DE406232C - Einrichtung fuer begrenzte Kraftuebertragung - Google Patents

Einrichtung fuer begrenzte Kraftuebertragung

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DE406232C
DE406232C DEA39605D DEA0039605D DE406232C DE 406232 C DE406232 C DE 406232C DE A39605 D DEA39605 D DE A39605D DE A0039605 D DEA0039605 D DE A0039605D DE 406232 C DE406232 C DE 406232C
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    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/14Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Einrichtung für begrenzte Kraftübertragung. Gegenstand der Erfindung ist eine Ein. richtung für begrenzte Kraftübertragung an Arbeitsgeräten, Werkzeugen und Maschinen, durch welche verhindert wird, daß ein, die zulässige Grenze überschreitender Kraftaufwand durch den Arbeiter ausgeübt wird. Gemäß der Erfindung erfolgt die Kraftübertragung von einem Griffhebel oder Arm aus unter Zwischenschaltung einer in verschiedenem Hebelabstand einstellbaren Feder auf einen zweiten Hebel oder Arm, der als Lastarm bzw. als Mitnehmer oder Schaltorgan lösbar oder fest mit dem wirkenden Teil des Gerätes verbunden ist, wobei, wenn Gier als zulässig eingestellte Kraftaufwand überschritten wird, infolge Nachlassens der zwischengeschalteten Feder eine Verstellung des Griffhebels gegenüber dem Lasthebel erfolgt, die gegebenenfalls von einer sichtbaren oder fühlbaren Bewegung von Anzeigeteilen begleitet sein kann. Diese Anzeigeteile können auch dazu dienen, um zu ermöglichen, daß die einwirkende Kraft sich zwischen einem Minimal- und Maximalbetrag hält.
  • Die Zeichnung zeigt eine Anzahl von Arbeitsgeräten, die unter Zugrundelegung des Erfindungsgedankens ausgebildet sind, und zwar zeigen die Abb. i bis 6 einen sogenannten Gefühlshebel, wie er beispielsweise bei einer Bohrmaschine, Fräsmaschine, Revolverbank und anderen Arbeitsmaschinen für Schaltzwecke dient. Abb. i ist unter der Annahme, daß die von dem Gefühlshebel betätigte Spindel senkrecht verläuft, eine Oberansicht, Abb. 2 ein Längsschnitt, Abb. 3 eine Vorderansicht bzw. eine untere Ansicht zu Abb. i. Abb. .l bis 6 zeigen Einzelheiten.
  • Abb. 7 bis 9 zeigen eine andere Ausführungsform des Gefühlshebels in Ansicht bzw. im Längsschnitt und in Stirnansicht.
  • Abb. io zeigt einen Schraubenschlüssel gemäß der Erfindung und Abb. ioa die zugehörige Endansicht. Abb. i i zeigt einen Schraubenschlüssel mit einstellbarer Backe. Abb. 12 ist ein Schneideisen gemäß der Erfindung. - Abb. i2a zeigt den angelenkten Schneidbackenhebel. Abb. 13 ist eine Bohrratsche, Abb. 1¢ eine Zange gemäß der Erfindung. Abb. 15 bis 17 zeigen eine Kurbel gemäß der Erfindung, und zwar ist Abb. 15 ein Aufriß, Abb. 16 ein Längsschnitt durch den Kurbelgriff und @Abb. 17 ein Grundriß.
