DE514161C - Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter - Google Patents

Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter

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DE514161C
DE514161C DEC41288D DEC0041288D DE514161C DE 514161 C DE514161 C DE 514161C DE C41288 D DEC41288 D DE C41288D DE C0041288 D DEC0041288 D DE C0041288D DE 514161 C DE514161 C DE 514161C
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Germany
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candlesticks
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Claessen & Cie Nachf H
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter Für die zur Weihnachts- -oder Adventsfeier seit einiger Zeit vielfach üblichen, sowohl in Kranzform, als auch mit Standfuß ausgebildeten Kerzenleuchter, welche aus mit Tannengrün umkleideten Gestellkörpern bestehen, sind bisher die letzteren meist aus Holzstäben, Weidenreifen oder ähnlichen Mitteln einzeln von den Gärtnern oder Kranzhindern verhältnismäßig mühevoll hergestellt «-orden. An der Oberfläche der glatten Gestellkörper findet aber die verhältnismäßig schwere Zweigbekleidung von Tannengrün keinen rechten Halt, die Bekleidung verschiebt sich daher schon während der Herstellung sehr leicht, wodurch die Bindearbeit erschwert wird und viel Zeit erfordert. Dies ist besonders deswegen nachteilig, weil die kurzen Tannenzweige, .aus denen die Umkleidung der Leuchtergestelle besteht, sich nur verhältnismäßig kurze Zeit frisch halten, die Herstellungsarbeit sich daher auf wenige Tage vor den betreffenden Festen. zusammendrängt.
  • Diese Nachteile der bisher bekannten Adventsleuchtergebinde werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Gestellkörper derartiger Tannenzweiggebinde aus schraubenförmig gewundenen Doppeldrähten hergestellt sind, die soweit als nötig zu mehreren Strängen miteinander durch muffenartige Drahtumwicklungen oder auch durch Verschweißen verbunden und zwecks Bildung der Leuchterarme und Standfüße passend abgebogen sind. Solche verseilten Doppeldrähte sind bisher für den Gestellaufbau von Leuchtergestellen und künstlichen Christbäumen nur in Verbindung mit zwischen die Drähte fabrikationsmäßig eingewundenem, aus Federbärten o. dgl. bestehendem, dauerhaftem Schmuckmaterial oder mit einem den Drahtgestellkörper vollständig bedeckenden Farbüberzug verwendet worden.
  • Nach der Erfindung werden die freien Unebenheiten der Gestelloberflächen,welche sich aus der schraubenartigen Verwindung der seinen Körper bildenden Drahtstränge ergeben, dazu nutzbar gemacht, um den natürlichen T annengrünzweigen, mit denen sie ihrem Zweck gemäß umkleidet werden, beim Umwickeln zu deren Befestigung mit den üblichen Bindedrahtwindungen und auch diesen Windungen selbst auf den Gestellteilen den erforderlichen Halt gegen Verschiebung längs der Gestellteile zu geben. Hierdurch wird die Bindearbeit sehr erleichtert und die dauerhafte Handlichkeit solcher Adventsleuchtergebinde u. dg1. erhöht.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i das Gestell für einen Einkerzenleuchter dargestellt.
  • Abb. z zeigt das Gestell eines zweiarmigen, Abb.3 dasjenige eines in der Profilform eines Tannenbaums vorbereiteten, vielarmigen Weihnachtskerzenleuchters.
  • Abb. 4. stellt in größerem Maßstabe den Ständerteil eines zweiarmigen derartigen Leuchters mit teilweiser Tannengrünbekleidung in Seitenansicht dar. Der Gestellkörper der Gebinde besteht beispielsweise aus Doppeldrahtsträngen r, welche schraubenförmig zusammengewunden sind. Für den mittleren Säulenteil a der einfachen oder mehrarmigen Standleuchter vereinigt man vorzugsweise mehrere, beispielsweise vier solcher gewundener Drahtstränge durch in passenden Abständen voneinander angebrachte muffenartige Umwindungen 3 mit dünnem Draht miteinander. Vermöge der unebenen Oberfläche legen sich die Doppeldrahtstränge selbst wie auch die Windungen der Bindestelle 3 unverschiebbar gegeneinander. Unterhalb der untersten Bindestelle werden die Drahtstränge zwecks Bildung der Rippen für den Standfuß auseinandergebogen. Die Enden der Fußrippen können durch einen Bandkranz 5 und einen Zwischenkranz 6, welche ebenfalls aus schraubenförmig zusamrnengewundenen Doppeldrähten bestehen, an den Kreuzungsstellen durch Schweißen oder Löten miteinander verbunden werden.
  • Statt dessen kann man aber auch die Enden der entsprechend lang ausgebildeten Fußrippen durch rechtswinkliges Abbiegen in eine gemeinsame Ebene und geeignete Verbindung ohne besondere Kranzringe zu einem ähnlichen Fußgestell ausgestalten.
