DE4124452A1 - Faltschachtel - Google Patents

Faltschachtel

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DE4124452A1
DE4124452A1 DE19914124452 DE4124452A DE4124452A1 DE 4124452 A1 DE4124452 A1 DE 4124452A1 DE 19914124452 DE19914124452 DE 19914124452 DE 4124452 A DE4124452 A DE 4124452A DE 4124452 A1 DE4124452 A1 DE 4124452A1
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/02Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
    • B65D5/08Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body with end closures formed by inward-folding of portions of body, e.g. flaps, interconnected by, or incorporating, gusset folds

Description

Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel, bestehend aus einem einteiligen Zuschnitt aus Pappe, Karton, Wellpappe o. dgl., mit einem Schachtelrumpf aus vier Seitenwänden und mit einem oberen und unteren Schachtelabschluß, der von mindestens zwei jeweils mit einer Seitenwand faltbar verbundenen Klappen gebildet wird.
Bei diesen bekannten Faltschachteln sind die den Schachtelabschluß bildenden Klappen an den unteren bzw. oberen Kanten der vier Seitenwände angelenkt. Im Zuschnitt für die Faltschachtel muß im Anschluß an diese Kanten der Seitenwände das Material für die Klappen in ausreichender Breite vorgesehen werden.
Zur Verringerung des Materialbedarfs für den Zuschnitt ist es bekannt, die Klappen verkürzt auszuführen. Die damit erreichte Materialeinsparung ist aber nur verhältnismäßig gering.
Außerdem ist es bekannt, zur Verringerung des Verpackungsgewichts und des Aufwands für die Entsorgung der gebrauchten Faltschachtel in den Seitenwänden Fenster auszustanzen. Da die ausgestanzten Flächenstücke beim Hersteller der Faltschachtel verbleiben, verringert sich zwar beim Verbraucher der Aufwand für die Entsorgung der Faltschachtel; der Materialaufwand für die Herstellung der Faltschachtel wird dadurch aber nicht verringert.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Faltschachtel der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß eine wesentliche Materialeinsparung bereits bei der Herstellung der Faltschachtel erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aus mindestens zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden jeweils ein Flächenstück ausgestanzt und entlang einer parallel und im Abstand zum Schachtelabschluß verlaufenden Faltkante der Seitenwand nach unten bzw. oben gefaltet ist, und daß eine Endlasche des Flächenstücks längs einer Abschlußkante als Klappe in die Ebene des Schachtelabschlusses abgekantet und mit mindestens einer weiteren Endlasche zur Bildung des Schachtelabschlusses verbunden ist.
Hierdurch wird eine wesentliche Verringerung des Materialaufwandes für die Herstellung der Faltschachtel erreicht, weil das Material zur Bildung der Klappen aus den Seitenwänden ausgeschnitten wird, so daß die Unterkanten bzw. Oberkanten der Seitenwände zugleich den Rand des Zuschnitts bilden. Da die aus den Seitenwänden ausgestanzten Flächenstücke entlang einer Faltkante mit der verbleibenden Fläche der Seitenwand verbunden bleiben und entlang dieser umgefaltet werden, ergibt sich eine wesentliche Erhöhung der Formsteifigkeit im Bereich des unteren bzw. oberen Randes der Seitenwand. Dadurch wird die durch das Ausstanzen des Flächenstücks aus der Seitenwand bewirkte Schwächung der Seitenwand insbesondere am oberen bzw. unteren Rand der Seitenwand wieder vollständig ausgeglichen.
Diese Ausführung des Schachtelabschlusses kann am Schachtelboden oder am Schachteldeckel ausgeführt werden, wobei der jeweils andere Schachtelabschluß in herkömmlicher Weise gestaltet ist. Es ist aber auch möglich, sowohl den Schachtelboden als auch den Schachteldeckel in der erfindungsgemäßen Ausführung zu gestalten.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die die Klappen bildenden Flächenstücke aus allen vier Seitenwänden des Schachtelrumpfs ausgestanzt sind. Dadurch wird eine besonders tragfähige Ausführung des Schachtelabschlusses erreicht.
