DE405358C - Kippbarer Gleitsattel fuer Fahrraeder - Google Patents

Kippbarer Gleitsattel fuer Fahrraeder

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Publication number
DE405358C
DE405358C DEB112356D DEB0112356D DE405358C DE 405358 C DE405358 C DE 405358C DE B112356 D DEB112356 D DE B112356D DE B0112356 D DEB0112356 D DE B0112356D DE 405358 C DE405358 C DE 405358C
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DE
Germany
Prior art keywords
saddle
frame
bicycles
sliding
central position
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Expired
Application number
DEB112356D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buchloh & Renkhoff
Original Assignee
Buchloh & Renkhoff
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buchloh & Renkhoff filed Critical Buchloh & Renkhoff
Priority to DEB112356D priority Critical patent/DE405358C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405358C publication Critical patent/DE405358C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
    • B62J1/04Saddles capable of swinging about a horizontal pivot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Kippbarer Gleitsattel für Fahrräder. Der Fahrer übt bekanntlich beim Gebrauch des Rades durch seine Beinmuskulatur, unterstützt von einem veränderlichen Teile seines Körpergewichtes, sowie dem Stützdruck auf die Lenkstange eine Belastung auf die umlaufenden Pedale aus, welche sich in dem Fortbewegen des Rades auswirkt.
  • Bei dem Übergang von einem langsamen in ein schnelleres Fahren äußert sich die Druckwirkung in erhöhtem Maße auf die Sattelfläche, in dem Bestreben, die Druckflächen und Stützpunkte auseinanderzuschieben und die Beine zwecks erhöhter Beanspruchung zu strecken. Dieser erhöhten Druckwirkung widerstehen bei den Fahrrädern mit feststehenden Sätteln nicht nur die Pedale und Lenkstange, sondern auch der meist zu den Beinlängen schlecht eingestellte Sattel. Hieraus ergibt sich eine nur teilweise ausnutzbare körperliche Kraftleistung wie auch eine schnelle Ermüdung, welche dadurch begünstigt wird, daß die starre Satteleinrichtung den Bewegungen des Körpers weder in der Längsrichtung noch in der seitlichen Richtung Folge geben kann.
  • Es ist bisher auf verschiedene Arten versucht worden, diese Übelstände zu beseitigen, und es sind mehrere Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen der Sattel als Gleitsattel ausgeführt ist. Dabei ist dann das Sattelgestell oder der Sattelsitz auf einem durch Federn betätigten, in der Längsrichtung verschiebbaren Rahmen oder einer Gleitstange befestigt. Ferner sind Sättel bekannt geworden, bei welchen auch eine seitliche Bewegung des Gleitsattels möglich ist.
  • Alle diese bekannten Einrichtungen haben viele Nachteile, und vor allem zeigen die Ausführungen, bei welchen außer der Verschiebung des Sattels in der Längsrichtung eine seitliche Bewegung möglich ist, den übelstand, daß hierbei der Sattel seitlich beliebig nach der einen oder anderen Seite des Rades überhängt, wodurch der Fahrer eher eine Unsicherheit im Fahren als eine Unterstützung seiner Anstrengungen verspürt. Diese :Yachteile werden durch vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, daß durch eine möglichst tiefe Lage des Angriffspunktes des Sattels im Sattelrahmen, und zwar unterhalb der Satteltraghülse, eine selbsttätige Einstellung des Sattels in die Mittelstellung begünstigt wird. Ferner wird der Sattel durch Federwirkung oder durch Anwendung von Druckluft in die Ausgangsstellung zurückbewegt, wodurch der Fahrer bei höherer Beanspruchung der Pedale unterstützt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Gesamtansicht des , schwingbaren Gleitsattels, Abb. 2 einen Längsmittelschnitt durch den Gleitrahmen, Abb.3 in der linken Hälfte den Schnitt A-B und in der rechten Hälfte die Ansicht nach Pfeilrichtung C der Abb. 2, Abb. ,f einen Einzelteil, die doppelseitige Blattfeder, Abb. 5 die Draufsicht auf den Gleitrahmen bei Verwendung von Preßluft, wobei die obere Hälfte im Schnitt dargestellt ist.
