DE4042103C2 - Schuber - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuber, der zunächst Teil
einer Verpackung bildet und anschließend als Schutzhülle für Bücher,
Videokassetten, Disketten oder dergleichen ausgebildet ist und
einen Hohlraum aufweist, welcher den Umriß-Abmessungen des
aufzunehmenden Gegenstandes entspricht, wobei der Schuber zumindest
eine offene Schmalseite als Einstecköffnung aufweist, und wobei
an zwei gegenüberliegenden Rändern der Einstecköffnung Greiföff
nungen vorgesehen sind.
Schuber für Bücher, Videokassetten, Disketten oder dergleichen
haben häufig als Originalitätsverschluß eine äußere, sie umhüllende,
aufreißbare Kunststoffolie, an der auch erkannt werden kann, ob
die Packung noch originalverschlossen ist oder nicht. Der
Schuberinhalt ist erst nach dem Entfernen dieser Kunststoffolie
zugänglich.
Eine solche Kunststoffolie als Sekundärverpackung erfordert bei
der Herstellung einen zusätzlichen Aufwand und verursacht damit
auch Kosten, die einerseits für die Herstellung und andererseits
für die zusätzlichen Arbeitsgänge beim Verpacken anfallen. Hinzu
kommen Entsorgungsprobleme für solche Kunststoffolien.
Aus der DE-PS 30 47 056 ist bereits ein einseitig offener Schuber
der eingangs erwähnten Art aus Karton oder dergleichen bekannt,
der als Falthülle zum Einschieben und Archivieren eines festen,
rechteckigen Gegenstandes, wie zum Beispiel eines Buches oder
einer Kassette dient. Der vorbekannte Schuber hat zwei Seiten-
sowie zwei Stirnwände und einen Rücken, an dem über je eine
Faltlinie eine Außenlage jeder der beiden Seitenwände angelenkt
ist. Die dem Schuberrücken abgewandten Ränder der Seiten- sowie
der Stirnwände begrenzen eine Einstecköffnung, in die das Buch
oder dergleichen Gegenstand in den Schuber-Hohlraum eingeschoben
werden kann. Um das Herausnehmen des in den Schuber eingeschobenen
Gegenstandes zu erleichtern, sind an zwei gegenüberliegenden und
die Einstecköffnung begrenzenden Rändern der Seitenwände randseitig
offene Aussparungen vorgesehen, die als Grifflöcher zum Ergreifen
des Gegenstandes dienen. Sofern am vorbekannten Schuber jedoch
ein Originalitätsverschluß benötigt wird, ist auch hier die oben
erwähnte Sekundärverpackung in Form eines Kunststoffolieneinschlages
erforderlich.
Aus dem DE-GM 71 25 235 kennt man bereits einen schachtelförmigen
Umkarton für Margarinebecher oder dergleichen, dessen Entnahmeöff
nung durch ein Wandteil verschlossen ist, welches Wandteil mittels
einer Perforation in eine mittige Lasche und in zwei daran seitlich
angrenzende Flügelklappen unterteilt ist. Während die Lasche an
einer der Längsränder fest angelenkt ist, sind die Flügelklappen
auf der der Lasche abgewandten Seite am Karton fest, aber
verschwenkbar gehalten. Durch Aufreißen der Lasche werden auch
die Flügelklappen derart voneinander getrennt, daß sie sich zum
Freilegen der Entnahmeöffnung nach außen verschwenken lassen,
während die Lasche nach oben weggeklappt werden kann. Bei diesem
vorbekannten Umkarton gemäß dem DE-GM 71 25 235 handelt es sich
jedoch nicht um einen Schuber, sondern um einen als Einmal- oder
Wegwerfverpackung vorgesehenen Aufreißkarton. Einer Verwendung
des aufgerissenen Umkartons gemäß dem DE-GM 71 25 235 als
Archivverpackung steht entgegen, daß sowohl die Flügelklappen als
auch die Lasche nach dem Aufreißen des Umkartons mit diesem
verbunden bleiben und daher ein Wiedereinsetzen des darin
aufzubewahrenden Gegenstandes behindern würde. Darüber hinaus wäre
auch die Entnahme eines solchen Gegenstandes erheblich erschwert
und nur durch Kippen des Umkartons nach unten möglich, weil nämlich
Bücher, Kassetten oder dergleichen im Gegensatz zu den im DE-GM
71 25 235 angesprochenen Margarinebechern keinen Hintergreifrand
haben, welcher über die am vorbekannten Umkarton von der
herausgetrennten Lasche gebildete Seitenöffnung erreichbar wäre.