Stattdessen ist es aber auch möglich, die die Klappen bildenden Flächenstücke nur aus zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Schachtelrumpfes auszustanzen. Hierbei ist es möglich, diese beiden Flächenstücke so breit auszuführen, daß sie sich jeweils über die ganze Breite der zugeordneten Seitenwand erstrecken und deshalb einen geschlossenen Schachtelabschluß ohne Aussparungen an den Ecken bilden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Faltschachtel in räumlicher Darstellungsweise, wobei die den Schachtelboden bildenden Flächenstücke aus allen vier Seitenwänden ausgestanzt sind,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Bodenansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Bodenansicht entsprechend der Fig. 3 bei einer abgewandelten Ausführungsform der Faltschachtel,
Fig. 5 einen Teilschnitt längs der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 in räumlicher Darstellungsweise ähnlich der Fig. 1 eine abgewandelte Ausführungsform einer Faltschachtel, bei der nur aus zwei gegenüberliegenden Seitenwänden Flächenstücke zur Bildung des Schachtelbodens ausgestanzt sind,
Fig. 7 einen Teilschnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 6, Fig. 8 einen Teilschnitt ähnlich der Fig. 7 bei einer weiteren abgewandelten Ausführungsform,
Fig. 9 eine Faltschachtel in räumlicher Darstellungsweise, wobei die einen oberen Schachtelabschlußrand bildenden Flachstücke aus zwei Seitenwänden ausgestanzt sind,
Fig. 10 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Teil- Darstellung ähnlich der Fig. 9,
Fig. 11 in einer räumlichen Teil-Darstellung eine Faltschachtel, bei der sowohl der obere als auch der untere Schachtelabschluß aus Flächenstücken aus den Seitenwänden besteht, und
Fig. 12 eine weitere abgewandelte Ausführungsform einer Faltschachtel.
Die in den Fig. 1-3 dargestellte Faltschachtel besteht aus einem einteiligen Zuschnitt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel vorzugsweise aus Wellpappe hergestellt ist. Vier Seitenwände 1, 2 bilden einen im wesentlichen quaderförmigen Schachtelrumpf, der an seiner Oberseite einen herkömmlichen Schachtelverschluß aufweisen kann, der beispielsweise aus Verschlußklappen 3 besteht.
Die beiden einander gegenüberliegenden Seitenwände 1 weisen jeweils ein Fenster 4 auf, das dadurch gebildet ist, daß aus der Seitenwand 1 ein Flächenstück 5 ausgestanzt und entlang einer parallel und im Abstand zum Schachtelboden 6 verlaufenden Faltkante 7 nach unten gefaltet ist. Bei dem in den Fig. 1-3 gezeigten Ausführungsbeispiel liegt das Flächenstück 5 an der Innenseite der Seitenwand 1 an. Der dort liegende Abschnitt des Flächenstücks 5 kann mit der Seitenwand 1 verklebt sein oder nur lose anliegen.
Eine Endlasche 8 des Flächenstücks 5 ist längs einer Bodenkante 9 (Fig. 2) als Bodenklappe in die Ebene des Schachtelbodens 6 abgekantet.
In entsprechender Weise ist aus den beiden anderen einander gegenüberliegenden Seitenwänden 2 jeweils ein Fenster 10 ausgeschnitten. Das aus dem Fenster 10 ausgeschnittene Flächenstück 11 ist in der schon beschriebenen Weise längs einer parallel und im Abstand zum Schachtelboden 6 verlaufenden Faltkante 12 ebenfalls nach unten gefaltet. Eine Endlasche 13 des Flächenstücks 11 ist längs einer Bodenkante 14 als Bodenklappe in die Ebene des Schachtelbodens 6 abgekantet.
