DE404155C - Geschuetz - Google Patents

Geschuetz

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DE404155C
DE404155C DEC31624D DEC0031624D DE404155C DE 404155 C DE404155 C DE 404155C DE C31624 D DEC31624 D DE C31624D DE C0031624 D DEC0031624 D DE C0031624D DE 404155 C DE404155 C DE 404155C
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DE
Germany
Prior art keywords
chamber
gun
normal
chambers
charges
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Expired
Application number
DEC31624D
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English (en)
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Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
Original Assignee
Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/12Cartridge chambers; Chamber liners
    • F41A21/14Arrangement of cartridge chambers lateral to the barrel axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A1/00Missile propulsion characterised by the use of explosive or combustible propellant charges
    • F41A1/06Adjusting the range without varying elevation angle or propellant charge data, e.g. by venting a part of the propulsive charge gases, or by adjusting the capacity of the cartridge or combustion chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. OKTOBER 1924
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 404155 -KLASSE 72^GRUPPE 16
(C 31624
La Compagnie des Forges et Acieries de la Marine & d'Homecourt in Paris.
Geschütz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 25. Mai 1921 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschütz, das mit mehreren Ladungen schießen kann, so daß man nach Belieben große oder kleine Schußweiten und trotzdem den für jede Ladung höchstmöglichen Wirkungsgrad erreichen kann. Auf diese Weise kann ein Geschütz von großer Länge, das für weittragende Schüsse und starke Ladungen eingerichtet ist, für alle Arten von Schüssen verwendet werden, wobei eine große Ersparnis an Pulver erzielt wird und die Abnutzung des Geschützes bei schwachen Ladungen auf das Mindestmaß herabsinkt.
Zu diesem Zweck ist das Geschütz mit einer Kammer versehen, deren Volumengröße beliebig geregelt werden kann, und zwar in der Weise, daß das Verhältnis zwischen der Pulvermenge
und dem Volumen dieser Kammer, d. h. die Dichte der Ladung, beständig und in allen Fällen soweit wie möglich gleich bleibt, damit die Verbrennung der Ladung unter guten Bedingungen gesichert ist.
Gemäß der Erfindung ist eine verhältnismäßig kleine Pulverkammer, die sogenannte normale Kammer, gleichachsig mit der Seele des Geschützes vorgesehen, und zwar in deren Verlängerung. Sie ist derart bemessen, daß sie für ein gleiches Geschütz jedoch von geringerer Schußweite dienen kann.
Außerdem sind im Laderaum des Geschützes mehrere zusätzliche Pulverkammern vorgesehen, deren Achsen senkrecht, schräg oder parallel zur Achse der normalen Kammer sein können; diese Kammern münden in die normale Kammer und sind wie diese nach außen hin durch bekannte Verschlußstücke abgeschlossen. Wenn man hierbei eine oder mehrere zusätzliche Kammern benutzt, arbeiten alle Ladungen zusammen und bilden ein Ganzes. Sie werden alle gleichzeitig durch die Zündvorrichtung der Hauptkammer entzündet. Es geht also alles vor sich, als wenn eine einzige Ladung in einer einzigen Kammer abgeschossen würde.
In den Fällen, in denen mit schwachen Ladungen geschossen wird, werden die nichteingeschalteten zusätzlichen Kammern mit Stopfen gefüllt oder abgeschlossen, und der Schuß geht ab, als wenn sie nicht vorhanden wären.
Eine jede dieser Kammern ist leicht zugänglich und mit einem unabhängigen Verschlußstück versehen.
Zweckmäßig wird auf dem Eodenstück der Hauptkammer eine Sicherheitsvorrichtung angebracht, die verhindert, daß der Schuß ab- : gefeuert wird, bevor die Nebenkammern vollständig geschlossen sind.