Aus der FR 15 14 374 ist bereits ein schachtelförmiger Umkarton
bekannt, der einen die Entnahmeöffnung überdeckenden Klappdeckel
hat, welcher mit einer Seitenwand fest, aber verschwenkbar verbunden
ist. An dem dieser Seitenwand abgewandten Randbereich des
Klappdeckels ist eine Haltelasche vorgesehen, die zum Wiederver
schließen dieses vorbekannten Umkartons umgebogen und in das
Schachtelinnere eingeschoben werden kann. Dieser Klappdeckel kann
vor dem ersten Öffnen mittels eines Klebepunktes an der Haltelasche
gesichert werden, welcher den Deckel mit der benachbarten Seitenwand
verbindet. An der benachbarten Seitenwand ist dieser Klebepunkt
im Bereich einer Abreißlasche verklebt, die von einer Perforation
umgrenzt ist. Durch Entfernen der Abreißlasche wird auch die
Klebeverbindung gelöst, so daß nun der Klappdeckel aufgeklappt
werden kann. Auch bei diesem vorbekannten Umkarton sind jedoch
keine Greiföffnungen an gegenüberliegenden und die Entnahmeöffnung
begrenzenden Rändern vorgesehen, so daß auch hier solche
Gegenstände, die in ihren Umriß-Abmessungen dem Schachtelinneren
entsprechen, nicht ohne weiteres herausgenommen werden können.
Es besteht daher die Aufgabe, einen Schuber der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, an dem erkennbar ist, ob er schon einmal geöffnet
wurde, ohne daß dazu ein Kunststoffeinschlag oder dergleichen
Sekundärverpackung erforderlich wäre. Dabei sollen auch solche
aufzubewahrenden Gegenstände gut erfaßt und aus dem erfindungs
gemäßen Schuber herausgezogen werden können, die in ihren Umriß-
Abmessungen den vom Schuber gebildeten Hohlraum entsprechen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Schuber
der eingangs erwähnten Art darin, daß an den der Einstecköffnung
benachbarten Rändern von gegenüberliegenden Seitenteilen jeweils
an der Stelle der Greiföffnungen durch entlang von deren Rändern
verlaufende Schwächungsstellen umgrenzte, abtrennbare Bereiche
vorgesehen sind, daß wenigstens ein als Originalitätssicherung
dienender, mit den beiden abtrennbaren Bereichen verbundener, die
Einstecköffnung übergreifender und den anderen Teil der Verpackung
bildender Verschlußsteg vorgesehen ist und daß die zusammen mit
dem Verschlußsteg abtrennbaren Bereiche in den Seitenteilen nach
dem Heraustrennen die Greiföffnungen freigeben, wobei der
Verschlußsteg mit einem der beiden gegenüberliegenden Seitenteile
direkt verbunden ist und mit diesem Ende den einen heraustrennbaren
Bereich bildet und mit seinem anderen Ende an dem anderen
heraustrennbaren Bereich des anderen Seitenteiles befestigt ist.
Der beim erfindungsgemäßen Schuber vorgesehene Verschlußsteg dient
als Originalitätsverschluß. Durch diesen Originalitätsverschluß
bildet der Schuber eine Primärverpackung, an der selbst gut die
Originalität erkennbar ist. Diese Primärverpackung besteht nur
noch aus einem Material, so daß sie nach Gebrauch gut entsorgt
und dem Altpapierkreislauf zur Wiederverwertung zugeführt werden
kann. Dabei bietet der erfindungsgemäße Schuber nicht nur
fertigungstechnisch, sondern auch bei der späteren Handhabung
Vorteile.