  • Ein Griffhebel i und ein Lasthebel oder Lastarm 2 sind derärt zueinander angeordnet, daß die am Griffhebel i wirkende Kraft durch eine zwischengeschaltete Feder .3 auf den Lasthebel 2 übertragen wird, wobei der Lasthebel 2 einen Anlenkungspunkt 4. beispielsweise am Griffhebel i besitzt und der Abstand der Kraftübertragungsfeder ; vom Anlenkpunkt 4. durch Einstellung änderbar ist. Mit der Änderung des Abstandes der Feder 3 vom Drehpunkt q. ändert sich auch das Drehmoment, welches der Lastarm 2 ohne ein Ausweichen der Feder 3 ausüben kann. Wird ein stärkerer Druck am Griffhebel i ausgeübt, als der gegebenen Federstärke ; entspricht, dann weicht die Feder 3 und mit ihr der Lasthebel 2 aus und zeigt. durch diese Bewegung an, daß die Kraftaufwendung die zulässige Grenze überschritten hat. Ein solches Anzeigeorgan ist beispielsweise ein am Lasthebel 2 angelenkter Arm 5, welcher beim Nachgeben der Feder 3 mit dem Lasthebel 2 gegen die Hand des Arbeiters ausschwingt und gegebenenfalls durch einen nachgiebigen leisen Druck der Stelle 5a in fühlbarer Weise die erfolgte Überschreitung der zulässigen Kraftaufwendung anzeigt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 6 ist der Griffhebel i mit einer Nabe lose schwenkbar um eine Spindel 6 angeordnet; mit der Spindel 6 fest verbunden, beispielsweise verkeilt, ist ein Stirnrad 7. Der übergang der Griffhebelnabe ia in den Griffhebel i kann in seinem schildartigen Teile den Lagerbolzen q. für den Lasthebel 2 tragen, an welchem der Fühlerarin 5 bei 2a angelenkt ist und unter der Wirkung einer Feder 8 steht. Die Nase 5b des Armes 5 dient als Anschlag gegenüber dem Hebel 2, so daß man bei unmittelbarem Erfassen des Hebels 5 den Lastarm 2 um den Zapfen 4 ausschwingen und aus den Stirnradkerben herausheben kann.
  • Der Griffhebel i ist zweckmäßig hohl ausgebildet und erhält beispielsweise einen U-förmigen Querschnitt, so daß der Lasthebel 2 in den Griffhebel i ganz oder teilweise versenkt sein kann. Die Kraftübertragungsfeder 3 ist mit einem Gleitstück oder Schlitten 3« in einem Längsschlitz 1b des Griffhebels i geführt und von Hand einstellbar, indem der Griffknopf 3b, welcher aus dem Schlitz iL hervorschaut, erfaßt und verschoben wird.
  • Ist das an dem wirkenden Teil der Vorrichtung von dem Lastarm 2 ausgeübte Moment (also bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i), abhängig von dem Schaltdruck der Schaltklinke 2b auf das Stirnrad 7, größer als das von der konstanten Kraft der Feder 3 und dem Abstand vom Drehpunkt 4 bestimmte Moment, dann erfolgt eine relative Lagenänderung vom Lasthebel 2 und Griffhebel i gegeneinander, die an sich schon die Überschreitung des zulässigen Drehmomentes bei der Kräftübertragung anzeigt und sie auch noch z: B. Sicht- oder fühlbar für den. Arbeiter angibt.
  • Bei dem in den Abb. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Lasthebel 2 starr mit dem wirkenden Teil des Gerätes verbunden, z. B. durch einen Dorn 9. Das Gerät selbst ist hier nicht weiter angedeutet, es kann angenommen werden, daß die Büchse i o beispielsweise mit der Spindel eines Arbeitsgerätes oder einer Werkzeugmaschine verbunden ist. Der Lasthebel 2 ist vollständig in den Griffhebel i eingelassen, der den Lastarm 2 gehäuseartig umgibt. Die Feder 3 sitzt bei dieser Ausführungsform verschiebbar auf dem Lastarm 2, man kann hierzu beispielsweise eine Hülse Y auf dem Lastarm 2 verschiebbar anordnen. und an der Hülse 3c ein Griffstück 3d vorsehen, welches durch einen Längsschlitz des Griffhebels 1 hervorragt. Am Griffhebel i kann eine Einteilung angebracht sein, welche die Einstellung der Feder 3 für verschiedene zulässige Kraftmomente am Griffhebel i angibt oder unmittelbar für verschiedene, im gegebenen Falle verwendete Werkzeuge. Der Griffhebel i schwingt lose um eine Drehachse und kann hierzu lose mit einem Auge auf die Büchse i o aufgeschoben sein. Die zum Anzeigen des ausgeübten Kraftmomentes dienenden Mittel sind im vorliegenden Falle Stifte i i, welche querliegend am Lasthebel 2 befestigt sind, wobei im Griffhebel i Durchtrittsöffnungen 12 für die Stifte i i vorgesehen sind. Überschreitet das Kraftmoment am Griffhebel i die durch die jeweilige Einstellung der Feder 3 zulässige Grenze, dann gibt die Feder .3 nach, der Griffhebel i nähert sich dem Lasthebel 2, und die Stifte i i treten durch die Löcher 1 2 hervor, was sich in einem leisen Druck auf die Hand des Arbeitenden fühlbar macht. Bleibt andererseits das Kraftmoment am Griffhebel i unter dem zulässigen Höchstwert, dann stehen die Stifte i i an der den Löchern 12 gegenüberliegenden Wand des Griffhebels i hervor, also in Abb. 7 in der unteren Wand, und zeigen dadurch an, daß das Kraftmoment den zulässigen Höchstwert noch nicht erreicht oder gar überschritten hat.
