DE4042103C2 - Schuber - Google Patents

Schuber

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuber, der zunächst Teil einer Verpackung bildet und anschließend als Schutzhülle für Bücher, Videokassetten, Disketten oder dergleichen ausgebildet ist und einen Hohlraum aufweist, welcher den Umriß-Abmessungen des aufzunehmenden Gegenstandes entspricht, wobei der Schuber zumindest eine offene Schmalseite als Einstecköffnung aufweist, und wobei an zwei gegenüberliegenden Rändern der Einstecköffnung Greiföff­ nungen vorgesehen sind.
Schuber für Bücher, Videokassetten, Disketten oder dergleichen haben häufig als Originalitätsverschluß eine äußere, sie umhüllende, aufreißbare Kunststoffolie, an der auch erkannt werden kann, ob die Packung noch originalverschlossen ist oder nicht. Der Schuberinhalt ist erst nach dem Entfernen dieser Kunststoffolie zugänglich.
Eine solche Kunststoffolie als Sekundärverpackung erfordert bei der Herstellung einen zusätzlichen Aufwand und verursacht damit auch Kosten, die einerseits für die Herstellung und andererseits für die zusätzlichen Arbeitsgänge beim Verpacken anfallen. Hinzu kommen Entsorgungsprobleme für solche Kunststoffolien.
Aus der DE-PS 30 47 056 ist bereits ein einseitig offener Schuber der eingangs erwähnten Art aus Karton oder dergleichen bekannt, der als Falthülle zum Einschieben und Archivieren eines festen, rechteckigen Gegenstandes, wie zum Beispiel eines Buches oder einer Kassette dient. Der vorbekannte Schuber hat zwei Seiten- sowie zwei Stirnwände und einen Rücken, an dem über je eine Faltlinie eine Außenlage jeder der beiden Seitenwände angelenkt ist. Die dem Schuberrücken abgewandten Ränder der Seiten- sowie der Stirnwände begrenzen eine Einstecköffnung, in die das Buch oder dergleichen Gegenstand in den Schuber-Hohlraum eingeschoben werden kann. Um das Herausnehmen des in den Schuber eingeschobenen Gegenstandes zu erleichtern, sind an zwei gegenüberliegenden und die Einstecköffnung begrenzenden Rändern der Seitenwände randseitig offene Aussparungen vorgesehen, die als Grifflöcher zum Ergreifen des Gegenstandes dienen. Sofern am vorbekannten Schuber jedoch ein Originalitätsverschluß benötigt wird, ist auch hier die oben erwähnte Sekundärverpackung in Form eines Kunststoffolieneinschlages erforderlich.
Aus dem DE-GM 71 25 235 kennt man bereits einen schachtelförmigen Umkarton für Margarinebecher oder dergleichen, dessen Entnahmeöff­ nung durch ein Wandteil verschlossen ist, welches Wandteil mittels einer Perforation in eine mittige Lasche und in zwei daran seitlich angrenzende Flügelklappen unterteilt ist. Während die Lasche an einer der Längsränder fest angelenkt ist, sind die Flügelklappen auf der der Lasche abgewandten Seite am Karton fest, aber verschwenkbar gehalten. Durch Aufreißen der Lasche werden auch die Flügelklappen derart voneinander getrennt, daß sie sich zum Freilegen der Entnahmeöffnung nach außen verschwenken lassen, während die Lasche nach oben weggeklappt werden kann. Bei diesem vorbekannten Umkarton gemäß dem DE-GM 71 25 235 handelt es sich jedoch nicht um einen Schuber, sondern um einen als Einmal- oder Wegwerfverpackung vorgesehenen Aufreißkarton. Einer Verwendung des aufgerissenen Umkartons gemäß dem DE-GM 71 25 235 als Archivverpackung steht entgegen, daß sowohl die Flügelklappen als auch die Lasche nach dem Aufreißen des Umkartons mit diesem verbunden bleiben und daher ein Wiedereinsetzen des darin aufzubewahrenden Gegenstandes behindern würde. Darüber hinaus wäre auch die Entnahme eines solchen Gegenstandes erheblich erschwert und nur durch Kippen des Umkartons nach unten möglich, weil nämlich Bücher, Kassetten oder dergleichen im Gegensatz zu den im DE-GM 71 25 235 angesprochenen Margarinebechern keinen Hintergreifrand haben, welcher über die am vorbekannten Umkarton von der herausgetrennten Lasche gebildete Seitenöffnung erreichbar wäre.
