DE403160C - Zeichentisch mit einer durchsichtigen Zeichenplatte - Google Patents

Zeichentisch mit einer durchsichtigen Zeichenplatte

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DE403160C
DE403160C DES61837D DES0061837D DE403160C DE 403160 C DE403160 C DE 403160C DE S61837 D DES61837 D DE S61837D DE S0061837 D DES0061837 D DE S0061837D DE 403160 C DE403160 C DE 403160C
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transparent
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DES61837D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/14Adjustable underframes

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung an den im Patent 387875 beschriebenen Zeichentischen oder Reißbrettern, um das Übertragen oder Kopieren von Tusche- und Bleistiftzeichnungen, Entwürfen, Altoriginalen, alten oder schmutzigen Pausen usw. auf starkes oder dünnes, undurchsichtiges Zeichenpapier, sogenanntes Kartonpapier, zu ermöglichen. Das Neue gegenüber Patent 387875 besteht darin, daß die unterhalb der Zeichenplatte angeordnete und die Lichtquelle einschließende durchsichtige zweite Platte als Berieselungs- oder Kühlvorrichtung ausgebildet ist. Sie wird entweder mittels eines an die Wasserleitung angeschlossenen, über die ganze Plattenbreite geführten und gelochten Rohres berieselt oder bei doppelwandiger Ausführung als Behälter mit Kühlwasser gefüllt. Die Vorrichtung kann auch als offene Schüssel ausgeführt sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Abb. ι in einem senkrechten Schnitt und in Abb. 2 in einer Vorderansicht dargestellt. Abb. 3 und 4 sind Einzelheiten.
Der um eine wagerechte Achse r drehbare Zeichentisch ist mit der bekannten durchsichtigen Platte α versehen, darüber befindet sich eine Dunkelkammer s, mit dem Tisch untrennbar verbunden. Die Zeichenplatte α ist in einen Holzrahmen b eingelassen. Eine zweite Glasscheibe c trennt die Glühlampen d von der ersten Zeichenplatte a. Diese Scheibe c wird mit kaltem Wasser berieselt, so daß eine Erwärmung der Platte α ausgeschlossen ist. Die Berieselung erfolgt so, daß in die obere Öffnung I1 ein gelochtes Wasserleitungsrohr eingelegt wird. Das über die Platte c herabrieselnde Wasser wird dann in der unterhalb der Öffnung I angedeuteten Rinne abgeleitet.
Durch Verschließen des Scheibenzwischenraumes kann aus den beiden Scheiben ein mit Wasser gefülltes Gefäß gemacht werden, wodurch ebenfalls eine vollständige Kühlhaltung gesichert ist.
Auch kann gemäß Abb. 4 statt einer Scheibe c deren zwei gewählt werden. Diese beiden Scheiben ax sind ziemlich nahe aneinander mit einem Rahmen verbunden und luftdicht verschlossen, nur Öffnungen für den Ein- und Austritt des Wassers sind vorgesehen. Eine andere Möglichkeit der Kühlung besteht darin, die Zwischenscheibe c als Teller oder Behälter mit Rand zu versehen und mit Wasser zu füllen. Bei dieser Ausführung muß jedoch der Zeichentisch stets in wagerechter Lage sein, was oft nachteilig ist.
Die durchsichtigen, aus Zelluloid, Glas oder anderem Material bestehenden Platten werden von unten durchleuchtet. Im Beispiel sind elektrische Glühlampen d gewählt, von denen jede in eine hohle Fassung e eingeschraubt ist, die nach hinten griffartig verlängert ist, um jede Lampe beliebig handhaben zu können. Durch die hohle Fassung und den Griff führt
die Stromleitung; die Fassungen sind im Längsschlitz eines Rahmens f beliebig ■wagerecht verstellbar. Der Rahmen f selbst ist mit seinen als Griffe g ausgebildeten Enden in Schlitzen h der Seitenwandungen i gelagert. Die Griffe g sind dicht an den Seitenwänden eingedreht und mit zwei Gummiringen j versehen, welche so dick bemessen sind, daß sie sich an die Seitenwände pressen und eine ίο leichte Einstellung in der Pfeilrichtung der Abb. ι ermöglichen.
Die Öffnungen k dienen zur Luftbewegung zwischen den Platten α und c. Die Seitenwände i sind durch Querstücke m miteinander verbunden. Der von den Lampen beleuchtete Raum hinter der Zeichenplatte wird zweckmäßig ringsum von einem dünnen Gewebe « abgeschlossen. Dies Gewebe wird vorteilhaft innen weiß und außen schwarz gefärbt sein, wie man auch das Gewebe des Dunkelraumes s mit einer passenden Färbung ausstatten wird. Das Gewebe η wird ringsum unlösbar befestigt, nur die Verbindung am oberen Rande ist lösbar, damit der Zugang zu den Lampen möglich ist. Zu diesem Zwecke kann hier ein Bambusstäbchen 0 eingenäht werden, das von den eingeschraubten Stiften an der Querwand gehalten wird. Will man nun in den Lampenraum gelangen, so wird dieses Stäbchen mit dem Gewebe herabgenommen.