  • Der seitlich kippbare Gleitsattel besteht aus dem üblichen Ledersattel a, welchei mit den beiderseitigen Drahtbügeln b in den vorspringenden Ansätzen c des zweiteiligen Gleitrahmens d ruht, in diesen verstellbar ist und durch die Klemmplatten e mittels der Schrauben f festgesetzt wird. Der S-förmig gebogene Stahlgleitrahmen d besitzt beiderseitig in der Mitte eine vierkantige Auspressung g, welche zur Aufnahme der vorstehend erwähnten Schrauben/ dienen. An den beiden Kopfenden wird der zweiteilige Gleitrahmen d durch Verschraubungen /t und i an der an einem Ende umgebogenen massiven oder hohlen Gleitstange k befestigt und von dieser getragen. Die massive oder hohle Gleitstange k führt durch das Gehäuse m und hat am vorderen Teil die für die Ausführung mit Federbetätigung vorgesehene Federdruckbüchse n sowie in der Mitte die Schraubenfeder o aufgesteckt. Das zylinderförmige Gehäuse m ist an einer Seite durch die Metallverschraubung p mit der geschlitzten Klemmmutter g und an der anderen Seite durch die Verschraubung t- geschlossen und besitzt eine feste Verbindung mit dem Tragrohrs, welches in dem Fahrgestellt festgeklemmt wird und in diesem ruht. Bei der Ausführung für Preßluft besteht die Gehäuseeinrichtung aus dem auf der massiven oder hohlen Gleitstange k festsitzenden Kolben u, den beiden Ledermanschetten v und dem Druckventil w, unter Fortfall der Feder o. Für beide Einrichtungen befindet sich an dem hinteren Gehäusekopf das Schutzblech x sowie die auf dem Sattelstützrohr s festgeklemmte Blattfeder y, welche die Kippbewegung begrenzt und den Rahmen in die Mittellage wieder zurückdrückt. Um bei der hin und her gleitenden Bewegung der Stange k, besonders aber bei der Kippbewegung des Sattels, die Reibungswiderstände in den Lagerungen möglichst zu vermindern, können an diesen Stellen bei r und g Kugellager vorgesehen werden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch den sich auf den Sattel äußernden Druck gleitet derselbe mit der durch das festliegende Gehäuse in gehenden und durch den Gleitrahmen d mit dem Sattelgestell verbundenen Gleitstange k nach hinten, so daß sich der Abstand zwischen dem Sitz und den Pedalen der Druckwirkung entsprechend vergrößert. Durch die auf der Gleitstange k wirkende Schraubendruckfeder o bzw. durch die Preßluftdruckwirkung auf den Kolben u wird der Sattel bei nachlassender Belastung, also mit dem Einsetzen einer langsamen Fahrt, zum Teil .oder gänzlich zurückgleiten. Den seitlichen körperlichen Bewegungen des Fahrers folgend, bewegt sich der Sattel infolge der drehbaren Lagerung der Gleitstange k in der Traghülse m aus der Mittellage, wobei der Rahmen d gegen die Blattfeder y drückt. Diese gleitet auf dem in der Längsachse sich bewegenden Gleitralunen d ab und hat das Bestreben, die ursprüngliche Mittelstellung des Sattels wiederherzustellen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCI3: Kippbarer Gleitsattel für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, daß dei- Ledersattel (a) mit dem Sattelgestell (b) unterhalb der Satteltraghülse (m) an einem S-förmig gebogenen Rahmen (d) befestigt ist, welcher derart in der Längsrichtung verschiebbar und nach der Seite kippbar ist, daß sich der Sattel stets selbsttätig in die Ausgangsstellung und in die horizontale Mittellage wieder einstellt, wobei die Verschiebbarkeit durch eine unter Federdruck oder Preßluftdruck stehende, durch die Sattelstütze hindurchgeführte, am hinteren Ende nach unten umgebogene und mit dem Rahmen (d) verbundene massive :oder hohle Gleitstange erfolgt, während eine an dem Sattelstützrohr (s) befestigte doppelseitige Blattfeder (y) den Rahmen in die horizontale Mittellage wieder zurückdrückt.-
DEB112356D 1924-01-19 1924-01-19 Kippbarer Gleitsattel fuer Fahrraeder Expired DE405358C (de)

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DE (1) DE405358C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059792B (de) * 1955-10-12 1959-06-18 Wittkop & Co G M B H Sattel fuer Einspurfahrzeuge
JP2007521998A (ja) * 2003-11-27 2007-08-09 カン ヨン パク, 自転車用乗馬型鞍
EP4316957A1 (de) 2022-08-05 2024-02-07 Gneuß, Detlef Schwenkbrückeneinheit zur verbindung eines fahrradsattels

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1059792B (de) * 1955-10-12 1959-06-18 Wittkop & Co G M B H Sattel fuer Einspurfahrzeuge
JP2007521998A (ja) * 2003-11-27 2007-08-09 カン ヨン パク, 自転車用乗馬型鞍
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