Aus der FR 15 14 374 ist bereits ein schachtelförmiger Umkarton bekannt, der einen die Entnahmeöffnung überdeckenden Klappdeckel hat, welcher mit einer Seitenwand fest, aber verschwenkbar verbunden ist. An dem dieser Seitenwand abgewandten Randbereich des Klappdeckels ist eine Haltelasche vorgesehen, die zum Wiederver­ schließen dieses vorbekannten Umkartons umgebogen und in das Schachtelinnere eingeschoben werden kann. Dieser Klappdeckel kann vor dem ersten Öffnen mittels eines Klebepunktes an der Haltelasche gesichert werden, welcher den Deckel mit der benachbarten Seitenwand verbindet. An der benachbarten Seitenwand ist dieser Klebepunkt im Bereich einer Abreißlasche verklebt, die von einer Perforation umgrenzt ist. Durch Entfernen der Abreißlasche wird auch die Klebeverbindung gelöst, so daß nun der Klappdeckel aufgeklappt werden kann. Auch bei diesem vorbekannten Umkarton sind jedoch keine Greiföffnungen an gegenüberliegenden und die Entnahmeöffnung begrenzenden Rändern vorgesehen, so daß auch hier solche Gegenstände, die in ihren Umriß-Abmessungen dem Schachtelinneren entsprechen, nicht ohne weiteres herausgenommen werden können.
Es besteht daher die Aufgabe, einen Schuber der eingangs erwähnten Art zu schaffen, an dem erkennbar ist, ob er schon einmal geöffnet wurde, ohne daß dazu ein Kunststoffeinschlag oder dergleichen Sekundärverpackung erforderlich wäre. Dabei sollen auch solche aufzubewahrenden Gegenstände gut erfaßt und aus dem erfindungs­ gemäßen Schuber herausgezogen werden können, die in ihren Umriß- Abmessungen den vom Schuber gebildeten Hohlraum entsprechen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Schuber der eingangs erwähnten Art darin, daß an den der Einstecköffnung benachbarten Rändern von gegenüberliegenden Seitenteilen jeweils an der Stelle der Greiföffnungen durch entlang von deren Rändern verlaufende Schwächungsstellen umgrenzte, abtrennbare Bereiche vorgesehen sind, daß wenigstens ein als Originalitätssicherung dienender, mit den beiden abtrennbaren Bereichen verbundener, die Einstecköffnung übergreifender und den anderen Teil der Verpackung bildender Verschlußsteg vorgesehen ist und daß die zusammen mit dem Verschlußsteg abtrennbaren Bereiche in den Seitenteilen nach dem Heraustrennen die Greiföffnungen freigeben, wobei der Verschlußsteg mit einem der beiden gegenüberliegenden Seitenteile direkt verbunden ist und mit diesem Ende den einen heraustrennbaren Bereich bildet und mit seinem anderen Ende an dem anderen heraustrennbaren Bereich des anderen Seitenteiles befestigt ist.
Der beim erfindungsgemäßen Schuber vorgesehene Verschlußsteg dient als Originalitätsverschluß. Durch diesen Originalitätsverschluß bildet der Schuber eine Primärverpackung, an der selbst gut die Originalität erkennbar ist. Diese Primärverpackung besteht nur noch aus einem Material, so daß sie nach Gebrauch gut entsorgt und dem Altpapierkreislauf zur Wiederverwertung zugeführt werden kann. Dabei bietet der erfindungsgemäße Schuber nicht nur fertigungstechnisch, sondern auch bei der späteren Handhabung Vorteile.
