DE406880C - Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen aus einer Metallegierung mit ueber 25 Prozent Nickel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen aus einer Metallegierung mit ueber 25 Prozent Nickel

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DE406880C
DE406880C DEB102954D DEB0102954D DE406880C DE 406880 C DE406880 C DE 406880C DE B102954 D DEB102954 D DE B102954D DE B0102954 D DEB0102954 D DE B0102954D DE 406880 C DE406880 C DE 406880C
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    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von iWagnetkernen aus einer Metallegierung mit über 25 Prozent Nickel. Die Erfindung betrifft Magnetkerne, insbesondere solche, wie sie bei Belastungsspulen in Telephonleitungen Verwendung finden.
  • Es ist bekannt, einen zerteilten Kern aus Eisen herzustellen, indem man dasselbe zuerst in ganz kleine. Teilchen überführt und dieselben dann zusammenpreB,t, sei es mit, sei es ohne Zuhilfenahme eines Bindemittels. Zwecks gewerblicher Durchführung eines derartigen Verfahrens ist es notwendig, das Eisen zu zerbröckeln, bevor man es zermahlt. Dies kann bei Anwendung der elektrolytischen Methode leicht erfolgen. Werden jedoch gewisse Legierungen verwandt, wie beispielsweise eine Legierung, die Nickel und Eisen. enthält, so ist die Durchführung des eben genannten Verfahrens nicht angängig, da sich lediglich durch Anwendung der elektrolytischen Methode nicht ein, derartiges Zerbröckeln der Legierung erreichen lä.Lit, daß hierauf das Zermahlen erfolgen kann.
  • Die Legierungen aus Nickel und Eisen lassen sich ungefähr in drei allgemeine Klassen einteilen, je nach der durch: Variation des Eisen- und Nickelgehaltes entstehenden Änderung der magnetischen Eigenschaften. Legierungen mit weniger als ungefähr 2o Prozent Nickel zeigen niedrige Permeabilität bei niedrigen magnetisierenden Kräften und haben einen viel -höheren Hysteresisverlust als Eisen. Deswegen sind derartige Legierungen bei der Herstellung magnetischer Kerne von nur geringem Wert. Die Legierungen mit einem Nickelgehalt von ungefähr 2o bis 25 Prozent sind von besonderer Art und können nichtmagnetisch gemacht werden.
  • Legierungen, deren Nickelgehalt ungefähr 25 Prozent überschreitet, haben jedoch Eigenschaften, welche sich in besonderem Maße für die Verwendung in magnetischen Kreisen eignen. Sie sind besonders vorteilhaft `bei der Herstellung von Induktionsspulen für telephonische Zwecke. Der Hysteresisverlust von Legierungen, welche in diesen Bereich. fallen, ist gering, in manchen Fällen viel geringer, als wenn es sich um Eisen handelt. Diese Legierungen können einem besonderen Hitzeverfahren unterzagen -werden, zwecks Änderung der magnetischen Eigenschaften, aber auch ohne ein derartiges Hitzeverfahren besitzen diese Legierungen Eigenschaften, welche im hohen Grade wertvoll für belastete Telephonleitungen sind, wo eine Permeabilität nicht höher als diejenige von Eisen erwünscht ist.
  • In gewissen Fällen jedoch ist es wünschens-.wert, einen Kern zu verwenden, der aus fein verteiltem Material hergestellt ist. Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung eines derartigen Kerns, dessen Bestandteile Nickel und Eisen sind, wobei der Nickelgehalt 25 Prozent der Gesamtlegierung übersteigt.
  • Der gemäß der Erfindung hergestellte Kern gestaltet sich billig bei der Herstellung und ist bezüglich seiner Charakteristiken besonders vorteilhaft für Belastungsspulen und andere elektrische Apparate.
  • Eine Legierung in fein zerteilter Form wird dadurch erhalten, daß man ein Gemisch, welches die Metalle, aus welchen die Legierung bestehen soll, in fein zerteilter Form enthält, auf eine Temperatur erhitzt, die genügend hoch. ist, um eine Legierung zu ergeben, worauf das erhaltene Produktgemahlen, hierauf mit Isoliermaterial bedeckt und in, üblicher Weise in eine feste Masse übergeführt wird.
  • Das Verfahren läßt sich für verschiedene magnetische Legierungen verwenden. Nachstehend sei es an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei als Legierung Nickel und Eisen Anwendung findet.
  • Zunächst ist es notwendig, eine Mischung in fein verteilter Form und in dem Verhältnis: zu .erhalten, welches bei der Legierung, im, vorliegenden Falle Eisen und Nickel, zur. Anwendung gelangen soll. Geeignete Verhältnisse sind ein Nickelgehalt von mehr als 25 Prozent, wobei der Rest aus Eisen besteht; und vorzugsweise annähernd 78 Prozent Nilekel und 22 Prozent Eisen. Um eine billige und zufriedenstellende und innige Vermischung von Eisen und Nickel in fein zerteilter Form zu erhalten, bewirkt man einen Niederschlag der Metalle in dem gewünschten Verhältnis in einem elektrolytischen Bad, bestehend aus einer Lösung ihrer Salze. Die so erhaltene Mischung wird dann in Teilchen von gewünschter Dicke gemahlen. Eine aus diesen Teilchen bestehende Masse wird dann auf eine Temperatur gebracht, bei welcher eine Legierung stattfindet, doch muß Vorsorge getroffen werden, daß das Material nicht so weit erhitzt wird, daß , die Bestandteile zum Schmelzen kommen. Dia so erhaltene Legierung hat die Form einer gesinterten Masse, welche durch Mahlen leicht in Legierungsteilchen gebracht werden kann.
  • Die so erhaltenen Legierungsteilchen können durch Sieben sortiert werden, werden dann mit einem Isolationsmaterial belegt und in bekannter Weise zu einer festen Masse geformt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen aus einer Metallegierung mit über 25 Prozent Nickel, dadurch gekennzeichnet, daß fein zerteilte, isolierte Teilchen der Metallegierung zusammengepreßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung auch Eisen enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus den die Legierungsbestandteile bildenden Metallen ein Genvsch in fein zerteilter Form gebildet und dieses Gemisch auf eine Temperatur erhitzt wird, die genügend hoch ist, um die Legierung hervorzurufen, worauf das erhaltene Produkt gemahlen wird und die hierbei erhaltenen Legierungsteilchen mit Isoliermaterial belegt werden, worauf diese Teilchen schließlich in eine feste Masse geformt werden. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallgemisch durch elektrolytischen Niederschlag und auf darauffolgendes Zermahlen erhalten wird. 5. Kern für Belastungsspulen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe nach dem Verfahren des Anspruchs i hergestellt ist. Das Patent 406 880 ist durch rechtskräftige Entscheidung des Reichspatentamts vom 17.Pebruar 1930 dadurch teilweise für nichtig erklärt, daß an die Stelle der Ansprüche 1 und 2 folgender .Anspruch tritt: Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen für schwache, magnetische Felder aus einer Eisen-Nickel-Legierung mit über 25% Nickel, dadurch gekennzeichnet, daß fein zerteilte, isolierte Teilchen der Eisen-Nickel-Legierung zusammengepreßt werden.
DEB102954D 1920-12-21 1921-12-16 Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen aus einer Metallegierung mit ueber 25 Prozent Nickel Expired DE406880C (de)

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