  • Schließlich ist es auch möglich, den Griffhebel i und den Lasthebel 2 miteinander starr zu verriegeln, was erforderlich ist, wenn größere Kraftmomente übertragen werden sollen, als für gewöhnlich zulässig ist. Hierzu ist zwischen den beiden Hebeln i und 2 ein, entsprechend einstellbarer Anschlag vorgesehen. Nach Abb. 7 ist in dem Hohlraum des Griffhebels i ein Anschlagstift i ; angeordnet, der für gewöhnlich in ein Loch 14 des Lasthebels 2 eintreten kann. «Wird die Schieberhülse 3c so weit verschoben, daß sie das Loch 14 verdeckt, dann wird eine Verdrehung des Griffhebels i gegenüber dem Lasthebel 2 verhindert, und die beiden Hebel i und 2 sind starr miteinander verbunden.
  • Bei dem Schraubenschlüssel nach Abb. io sitzt eine Backe des Schraubenschlüssels am Griffhebel i, die zweite Backe am Lasthebel ä, und beide Hebel sind miteinander durch den, Zapfen 4. gelenkig verbunden, wobei der Lasthebel 2 in den Griffhebel i versenkt ist und einen Fühlerstift i i trägt, der bei Überschreitung des- zulässigen Kraftmoments aus dem, Loch 12 des Griffhebels i hervortritt. Der Griffhebel i und der Lasthebel 2 können auch nur als Träger der Schraubenbacken dienen, wie Abb. i o zeigt, und die Schraubenschlüsselbacken können auch nachstellbar sein (Franzosenschlüssel). Ebenso kann man beispielsweise Schneidbacken am Griffhebel i oder am Lasthebel 2 vorsehen. Abb. 1 2 zeigt als Ausführungsform ein Windeeisen, bei dem wiederum der Lasthebel 2 im Griffhebel i gelagert ist. Abb. 13 zeigt eine Bohrknarre, die in, der Art ausgebildet ist, wie Abb. i angibt, und Anzeigestifte i i, wie die Ausführungsform gemäß Abb. 7 besitzt. Abb. 14 zeigte eine gemäß der Erfindung ausgebildete Rohrzange. Der Griffhebel i ist hier über einem Zangenarm vorgesehen, welcher als Lasthebel 2 im Sinne vorliegender Erfindung wirkt. Durch die Zange wird ein Erfassen des Gegenstandes mit vorbestimmtem Druck ermöglicht und der Gegenstand daher vor übermäßigem Druck geschützt. Auch bei dieser Zange ist die Ausbildung in der Art durchführbar, daß der Lasthebel 2 den Griffhebel i zum Teil umgibt.
  • Bei dem Kurbeltrieb nach Abb. 15 bis 17 erhält der Griffhebel i einen Handgriff 15 und ist, wie üblich, lose drehbar um die Spindel 6 gelagert, während der Lasthehel2 in das Schaltrad 7 eingreift, wobei die hbertragung der Kurbelbewegung von dem Griffhebel i auf den Lasthebel 2 durch die zwischengeschaltete Feder 3 erfolgt. Hier sind der Griffhebel i und der Lasthebel 2 nebeneinander bzw. übereinander angeordnet. Tritt eine Verschiebung zwischen beiden -ein, dann tritt aus dem Handgriff 15 der als Anzeigemittel dienende Stift heraus, und zwar wird er dadurch herausgedrängt, daß das Unterende des Bolzens i i sich über eine schräge Fläche des Lasthebels a verschiebt, wodurch eine achsiale Verstellung des Stiftes i i veranlaßt wird, der dann einen Druck auf die Hand ausüben kann.
