DE405696C - Schalldaempfer - Google Patents

Schalldaempfer

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DE405696C
DE405696C DEF54171D DEF0054171D DE405696C DE 405696 C DE405696 C DE 405696C DE F54171 D DEF54171 D DE F54171D DE F0054171 D DEF0054171 D DE F0054171D DE 405696 C DE405696 C DE 405696C
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Germany
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silencer
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N1/00Silencing apparatus characterised by method of silencing
    • F01N1/14Silencing apparatus characterised by method of silencing by adding air to exhaust gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

Bibiiotheek
Bur. Ind. Eigendom
2 2 JAN. 1925
AUSGEGEBEN
AM 8. NOVEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 405696 KLASSE 46 c GRUPPE 29
I\46c*)
Ernesto Fragano und Ettore Villa in Rom.
Schalldämpfer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1923 ab.
Die Erfindung betrifft Schalldämpfer, in deren Gehäuse ein mit seitlichen Öffnungen versehenes, am Ende geschlossenes Gaszuleitungsrohr hineinragt, wahrend parallel hierzu eine Reihe an den Enden nach der Außenluft hin offener, mit seitlichen Öffnungen versehener Gasableitungsrohre angeordnet sind. Hierbei bestehen die Öffnungen aus senkrecht zur Rohrachse verlaufenden Einschnitten, von
ίο denen der dem Lufteintritt zugekehrte Rand muldenförmig in das Rohrinnere hineingedrückt ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der andere Rand etwas vorgestreckt ist, so daß eine Art Schutzdach vor jeder Öffnung entsteht und die Luft über den eingebuchteten Rand hinwegströmt und eine Saugwirkung auf die außerhalb des Rohres befindlichen Auspuffgase ausübt.
Bei dieser Ausbildung des Schalldämpfers sind die Auspuffgase zwar gezwungen, mehrfach ihre Richtung zu ändern, wodurch das Geräusch wesentlich vermindert wird, indessen ist der Widerstand, den die Auspuffgase in dem Schalldämpfer vorfinden, gering, weil die durch die offenen Rohre strömende Luft infolge der eigenartigen Ausbildung der seitlichen Rohröffnungen die in dem Gehäuse des Schalldämpfers befindlichen Auspuffgase stark ansaugt. Auf .der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch den Schalldämpfer;
Abb. 2 ist ein teilweiser Längsschnitt durch ein Gesableitungsrohr;
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B in Abb. 2.
Der Schalldämpfer besteht aus einem Gehäuse α von Eisenblech; die Enden des Gehäuses sind durch die beiden Böden b und c geschlossen. Durch die Mitte des Bodens b geht ein Rohr d hindurch, dessen Länge etwa ein Drittel von derjenigen des Gehäuses α beträgt. Beim Befestigen des Schalldämpfers an der Kraftmaschine wird dieses Rohr d du.rch den Flansch e mit dem Auspuffrohr der Maschine verbunden. Im Rohr d ist eine Zahl Öffnungen / für den Gasaustritt vorgesehen. Außerdem sind im Inneren des Gehäuses α ein oder mehrere Rohrpaare g aus Metall ange-
ordnet, deren Enden in den Scheiben b und c befestigt sind. In Abb. ι ist der Einfachheit halber nur ein Paar Rohreg veranschaulicht. Ein Teil der Rohrlänge ist mit öffnungen h versehen.
Die öffnungen h sind in der Weise hergestellt, daß in der Rohrwand senkrecht zur Längsachse Schnitte i angebracht werden. Der dem Lufteintritt zugekehrte Rand k
ίο des Einschnittes ist muldenförmig in das Rohrinnere hineingedrückt, während der andere Rand des Einschnittes etwas vorgestreckt ist, wie die Abb. 2 deutlich erkennen läßt. Es entsteht auf diese Weise vor jeder seitlichen öffnung eine Art Schutzdach, über dessen Rand die Luft hinwegströmt und hierbei eine saugende Wirkung ausübt. Die außerhalb des Rohres befindlichen Auspuffgase werden infolgedessen in das Rohrinnere hineingesaugt und ins Freie abgeführt.
Die Hauptwirkung der Vorrichtung wird durch die Unterbrechung des statischen Gleichgewichtes hervorgebracht, welche von den schutzdachförmigen öffnungen bewirkt wird. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schalldämpfer, in dessen Gehäuse ein mit seitlichen öffnungen versehenes, am Ende geschlossenes Gaszuleitungsrohr hineinragt, während parallel hierzu eine Reihe von an den Enden nach der Außenluft hin offenen, mit seitlichen öffnungen versehenen Gasableitungsrohren angeordnet sind, wobei die öffnungen hergestellt sind, indem von senkrecht zur Rohrachse verlaufenden Einschnitten der dem Lufteintritt zugekehrte Rand muldenförmig in das Rohrinnere hineingedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Rand etwas vorgestreckt ist, so daß eine Art Schutzdach vor jeder öffnung entsteht und die Luft über den eingebuchteten Rand hinwegströmt und eine Saugwirkung auf die außerhalb des Rohres befindlichen Auspuffgase ausübt.
    Abb. i.
    ΓΓ
    Ά-
    IiI
    Nl/
    Abb. 2.
    Abb. 3.
DEF54171D 1923-06-12 1923-06-12 Schalldaempfer Expired DE405696C (de)

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ID=7106890

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DE (1) DE405696C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106564B (de) * 1956-03-13 1961-05-10 Felix Rohsmann Dr Ing Dr Rer N Vorrichtung zum Daempfen von periodischen oder aperiodischen Stroemungsstoessen in Leitungen fuer stroemende Gase oder Daempfe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106564B (de) * 1956-03-13 1961-05-10 Felix Rohsmann Dr Ing Dr Rer N Vorrichtung zum Daempfen von periodischen oder aperiodischen Stroemungsstoessen in Leitungen fuer stroemende Gase oder Daempfe

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