Die über dem Zeichentisch befindlicheDunkelkammer wird durch ein mit dem Rahmen festverbundenes Gerüst gebildet, wobei der darübergespannte Stoff an der Arbeitsseite auch als Vorhang ausgebildet sein kann. An den Seitenrändern der Zeichentischplatte befinden sich eingehobelte oder eingenutete Rinnen t (ausgebrochener Querschnitt in Abb. 2). In diese wird der Reißschienenkopf der Schiene u gebracht und mittels einer Ausnehmung durch Feder ν und Rollen oder entsprechende Gummiführungen in der Rinne entlanggeführt. Bei einfachen Reißbrettern genügt ein Schienenkopf, bei größeren Zeichentischen empfiehlt es sich, zu beiden Seiten des Tisches je einen Schienenkopf mit den Reißschienenenden zu verbinden; die Reißschiene u ist in Abb. 2 punktiert gezeichnet. Die Nuten t können auch seitlich des Tisches angebracht sein. Der Schienenkopf mit Ausnehmung und Feder w ist auch in Abb. 3 ersichtlich. Bei dieser Ausführung kann die Schiene stets parallel geführt werden, ähnlich jeder Reißschienenhandhabung, nur bleibt sie hier in jeder Lage liegen.
Beim Gebrauch wird die auf starkes, undurchsichtiges Papier wiederzugebende Zeichnung, wie gewöhnlich, auf den Zeichentisch gespannt und mit dem undurchsichtigen Zeich enpapier, bei Blaupausen auch mit gewöhnlichem Pauspapier, bedeckt. Dann werden die Lampen eingeschaltet und durch Herablassen des Stäbchens 0 der jeweiligen Lage entsprechend eingestellt. Hierauf wird der Behang η durch Stab 0 wieder geschlossen, die Vorhänge der Dunkelkammer s werden ebenfalls herabgelassen ; die Zeichnung liegt dann mit scharfen Konturen vor Augen. Durch die Beleuchtung von unten und die Verdunklung des oberen Raumes werden die Konturen der eingelegten Zeichnung, im Vergleich zu den bekannten Konstruktionen, deutlicher zu sehen sein, so daß man glauben kann, das undurchsichtige Papier sei gar nicht überspannt, was eine Entlastung der Augen bedeutet.
Durch den rings um den Zeichentisch aufgebauten bunkelkammerraum sind die Seitenwände des Tisches für die Reißschiene nicht zugänglich, weshalb dieselbe mit dem Kopf in die Nuten eingelegt ist. Die federnde Führung ermöglicht auf einfachste Weise die Einstellung der Schiene in jeder Lage. Um die Reibung zu vermindern, ist die beschriebene Rollenführung vorgesehen; auch die Federenden können mit Rollen oder Kugeln ausgerüstet sein. Diese billige, einfache, sicher arbeitende und dauerhafte Schienenführung hat viele Vorzüge: wird der Kopf der Schiene verstellbar ausgeführt, so kann auch jede schräge Parallelschraffur ausgeführt werden. Die Berieselungs- und Kühlvorrichtung verhindert eine Erwärmung der Zeichenplatte, wodurch das ungleichmäßige Dehnen und Falten des Papiers vermieden wird. Der Zeichentisch ist im Gestell φ auf und nieder beweglich, er kann aber ganz in Wegfall kommen und der Tisch nur als gewöhnliches Zeichenbrett mit der Nutenschienenführung benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zeichentisch mit einer durchsichtigen Zeichenplatte nach Patent 387875, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der Zeichenplatte (a) angeordnete und die Lichtquelle (Glühlampen d) einschließende durchsichtige zweite Platte (c) als Berieselungsoder Kühlvorrichtung ausgebildet ist, indem dieselbe entweder mittels eines an die Wasserleitung angeschlossenen, über die ganze Breite der Platte (c) geführten und gelochten Rohres berieselt wird, oder, falls dieselbe als eine offene Schüssel oder doppelwandig als Reservoir oder ähnlich ausgebildet ist, mit Wasser gefüllt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES61837D 1923-01-09 1923-01-09 Zeichentisch mit einer durchsichtigen Zeichenplatte Expired DE403160C (de)

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DE403160C true DE403160C (de) 1924-09-25

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ID=7495156

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