Diese Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem Finger, der durch das Verschlußstück der Hauptkammer in Tätigkeit gesetzt wird und der das öffnen des zusätzlichen Verschlußstückes nur dann zuläßt, wenn die Hauptkammer selbst geöffnet ist, und umgekehrt wird der Finger gegen ein durch das zusätzliche Verschlußstück mitgenommenes Organ stoßen, ■ das das Verschließen des Hauptverschlußstückes I verhindert, solange das zusätzliche Verschluß- '. stück offen steht. ;
Die Abb. 1 bis 6 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung für ein Geschütz mit einer Hilfskammer. !
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch die Achse i eines Geschützes, wobei die Hilfskammer eine ■ Kartusche enthält. ■■
Abb. 2 ist ein Grundriß des Rohres. Abb. 3 ist eine Rückansicht. j
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. 1.
Abb. 5 ist ein Schnitt, der dem in Abb. 1 dargestellten bei Eenutzung nur der normalen Kammer entspricht.
Abb. 6 ist ein ähnlicher Schnitt, wobei die Hilfskammer ebenfalls eine Patronenhülse enthält.
Die Abb. 7 und 8 beziehen sich auf eine Abänderung, bei der die beiden Kammern in der Verlängerung hintereinanderliegen, und zwar entspricht
Abb. 7 dem Feuern mit schwacher Ladung, 1 Abb. 8 dem mit voller Ladung.
Abb. 9 ist eine Abänderung der in den Abb. 7 und 8 dargestellten Art.
Die Kanone 1 besitzt eine Hilfskammer 2, welche, wenn die normale Kammer 3 allein benutzt wird, mit einem starren Pfropfen 4 gefüllt ist, der eine nachgiebige oder metallische Liderung /\.a besitzt; das Volumen dieser Kammer, die auf diese Weise gefüllt ist, vereinigt sich nicht mit derjenigen der normalen Kammer, und alles spielt sich so ab, als ob die Hilfs-. kammer 2 nicht vorhanden wäre.
Wenn man einen Schuß auf große Entfernung ausführen will, hebt man den Pfropfen 4 aus der Hilfskammer heraus, und bei jedem Schuß setzt man in diese Kammer eine Zusatzladung Pulver 5 ein, während man die normale Kammer unter den üblichen Bedingungen ladet. Wenn der Hilfsverschluß eine nachgiebige Liderung ist, genügt ein Päckchen oder Beutel mit Pulver; wenn der Verschluß im Winkel dazu steht, wie es z. B. dargestellt ist, befindet sich die Hilfsladung entweder verschlossen in einer Patronenhülse 6 (Abb. 6), die den Verschluß bildet und die in bekannter Weise herausgeschleudert wird, oder wird durch einen einfachen Kartuschbeutel 5 gebildet, wobei der Abschluß durch eine Verschlußliderung 7 (Abb. 1 und 4) gesichert wird.
In allen Fällen erzeugt das Feuern der normalen Ladung das sofortige Abbrennen der Zusatzladung, welche mit ihr in Berührung ist, und der ganze Vorgang spielt sich so ab, als ob die Kanone nur eine einzige Ladung in einer Kammer von entsprechendem Volumen enthält.
Die Abmessungen der Hilfskartuschhülse 6 können derartig sein, daß keine Verwechselung mit der Kartuschhülse 8 (Abb. 6) der normalen Kammer eintreten kann; auf diese W eise ist es unmöglich, in die normale Kammer 3 eine größere Menge Pulver einzuführen als diejenige, die sie ohne Gefahr aufnehmen kann.
Um die Sicherheit der Anordnung in dem in Abb. ι und 2 dargestellten Fall zu gewährleisten, bei dem die beiden Kammern durch winklig angeordnete Verschlüsse 9 und 10 verschlossen sind, trägt der Verschluß 9 der normalen Kammer einen Ansatz 11, der in einem Lager 12 geführt wird, und dessen oberes Ende 13 imstande ist, die Kurbel 14 des Verschlusses 10
in seiner Schlußstellung zu blockieren, indem ■ er sich vor den Ansatz 15 eines Sektors 16, der auf der Verschlußkurbel 14 sitzt, legt.
Unter diesen Umständen ist die öffnung des Verschlusses 10 unmöglich, solange der Ver- , Schluß 9 geschlossen ist. Umgekehrt würde, wenn der Verschluß 10 offen ist und man den Verschluß 9 schließen wollte, die Verlängerung 11 sich gegen den Sektor 16 legen, was ein vollkommenes Schließen des Verschlusses und ein : Abfeuern unmöglich machen würde. '
