DE403256C - Turbinenlokomotive - Google Patents

Turbinenlokomotive

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DE403256C
DE403256C DEK86041D DEK0086041D DE403256C DE 403256 C DE403256 C DE 403256C DE K86041 D DEK86041 D DE K86041D DE K0086041 D DEK0086041 D DE K0086041D DE 403256 C DE403256 C DE 403256C
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braking
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DEK86041D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K15/00Adaptations of plants for special use
    • F01K15/02Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives
    • F01K15/025Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives the vehicle being a steam locomotive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Turbinenlokomotive. Bei Lokomotiven mit Kolbendampfmaschinen ist beim Bremsen des Zuges in der Hauptsache nur die lebendige Kraft zu vernichten, welche der geradlinig bewegten Masse des Zuges entspricht, da der von der Rotationsenergie der umlaufenden Teile (der Räder und Achsen) herrührende Teil der lebendigen Kraft verhältnismäßig gering ist. Bei Turbinenlokomotiven ist die zu vernichtende Rotationsenergie der umlaufenden Teile infolge der hohen Drehzahl der Turbinenläufer und einzelner Teile des die Arbeit der Turbinen auf die Triebachsen übertragenden Getriebes jedoch sehr erheblich, so daß sie beim Bremsen des Zuges durch Vergrößerung des Bremsweges nachteilig bemerkbar wird. Die Erfindung bezweckt, den nachteiligen Einfluß der Rotationsenergie der umlaufenden Teile der Turbinen und der mit ihnen in unmittelbarer Verbindung stehenden Getriebeteile auf den Bremsweg zu beseitigen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die teilweise Seitenansicht einer Turbinenlokomotive, ferner in größerem Maßstabe Abb. z eine Einzelheit im Schnitt, Abb. 3 eine Seitenansicht zu Abb. a.
  • Abb.4 bis 7 veranschaulichen eine weitere Einzelheit in verschiedenen Stellungen.
  • Der Vorwärtsturbine A der Lokomotive wird der Betriebsdampf von dem Hauptverteilungsventil B aus durch die Ventile b1 und bz und die Leitungen a1 und a2 zugeführt, während das Ventil b3 durch die Leitung a3 mit der Rückwärtsturbine R in Verbindung steht. Der durch das Ventil b3 abzuschließende Raum b4 (Abb. z), der unmittelbar durch die Leitung a3 mit der Rückwärtsturbine verbunden ist, steht in Verbindung mit einem durch ein Hilfsventil E abzuschließenden Raume C. Der Raum C ist durch eine Leitung D mit dem nicht vom Regler beeinflußten Teil des Dampfdomes der Lokomotive verbunden. Das Ventil E wird durch den Dampfdruck ständig in Berührung mit einem um einen Zapfen f 1 drehbaren Winkelhebel F gehalten, der durch eine Stange G mit einem im Führerhaus angeordneten Hebel H in Verbindung steht.- Der Hebel H ist lose drehbar auf der die Zugbremse ein- und au: schaltenden Welle J gelagert und trägt einen unter der Wirkung einer Feder k1 stehenden Hilfshebel K, der in der Stellung nach Abb. 4. bis 6 mittels eines Riegels k2 in eine Rast i2 einer mit der Welle J starr verbundenen Scheibe il eingreift. Der eigentliche Bremshebel L ist starr n;it der Welle J verbunden.
  • Die Brem; ung wird durch Umlegen des Bremshebels L im Sinne des Pfeiles x (Abb. 5) eingeleitet. Die Welle J folgt der Drehung des Hebels L und nimmt den Hebel H unter Vermittlung der Kupplung i2, k2 mit. Die Stange G führt infolgedessen eine gegen die Turbine hin gerichtete Ver; chiebung aus, die eine Drehung des Winkelhebels F im Uhrzeiger: inne bewirkt. Der Winkelhebel F gibt hierbei das Ventil E frei, so daß durch die Leitung a3 Betriebsdampf in die Rückwärtsturbine R strömt. Die Rückwärtsturbine : ucht : ich daher in dem der Rückwärts fahrt des Zuges entsprechenden Sinne zu drehen und übt infolgedessen eine Bremswirkung auf den Zug aus. Das Ventil E ist so bemessen, daß die von der Rückwärtsturbine beim Bremsen geleistete Arbeit bei der Einstellung der Zugbremse auf Schnellbremsung, der die größte Öffnung des Ventils E entspricht, annähernd gleich der Rotationsenergie der umlaufenden Teile der Antriebsmaschinen ist. Wenn der Zug zum Stillstand gekommen ist und die Zugbremse nicht sofort (z. B. beim Anhalten im Gefälle) gelöst werden darf, so wird durch einen Zug ani Hebel 11 der Riegel k2 außer Eingriff mit der Rast i2 gebracht und der Hebel H in seine Anfangslage (Abb. 5 und 7) zurückbewegt. Das Ventil E wird hierbei durch die Verschiebung des Gestänges G, F wieder geschlossen und der Gegendampf abgestellt. Zum Lösen der Zugbremse wird dann der Hebel L ebenfalls wieder in seine Anfangslage zurückgebracht. Sobald der Hebel L seine Anfangslage (Abb. 5 und 7) erreicht hat, springt der Riegel k2 unter der Wirkung der Feder k1 wieder in die Rast i2 ein und kuppelt die Hebel H und L von neuem.
  • Wenn die Lokomotive in der Hauptsache nur für Vorwärtsfahrt gebraucht und bei Rückwärtsfahrt nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren wird, so genügt es, wenn nur die Rückwärtsturbine mit der eben besprochenen Vorrichtung versehen wird. Soll die Lokomotive indes für die beide Fahrtrichtungen gleich gut geeignet sein, wie es z. B. bei Tendermaschinen der Fall ist, so muß auch die Vorwärtsturbine eine entsprechende Einrichtung erhalten.
  • Die Abbremsung der Rotationsenergie der umlaufenden Teile der Antriebsmaschine kann natürlich auch dadurch erfolgen, daß durch das Gestänge H, G, F eine mechanische Bremse eingeschaltet wird. .

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: . i. Turbinenlokomotive, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (H, G, F, E) vorgesehen ist, welche mit der Vorrichtung (L, J) zum Ein- und Ausschalten der Zugbremse beim Einschalten der Bremse derart in zwangläufiger Verbindung steht, daß die Rotationsenergie der umlaufenden Teile der Antrieb: ma, chinen beim Einschalten der Zugbremse unmittelbar abgebremst wird. Turbinenlokomotive mit Rückwärtsturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Zugbremse (L, J) mit einem Hilfsventil (E) der Rückwärtsturbine (R) derart in zwangläufiger Verbindung steht, daß die Rückwärtsturbine beim Einschalten der Zugbremse Betriebsdampf erhält. 3. Turbinenlokomotive nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Vorwärtsturbine mit einem Hilfsventil versehen ist, das der Vorwärtsturbine beim Bremsen während der Rückwärtsfahrt Betriebsdampf zuführt. q. Turbinenlokomotive nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil (E) s o bemessen ist, daß die von der bremsenden Turbine während der Dauer der Brem: ung geleistete Arbeit annähernd gleich der Rotationsenergie der umlaufenden Teile der Antriebsmaschinen ist. 5. Turbinenlokomotive nach Anspruch i bis .¢, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsventil (E) unter Vermittlung einer leicht lösbaren Kupplung (k2, i2) mit der Vorrichtung (L, J) zum Ein- und Ausschalten der Zugbremse in Verbindung steht.
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