Wie man aus Fig. 3 erkennt, überlappt jede Endlasche 8 bzw. 13 die beiden benachbarten Endlaschen 13 bzw. 8 und ist mit diesen in Flächenbereichen 15 verklebt, die in Fig. 3 mit gestrichelten Linien umrissen sind. Somit bilden die vier Endlaschen 8 und 13 gemeinsam den Schachtelboden 6. Da die Breite der Endlaschen 8 bzw. 13 jeweils geringer ist als die Breite der zugeordneten Seitenwand 1 bzw. 2, verbleiben Öffnungen 16 an den Ecken des Schachtelbodens 6.
Man erkennt aus Fig. 1, daß an den unteren Ecken der Faltschachtel jeweils ein schmaler Streifen 17 entlang den unteren Kanten der Seitenwände 1 bzw. 2 ausgeklinkt ist. Dadurch wird eine Beschädigung der unteren Kanten der Seitenwände 1, 2 vermieden, wenn die Faltschachtel über eine unebene Fläche geschoben wird, beispielsweise über eine darunter angeordnete Faltschachtel in einem Stapel.
Eine demgegenüber abgewandelte Ausführungsform des Schachtelbodens 6′ ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Hierbei sind die beiden gegenüberliegenden Endlaschen 8 so lang ausgeführt, daß sie einander überlappen. Im Überlappungsbereich sind die beiden Endlaschen 8 in einem mit strichpunktierten Linien in Fig. 4 angedeuteten Flächenbereich 18 miteinander verklebt. Die beiden anderen Endlaschen 13 liegen hierbei nur lose auf den miteinander verklebten Endlaschen 8 auf und stützen sich an diesen ab. Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, da die vorgefertigten Faltschachteln flachliegend zum Füllbetrieb transportiert und erst dort aufgerichtet werden; dann ist an jeder Faltschachtel nur eine einzige Klebung 18 auszuführen.
Die in den Fig. 6 und 7 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von den bisher beschriebenen Ausführungsformen der Faltschachteln dadurch, daß die den Schachtelboden 6 bildenden Flächenstücke 5 mit ihren Endlaschen 8 nur aus zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 1 ausgestanzt sind, während die beiden anderen einander gegenüberliegenden Seitenwände 2 ohne ausgestanztes Fenster ausgeführt sind. Deshalb ist es hierbei möglich, die beiden Flächenstücke 5 so breit auszuführen, daß sie sich über die ganze Breite der zugeordneten Seitenwand 1 erstrecken. Die in die Bodenebene umgekanteten Endlaschen 8 stoßen hierbei stumpf aneinander und bedecken den gesamten Schachtelboden 6. Sie sind durch einen äußeren Klebestreifen 19 miteinander verbunden.
Stattdessen könnten die Endlaschen 8 auch überlappend ausgeführt und miteinander in der schon beschriebenen Weise verklebt sein. Die Verbindung der den Schachtelboden bildenden Endlaschen 8 bzw. 13 könnte auch bei den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen durch einen von außen aufgebrachten Klebestreifen 19 erfolgen. Die Verwendung eines solchen Klebestreifens 19 hat den Vorteil, daß nach dem Aufrichten der Faltschachtel kein Klebstoffauftrag erfolgen muß. Das Aufbringen des Klebestreifens 19 kann beim Durchlauf durch eine Abpackmaschine oder von Hand erfolgen.
In den Fig. 6 und 7 ist mit strichpunktierten Linien zusätzlich angedeutet, daß an den beiden seitlichen Rändern jeder Endlasche 8 eine Seitenlasche 20 vorgesehen werden kann, die aus der jeweils benachbarten Seitenwand 2 ausgestanzt wird (Fig. 6) und am bodenseitigen Rand dieser Seitenwand 2 angeklebt wird (Fig. 7), um die Endlasche 8 in ihrer den Schachtelboden bildenden Stellung zu halten.
Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsformen ist das Flächenstück 5 bzw. 11 nach innen gefaltet und liegt an der Innenseite der zugehörigen Seitenwand 1 bzw. 2 an. In Fig. 8 ist angedeutet, daß das Flächenstück 5 auch nach außen gefaltet werden kann und dann an der Außenseite der zugeordneten Seitenwand 1 anliegt. Entsprechend kann auch das Flächenstück 11 an der Außenseite der zugeordneten Seitenwand 2 anliegen.