Bei einem Schuber mit mindestens einer kurzen oder langen
Doppelwand, die jeweils innenseitig flach bei einem Seitenteil
angeordnet ist (sind), ist es vorteilhaft, wenn der Verschlußsteg
aus einer der an ein Seitenteil angrenzenden Doppelwände
ausgeschnitten ist. Ein Teil der einen Doppelwand wird hierbei
auch für den Verschlußsteg verwendet, so daß das Schubermaterial
gut ausgenutzt ist und keine zusätzlichen Teile erforderlich sind.
Die Erfindung betrifft auch einen Zuschnitt zur Herstellung eines
Schubers, der an zwei gegenüberliegenden Längsseiten über eine
Rückwand miteinander verbundene Seitenteile hat und bei dem an
den Querseiten zumindest eines der Seitenteile und/oder der Rückwand
jeweils ein Bodenteil vorgesehen ist, wobei diese Teile des
Schubers vorzugsweise über jeweils eine Biegekante miteinander
verbunden sind. Dieser erfindungsgemäße Zuschnitt ist dadurch
gekennzeichnet, daß an der der Rückwand abgewandten Längsseite
zumindest eines der Seitenteile wenigstens ein überstehender,
laschenförmiger Verschlußsteg vorgesehen ist, dessen freies Ende
ein Anschlußteil zum trennbaren oder abreißbaren Befestigen an
dem anderen Seitenteil in Gebrauchsstellung des Schubers bildet.
Dieser Zuschnitt kann in vorteilhafterweise in einem Arbeitsgang
einschließlich des laschenförmigen Verschlußsteges gefertigt
werden.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren
Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren
wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnungen noch näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schubers mit
geschlossenem Originalitätsverschluß,
Fig. 2 eine Teilansicht eines Schubers mit offenem Originali
tätsverschluß,
Fig. 3 einen Zuschnitt für einen Schuber,
Fig. 4 einen Zuschnitt für einen Schuber mit kurzen
Doppelwänden,
Fig. 5 einen Zuschnitt für einen Schuber mit langen
Doppelwänden und
Fig. 6 den Zuschnitt eines als Durchsteckhülle mit
zwei Einstecköffnungen ausgebildeten Schubers.
Ein in Fig. 1 gezeigter Schuber 1 dient als Schutzhülle
für Bücher, Videokassetten, Disketten oder dergleichen.
Er weist an einer Schmallängsseite eine Einstecköffnung 2
und rückseitig gegenüberliegend eine Rückwand 3 auf. Die
beiden übrigen Schmalseiten bilden Bodenteile 4 und 5.
An die Einstecköffnung 2 schließen sich außer den Boden
teilen 4 und 5 parallel zueinander liegende Seitenteile
6 und 7 an.
Um den Schuberinhalt einerseits am Herausfallen zu hindern
und um andererseits für einen Käufer deutlich erkennbar
zu machen, daß es sich um eine unversehrte Original
packung handelt, ist ein Originalitätsverschluß 8 vorge
sehen. Dieser übergreift im Ausführungsbeispiel von einem
Seitenteil 6 zu dem anderen Seitenteil 7 die Einsteck
öffnung 2. Dieser Originalitätsverschluß 8 ist im wesent
lichen durch einen laschenförmigen Verschlußsteg 9 ge
bildet.
Dieser Verschlußsteg 9 ist im Ausführungsbeispiel mit
seinen beiden Enden bei den Seitenteilen 6 und 7 abreiß
bar bzw. trennbar mit diesen verbunden. An dem Zuschnitt
10 gemäß Fig. 3 ist gut erkennbar, daß die aus den Seiten
teilen 6 bzw. 7 trennbaren Bereiche 11 durch strich
punktiert angedeutete Anstanzungen oder Perforationen 12
umgrenzt sind. Der abtrennbare Bereich 11 des Seitenteiles
7 ist in verschlossener Gebrauchsstellung des Schubers 1
(Fig. 1) mit dem freien Ende des Verschlußsteges 9 ver
bunden, beispielsweise durch eine Kleb- oder Siegelverbin
dung.
