DE404396C - Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskoerpern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von FeuerwerkskoerpernInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42B4/30—Manufacture
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern, wie bengalischen Flammen, Lichtern, Sternen, sowie aller Körper. die eine Licht- bzw. Feuerwerkserscheinung geben. Das vorliegende Verfahren gestattet die Herstellung eines ganz. neuartigen Feuerwerkskörpers, wie unten näher erläutert wird.
- Die Feuerwerkskörper, z. B. bengalische Hölzer, wurden bisher in der Weise hergestellt, daß man den Draht bzw. die Hölzer o. dgl. in den teigigen bzw. flüssigen Satz tauchte, oder man brachte den Satz in Hülsen. Auf diese Weise konnten Feuerwerkskörper verschiedener Art durch W@ hl verschieclener Sätze hergestellt werden. Das Stopfen der Hülsen, das Tauchen der Hölzer, Drähte, Schnüre usw. erforderte viele :@rbeitskräfte und viel Zeit. Dabei war es nicht möglich, auf die Stäbchen, den Draht usw: mehrere Sätze durch Tauchung aufzubringen oder die Stäbchen in beliebiger Länge zu tauchen noch die Hülsen von beliebiger Länge zu machen.
- Diese Nachteile werden durch vorliegende Erfindung behoben. Die vorliegende Erfindung gestattet, auf die Stäbchen, den Draht oder die Schnüre usw. mehrere Sätze hintereinander aufzubringen, und zwar in beliebiger Länge. Dadurch werden die verschiedenartigsten Effekte erzielt bei größter Brenndauer, die man unbegrenzt gestalten kann. Dies wird dadurch erreicht, daß man fertig geformte, getrocknete Satzstückchen, die mit einer Durchbohrung versehen sind und ganz beliebige Form haben können, auf einen Draht, Stäbchen, Asbest oder Zündschnur u. dgl. aufschiebt, Diese Satzstückchen wird man zweckmäßigerweise maschinell herstellen. So kann man auf diese Weise Ketten, Ringe, Sterne und ganz beliebige Figuren aus den Stäbchen, Drähten und Schnüren bilden und durch Aneinanderreihung verschiedener Sätze die wunderbarsten Effekte stets wechselnder Art und unbegrenzter Brenndauer erzielen. So bietet es keine Schwierigkeit mehr, auf die sogenannten bengalischen Hölzer, die bisher bloß eine Lichterscheinung geben, mehrere Sätze aufzubringen und die Hölzer bzw. Drähte beliebig lang zu machen. Auch kann man zwischen die einzelnen Satzstückchen andere Gegenstände, wie z. B. Christbaumschmuck, bringen und die Satzstückchen durch eine besondere Zündschnur verbinden, die zweckmäßig um den Haltedraht o. dgl. gewunden ist. Schließlich ist jedermann in der Lage, wenn er die Satzstückchen käuflich erwerben kann, sich Effekte verschiedenster Art nach eigenem fahren, die Zusammenstellung bzw. Zusaminenzustellen. Dabei ist das Verfahren ein außerordentlich billiges. Die Hölzer oder Drähte brauchen nicht mehr getaucht, die Hülsen nicht mehr gefüllt zu werden. Autoinatisch werden die Satzstückchen hergestellt, selbsttätig auf die Schnur, das Holz oder den Draht gebracht. Dabei gestattet das Verfahren, die Zusammenstellung bzw. Zusammensetzung des Satzes häufig so zu wählen, claß das hochgefährliche Kaliumchlorat da- <furch in Wegfall kommt, daß man es bei der maschinellen Herstellung des Satzes aus trockenen Ingredienzen nicht mehr braucht, während bei dem teigigen bzw. flüssigen Satz das ILaliumchlorat notwendig «-ar.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskörpern, dadurch gekennzeichnet, claß man fertig geformte, getrocknete Satzstückchen, die ganz beliebige Form haben können, auf einen Draht, Stäbchen, Asbest- oder Zündschnur o. dgl. aufschiebt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Satzstückchen zu Feuerwerkskörpern durch Aneinanderreihen auf Drähten, Hölzern, Asbestschnur, "Zündschnur o. dgl. vereinigt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Satzstückchen automatisch aneinandergereiht «-erden. Verfahren nach Anspruch i und 2 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Satzstückchen Gegenstände anderer Art, z. B. Christbaumschmuck, angebracht werden, wobei die Satzstückchen untereinander durch Zündschnur verbunden sein können.
Priority Applications (1)
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| DEG60679D DE404396C (de) | 1924-02-13 | 1924-02-13 | Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskoerpern |
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| DEG60679D DE404396C (de) | 1924-02-13 | 1924-02-13 | Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskoerpern |
Publications (1)
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| DE404396C true DE404396C (de) | 1924-10-17 |
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| DEG60679D Expired DE404396C (de) | 1924-02-13 | 1924-02-13 | Verfahren zur Herstellung von Feuerwerkskoerpern |
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| DE (1) | DE404396C (de) |
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1924
- 1924-02-13 DE DEG60679D patent/DE404396C/de not_active Expired
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