  • Die zum Einstecken der Kerzen nötigen Tüllen 7 werden vorzugsweise ebenfalls aus einem schraubenförmigen Drahtwickel gebildet, deren unteres freies Ende beispielsweise bei einem einfachen Leuchter in die obere Bindestelle 3 miteingewunden oder auch an den Enden der einzelnen Seitenarmrippen 8 mehrarmiger Leuchter durch Schweißen oder Löten befestigt werden kann. Die letzteren werden beispielsweise oberhalb der oberen Bindestelle 3 seitwärts abgebogen. Man kann hierfür sowohl die einfachen Doppeldrahtstränge benutzen oder diese auch zu mehreren zusammennehmen. Auch kann man die obere Bindestelle 3 tnuffenartig so ausbilden, daß man neben die in einer Ebene liegenden Seitenarme noch zwei weitere ähnlich gestaltete Seitenarme durch einfaches Einstecken lösbar befestigen kann. Hierdurch kann für den Versand und die Aufbewahrung derartiger mehrarmiger Leuchter der Raumbedarf vermindert werden.
  • Beim Bekleiden der Gestelle mit Tannengrün wird dieses zweckmäßig in Form von kurzen Zweigen 9 verwendet, an den Drahtrippenkörper einzeln oder auch zu mehreren abwechselnd an den verschiedenen Oberflächenseiten angelegt und mittels eines Bindedrahtes ro in mehr oder weniger engen Windungen festgebunden. Diese legen sich, wie aus Abb.4 ersichtlich, in die aus der Schraubendrehung der Doppeldrähte sich ergebenden Oberflächenvertiefungen ein, wodurch die Unverschiebbarkeit der Drähte wie auch der Zweige gesichert wird.
  • Der mittlere Säulenteil des Leuchters kann auch nach Abzweigung eines seitlichen Armpaares noch weiter senkrecht in die Höhe geführt und zum Anbringen einer weiteren mittleren Kerzentülle oder auch zur Abzweigung mehrerer Seitenarme benutzt werden. Man kann auch, wie in Abb. 3 angedeutet, für die mittlere Standsäule 1a einen stärkeren glatten, nicht gewundenen Metallstab verwenden, wenn diese Säule selbst nicht mit Tannengrün bewunden werden soll. Die Gestellteile für die Leuchterarme können dann, quer durchgehend in gemeinsamer oder auch in verschiedenen Ebenen liegend, an dieser Gestellsäule durch Anschweißen befestigt und miteinander durch Brückenrippen 14 verbunden werden, welche dem ganzen Leuchter das Profil eines Tannenbaums geben. Der Fußteil q. wird in diesem Fall zweckmäßig als selbständiger Körper ausgebildet, der in der Mitte mit einer Schraub- oder Einsteckmuffe versehen ist, in welche die Standsäule 12 eingesteckt werden kann.
  • Wenn der Leuchter nach Art eines waagerecht aufzuhängenden Adventskranzes ausgebildet werden soll, so bildet man zweckmäßig den reifenförmigen Gestellkörper aus mehreren Strängen von schraubenförmig zusammengewundenen Doppeldrähten, die an einigen Stellen durch Umwickeln von Drähten miteinander vereinigt sind. Die Kerzentüllen werden hierbei zweckmäßig ebenfalls aus Drähten gebildet, deren Enden an den erwähnten Bindestellen mit eingewunden werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter, bei welchem an einem mit Lichthaltern versehenen Traggestell mittels Bindedraht o. dgl. Teile von Tannenzweigen o. dgl. befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Gestellkörper aus durch Verseilung mehrerer Drahtadern miteinander gebildeten Drahtsträngen besteht, in deren aus der Verseilung sich ergebenden Oberflächenvertiefungen die Pflanzenteile durch den sie umschlingenden Bindedraht eingedrückt festgehalten werden.
DEC41288D 1928-03-29 1928-03-29 Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter Expired DE514161C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC41288D DE514161C (de) 1928-03-29 1928-03-29 Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter

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DEC41288D DE514161C (de) 1928-03-29 1928-03-29 Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE514161C true DE514161C (de) 1930-12-08

Family

ID=7024502

Family Applications (1)

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DEC41288D Expired DE514161C (de) 1928-03-29 1928-03-29 Tannenzweiggebinde nach Art sogenannter Adventsleuchter

Country Status (1)

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DE (1) DE514161C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0188281A3 (en) * 1985-01-17 1988-06-22 Inter-Ikea Ag A light fixture preferably for candlelight

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0188281A3 (en) * 1985-01-17 1988-06-22 Inter-Ikea Ag A light fixture preferably for candlelight

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