Wie auch gut in Fig. 3 erkennbar, weist der Verschlußsteg
9 anschließend an den mit dem Seitenteil 6 verbundenen,
abtrennbaren Bereich 11 ein mittleres Stegteil 13 und am
freien Ende des Verschlußsteges 9 befindet sich eine An
schlußlasche 14, die mit der Außenseite des abtrennbaren
Bereiches 11 des Seitenteiles 7 verbindbar ist. Der Steg
teil 13 ist seitlich durch Biegekanten 15 begrenzt, deren
Abstand auf die Breite der Einstecköffnung 2 abgestimmt
ist.
Im Ausführungsbeispiel sind an beiden Seitenteilen 6 und
7 abtrennbare Teile 11 vorgesehen. Es würde aber auch ge
nügen, wenn nur an einer dieser Seitenteile ein abtrenn
barer Bereich 11 vorgesehen ist. Sind beide Seitenteile 6
und 7 mit solchen abtrennbaren Bereichen 11 versehen, er
hält man nach dem Entfernen des Verschlußsteges praktisch
automatisch Greiföffnungen, bei denen der Schuberinhalt,
z. B. eine Videokassette, gut erfaßt und herausgezogen wer
den kann. Eine solche Greiföffnung 16 ist gut bei dem hier
einseitig abgetrennten Verschlußsteg 9 erkennbar. (Fig. 2)
Erwähnt sei noch, daß im Verlauf der Längserstreckung
der Einstecköffnung 2 auch mehrere Verschlußstege 9 vorge
sehen sein können. Auch besteht prinzipiell die Möglich
keit, einen solchen Verschlußsteg 9 mit seinen Enden bei
den Bodenteilen 4 und 5 anzuschließen.
In Fig. 2 ist der Verschlußsteg 9 einseitig von dem Sei
tenteil 7 getrennt, wodurch an diesem Seitenteil die be
reits vorerwähnte Greiföffnung 16 gebildet ist. Hier ist
auch gut erkennbar, daß innenseitig an der Anschlußlasche
14 der abtrennbare Bereich 11 hängt, der aus dem Seiten
teil 7 herausgetrennt ist. Die Verbindung der abtrennbaren
Bereiche 11 mit den Seitenteilen 6 bzw. 7 kann in an sich
bekannter Weise durch einige Stege 17 erfolgen, wobei
zwischen diesen Stegen durchgestanzte Trennschnitte vor
handen sind. Reste dieser Stege 17 sind auch noch bei der
Greiföffnung 16 bzw. dem dort herausgetrennten, mit der
Anschlußlasche 14 verbundenen Bereich 11 erkennbar.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Schuber handelt es sich
um einen Doppelwandschuber, bei dem die Seitenteile 6 und
7 innenseitig durch Doppelwände 18, 19 verstärkt sind.
Die Fig. 4 und 5 zeigen Zuschnitte von solchen Doppel
wandschubern, wobei Fig. 4 kurze Doppelwände 18 und 19
und Fig. 5 lange Doppelwände 18a, 19a zeigen.
Der Verschlußsteg 9 ist dabei mit seinem Stegteil 13 und
der sich zum freien Ende hin anschließenden Anschlußlasche
14 aus der Doppelwand 18 bzw. 18a ausgeschnitten. Dieser
ausgeschnittene Teil des Verschlußsteges ist bei der Außen
kante des Seitenteiles 6, die in diesem Verbindungsbereich
auch eine Biegekante 15 bildet, mit dem Seitenteil 6 bzw.
dem abtrennbaren Bereich 11 verbunden. Auf der gegenüber
liegenden Seite bei dem Seitenteil 7 schließt sich an den
dort befindlichen, abtrennbaren Bereich 11 spiegelbildlich
zu diesem Bereich 11 ein Durchbruch 20 in der Doppelwand
19 bzw. 19a an. Dieser Durchbruch ist dann vorgesehen,
wenn nach dem Abtrennen des Originalitätsverschlusses 8
im Bereich der abtrennbaren Bereiche 11 Greiföffnungen 16
gebildet werden sollen. Wäre der Durchbruch 20 nicht vor
handen, so wäre auch bei herausgetrenntem Bereich 11 des
Seitenteiles 7 durch die darunter befindliche Doppelwand
19 bzw. 19a eine solche Greiföffnung 16 noch verschlossen.
