DE403C - Bettfedern-Reinigungsapparat - Google Patents

Bettfedern-Reinigungsapparat

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DE403C
DE403C DE403DA DE403DA DE403C DE 403 C DE403 C DE 403C DE 403D A DE403D A DE 403DA DE 403D A DE403D A DE 403DA DE 403 C DE403 C DE 403C
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Germany
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bed
cleaning apparatus
cylinder
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worm shaft
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Strauss and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers
    • B68G3/10Cleaning or conditioning of bed feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

1877.
\Y.
STRAUS & CO. in CANNSTADT. Bettfedern - Reinigungs -Apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1877 ab.
Dieser Apparat hat den Zweck, Rupf- und Schleifsfedern, wie auch Daunen zu erproben, um den, leider seit einigen Jahren so häufig angewendeten unreellen Manipulationen auf die Spur zu kommen, und gleichzeitig die künstlichen Beimischungen, wie auch den natürlich entwickelten Staub zu entfernen.
Die Operation ist folgende:
Die Federn werden portionsweise in den Trichter α gethan und gelangen in den Cylinder b, welcher aus rechteckigem Drahtgeflecht besteht. In diesem Cylinder befindet sich eine schmiedeiserne Welle c, auf welcher einzelne Flachstäbe schneckenförmig befestigt sind. Die, auf diese Art gebildete, Schneckenwelle erhält 300 Umdrehungen pro Minute und bezweckt den Transport der Federn durch den Cylinder.
Der Cylinder b erhält 30 Umdrehungen in der Minute und zwar in entgegengesetzter Richtung der Schneckenwelle, was ein gehöriges Verarbeiten der Feder zur Folge hat, wobei die Unreinigkeiten an dem Drahtgeflechte sich abreiben. Es kann daher keine Feder den Apparat passiren, ohne die nöthige Procedur durchgemacht zu haben, es ist also eine Controle des Arbeiters nicht nöthig.
Die gereinigten Federn entfernen sich beständig in Folge Transportes der Schnecke durch die Oeffnung d in einen geschlossenen Behälter.
Einfüllung und Leerung veranlassen keinerlei Unterbrechung des Betriebs.
Der Drahtgeflechtcylinder findet seine Lagerung durch drei, auf jeder Seite befindliche Führungsrpllen e e e (siehe Stirnansicht). Die hölzernen Ringe/ dienen als Versteifung des Drahtgeflechtes und zugleich als Riemscheibe.
Die Schneckenwelle, wie schon bemerkt, bildet einen Hauptfactor des Apparats, die einzelnen Flachstäbe ggg . . . sind auf die Welle genietet, letztere ruht in den Lagern h h.
Die Bewegung der Schneckenwelle und des Cylinders wird durch das Vorgelege i bewerkstelligt (siehe Grundrifs und Stirnansicht); das Schwungrad k dient zugleich als Kurbelrad. Auf der Axe des Vorgelege befindet sich eine Stufenscheibe /, welche mittelst Riemen mit denjenigen der Schneckenwelle m und des Drahtcylinders η verbunden ist. Um dem letzteren eine entgegengesetzte Drehung zu geben, wäre der Treibriemen zu kreuzen.
Die den Federn entzogenen Unreinigkeiten lagern in dem Kasten o; damit kein Staub aus demselben sich entfernen kann, sind die Oeffnungen, durch welche der Drahtcylinder in den Kasten eindringt, mittelst Filzringen / dicht gemacht.
Die Schublade q hat den Zweck, die Unreinigkeiten aufzunehmen; die Klappe r dient zur Controlirung und leichteren Ausreinigung der inneren Theile des Apparats. Das Gestell besteht aus Holz; das Ganze ist derart construirt, dafs der Drahtcylinder mit Leichtigkeit ausgewechselt werden kann.
Je nach Gröfse des Apparats kann die Bewegung der Schneckenwelle und des Drahtcylinders mittelst Hand, Fufs oder Dampf bewerkstelligt werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE403DA 1877-09-07 1877-09-07 Bettfedern-Reinigungsapparat Expired - Lifetime DE403C (de)

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DE403T 1877-09-07

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