DE52093C - Fahrrad-Lenkstangeneinrichtung zur Abschwächung der Erschütterungen - Google Patents
Fahrrad-Lenkstangeneinrichtung zur Abschwächung der ErschütterungenInfo
- Publication number
- DE52093C DE52093C DENDAT52093D DE52093DA DE52093C DE 52093 C DE52093 C DE 52093C DE NDAT52093 D DENDAT52093 D DE NDAT52093D DE 52093D A DE52093D A DE 52093DA DE 52093 C DE52093 C DE 52093C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pin
- spring
- handlebar
- handles
- bicycle handlebar
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K21/00—Steering devices
- B62K21/12—Handlebars; Handlebar stems
- B62K21/14—Handlebars; Handlebar stems having resilient parts therein
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1889 ab.
Durch vorliegende Erfindung, welche sich, auf eine elastische Lagerung der Lenkstange
an Fahrrädern bezieht, wird eine Abschwächung der Stöfse bezw. Schwingungen bezweckt, welche
die Lenkstange beim Befahren unebenen Bodens erfährt ■ und welche sich in den Händen des
Fahrers in unangenehmer Weise fühlbar machen. Die Vorrichtung ist besonders für Zweiräder
bestimmt, doch kann dieselbe auch bei anderen Fahrrädern Anwendung finden, bei welchen die
Lenkstange von der Steuerungsachse getragen wird.
Der angestrebte Zweck wird hier durch eine einfache und haltbare Einrichtung erreicht,
welche auch auf die äufsere Erscheinung des Fahrrades keinen nachtheiligen Einflufs ausübt,
indem der gröfste Theil der Einrichtung verdeckt
liegt.
Zu diesem Zwecke ist das obere Ende der Steuerungsachse hohl und vorn mit einem
Schlitz versehen, durch welchen ein an der Lenkstange befestigter Zapfen in das Innere der
Steuerungsachse hineinreicht.
In dem Hohlraum der Steuerungsachse ist unter dem Zapfen eine Schraubenfeder oder
eine andere geeignete Feder angeordnet, während über dem Zapfen ein Pfropfen aus Gummi
oder anderem geeigneten elastischen Material eingefügt ist, welcher mittelst eines· in das
obere Ende der hohlen Achse eingeschraubten Bolzens gegen den Zapfen gedrückt wird, so
dafs sowohl die obere Lage aus elastischem Material, als auch die untere Feder unter einem
gewissen Druck stehen. Die von unten gegen den Zapfen drückende Feder oder sonstige
elastische Zwischenlage kann auch mit einer eigenen Spannvorrichtung versehen sein.
Die Lenkstange, deren Enden nach rückwärts gebogen sind, ist drehbar in einem Lager gelagert,
so dafs der Zapfen, sofern die Hände des Fahrers auf den Griffen ruhen bezw. die
Griffe niederdrücken, sich gegen die Feder legt und dieselbe mehr oder weniger zusammendrückt.
Die Feder wirkt als elastisches Kissen, so dafs die auf die Hände des Fahrers ausgeübten
Schwingungen abgeschwächt werden.
In derselben Weise und mit ähnlicher Wirkung bietet die obere Zapfenlage, welche gegebenenfalls
auch aus einer Feder bestehen kann, einen elastischen Widerstand für den Zapfen und damit für die Lenkstange, wenn
der Fahrer die Griffe anhebt.
Fig. ι der Zeichnung veranschaulicht einen senkrechten Schnitt durch die Einrichtung;
Fig. 2 ist ein Aufrifs derselben, Fig. 3 ein waagrechter Schnitt unmittelbar oberhalb des
Zapfens; Fig. 3a zeigt die Anordnung der Lenkstange im Grundrifs; Fig. 4 und 5 veranschaulichen
eine- Abart der Einrichtung in senkrechtem und waagrechtem Schnitt.
In dem oberen hohlen Theil der Steuerungsachse α befindet sich vorn der Schlitz a\
durch welchen hindurch der an der Lenkstange b sitzende Zapfen bl in das Innere von
α hineinreicht. Unter dem Zapfen b1 ist im
Hohlraum der Achse a. eine Schraubenfeder c oder irgend eine andere geeignete Feder angebracht,
welche sich unten auf eine in der Achse α befestigte Platte a2 stützt. Zwischen
das obere Ende der Feder und den Zapfen b1 ist eine Scheibe bezw. ein Kolben cl ein-
geschaltet, auf welchen der Zapfen wirkt;
ebenso ist unmittelbar über dem Zapfen eine ähnliche Scheibe bezw. ein Kolben dl und
hierüber ein Pfropfen d aus Gummi oder ein anderes geeignetes elastisches Kissen bezw. ebenfalls
eine Feder angeordnet..
Ein mit Vierkant e1 versehener Schraubenbolzen
e, für welchen im oberen Ende der Achse α das Muttergewinde vorgesehen ist,
wird eingeschraubt und derart angezogen, dafs sowohl das über dem Zapfen als auch das
unter demselben befindliche elastische Kissen bis zu einem geeigneten Grade gespannt werden.