Bei einem Schuber mit mindestens einer kurzen oder langen Doppelwand, die jeweils innenseitig flach bei einem Seitenteil angeordnet ist (sind), ist es vorteilhaft, wenn der Verschlußsteg aus einer der an ein Seitenteil angrenzenden Doppelwände ausgeschnitten ist. Ein Teil der einen Doppelwand wird hierbei auch für den Verschlußsteg verwendet, so daß das Schubermaterial gut ausgenutzt ist und keine zusätzlichen Teile erforderlich sind.
Die Erfindung betrifft auch einen Zuschnitt zur Herstellung eines Schubers, der an zwei gegenüberliegenden Längsseiten über eine Rückwand miteinander verbundene Seitenteile hat und bei dem an den Querseiten zumindest eines der Seitenteile und/oder der Rückwand jeweils ein Bodenteil vorgesehen ist, wobei diese Teile des Schubers vorzugsweise über jeweils eine Biegekante miteinander verbunden sind. Dieser erfindungsgemäße Zuschnitt ist dadurch gekennzeichnet, daß an der der Rückwand abgewandten Längsseite zumindest eines der Seitenteile wenigstens ein überstehender, laschenförmiger Verschlußsteg vorgesehen ist, dessen freies Ende ein Anschlußteil zum trennbaren oder abreißbaren Befestigen an dem anderen Seitenteil in Gebrauchsstellung des Schubers bildet. Dieser Zuschnitt kann in vorteilhafterweise in einem Arbeitsgang einschließlich des laschenförmigen Verschlußsteges gefertigt werden.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schubers mit geschlossenem Originalitätsverschluß,
Fig. 2 eine Teilansicht eines Schubers mit offenem Originali­ tätsverschluß,
Fig. 3 einen Zuschnitt für einen Schuber,
Fig. 4 einen Zuschnitt für einen Schuber mit kurzen Doppelwänden,
Fig. 5 einen Zuschnitt für einen Schuber mit langen Doppelwänden und
Fig. 6 den Zuschnitt eines als Durchsteckhülle mit zwei Einstecköffnungen ausgebildeten Schubers.
Ein in Fig. 1 gezeigter Schuber 1 dient als Schutzhülle für Bücher, Videokassetten, Disketten oder dergleichen. Er weist an einer Schmallängsseite eine Einstecköffnung 2 und rückseitig gegenüberliegend eine Rückwand 3 auf. Die beiden übrigen Schmalseiten bilden Bodenteile 4 und 5. An die Einstecköffnung 2 schließen sich außer den Boden­ teilen 4 und 5 parallel zueinander liegende Seitenteile 6 und 7 an.
Um den Schuberinhalt einerseits am Herausfallen zu hindern und um andererseits für einen Käufer deutlich erkennbar zu machen, daß es sich um eine unversehrte Original­ packung handelt, ist ein Originalitätsverschluß 8 vorge­ sehen. Dieser übergreift im Ausführungsbeispiel von einem Seitenteil 6 zu dem anderen Seitenteil 7 die Einsteck­ öffnung 2. Dieser Originalitätsverschluß 8 ist im wesent­ lichen durch einen laschenförmigen Verschlußsteg 9 ge­ bildet.
Dieser Verschlußsteg 9 ist im Ausführungsbeispiel mit seinen beiden Enden bei den Seitenteilen 6 und 7 abreiß­ bar bzw. trennbar mit diesen verbunden. An dem Zuschnitt 10 gemäß Fig. 3 ist gut erkennbar, daß die aus den Seiten­ teilen 6 bzw. 7 trennbaren Bereiche 11 durch strich­ punktiert angedeutete Anstanzungen oder Perforationen 12 umgrenzt sind. Der abtrennbare Bereich 11 des Seitenteiles 7 ist in verschlossener Gebrauchsstellung des Schubers 1 (Fig. 1) mit dem freien Ende des Verschlußsteges 9 ver­ bunden, beispielsweise durch eine Kleb- oder Siegelverbin­ dung.
