DE406446C - Verfahren zur Herstellung einer Kunststeinmasse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kunststeinmasse

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DE406446C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L97/00Compositions of lignin-containing materials
    • C08L97/002Peat, lignite, coal
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/04Portland cements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Kunststeinmasse. Viele der bisher .gebräuchlichen Ku.nststeiiimassen eignen sich zwar zur Herstellung von einwandfreiem, wetterkeständigem Fußbodenbelag, nicht aber zur Herstellung von Baukörpern, da nicht genügende Stabilität vorhanden ist.
  • Das neue Verfahren bildet nun ein Glied in der Kette der sparsamen Bauweisen, indem (lie neue Kunststeinmasse zur Herstellung von Bausteinen benutzt werden kann, die die Vorziige einer außerordentlichen Isolierfähigkeit gegen Kälte, Wärme und Schall, Leichtigkeit und Festigkeit gegen Druck sowie die Möglichkeit einer raschen und billigen Herstellung in sich vereinigen. Der Baustein kann unter Verwendun von in Deutschland in großen Mengen vorhandenen Rohstoffen atif kaltem Wege ohne jegliche Verwendung von Kohlen crler sonstigem Heizmaterial hergestellt werden.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß lufttrocken zerkleinerter Torf mit fein gernahlenein,kohlensaurem Kalzium trocken vermengt und finit finit Chlornatrium versetzter Kalkinilch getränkt und nach nochmaligem Trocknen mit Portlandz:ement und erforderlichenfalls finit Füllstoffen trocken vermengt unal dann in Mischmaschinen mit reinem Wasser unter Beifügung von K alziumkarbonat bis zum erdfeuchten Zustande vermengt wird.
  • Nach einem besonders zweckmäßigen Rezept werden zwölf Raumteile trockenen Torfes mit einem Ratenteil kohlensauren Kalzi:ums trocken vermengt, 24 Stunden lang in mit .Io g Chlornatrium auf 1 1 versetzter Kalkinilch eingeweicht und nach dem Trocknen mit Portlandzernent, erforderlichenfalls mit Füllstoffen trocken vermengt und dann in Mischmaschinen mit reinem Wasser, dem auf i 1 iog Ivalziumkarbonat zugesetzt ist, bis zur erdfeuchten Konsistenz gemengt.
  • Der Torf wird also in solcher Weise vorbereitet, daß eine innige und fest:. Verbin-,rlung zwischen diesem und ;dein Bindemittel erzielt wird und dem Torfstoffe durch diese Imprägnierung die Eigenschaft des Aufsatigens von Feuchtigkeit als auch der ',#.Terbrennbarkeit benommen wird.
  • Je nach der Beanspruchung des Baustoffes können der Masse entsprechende Füllstoffe beigemengt werden. Bei Hinzufügen von mineralischen Stoffen wird :der Baustoff mehr ,lem Stein gleichen wohingegen :bei Hinzufügung von organischem Stoff :die Elastizität und Wärmebeständigkeit erhöht wird und so der Baustoff mehr (lein Holz gleichkommt. Die Masse kann mit der Hand in Formen gestampft oder auf Pressen in Matrizen in jede Fonm gepreßt werden. Der Formling läßt .sich .sofort ,ausstoßen und stapeln und die Form oder Matrize kann dauernd weiter benutzt werden.
  • Außer zu Ziegelsteinen, Hohlblöcken, Winkelsteinen, Deckensteinen, Zwischenwandplatten, Bauwerkstücken u. dgl. eignet sich die Masse auch ganz vorzüglich für Dachziegel, Wand- und Fußbodenplatten, fugenlose Fußböden u. dgl. m.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, d aß durch die vorgeschriebene Imprägnierung die Torfteilchen nicht, wie bekannt, nur mit einer Kruste überzogen werden, sondern jedes Teilchen wird durch und durch imprägniert, durch das Trocknen niineralisiert und erhält dadurch die Eigenschaften von Sand und Kies, ohne deren Gewicht zu haben. Das dem Torf vor dem Imprägnieren zugesetzte feine kohlensaure Kalzium setzt sich durch die Kalkmilch in den Torffasern fest und bietet so dein Bindemittel, Portlandze.ment, rauhe Angriffsflächen, so daß alle Torfteilchen durch (las Bindemittel innig verbunden werden und nach dem Abbinden und Erhärten eine feste, <lichte -fasse bilden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRLCi1E: i. Verfahren zur Herstellung einer Kunststeinmasse, dadurch gekennzeichnet, daß lufttrocken zerkleinerter Torf mit feingemahlenem, kohlensaurem Kalzium trocken vermengt und mit mit Chlornatrium versetzter Kalkmilch getränkt und nach nochmaliger Trocknung mit Portlandzement und erforderlichenfalls mit Füllstoffen trocken gemischt und dann in Mischmaschinen mit reinem Wasser unter Beifügung von Kalziumkarbonat bis zum erdfeuchten Zustande gemischt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwölf Raumteile trokkenen Torfes mit einem Raumteil Kalzit trocken gemischt, 24 Stunden lang in mit 40 g Chlornatrium auf 1 1 versetzter Kalkinilch eingeweicht :und nach dem Trocknen mit Portlandzement, erforderlichenfalls mit Füllstoffen trocken gemischt und dann in Mischmaschinen mit reinem Wasser, dein auf 1 1 io g Kalziumkarbonat zugesetzt wird, bis zur erdfeuchten Konsistenz gemengt wird.
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