  • Der Erfindungsgedanke ist bei jeder Art von Werkzeug und Werkzeugmaschinen bzw. Instrumenten und Arbeitsgeräten und Arbeitsmaschinen anwendbar, und zwar bei Kraftübertragung für Erzielung einer Drehbewegung oder einer hin und her gehenden Bewegung oder von achsialen Verschiebungen.
  • Die Einrichtung kann auch mit Federn änderbarer einstellbarer Spannung in Verbindung mit dem verstellbaren Hebelabstand gebaut werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für begrenzte Kraftübertragung an Arbeitsgeräten u. dgl. mit einem Last- und einem Krafthebel, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Lasthebel (2) und dem Krafthebel (i') angeordnete Feder (3) verstellbar ist, so daß durch Einstellung der Feder der Grenzwert der durch das Gerät zu übertragenden Kraft geändert werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (3) mittels eines Schiebers in einem Längsschlitz des Griffhebels oder mittels einer Hülse auf dem Lasthebel derart verschieb bar ist, daß der Hebelarm der Feder in; bezug auf die Griffhebelachse geändert werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hebeln eine starre Kupplung vorgesehen ist, die wahlweise eine starre Verbindung der beiden Hebel ermöglicht, wenn die Einrichtung zur Übertragung größer als der normal zulässigen Kräfte verwendet werden soll. ,
  4. 4. Einrichtung für begrenzte Kraftübertragung an Arbeitsgeräten, Werkzeugen oder Maschinen, mit einem Last- und einem Krafthebel und einer zwischengeschalteten Feder, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die bei Benutzung des Arbeitsgerätes das Überschreiten des zulässigen Kraftaufwandes anzeigt.
  5. 5. Einrichtung für begrenzte Kraftübertragung an Arbeitsgeräten o. dgl. mit einem Last- und einem Krafthebel und einer zwischengeschalteten Feder, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die bei Benutzung des Arbeitsgerätes das Unterschreiten eines bestimmten Kraftaufwandes anzeigt.
  6. 6. Einrichtung für begrenzte Kraftübertragung an Arbeitsgeräten o. dgl. mit einem Last- und einem Krafthebel und einer zwischengeschalteten Feder, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die bei Benutzung des Arbeitsgeräts sowohl die Überschreitung des zulässigen Kraftaufwandes wie auch die Unterschreitung eines bestimmten Kraftaufwandes anzeigt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch ,4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung aus Teilen besteht, welche eine fühlbare Verstellung erfahren. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Lasthebel Stifte (i i) angebracht sind, die durch Öffnungen (i2) im Griffstück des Krafthebels durchtreten können ` (Abb. 7, 10 bis 12).
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Griffstück (14) des Krafthebels ein Stift (i i) verschiebbar angeordnet ist, der mit einer Schrägfläche am Lasthebel derart zusamm,enwirkt, daß er bei Überschreiten des zulässigen Kraftaufwandes durch Auflaufen auf die Schrägfläche aus dem Griffstück gedrückt wird (Abb. 15, 16). i o. Einrichtung nach Anspruch i bis 9, insbesondere auch Handwerkszeug, z. B. Zange, Schraubenschlüssel, Bohrratsche, Windeisen, Schaltkurbel usw., dadurch gekennzeichnet, daß ein als Handgriff dienender, um eine Büchse oder einen Zapfen lose drehbarer Hebel den. als Dreh-oder Schaltarm wirkenden Arbeitsarm oder Lastarm umhüllt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0394264A4 (en) * 1987-07-02 1990-12-27 Henry G. Cummings Ratchet key chuck tool

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0394264A4 (en) * 1987-07-02 1990-12-27 Henry G. Cummings Ratchet key chuck tool

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