Wie auch gut in Fig. 3 erkennbar, weist der Verschlußsteg 9 anschließend an den mit dem Seitenteil 6 verbundenen, abtrennbaren Bereich 11 ein mittleres Stegteil 13 und am freien Ende des Verschlußsteges 9 befindet sich eine An­ schlußlasche 14, die mit der Außenseite des abtrennbaren Bereiches 11 des Seitenteiles 7 verbindbar ist. Der Steg­ teil 13 ist seitlich durch Biegekanten 15 begrenzt, deren Abstand auf die Breite der Einstecköffnung 2 abgestimmt ist.
Im Ausführungsbeispiel sind an beiden Seitenteilen 6 und 7 abtrennbare Teile 11 vorgesehen. Es würde aber auch ge­ nügen, wenn nur an einer dieser Seitenteile ein abtrenn­ barer Bereich 11 vorgesehen ist. Sind beide Seitenteile 6 und 7 mit solchen abtrennbaren Bereichen 11 versehen, er­ hält man nach dem Entfernen des Verschlußsteges praktisch automatisch Greiföffnungen, bei denen der Schuberinhalt, z. B. eine Videokassette, gut erfaßt und herausgezogen wer­ den kann. Eine solche Greiföffnung 16 ist gut bei dem hier einseitig abgetrennten Verschlußsteg 9 erkennbar. (Fig. 2) Erwähnt sei noch, daß im Verlauf der Längserstreckung der Einstecköffnung 2 auch mehrere Verschlußstege 9 vorge­ sehen sein können. Auch besteht prinzipiell die Möglich­ keit, einen solchen Verschlußsteg 9 mit seinen Enden bei den Bodenteilen 4 und 5 anzuschließen.
In Fig. 2 ist der Verschlußsteg 9 einseitig von dem Sei­ tenteil 7 getrennt, wodurch an diesem Seitenteil die be­ reits vorerwähnte Greiföffnung 16 gebildet ist. Hier ist auch gut erkennbar, daß innenseitig an der Anschlußlasche 14 der abtrennbare Bereich 11 hängt, der aus dem Seiten­ teil 7 herausgetrennt ist. Die Verbindung der abtrennbaren Bereiche 11 mit den Seitenteilen 6 bzw. 7 kann in an sich bekannter Weise durch einige Stege 17 erfolgen, wobei zwischen diesen Stegen durchgestanzte Trennschnitte vor­ handen sind. Reste dieser Stege 17 sind auch noch bei der Greiföffnung 16 bzw. dem dort herausgetrennten, mit der Anschlußlasche 14 verbundenen Bereich 11 erkennbar.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Schuber handelt es sich um einen Doppelwandschuber, bei dem die Seitenteile 6 und 7 innenseitig durch Doppelwände 18, 19 verstärkt sind. Die Fig. 4 und 5 zeigen Zuschnitte von solchen Doppel­ wandschubern, wobei Fig. 4 kurze Doppelwände 18 und 19 und Fig. 5 lange Doppelwände 18a, 19a zeigen.
Der Verschlußsteg 9 ist dabei mit seinem Stegteil 13 und der sich zum freien Ende hin anschließenden Anschlußlasche 14 aus der Doppelwand 18 bzw. 18a ausgeschnitten. Dieser ausgeschnittene Teil des Verschlußsteges ist bei der Außen­ kante des Seitenteiles 6, die in diesem Verbindungsbereich auch eine Biegekante 15 bildet, mit dem Seitenteil 6 bzw. dem abtrennbaren Bereich 11 verbunden. Auf der gegenüber­ liegenden Seite bei dem Seitenteil 7 schließt sich an den dort befindlichen, abtrennbaren Bereich 11 spiegelbildlich zu diesem Bereich 11 ein Durchbruch 20 in der Doppelwand 19 bzw. 19a an. Dieser Durchbruch ist dann vorgesehen, wenn nach dem Abtrennen des Originalitätsverschlusses 8 im Bereich der abtrennbaren Bereiche 11 Greiföffnungen 16 gebildet werden sollen. Wäre der Durchbruch 20 nicht vor­ handen, so wäre auch bei herausgetrenntem Bereich 11 des Seitenteiles 7 durch die darunter befindliche Doppelwand 19 bzw. 19a eine solche Greiföffnung 16 noch verschlossen.
