mündung 3. Im Unterteil .des Mantels i und der Spitzet sind
die federnden Lager4 in einer Hülse 5 vor-gesehen. Die Lager bestehen im vorliegenden
Falle aus U-förmigen Schienen q., 6, deren Rückwand im oberenTeil der Schiene fehlt,
so daß - nur die Seitenwände 6 stehenbleiben, die gegeneinander federn. Zwischen
diesen federnden Seitenteilen 6 werden im Ruhezustande die Minenhalter gehalten.
Diese bestehen aus einem Stab 7 mit Hülse 8 zur Aufnahme der Mine 9. Die Minenhalter
besitzen an ihrem oberen Ende einen verstärkten hopf io und hängen mittels desselben
in
einer Scheibe i i. Die Scheibe i i wird durch eine aus dem Mantel
nach innen gedrückte Längsnut 12 an einer Drehung verhindert. Die Scheibe i i ist
auf einer Mutter 13 befestigt, die sich auf der Gewindespindel 14 führt. Auf der
-Mutter 13 ist ein Anschlag 15 drehbar angeordnet, dessen obere Stirnwand i6 mit
Durchgangslöchern 17 für die Minenhalter 7, io versehen ist. Iss ist ein Durchgangsloch
weniger angeordnet, als Minenhalter vorhanden sind. Die Stirnwand i(1 und der Umfang
r'.es Anschlages 15 sind zwischen den Durchgangslöchern 17 mit Einkerbungen oder
Ausnehmungen 18 versehen, so daß Seitenwände i9 entstehen, deren Anzahl der Anzahl
der llinenlialtei- entspricht. Diese Seitenwände sind zweckmäßig mit Kennzeichen
für die zugehörige Mine, beispielsweise mit einem farbigen Überzug versehen und
erscheinen in einem Fenster 20 des Mantels i. In die Einkerbungen 18 des Anschlages
15 greifen Nasen 21 der Hülse 22 ein. Diese Hülse 22 ist ein vorliegenden Falle
innerhalb des 'Mantels i gelagert und kann durch Erfassen des geriffelten Umfanges
23, der in den Fensterre 24 des -Mantels i sichtbar ist, gedreht werden. Durch Schlitze
25 der Hülse 22 wird Bierbei ein zu leichter Gang der Hülse 22 und ihre selbsttätige
Drelibe,#vegting verhindert und die richtige Stellung gegenüber dein Anschlag 15,
16 durch Ankörnungen 26 gewährleistet.
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Die Hülse 22 kann statt im Innern des -Mantels auch in Fortsetzung
desselben angeordnet sein.
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Auf dem Ende des Mantels i ist im vorliegenden Falle ein Griftlcnopf
27 vorgesehen, der sich mit einem Bund 28 in dem oberen Teil des Mantels führt und
mit einer hülsenartigen Verlängerung 29 in die Hülse 22 mit Spielrauen hineinreicht.
In dem Boden 3o der Verlängerung 29 ist die Gewindespindel 14 befestigt, die sich
mit einem Bund 31 in einer Zwischenwand 32 der Hülse 22 führt. Am freien Ende der
Gewindespindel 14 ist ein verstärkter Kopf 33 angeordnet.
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Die zwischen der Hülse 5 und den Außenseiten der Schienen .4 verbleibenden
Räume können als Vorratsbehälter für Ersatzminen verwendet werden, indem Lappen
der Hülse 5 oben so umgelegt sind, daß diese Räume 34 verschlossen werden.
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l'#ie Wirkungsweise des neuen Magazinschreibstiftes ist folgende:
Soll eine bestimmte leine vorgeschoben werden, so wird'der Anschlag 15, 16, i9 durch
Drehen der Hülse 22, 23 so lange gedreht, bis in .dem Fenster 2o des Mantels i das
die Mine kennzeichnende farbige Feld erscheint. Die richtige Stellung des Anschlages
sowie der Hülse 22 wird durch die Ankörnungen 26 gewährleistet, deren Anzahl der
Anzahl der Minenhalter entspricht und die sich mit einer Ankörnung des Mantels decken.
Wird jetzt der Griffknopf 27 gedreht, so verschiebt sich die nicht drehbare Scheibe
i i mit dem Anschlag 15, 16, i9 nach unten, und der letztere nimmt mit dem nicht
durchbrochenen Teil seiner Stirnwand 16 den Minenhalter mit, der atis seinem Lager.
leerausgedrückt wird. Die Mine bewegt sich hierbei an der Innenwand der Spitze 2
bis zur -Mündung 3 entlang, wo-Lei ihr Halter 7 sich in der * Scheibe i i entsprechend
schräg einstellt.
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Soll eine andere Mine benutzt «-erden, so wird die vorher benutzte
durch Rückwärtsdrehen <res Knopfes 27 zurückgezogen. Hierbei läuft der Halter
7 bzw. die Hülse 8 auf den verstärkten Kopf 33 auf und wird durch diesen in das
Lager .M hineingedrückt. Die Rückwärtsbewegung des Knopfes 27 erfolgt so lange,
bis diese Bewegung durch Anstoßen der -Ritter 33 gegen den Bund 3i verhindert wird.
Alsdann kann eine andere Mine eingestellt werden.