Der Handhebel b, welcher wie gewöhnlich mit nach rückwärts gebogenen Enden versehen
ist, an-welchen die Griffe U1 sitzen, ist drehbar
in den Lagern/1 gelagert, welche mit je einer Hälfte der um das obere Ende der Achse a
gelegten Schelle f ein Ganzes bilden. Die beiden Hälften der Schelle / werden mittelst
der Schraube /2 zusammengezogen.
Bei der durch Fig. 4 und 5 veranschaulichten Abart läfst sich die untere Feder c
bezw. das dieselbe ersetzende elastische Kissen ebenfalls direct spannen. Die Lenkstange b
und die Federn c und d sind in diesem Falle mit einer kurzen, rohrförmigen Stütze a* verbunden,
und zum Einstellen und Spannen der Feder c dient eine Schraube c3,· welche in der in
dem Rohr α* befestigten Platte α2 ihre Mutter
-findet und oben einen scheibenförmigen Kopf c2 iträgt, auf welchen sich das untere Ende der
Feder c stützt. Das untere Ende der Schraube ist als Vierkant c4 ausgebildet, um die Schraube
bequem drehen zu können.
Die Hülse a* wird in das obere Ende der
Hohlachse α eingesetzt. Letztere ist mit einem Schlitz α3 versehen, in welchen ein in der
Hülse a* befestigter Stift α5 hineinreicht, so
dafs eine Drehung der Hülse a* gegen die
Achse α verhindert wird. Mittelst einer um das geschlitzte Ende der Achse α gelegten
Schelle α4 kann durch kräftiges Anziehen der
zugehörigen Schraube die Hülse α* in der Achse α festgelegt und nach Lösen der
Schelle α4 leicht abgenommen und die Feder c
dann fester angezogen oder nachgelassen werden. Wenn die Hände des Fahrers auf den
Griffen i>2 ruhen bezw. der Fahrer die Griffe £2
niederdrückt, so lastet der Zapfen bl auf der unteren Feder c und drückt dieselbe mehr
oder minder zusammen. Die Feder wirkt dann als ein elastisches Kissen und schwächt die
Erschütterungen ab, welche die Hände des Fahrers' erleiden, wenn das Fahrzeug sich auf
unebenem Boden bewegt. In derselben Weise und mit ähnlicher Wirkung bietet die obere
Feder oder das dieselbe ersetzende Kissen d einen elastischen Widerstand für den Zapfen b1
und somit auch für die Handhaben, wenn der Fahrer dieselben nach oben hebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fahrrad - Lenkstangeneinrichtung , gekennzeichnet durch eine mit nach rückwärts gebogenen Griffen (b2) versehene Lenkstange (b), welche vor der Steuerungsachse (a) oder einer Verlängerung (a*) derselben waagrecht drehbar gelagert und mit einem Zapfen (b1) verbunden ist, der nach rückwärts in die hohle Steuerungsachse oder deren Verlängerung reicht und zwischen Federn (c d) gehalten wird, so dafs die Erschütterungen der Steuerungsachse sich, nur abgeschwächt auf die Griffe der Lenkstange übertragen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52093C true DE52093C (de) |
Family
ID=326828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52093D Expired - Lifetime DE52093C (de) | Fahrrad-Lenkstangeneinrichtung zur Abschwächung der Erschütterungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52093C (de) |
-
0
- DE DENDAT52093D patent/DE52093C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69601631T2 (de) | Sitzaufhängungsanordnung mit feder für ein zweirad | |
| DE3132661A1 (de) | Rollschuh | |
| DE2429238A1 (de) | Dreirad | |
| DE52093C (de) | Fahrrad-Lenkstangeneinrichtung zur Abschwächung der Erschütterungen | |
| WO2021078317A1 (de) | Rückenstütze für mit einer pedale angetriebene geräte | |
| EP0569570B1 (de) | Vorrichtung zur federung und tragkraftverstellung eines fahrzeug-sattels | |
| DE6800401U (de) | Luftgefederter sitz, insbesondere fuer zweirad-fahrzeuge und schlepper | |
| DE405358C (de) | Kippbarer Gleitsattel fuer Fahrraeder | |
| DE90835C (de) | ||
| DE93077C (de) | ||
| DE20102680U1 (de) | Lenkstruktur für Roller | |
| AT392578B (de) | Lehnsessel | |
| DE810846C (de) | Hinterradfederung fuer Fahrraeder und Motorraeder, bei der das Hinterrad in einer Schwinggabel gelagert ist | |
| DE1530670A1 (de) | Gefederter Fahrersitz fuer Schlepper | |
| DE20230C (de) | Neuerungen an Velocipeden | |
| AT404712B (de) | Klemmvorrichtung für fahrradsättel | |
| DE899595C (de) | Federung fuer das Rad, insbesondere das Hinterrad von Motorfahrraedern od. dgl. | |
| DE48153C (de) | Vorrichtung zur Sicherstellung der Steuergabel von Fahrrädern für das Fahren in gerader Richtung | |
| DE99276C (de) | ||
| DE69706C (de) | Zweirad mit hohem Vorderrade | |
| DE531327C (de) | Reitschaukeltier | |
| DE539617C (de) | Einstellbare Hinterabfederung | |
| DE111923C (de) | ||
| DE53807C (de) | Federnde Gabel für Fahrrad-Gestelle | |
| DE52470C (de) | Fahrrad-Rahmen mit waagerechten elastischen Stahlschienen |