In den Fig. 1 und 2 ist strichliniert die Umgrenzung des Stegteiles 13 mit Anschlußlasche 14 innerhalb der innenliegenden Doppelwand 18 erkennbar. Dieser Laschenaus­ schnitt in der Doppelwand ist mit 21 gekennzeichnet.
Die Anschlußlasche 14 des Verschlußsteges 9 ist etwas großflächiger ausgebildet als der in Funktionsstellung darunter befindliche abtrennbare Bereich 11, wobei die überstehenden Ränder dieser Anschlußlasche 14 nicht mit dem Seitenteil 7 verbunden sind. Diese überstehenden Be­ reiche bilden eine Greiflasche 22, die zum öffnen des Ori­ ginalitätsverschlusses 8 gut untergriffen und die Lasche dann zum Öffnen des Verschlusses hochgezogen werden kann.
Die Fig. 3 bis 5 lassen gut erkennen, daß der Schuber 1 aus einem einteiligen Zuschnitt 10 gefertigt ist, was die Herstellung wesentlich vereinfacht.
In Fig. 6 ist ein Schuber in seinem Zuschnitt 10′ darge­ stellt, der in seiner Gebrauchsstellung eine Durchsteck­ hülle bildet, dazu sind die in Längsrichtung des Schubers oberen und unteren, sich gegenüberliegenden Schmalseiten als Einstecköffnungen ausgebildet, die jeweils ein als Originalitätsverschluß dienender, laschenförmiger Verschluß­ steg 9 übergreift. Auch der Zuschnitt 10′ des als Durch­ steckhülle dienenden Schubers ist aus einem einteiligen Karton gefertigt, wobei die Seitenteile 6 und 7 sowie die Schmal- oder Rückwände 3 über eine Klebelasche 23 mitein­ ander verbunden sind.
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.

Claims (13)

1. Schuber, der zunächst Teil einer Verpackung bildet und anschließend als Schutzhülle für Bücher, Videokassetten, Disketten oder dergleichen ausgebildet ist und einen Hohlraum aufweist, welcher den Umriß-Abmessungen des aufzunehmenden Gegenstandes entspricht, wobei der Schuber zumindest eine offene Schmalseite als Einstecköffnung aufweist und wobei an zwei gegenüberliegenden Rändern der Einstecköffnung Greiföffnungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den der Einstecköffnung (2) benachbarten Rändern von gegenüberliegenden Seitenteilen (6, 7) jeweils an der Stelle der Greiföffnungen (16) durch entlang von deren Rändern verlaufende Schwächungsstellen (12) umgrenzte, abtrennbare Bereiche (11) vorgesehen sind, daß wenigstens ein als Originalitätssicherung (8) dienender, mit den beiden abtrennbaren Bereichen (11) verbundener, die Einstecköffnung (2) übergreifender und den anderen Teil der Verpackung bildender Verschlußsteg (9) vorgesehen ist und daß die zusammen mit dem Verschlußsteg abtrennbaren Bereiche (11) in den Seitenteilen (6, 7) nach dem Heraustrennen die Greiföffnungen (16) freigeben, wobei der Verschlußsteg (9) mit einem der beiden gegenüberliegenden Seitenteile (6) direkt verbunden ist und mit diesem Ende den einen heraustrennbaren Bereich (11) bildet und mit seinem anderen Ende (14) an dem anderen heraustrennbaren Bereich des anderen Seitenteiles (7) befestigt ist.
2. Schuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußsteg an seinem anderen Ende (14) mit dem anderen heraustrennbaren Bereich des anderen Seitenteiles (7) verklebt oder versiegelt ist.
3. Schuber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungsstellen (12) durch Perforationen gebildet sind, die einen randoffenen, vorzugsweise trapez- oder halb­ kreisförmigen Bereich (11) des jeweiligen Seitenteils umgrenzen.
4. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der freie Endbereich (14) des Verschlußsteges (9) in dem durch die Schwächungsstelle begrenzten Bereich (11) an der Außenseite des Seitenteils (7) befestigt ist, und daß der Endbereich des Verschlußsteges (9) diesen Bereich des Seitenteiles (7) zumindest überdeckt, vorzugsweise großflächiger als dieser Verbindungsbereich (11) ausgebildet ist.
5. Schuber mit mindestens einer kurzen oder langen Doppelwand, die jeweils innenseitig flach bei einem Seitenteil (Seiten­ teilen) angeordnet ist (sind), nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußsteg (9) aus einer der an ein Seitenteil (6, 7) angrenzenden Doppelwände (18 oder 19) ausgeschnitten ist.
6. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schuber zweiteilig mit einem äußeren sowie einem darin einschiebbaren inneren Schuberteil ausgebildet ist und daß der Verschlußsteg (9) am äußeren Schuberteil vorgesehen ist.
7. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwei sich gegenüberliegende Schmalseiten des Schubers als Einstecköffnungen ausgebildet sind, die jeweils zumindest ein als Originalitätsverschluß dienender, laschenförmiger Verschlußsteg übergreift.
8. Schuber nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schuber oder zumindest ein äußeres Schuberteil aus einem einteiligen Zuschnitt (10, 10′), vorzugsweise aus Karton, gefertigt ist.
9. Zuschnitt zur Herstellung eines Schubers nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, der an zwei gegenüberliegenden Längsseiten über eine Rückwand miteinander verbundene Seitenteile hat und bei dem an den Querseiten zumindest eines der Seitenteile und/oder der Rückwand jeweils ein Bodenteil vorgesehen sind, wobei diese Teile des Schubers vorzugsweise über jeweils eine Biegekante miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Rückwand (3) abgewandten Längsseite zumindest eines der Seitenteile (6 oder 7) wenigstens ein überstehender, laschenförmiger Verschlußsteg (9) vorgesehen ist, dessen freies Ende ein Anschlußteil (14) zum trennbaren oder abreißbaren Befestigen an dem anderen Seitenteil in Gebrauchsstellung des Schubers bildet.
10. Zuschnitt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußsteg (9) ein mittleres Stegteil (13) sowie ein äußeres, das freie Ende des Steges bildendes Laschenteil (14) hat, daß das mittlere Stegteil (13) in seiner Breite etwa der Breite der Rückwand (3) entspricht und daß die Laschenteile vorzugsweise jeweils über Biegekanten (15) mit dem Stegteil (13) verbunden sind.
11. Zuschnitt nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Rückwand (3) abgewandten Längskante zumindest des mit dem Verschlußsteg (9) unmittelbar verbundenen Seitenteiles (6) eine in Gebrauchsstellung des Schubers nach innen gefaltete Doppelwand (18, 19) bzw. (18a, 19a) vorgesehen ist und daß der Verschlußsteg (9) vorzugsweise durch eine Ausstanzung aus dieser Doppelwand (18) bzw. (18a) gebildet ist.
12. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbereich (11) des Verschlußsteges (9) mit dem angrenzenden, unmittelbar verbundenen Seitenteil (6) durch eine Schwächungsstelle, insbesondere durch eine Perforation (12) umgrenzt ist.
13. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der in Gebrauchsstellung des Schubers (1) mit dem freien Ende (14) des Verschlußsteges (9) verbundene Bereich (11) an dem anderen Seitenteil durch eine Schwächungsstelle, vorzugsweise durch eine Perforation (12) umgrenzt ist.
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