Die bisher als Ausführungsbeispiele von Schachtelböden beschriebenen Schachtelabschlüsse können auch als obere Schachtelverschlüsse eingesetzt werden. Beispielsweise kann es zweckmäßig sein, den Schachtelboden in herkömmlicher Weise mit zwei Paaren von aufeinanderliegenden Bodenklappen auszuführen, die jeweils an den Bodenkanten der vier Seitenwände 1, 2 angelenkt sind. Der obere Schachtelverschluß kann dann in der beschriebenen Weise aus zwei oder vier Flächenstücken bestehen, die aus den Seitenwänden 1, 2 ausgestanzt und nach oben gefaltet sind.
Zweckmäßigerweise werden diese Flächenstücke an der Innenseite oder der Außenseite der Seitenwände 1, 2 angeklebt, um das Einsetzen von beispielsweise Flaschen oder anderem Gut zu erleichtern. Dann werden die nach oben überstehenden Endlaschen der Flächenstücke umgefaltet und verklebt, wie dies für die Endlaschen 8 bei den Beispielen für den Schachtelboden beschrieben wurde.
Fig. 9 zeigt in einer räumlichen Teil-Darstellung die Gestaltung des oberen Schachtelabschlusses, die in ähnlicher Weise ausgeführt ist wie der Schachtelboden bei den Beispielen nach den Fig. 6 bis 8.
Man erkennt aus Fig. 9, daß bei einer Faltschachtel mit einem herkömmlichen, aus Bodenklappen bestehenden Schachtelboden 6 die aus den beiden einander gegenüberliegenden Seitenwänden 1 ausgestanzten Flächenstücke 5 nach außen und oben um eine horizontale Faltkante 12′ umgefaltet sind. Die hierbei verhältnismäßig kurz und breit ausgeführten Endlaschen 8 liegen an den beiden einander gegenüberliegenden Rändern der Oberseite der Faltschachtel. Die an den Seitenrändern der Endlasche 82 angelenkten Seitenlaschen 20 sind jeweils an der Außenseite der Seitenwand 2 angeklebt.
Die Faltkante 12′ bildet hierbei einen Tragegriff zum Anheben der gefüllten Faltschachtel. Die beiden Endlaschen 8 bilden eine Randleiste, die das Stapeln derartiger Faltschachteln begünstigt. Die Seitenlaschen 20 sind in gleicher Weise wie bei den Fig. 6 und 7 beschrieben aus den beiden Seitenwänden 2 ausgestanzt.
Die Länge der Endlaschen 8 kann auch so groß gewählt werden, daß jede der beiden Endlaschen 8 die Oberseite der Faltschachtel zur Hälfte überdeckt, so daß die Faltschachtel an der Oberseite vollständig geschlossen ist. Die beiden Endlaschen 8 können in gleicher Weise wie dies für den Schachtelboden bereits beschrieben wurde durch einen Klebestreifen oder durch Überlappung und Klebung miteinander verbunden werden.
Eine gegenüber der Ausführung nach Fig. 9 abgewandelte Ausführungsform ist in Fig. 10 dargestellt. Zusätzlich zu den Seitenlaschen 20, die seitlich an der Endlasche 8 angebracht sind, sind ähnliche Seitenlaschen 21 an beiden Seiten des innen oder außen an der verbliebenen Seitenwand 1 anliegenden Flächenstücks 5 angelenkt. Diese Seitenlaschen 21 sind ebenso wie die Seitenlaschen 20 aus den beiden Seitenwänden 2 ausgestanzt. Diese zusätzlichen Seitenlaschen 21 sind im oberen Eckbereich innen oder außen an den Seitenwänden 2 angeklebt, so daß sich eine besonders stabile Eckausbildung ergibt.