In den Fig. 1 und 2 ist strichliniert die Umgrenzung
des Stegteiles 13 mit Anschlußlasche 14 innerhalb der
innenliegenden Doppelwand 18 erkennbar. Dieser Laschenaus
schnitt in der Doppelwand ist mit 21 gekennzeichnet.
Die Anschlußlasche 14 des Verschlußsteges 9 ist etwas
großflächiger ausgebildet als der in Funktionsstellung
darunter befindliche abtrennbare Bereich 11, wobei die
überstehenden Ränder dieser Anschlußlasche 14 nicht mit
dem Seitenteil 7 verbunden sind. Diese überstehenden Be
reiche bilden eine Greiflasche 22, die zum öffnen des Ori
ginalitätsverschlusses 8 gut untergriffen und die Lasche
dann zum Öffnen des Verschlusses hochgezogen werden kann.
Die Fig. 3 bis 5 lassen gut erkennen, daß der Schuber 1
aus einem einteiligen Zuschnitt 10 gefertigt ist, was
die Herstellung wesentlich vereinfacht.
In Fig. 6 ist ein Schuber in seinem Zuschnitt 10′ darge
stellt, der in seiner Gebrauchsstellung eine Durchsteck
hülle bildet, dazu sind die in Längsrichtung des Schubers
oberen und unteren, sich gegenüberliegenden Schmalseiten
als Einstecköffnungen ausgebildet, die jeweils ein als
Originalitätsverschluß dienender, laschenförmiger Verschluß
steg 9 übergreift. Auch der Zuschnitt 10′ des als Durch
steckhülle dienenden Schubers ist aus einem einteiligen
Karton gefertigt, wobei die Seitenteile 6 und 7 sowie die
Schmal- oder Rückwände 3 über eine Klebelasche 23 mitein
ander verbunden sind.
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung
dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in
beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich
sein.
Claims (13)
1. Schuber, der zunächst Teil einer Verpackung bildet und
anschließend als Schutzhülle für Bücher, Videokassetten,
Disketten oder dergleichen ausgebildet ist und einen Hohlraum
aufweist, welcher den Umriß-Abmessungen des aufzunehmenden
Gegenstandes entspricht, wobei der Schuber zumindest eine
offene Schmalseite als Einstecköffnung aufweist und wobei
an zwei gegenüberliegenden Rändern der Einstecköffnung
Greiföffnungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
an den der Einstecköffnung (2) benachbarten Rändern von
gegenüberliegenden Seitenteilen (6, 7) jeweils an der Stelle
der Greiföffnungen (16) durch entlang von deren Rändern
verlaufende Schwächungsstellen (12) umgrenzte, abtrennbare
Bereiche (11) vorgesehen sind, daß wenigstens ein als
Originalitätssicherung (8) dienender, mit den beiden
abtrennbaren Bereichen (11) verbundener, die Einstecköffnung
(2) übergreifender und den anderen Teil der Verpackung
bildender Verschlußsteg (9) vorgesehen ist und daß die
zusammen mit dem Verschlußsteg abtrennbaren Bereiche (11)
in den Seitenteilen (6, 7) nach dem Heraustrennen die
Greiföffnungen (16) freigeben, wobei der Verschlußsteg (9)
mit einem der beiden gegenüberliegenden Seitenteile (6) direkt
verbunden ist und mit diesem Ende den einen heraustrennbaren
Bereich (11) bildet und mit seinem anderen Ende (14) an dem
anderen heraustrennbaren Bereich des anderen Seitenteiles
(7) befestigt ist.
2. Schuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschlußsteg an seinem anderen Ende (14) mit dem anderen
heraustrennbaren Bereich des anderen Seitenteiles (7) verklebt
oder versiegelt ist.
3. Schuber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwächungsstellen (12) durch Perforationen gebildet sind,
die einen randoffenen, vorzugsweise trapez- oder halb
kreisförmigen Bereich (11) des jeweiligen Seitenteils
umgrenzen.
4. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der freie Endbereich (14) des Verschlußsteges
(9) in dem durch die Schwächungsstelle begrenzten Bereich
(11) an der Außenseite des Seitenteils (7) befestigt ist,
und daß der Endbereich des Verschlußsteges (9) diesen Bereich
des Seitenteiles (7) zumindest überdeckt, vorzugsweise
großflächiger als dieser Verbindungsbereich (11) ausgebildet
ist.
5. Schuber mit mindestens einer kurzen oder langen Doppelwand,
die jeweils innenseitig flach bei einem Seitenteil (Seiten
teilen) angeordnet ist (sind), nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußsteg (9)
aus einer der an ein Seitenteil (6, 7) angrenzenden
Doppelwände (18 oder 19) ausgeschnitten ist.
6. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schuber zweiteilig mit einem äußeren sowie
einem darin einschiebbaren inneren Schuberteil ausgebildet
ist und daß der Verschlußsteg (9) am äußeren Schuberteil
vorgesehen ist.
7. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei sich gegenüberliegende Schmalseiten des
Schubers als Einstecköffnungen ausgebildet sind, die jeweils
zumindest ein als Originalitätsverschluß dienender,
laschenförmiger Verschlußsteg übergreift.
8. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schuber oder zumindest ein äußeres
Schuberteil aus einem einteiligen Zuschnitt (10, 10′),
vorzugsweise aus Karton, gefertigt ist.
9. Zuschnitt zur Herstellung eines Schubers nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 8, der an zwei gegenüberliegenden
Längsseiten über eine Rückwand miteinander verbundene
Seitenteile hat und bei dem an den Querseiten zumindest eines
der Seitenteile und/oder der Rückwand jeweils ein Bodenteil
vorgesehen sind, wobei diese Teile des Schubers vorzugsweise
über jeweils eine Biegekante miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß an der der Rückwand (3)
abgewandten Längsseite zumindest eines der Seitenteile (6
oder 7) wenigstens ein überstehender, laschenförmiger
Verschlußsteg (9) vorgesehen ist, dessen freies Ende ein
Anschlußteil (14) zum trennbaren oder abreißbaren Befestigen
an dem anderen Seitenteil in Gebrauchsstellung des Schubers
bildet.
10. Zuschnitt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschlußsteg (9) ein mittleres Stegteil (13) sowie ein
äußeres, das freie Ende des Steges bildendes Laschenteil
(14) hat, daß das mittlere Stegteil (13) in seiner Breite
etwa der Breite der Rückwand (3) entspricht und daß die
Laschenteile vorzugsweise jeweils über Biegekanten (15)
mit dem Stegteil (13) verbunden sind.
11. Zuschnitt nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an der der Rückwand (3) abgewandten Längskante
zumindest des mit dem Verschlußsteg (9) unmittelbar
verbundenen Seitenteiles (6) eine in Gebrauchsstellung des
Schubers nach innen gefaltete Doppelwand (18, 19) bzw.
(18a, 19a) vorgesehen ist und daß der Verschlußsteg (9)
vorzugsweise durch eine Ausstanzung aus dieser Doppelwand
(18) bzw. (18a) gebildet ist.
12. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbindungsbereich (11) des
Verschlußsteges (9) mit dem angrenzenden, unmittelbar
verbundenen Seitenteil (6) durch eine Schwächungsstelle,
insbesondere durch eine Perforation (12) umgrenzt ist.
13. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der in Gebrauchsstellung des Schubers
(1) mit dem freien Ende (14) des Verschlußsteges (9)
verbundene Bereich (11) an dem anderen Seitenteil durch
eine Schwächungsstelle, vorzugsweise durch eine
Perforation (12) umgrenzt ist.
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