Die Anordnung der Hilfskammer oder Kammern kann in Verbindung mit der normalen Kammer eine sehr verschiedene sein, z. B. ist es möglich, daß die Achse der Hilfskammer in einer beliebigen Ebene schräg oder senkrecht zur Seele, oben, unten oder seitlich sein kann. ; Man kann auch, wie in Abb. 7 und 8 dar- | gestellt, die normale und Hilfskammern in einer ' Achse hintereinanderlegen.
In Abb. 7 ist ein Eodenstück dargestellt, das J eine Muffe 16 zur Aufnahme eines Verschlusses ; 17 besitzt. In der Muffe 16 sind hintereinander ! angeordnete Kammern vorgesehen. Die vordere \ Kammer 18 ist die normale in Verbindung mit der Seele des Rohres stehende. Hinter der Kammer 18 ist die Hilfskammer 20, die für gewöhnlich durch einen Pfropfen 21 gefüllt ist, im Anschluß an den Verschluß 17 angeordnet.
Dieser Verschluß 17 trägt die Schlagbolzenorgane 22, 23, 24; 22 ist der Hammer, der durch eine Zwischenstange 23 auf den Schlagbolzen 24 wirkt, der auf das Zündhütchen der Kartusche 25 aufschlägt.
In Abb. 8 ist dieselbe Einrichtung für große Tragschußweiten dargestellt; in diesem Falle trägt der Verschluß 17 anstatt des Pfropfens 21 an seinem vorderen Ende die ringförmige ■ Klaue 26, die die Kartusche 27 aufnimmt.
[o Aus Abb. 8 ist ersichtlich, daß das für die Ladung verfügbare Volumen viel größer als in Abb. 7 ist und daß das Geschoß unter diesen Umständen entsprechend weitergefeuert werden kann.
Ebenso können zwei oder mehr Hilfskammern vorhanden sein, die alle in derselben Achse liegen, wobei ihr Durchmesser nach hinten zunimmt. Die Wände dieser Kammern können auch Zylinder oder aufeinanderfolgende, stufen-D weise oder nicht stufenweise ansteigende Konen ■ bilden; sie können selbst für die normale Kammer einen ununterbrochenen Konus bilden, dessen große Grundfläche sich hinten befindet.
Dies ist der in Abb. 9 dargestellte Fall, bei dem eine einzige konische Pulverkammer vorgesehen ist, die z. B. den Verschluß 17 und die Kartuschhülse 2713 für einen Schuß von großer Stärke aufnehmen kann, oder derselbe Verschluß trägt eine Verlängerung 2XJ mit einer Kartusche 25**, um die verkleinerte Kammer 18'7 für einen Schuß für kleine Entfernungen zu bilden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: e5
1. Geschütz zum Schießen mit veränderlichen Ladungen, bei dem eine entsprechende Beziehung zwischen dem Volumen der Ladung und demjenigen der die Ladung einschließenden Kammer aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschütz eine Pulverkammer besitzt, die den kleinen Ladungen entspricht, und mit einer oder mehreren zusätzlichen, in der Pulverkammer angeordneten und in die erstere mündenden Kammern derart in Verbindung treten kann, daß alle Ladungen gleichzeitig entzündet werden, wobei diese zusätzlichen Kammern auch durch starre Pfropfen verschlossen werden können.
2. Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer allein eine Vorrichtung zum Feuergeben besitzt.
3. Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkeil (9) der normalen Kammer eine Verlängerung (11) besitzt, die in einem Lager (12) geführt ist, und deren oberes Ende (13) die Kurbel (14) des Verschlusses (10) in seiner äußersten g0 Verschlußstellung blockiert, indem er sich vor den Ansatz (15) eines auf der Kurbel (14) des Verschlusses (10) angeordneten Sektors (16) legt.
4. Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Kammern in derselben Achse wie die normale Kammer angeordnet sind, wobei ihre Wandungen zylindrisch oder konisch oder stufenweise ansteigend von nach hinten zunehmen- 1Oo dem Durchmesser sind und mit derjenigen der normalen Kammer einen gleichmäßig ansteigenden Kegel mit einer großen Grundfläche am Ende des Bodenstückes bilden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEC31624D 1921-05-26 1922-01-31 Geschuetz Expired DE404155C (de)

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DE19841671A1 (de) * 1998-09-11 2000-03-16 Rheinmetall W & M Gmbh Geschützrohr

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GB180631A (en) 1922-11-23
FR547621A (de) 1922-12-20

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