Fig. 11 zeigt in räumlicher Darstellungsweise eine Faltschachtel, bei der sowohl der obere als auch der untere Schachtelabschluß aus Flächenstücken der Seitenwand 1 gebildet wird. Ein unteres Flächenstück 5 wird um die horizontale Faltkante 12 nach innen oder außen in die Ebene der Seitenwand 1 gefaltet. Dann wird die am Flächenstück 5 angelenkte Endlasche 8 in die Bodenebene gefaltet und bildet dort eine Bodenklappe.
In gleicher Weise wird auf der oberen Hälfte jeder der beiden Seitenwände 1 jeweils ein oberes Flächenstück 5 um eine horizontale Faltkante 12′ nach oben an die Innenseite oder Außenseite des verbleibenden Teils der Seitenwand 1 gefaltet. Die an diesem Flächenstück 5 angelenkte Endlasche 8 wird in die Ebene des oberen Schachtelabschlusses gefaltet, wie in Fig. 11 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Bei ausreichender Höhe der Faltschachtel steht in den Seitenwänden 1 soviel Material zur Verfügung, daß die daraus gebildeten Endlaschen 8 den oberen und unteren Schachtelabschluß vollständig überdecken können. Die Verbindung der beiden benachbarten Endlaschen 8 kann in der schon beschriebenen Weise mit einem (in Fig. 11 nicht dargestellten) Klebestreifen erfolgen.
Stattdessen oder zusätzlich ist es auch möglich, aus den beiden anderen gegenüberliegenden Seitenwänden 2 jeweils eine Haltelasche 22 in Zungenform auszustanzen und um eine horizontale Faltkante 23 nach oben zu falten. Der Endabschnitt 24 der Haltelasche 22 wird um die Oberkante der Seitenwand 2 nach innen umgefaltet und auf der Oberseite der Endlaschen 8 festgeklebt. In gleicher Weise kann eine Festlegung und Abstützung der den Schachtelboden 6 bildenden unteren Haltelaschen 8 erfolgen (nicht dargestellt).
Bei der in Fig. 12 dargestellten Faltschachtel, die zur Aufnahme von (nur schematisch dargestellten) Flaschen 25 bestimmt ist, sind die beiden gegenüberliegend an der Faltschachtel angeordneten oberen Abschnitte 1′ der Seitenwände 1 nach innen in Richtung zu den Köpfen der Flaschen 25 eingezogen. Zu diesem Zweck ist jeweils das aus der Seitenwand 1 ausgestanzte Flächenstück 5 nur in seinem mittleren Bereich mit einem mittleren Abschnitt 1a des Randstreifens 1′ verklebt, während die beiden seitlich davon liegenden Abschnitte 1b ohne Verklebung ausgeführt sind, so daß dort ein Abstand zu den benachbarten Abschnitten des Flächenstücks 5 entsteht.
Durch das beschriebene Einziehen wird es ermöglicht, die beiden Endlaschen 8 miteinander überlappend zu verkleben, obwohl diese beiden Endlaschen 8 verhältnismäßig kurz sind.
Der Schachtelboden 6 kann auch hierbei in herkömmlicher Weise mit Bodenklappen ausgeführt sein. Anstelle der dargestellten Überlappung der beiden oberen Endlaschen 8 können diese auch aneinanderstoßen und durch einen Klebestreifen verbunden werden.
Ebenso wie bei den anderen dargestellten Ausführungsformen kann im Bereich der Faltkante 8a, die die Endlaschen 8 mit dem Flächenstück 5 verbindet, eine Perforation vorgesehen werden. Diese Perforation an der Faltkante 8a oder in deren Nähe ermöglicht es, den aus den oberen Endlaschen 8 gebildeten Deckel der Faltschachtel abzureißen, um die Faltschachtel zu öffnen.

Claims (17)

1. Faltschachtel, bestehend aus einem einteiligen Zuschnitt aus Pappe, Karton, Wellpappe o. dgl., mit einem Schachtelrumpf aus vier Seitenwänden und mit einem Schachtelabschluß, der von mindestens zwei jeweils mit einer Seitenwand faltbar verbundenen Klappen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus mindestens zwei einandergegenüberliegenden Seitenwänden (1 bzw. 2) jeweils ein Flächenstück (5 bzw. 11) ausgestanzt und entlang einer parallel und im Abstand zum Schachtelabschluß (6) verlaufenden Faltkante (7 bzw. 12, 12′) der Seitenwand (1 bzw. 2) nach unten bzw. oben gefaltet ist, und daß eine Endlasche (8 bzw. 13) des Flächenstücks (5 bzw. 11) längs einer Abschlußkante (9 bzw. 14) als Klappe in die Ebene des Schachtelabschlusses (6) abgekantet und mit mindestens einer weiteren Endlasche (8 bzw. 13) zur Bildung des Schachtelabschlusses (6) verbunden ist.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schachtelabschluß (6) bildenden Flächenstücke (5 bzw. 11) aus allen vier Seitenwänden (1, 2) des Schachtelrumpfs ausgestanzt sind.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schachtelabschluß (6) bildenden Flächenstücke (5) nur aus zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (1) des Schachtelrumpfs ausgestanzt sind.
4. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgestanzten und umgefalteten Flächenstücke (5 bzw. 11) an der Innenseite der zugehörigen Seitenwand (1 bzw. 2) liegen.
5. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgestanzten und umgefalteten Flächenstücke (5 bzw. 11) an der Außenseite der zugehörigen Seitenwand (1 bzw. 2) liegen.
6. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgestanzten und umgefalteten Flächenstücke (5 bzw. 11) in ihrem an der zugeordneten Seitenwand (1 bzw. 2) anliegenden Abschnitt mit dieser verklebt sind.
7. Faltschachtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende Endlaschen (8) einander überlappen und miteinander verklebt sind und daß die beiden anderen Endlaschen (13) lose auf den miteinder verklebten Endlaschen (8) aufliegen.
8. Faltschachtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Endlasche (8 bzw. 13) jeweils die beiden benachbarten Endlaschen (13 bzw. 8) überlappt und mit diesen verklebt ist.
9. Faltschachtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Flächenstücke (5) jeweils über die ganze Breite der zugeordneten Seitenwand (1) erstrecken.
10. Faltschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden seitlichen Rändern jeder Endlasche (8) eine aus der jeweils benachbarten Seitenwand (2) ausgestanzte Seitenlasche (20) angelenkt ist, die am bodenseitigen Rand dieser Seitenwand (2) angeklebt ist.
11. Faltschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlaschen (8) der beiden Flächenstücke (5) stumpf aneinanderstoßen und durch einen äußeren Klebestreifen (19) miteinander verbunden sind.
12. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden außenliegenden Endlaschen (8) durch einen äußeren Klebestreifen miteinander verbunden sind.
13. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß an den unteren Ecken der Faltschachtel jeweils ein schmaler Streifen (17) entlang den unteren Kanten der Seitenwände (1, 2) ausgeklinkt ist.
14. Faltschachtel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden seitlichen Rändern der aus den Seitenwänden (1) ausgestanzten und umgefalteten Flächenstücke (5) jeweils eine aus der benachbarten Seitenwand (2) ausgestanzte Seitenlasche (21) angelenkt ist, die am Rand dieser Seitenwand (2) angeklebt ist.
15. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß der Schachtelboden (6) und der Schachteldeckel durch miteinander verbundene Endlaschen (8) gebildet wird, die aus zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (1) ausgestanzt und gefaltet sind.
16. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Seitenwänden (1) ausgestanzten und umgefalteten Flächenstücke (5) nur im mittleren Bereich (1a) eines oberen Randabschnitts (1′) der Seitenwand (1) angeklebt und nach innen eingezogen sind.
17. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß aus zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (2) jeweils eine Haltelasche (22) ausgestanzt und um eine obere Faltkante (23) umgefaltet ist, und daß ein Endabschnitt (24) der Haltelasche (22) auf die anschließenden Endlaschen (8) gefaltet und angeklebt ist.
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